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041 Die Opfer  3. Mose

 

041.Die Opfer - 3.Mose 1,1-6; 2,1-3; 3,1-2; 4,1-7; 6,1-5

Prüfet Alles und das Gute behaltet:

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Die Opfer - 3.Mose 1,1-6; 2,1-3; 3,1-2; 4,1-7; 6,1-5
Leitvers: Hebräer 9,12; 10,14
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Hebräer 9,12 auch nicht mit Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blute, ist ein für allemal in das Heiligtum eingegangen, als er eine ewige Erlösung erfunden hatte. 10,14 Denn durch ein Opfer hat er auf immerdar vollkommen gemacht, die geheiligt werden.
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Wie bei der Stiftshütte, wird es unmöglich sein, dieses wichtige Thema in der Tiefe auszuschöpfen. Trotzdem sollte es gelehrt und dabei vor allem die große Wahrheit des stellvertretenden Sühnopfers hervorgehoben werden. (Siehe dazu Mackintosh, Gedanken zum 3. Buch Mose.)

I. Ihre Notwendigkeit
Auf Grund:
  • 1. der Heiligkeit Gottes. 3.Mose 19,2; Hab 1,13; Jes 6,3.
  • 2. der menschlichen Sündhaftigkeit; 3.Mose 4,2.13.20.27.31; Gal 3,22; Jes 1,4.6; Röm 3,10;
  • 3. von Gottes Gerechtigkeit, Gericht und Liebe. Röm 3,21-26.


II. Ihre Verschiedenartigkeit
Insgesamt fünf Opferungsarten:
  • 1. Brandopfer. Kap. 1
  • 2. Speisopfer. Kap. 2.
  • 3. Friedensopfer. Kap. 3.
  • 4. Sündopfer. Kap. 4.
  • 5. Schuldopfer. Kap. 5-7.


Ill. Ihre Bedeutung für den Opfernden
  • 1. Seine Anerkennung, daß Gott vollkommene Heiligkeit fordert.
  • 2. Sein Zugeständnis, daß er dieser nicht entspricht.
  • 3. Sein Geständnis, auf Grund der Sünde den Tod verdient zu haben.
  • 4. Sein Zugeständnis der Notwendigkeit eines Opfers, das stellvertretend für seine eigene Sünde stirbt.
  • 5. Sein Verständnis dafür, daß dieses Opfer Gott angenehm sein muß.
  • 6. Das Bewußtsein, daß dieses Opfer seinen Platz einnimmt und an seiner Stelle angenommen wird


IV. Ihre Durchführung
  • 1. Darbringung (1,3) - persönlich: Der Opfernde bekennt öffentlich seine Sünde. Vgl. Joh. 1,29.
  • 2. Identifikation (= Gleichsetzung) durch den Opfernden; 1,4; 4,4 etc: Er überträgt, bildlich gesehen, seine Sünde auf das Opfer. Vgl. Jes 53,6; 1.Petr 2,24; 3,18.
  • 3. Stellvertretung - Der Tod des Opfertieres, das Vergießen seines Blutes waren erforderlich. 1,5; 3.Mose 17,11; Hebr 9,22; Lk 22.20.
  • 4. Bedeutung - durch Versprengung des Blutes wird Gottes Gerechtigkeitsanspruch Genüge getan. 1,5; 4,6; 5,9 etc., vgl. Hebr. 9,11,14; 10,2.12-14.
  • 5. Annahme: Der Opfernde erfährt Gottes Annahme. 1,4; 4,31; 5,6; vgl. Eph 1,6-7; Röm 3,24.


V. Ihre Bedeutung für uns
  • 1. Das Brandopfer: Christus hat sich im Tode als das fleckenlose Lamm zur Verherrlichung Gottes völlig geopfert. Eph. 5,2; Rö. 12,1; Hebr. 9,14.
  • 2. Das Speisopfer: Das Leben und der Dienst Christi auf Erden als ein Opfer für Gott (hierbei kein Blutvergießen). Luk. 3.21-22: Matth. 8.16-17.
  • 3. Das Friedensopfer: Der Anbeter hat Anteil am Opfer Christi und Frieden und Gemeinschaft mit Gott. Kol 1,20; Eph 2,14; Röm 5,1; 1.Joh. 1,3.6-7.
  • 4. Das Sündopfer: Christus wurde für uns zur Sünde gemacht, d. h. er starb für mich, weil ich Sünde bin, er starb für mein sündiges Wesen. 2.Kor 5,21; Röm 8,3.
  • 5. Das Schuldopfer: Christus wurde für unsere begangenen Übertretungen geopfert, d. h. er starb für meine sündigen Taten.



Im HERRN JESUS CHRISTUS, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.
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Antonino.S