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"Gottes ursprünglicher, guter Plan war es, dass alle Menschen in ewiger
Gemeinschaft mit Ihm leben,
zu Seinem Lob und als Seine Kinder. Der Sündenfall
hat diese Beziehung für die gesamte Menschheit zerbrochen.
Doch in Seiner unermesslichen Gnade hat Gott durch Jesus Christus einen
neuen Weg geschaffen,
der nicht nur die Folgen des Sündenfalls rückgängig macht,
sondern uns sogar in eine noch tiefere Gemeinschaft mit Ihm führt.
Durch
den Glauben an Jesus Christus empfangen die Erretteten nicht nur Rettung von etwas
(der Sünde und Verdammnis),
sondern vor allem Rettung zu etwas:
zu einem >>> erfüllten Leben in Christus.
Was bekommen die Erretteten durch den Glauben an Christus alles?
Versöhnung mit Gott: Der Feindschaftszustand ist beendet. Wir sind nicht länger Gottes Feinde, sondern Seine Freunde und Kinder (Römer 5:10-11; Johannes 1:12).
Vergebung aller Sünden: Vergangen, Gegenwart und Zukunft. Die Schuld ist getilgt, das Urteil aufgehoben (Kolosser 2:13-14; Epheser 1:7).
Rechtfertigung: Vor Gott stehen wir nicht mehr als schuldige Sünder da, sondern als Gerechte. Gott spricht uns auf der Grundlage des Opfers Christi gerecht (Römer 3:23-24).
Neue Geburt & Heiligung: Wir erhalten ein neues, geistliches Leben und werden durch den Heiligen Geist verwandelt. Es beginnt der Prozess, immer mehr wie Christus zu werden (Johannes 3:3; 2. Korinther 5:17; Römer 8:29).
Adoption (Sohn- und Tochterschaft): Wir werden in Gottes Familie aufgenommen mit allen Rechten und der Liebe eines Kindes. Wir dürfen "Abba, Vater" zu Ihm sagen (Galater 4:4-7; Römer 8:15-16).
Ewiges Leben: Nicht nur ein Leben nach dem Tod, sondern schon hier beginnend eine neue Qualität des Lebens in Gottes Gegenwart (Johannes 17:3; Johannes 3:16).
Die Gegenwart des Heiligen Geistes: Der Geist Gottes ist unser Tröster, Lehrer, Helfer und Siegel der Erlösung. Er wohnt in uns (Johannes 14:16-17; Epheser 1:13-14).
Freimut & Zugang zu Gott: Wir dürfen jederzeit voller Vertrauen vor Gottes Thron der Gnade treten (Hebräer 4:16; Epheser 3:12).
Sicherheit in Gott: Nichts kann uns aus der Hand Gottes oder aus Seiner Liebe reißen (Johannes 10:28-29; Römer 8:38-39).
Ein Erbe: Wir sind Miterben mit Christus und erhalten ein unvergängliches Erbe im Himmel (Römer 8:17; 1. Petrus 1:3-4).
Zugehörigkeit zum Volk Gottes: Wir sind Glieder am Leib Christi, der Gemeinde, und gehören zur Gemeinschaft der Heiligen (1. Korinther 12:13; Epheser 2:19).
Befreiung aus der Macht der Sünde: Die Herrschaft der Sünde ist gebrochen. Wir sind nicht mehr Sklaven der Sünde, sondern haben die Kraft, in Freiheit zu leben (Römer 6:6-7, 18).
Die Hoffnung auf die Vollendung: Die vollkommene Erlösung unseres Leibes und die ewige Herrlichkeit in der neuen Schöpfung (Philipper 3:20-21; Offenbarung 21:3-4).
"Gottes ursprünglicher, guter Plan war es, dass alle Menschen in ewiger Gemeinschaft mit Ihm leben, zu Seinem Lob und als Seine Kinder. Der Sündenfall hat diese Beziehung für die gesamte Menschheit zerbrochen.
Doch in Seiner unermesslichen Gnade hat Gott durch Jesus Christus einen
neuen Weg geschaffen, der nicht nur die Folgen des Sündenfalls rückgängig macht,
sondern uns sogar in eine noch tiefere Gemeinschaft mit Ihm führt. Durch
den Glauben an Jesus Christus empfangen die Erretteten nicht nur Rettung von etwas
(der Sünde und Verdammnis), sondern vor allem Rettung zu etwas:
zu einem erfüllten Leben in Christus.
Römer 8,15 (und
der gesamte Kontext) ist einer der wichtigsten und tröstlichsten Texte, um genau
das zu beschreiben, was Gläubige durch Christus empfangen.
Die "Sohnschaft" (oft
auch mit "Adoption" übersetzt) ist nicht nur ein Punkt auf der Liste, sondern
eines der zentralen Bilder für
unsere neue Beziehung zu Gott.
Hier ist, wie man diesen gewichtigen Vers integrieren und hervorheben
könnte:
Warum dieser Ansatz hilfreich sein kann:
Positiv und umfassend: Statt in einer abstrakten Debatte über Erwählung stecken zu bleiben, lenkt es den Blick auf die Fülle des Heils, das in Christus konkret erfahrbar ist.
Biblisch ausgewogen: Es stellt die biblischen Verheißungen in den Vordergrund, ohne die Aspekte von Gottes Souveränität oder menschlicher Verantwortung zu leugnen.
Praktisch und tröstend: Es gibt konkrete Antworten auf die Frage "Was habe ich eigentlich durch meinen Glauben?" und stärkt so die Gewissheit und Freude des Gläubigen.
Missionarisch ausgerichtet: Es bekräftigt die universelle Einladung des Evangeliums, was ein Problem in einseitig-calvinistischer Darstellung sein kann.
