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Elb2023
Einführung in die AT Bibelbücher für e-2023
Einführung in die NT Bibelbücher für e-2023
00899 Geistliche Segnungen für die Wiedergeborenen, Teil 1.
1. Wir haben das kostenlose Geschenk der Erlösung erhalten – Ewiges Leben
„Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben
in Christo Jesu, unserem Herrn.“
(Römer 6,23)
„Denn durch die Gnade seid ihr errettet, mittelst des Glaubens; und das nicht
aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, auf daß niemand sich rühme.“
(Epheser 2,8–9)
Es ist bemerkenswert, wie klar und unmissverständlich die Schrift spricht:
Erlösung ist ein Geschenk.
Nicht ein Lohn.
Nicht eine Belohnung.
Nicht ein Ergebnis unserer Anstrengungen.
Nicht etwas, das wir uns verdienen oder erarbeiten könnten.
Die Bibel stellt zwei Wege gegenüber:
Zwischen diesen beiden steht kein dritter Weg.
Es gibt keine Mischform.
Es gibt keine „Gnade plus Werke“-Variante.
Für viele Gläubige ist das eine lebenslange Lernaufgabe:
Gott hat mich nicht gerettet, weil ich gut war – und er hält mich nicht
fest, weil ich gut bin.
Erlösung ist ein Geschenk, das Gott uns in Christus gegeben hat, und ein Geschenk kann man nur empfangen, nicht verdienen.
Seelsorgerlicher Gedanke:
Vielleicht kämpfst du manchmal mit dem Gefühl, Gott könne dich nicht wirklich lieben, weil du versagt hast. Vielleicht schaust du auf deine Schwächen, deine Unvollkommenheiten, deine Sünden – und du denkst: „Wie kann Gott mich annehmen?“
Doch die Schrift sagt:
Gott hat dich angenommen, bevor du irgendetwas tun konntest.
Er hat dich geliebt, als du noch tot warst in deinen Sünden.
Er hat dir ewiges Leben geschenkt, nicht weil du würdig warst, sondern weil
Christus würdig ist.
Erlösung ist nicht ein Vertrag, den du erfüllen musst.
Sie ist ein Geschenk, das Gott dir gegeben hat – und das er nicht zurücknimmt.
2. Wir dürfen wissen, dass wir Ewiges Leben haben
„Dies habe ich euch geschrieben, auf daß ihr wisset, daß ihr ewiges Leben
habt, die ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes.“
(1. Johannes 5,13)
Gott möchte nicht, dass seine Kinder in Unsicherheit leben.
Er möchte nicht, dass du dich fragst:
„Bin ich wirklich gerettet?“
„Genügt mein Glaube?“
„Hat Gott mich wirklich angenommen?“
Der Apostel Johannes sagt ausdrücklich:
Gott hat uns diese Dinge geschrieben, damit wir wissen.
Nicht: damit wir hoffen.
Nicht: damit wir vermuten.
Nicht: damit wir uns bemühen.
Sondern: damit wir wissen.
Seelsorgerlicher Gedanke:
Viele Christen leben, als wäre ihre Errettung ein dünner Faden, der jederzeit
reißen könnte.
Sie fürchten, dass ein Fehltritt, ein schlechter Tag oder ein geistlicher
Rückschritt sie aus Gottes Hand fallen lässt.
Doch Jesus selbst sagt:
„Niemand wird sie aus meiner Hand rauben.“
Wenn du an den Namen des Sohnes Gottes glaubst – nicht an dich selbst, nicht
an deine Leistung, sondern an ihn – dann hast du ewiges Leben.
Nicht irgendwann.
Nicht vielleicht.
Nicht unter Bedingungen.
Sondern jetzt.
Gewissheit ist keine Arroganz – sie ist Gehorsam gegenüber Gottes Wort.
3. Wir sind Teil von Gottes ewigem Plan
„wie er uns auserwählt hat in ihm vor Grundlegung der Welt, daß wir heilig
und tadellos seien vor ihm in Liebe“
(Epheser 1,4)
Dieser Vers ist wie ein Fenster in Gottes Herz.
Er zeigt uns, dass unsere Errettung kein spontaner Entschluss war, keine
Notlösung, kein Plan B.
Gott hat dich in Christus erwählt – vor Grundlegung der Welt.
Bevor du existiertest.
Bevor du sündigtest.
Bevor du glauben konntest.
Bevor du versagen konntest.
Das bedeutet:
Gott hat dich gewollt.
Nicht zufällig.
Nicht widerwillig.
Nicht aus Mitleid.
Sondern aus Liebe.
Seelsorgerlicher Gedanke:
Vielleicht hast du in deinem Leben Ablehnung erlebt.
Vielleicht hast du das Gefühl, nicht gut genug zu sein.
Vielleicht hast du Menschen verloren, die dir wichtig waren.
