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042 Nadab und Abihu

042.Nadab und Abihu - 3.Mose 10,1-11

Prόfet Alles und das Gute behaltet:

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Nadab und Abihu - 3.Mose 10,1-11
Leitvers: Jesaja 55,8
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Jesaja 55,8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht Jehova.
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I. Ihre Vorrechte
1. Sie besaίen einen gottgeweihten Vater Aaron. Welch ein Vorrecht!

2. Sie besaίen eine gute Erziehung.
  • a) Sie hφrten das Wort Gottes zu Hause.
  • b) Sie kannten seine Gebote und die Vorschriften, um Gott zu nahen. Doch ,,Adel verpflichtet" und wer sich vom Licht abwendet, der endet in der Finsternis. Vgl. Joh 12,47-48; Matth 11,20-24; Amos 3,2: Luk. 12,47.48. ,,Du wuίtest . . du solltest". Matth. 25,26-27.
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II. Ihre Vermessenheit
,,Sie opferten fremdes Feuer"

1. Ihr eigenes Feuer. V. 1. So folgten sie - wie Kain - eigenen Wegen und Vorstellungen der Gottesverehrung. Vgl. Spr. 14.12.
Parallele: Auch heute lehnen es viele ab, den von Gott bestimmten Weg zur Gemeinschaft mit ihm zu gehen, stattdessen wird Gottes Erlφsungsweg durch eigene Ideen ersetzt und dann heiίt es: ,,Ich habe meine eigene Religion".

2. Ihre Verwerfung der gφttlichen Anordnungen. Vgl. 3. Mose 16,12.
Das Feuer spricht von Gottes
  • a) Gerechtigkeit. 5.Mose 33,2; Hebr 12.29.
  • b) Wohlwollen. 2.Chron. 7,1.
  • c) Wort. Jer. 20,9. Gott ist ein eifersόchtiger Gott und teilt seine Herrschaft und Macht mit keinem anderen. 2. Mose 20,5; Jes. 42,8. Das gilt auch fόr die Einmaligkeit des Evangeliums Jesu Christi; vgl. Gal 1,8; 2,5; 1.Joh. 4,2-3; 3.Joh. 4. Es gibt nur einen Erlφser, nur einen Weg des Heils. Ersteren abzulehnen und letzteren zu miίachten bedeutet, in seinen Sόnden verlorenzugehen.

3. Ihr Versuch, auf selbstgewδhltem Weg in Gottes Gegenwart zu gelangen vgl. 3.Mose 15,2, es war die Tollkόhnheit der Vermessenheit; vergleiche damit die Freimόtigkeit des Glaubens. Hebr. 10,19-22.

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Ill. Ihre Strafe. V. 2-11
1. Das Gericht. V. 2. Was sie abgelehnt hatten, wurde ihnen zum tφdlichen Verhδngnis. Vgl. Matth. 21,42 44. Der abgelehnte Christus wird einst der Anklδger sein. 2.Thess. 1,8-9. Weder ihre Priesterkleidung noch ihre Stellung, noch ihre Vorrechte konnten sie retten. Siehe andere Fδlle, wo Menschen von Gott niedergestreckt wurden - Korah, 4. Mose 16; Ussa 2. Sam. 6; Ananias und Sapphira, Apg. 5.

2. Die Lehre, V. 3-7:
  • a) Gott will geheiligt werden im Leben seiner Anbeter. Vgl. Joh. 4,23-24; Hebr. 10,14; 1. Kor. 1,2.30.
  • b) Gott will, daί die Seinen ihm in Ehrfurcht nahen und seinen Namen vor der Welt verherrlichen. Joh. 13.31: 2. Thess. 1.12 etc.
  • c) Gott muί in allem der Erste sein. Nicht unsere Meinungen, sondern sein Wort sind unser Maίstab.

3. Die Anwendung, V. 8-11:
  • a) Eine Warnung vor berauschenden Getrδnken. V. 9; vgl. Spr. 20,1; 23,20-35. Es ist anzunehmen, daί sich Nadab und Abihu im Rausch befanden. (Gefahren des Alkoholismus, Segen der Abstinenz.
  • b) Unterscheide zwischen rein und unrein, zwischen Licht und Finsternis, V.10; vgl. 2. Kor. 6,14-18!
  • c) Sieh die Notwendigkeit der rechten und sorgfδltigen Belehrung, V. 11; vgl. 2. Tim. 2,15!
Im HERRN JESUS CHRISTUS, der ist und der war und der kommt, der Allmδchtige.
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Antonino.S