Man könnte Punkt 5 (Adoption) nicht nur erwähnen, sondern mit diesem Schlüsselvers untermauern und ausschmücken:
5. Adoption – Die geschenkte Sohnes- und
Tochterschaft (Römer 8,15-17):
"Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch
abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt den Geist der Adoption empfangen,
in dem wir rufen: Abba, Vater!"
Was das bedeutet: Durch Christus werden wir nicht nur "begnadigte Sklaven", sondern rechtmäßige Kinder in Gottes Familie. Der vertrauliche Ruf "Abba" (ein liebevolles, kindliches Wort für Vater) zeigt die Innigkeit dieser neuen Beziehung.
Die Konsequenz: Dieser
Geist bezeugt unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Und wenn wir
Kinder sind, dann sind wir auch
Erben –
Erben Gottes und Miterben mit Christus (Römer 8:16-17). Diese Sohnschaft ist
die Grundlage für unser ganzes Vertrauen, unseren Zugang zu Gott und unsere
zukünftige Herrlichkeit.
Ihre Frage trifft den Kern. Die Betonung der Sohnschaft aus Römer 8 ist ein kraftvolles Gegenmittel gegen Ängste, die von einer einseitigen Prädestinationslehre ausgehen können:
Sie betont die Beziehung, nicht ein abstraktes Dekret. Es geht nicht primär um ein juristisches "Auserwählt-Sein", sondern um die herzliche, liebevolle Vater-Kind-Beziehung, zu der wir eingeladen und befähigt werden.
Sie ist erfahrbar und gewiss machend. Der Heilige Geist selbst gibt uns das innere Zeugnis und die Freiheit, "Abba" zu rufen. Das ist eine subjektive, tröstliche Gewissheit, die jeder Gläubige erfahren kann und soll.
Sie ist ein Geschenk der Gnade, das aktiv ergriffen wird. Der "Geist der Adoption" wird empfangen (Gottes souveräne Gabe), und gleichzeitig sind wir diejenigen, die im Vertrauen rufen (menschliche Antwort). Beides wird im Vers wunderbar zusammengehalten.
Sie nimmt die Angst. Ein "Geist der Knechtschaft" führt zur Furcht ("fürchten müsstet"). Der Geist der Sohnschaft befreit uns davon. Eine gesunde Lehre von der Erwählung sollte genau das tun: zur freudigen Gewissheit der Kindschaft führen, nicht in knechtische Furcht zurücktreiben.
Fazit: Sie haben
vollkommen Recht. Römer 8,15 ist
kein optionaler "Auch-noch"-Punkt, sondern das Herzstück der christlichen
Identität und ein zentraler Schlüssel zur Beruhigung in der Erwählungsfrage. Indem
wir betonen, dass wir durch Glauben an Christus vor allem Kinder
Gottes werden, rücken wir das liebevolle Herz des Vaters
und die uns geschenkte innige Beziehung in den Mittelpunkt – genau dorthin, wo
es hingehört.
180"
Gottes ursprünglicher Plan war vollkommen. Alle Menschen sollten für immer in
seiner Gemeinschaft leben, als seine Kinder. Der Sündenfall hat diese Beziehung
zerstört.
Doch Gott gab uns Jesus Christus. Durch den Glauben an ihn empfangen wir nicht nur Rettung VOR der Hölle. Wir werden in eine tiefe, neue Wirklichkeit gerettet. Eine Wirklichkeit der Fülle.
Was bekommst du also alles, wenn du Jesus vertraust?
Erstens: Vollständige Vergebung. Alle Schuld ist getilgt.
Zweitens: Du wirst vor Gott für gerecht erklärt. Sein Urteil über dich lautet: unschuldig.
Drittens: Du wirst ein neuer Mensch. Der Heilige Geist zieht in dich ein und verändert dich von innen.
Und hier kommt der Kern, der alles verändert: Die Sohnschaft.
Du bekommst nicht den Geist der Angst, sondern den Geist der Adoption. In dir beginnt es zu rufen: „Abba! Lieber Vater!“ Das steht in Römer 8,15.
Du bist kein geduldeter Sklave mehr. Du bist ein geliebtes Kind Gottes. Mit allen Rechten. Diese innige Beziehung ist das Herz des Evangeliums.
Daraus fließt alles Weitere:
Du bekommst ewiges Leben. Nicht erst später. Es beginnt jetzt, in dieser Beziehung.
Du bekommst eine unzerbrechliche Sicherheit. Nichts kann dich aus der Hand deines Vaters reißen.
Du bekommst freien Zugang zu Gott. Jederzeit darfst du voller Vertrauen zu ihm kommen.
Du bist Teil seiner Familie, der weltweiten Gemeinde.
Du bist befreit von der Tyrannei der Sünde. Ihre Macht ist gebrochen.
Und du hast eine lebendige Hoffnung: Die Hoffnung auf die vollkommene Herrlichkeit, wenn Jesus wiederkommt.
Zur Frage der Erwählung: Lass dich nicht in abstrakte Spekulationen treiben. Die Einladung ist klar und gilt dir: „Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben.“
Gottes souveräne Erwählung ist der liebevolle Hintergrund deines Glaubens, niemals ein Grund zur Angst. Sie führt dich in die Gewissheit der Kindschaft.
Du musst nicht fragen: „Bin ich erwählt?“ Frag dich: „Vertraue ich Jesus?“ Wenn ja, dann rufst du schon „Abba, Vater“. Dann bist du schon sein Kind. Und alles, was ihm gehört, gehört auch dir.
Das ist die gute Nachricht. Einfach. Überwältigend. Und wahr.