Vielleicht hast du das Gefühl, du müsstest dich ständig beweisen.
Doch Gott sagt:
„Ich habe dich gewollt, bevor du irgendetwas tun konntest.“
Du bist nicht ein Unfall.
Du bist nicht ein Zufallsprodukt.
Du bist nicht ein Mensch, den Gott „gerade noch so“ angenommen hat.
Du bist Teil seines ewigen Plans – eines Plans, der in Christus verwirklicht
wird und der dich zu einem Ziel führt:
heilig und tadellos vor ihm in Liebe.
Das ist nicht deine Leistung – das ist Gottes Werk an dir.
4. Wir haben die Erlösung und Vergebung in Christus
„in welchem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der
Vergehungen, nach dem Reichtum seiner Gnade“
(Epheser 1,7)
Dieser Vers ist wie ein Diamant, der in verschiedenen Facetten leuchtet:
Erlösung – wir wurden losgekauft
Das Wort bedeutet: freigekauft aus der Sklaverei.
Wir waren Sklaven der Sünde, gebunden, unfrei, ohne Ausweg.
Doch Christus hat uns losgekauft – nicht mit Silber oder Gold, sondern mit
seinem Blut.
Vergebung – unsere Schuld ist weggenommen
Nicht nur übersehen.
Nicht nur „unter den Teppich gekehrt“.
Nicht nur „vorläufig ausgesetzt“.
Sondern vergeben.
Vollständig.
Endgültig.
Unwiderruflich.
Nach dem Reichtum seiner Gnade
Gott vergibt nicht knapp.
Er vergibt nicht widerwillig.
Er vergibt nicht sparsam.
Er vergibt nach dem Reichtum seiner Gnade – und dieser Reichtum ist unendlich.
Seelsorgerlicher Gedanke:
Viele Christen leben mit Schuldgefühlen, obwohl Gott ihnen vergeben hat.
Sie tragen Lasten, die Christus längst getragen hat.
Sie verurteilen sich selbst, obwohl Gott sie gerecht gesprochen hat.
Wenn Gott dir vergeben hat – wer bist du, dich selbst anzuklagen?
Wenn Christus dein Lösegeld bezahlt hat – warum solltest du noch in der
Sklaverei leben?
Vergebung bedeutet: Du darfst frei sein.
Frei von Schuld.
Frei von Verdammnis.
Frei von der Macht der Sünde.
5. Wir sind versöhnt mit Gott in Christus
„nämlich daß Gott in Christo war, die Welt mit sich selbst versöhnend, ihnen
ihre Übertretungen nicht zurechnend, und hat in uns das Wort der Versöhnung
niedergelegt.“
(2. Korinther 5,19)
Versöhnung bedeutet:
Feindschaft ist beendet.
Beziehung ist wiederhergestellt.
Frieden ist geschlossen.
Der Mensch war nicht neutral gegenüber Gott – er war sein Feind.
Nicht nur durch Taten, sondern durch sein Herz.
Doch Gott hat den ersten Schritt getan.
Er hat nicht gewartet, bis wir uns bessern.
Er hat nicht gewartet, bis wir ihn suchen.
Er hat nicht gewartet, bis wir würdig werden.
Gott war in Christus – und hat uns mit sich versöhnt.
Das bedeutet:
Gedanke:
Vielleicht fühlst du dich manchmal von Gott entfernt.
Vielleicht denkst du, Gott sei enttäuscht von dir.
Vielleicht hast du Angst, dass Gott dich verwerfen könnte.
Doch Versöhnung bedeutet:
Gott hat die Beziehung zu dir wiederhergestellt – endgültig.
Er ist nicht dein Richter.
Er ist dein Vater.
Er ist nicht gegen dich.
Er ist für dich.
Er ist nicht fern.
Er wohnt in dir durch seinen Geist.
Schlussgedanke: Die Fülle in Christus genießen
Diese fünf Segnungen sind nur der Anfang.
Sie sind wie die ersten Strahlen eines Sonnenaufgangs, der immer heller wird.
Das ist nicht Theorie.
Das ist nicht Theologie für Bücherregale.
Das ist Leben.
Das ist Identität.
Das ist Trost.
Das ist Kraft.
Das ist Freude.
Und all das ist in Christus – nicht in dir, nicht in deiner Leistung, nicht in deiner Treue, sondern in seiner.
Wenn du diese Wahrheiten im Herzen bewegst, wirst du merken:
Sie verändern, wie du betest.
Sie verändern, wie du denkst.
Sie verändern, wie du mit Schuld umgehst.
Sie verändern, wie du Gott siehst – und wie du dich selbst siehst.
Sie führen dich zu einem Leben, das nicht aus Angst, sondern aus Dankbarkeit
lebt.
Nicht aus Unsicherheit, sondern aus Gewissheit.
Nicht aus eigener Kraft, sondern aus der Kraft dessen, der dich geliebt hat.