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045 Die Feste Jehovas

045.Die Feste des HERRN - 3.Mose 23,1-38

Prüfet Alles und das Gute behaltet:

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Die Feste des HERRN - 3.Mose 23,1-38
Leitvers: Psalm 144,15
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Psalm 144,15 Glückselig das Volk, dem also ist! Glückselig das Volk, dessen Gott Jehova ist!


Die Feste des HERRN waren Anlässe, bei denen das Volk Gottes zusammenkam, um sich ge­meinsam am Henn zu erfreuen.
Gott möchte, daß sein Volk von der Freude an ihm lebt. 
Ps. 89,15; Neh. 8,10.
Gott selbst weist mir in seinem Wort den Weg zum Segen und wahren Glück.


1. Durch das Erkennen meines Mangels,Matth. 5,6:
a) Ein Überführtsein von der völligen Ver­derbtheit des eigenen „Ichs“. Rö. 3,10-19.
b) Einsicht in die von Gott geforderten Voraussetzungen zu meiner Wiederherstel­lung. Joh 3,3; Matth 18,3; Luk 13,3.

2. Durch das Vernehmen der Botschaft des Evangeliums.Rö. 10,15-17; Matth. 13,9.16-17; Joh. 5,24.

3. Durch die gläubige Annahme des Zeugnisses. Joh. 20,29; vgl. Hebr. 11,1.6; Joh. 5,9-13.

4. Durch die erfahrene Vergebung. Ps. 32,1.






I. Ihr Zweck
  • 1. Zur Erinnerung, V. 43;
vgl. 2. Mose 12, 25-27. Hüte dich, daß du des HERRN, deines Gottes nicht vergessest! 5. Mose 4,9; 8,11-14.
  • 2. Zur Buße. V. 27;
vgl. Offbg. 2,5.
  • 3. Zur Freude.
vgl. 5. Mose 16,14-15; 26,10-11; Neh. 8,10.



II. Ihre Zahl - insgesamt sieben
  • 1. Das Passahfest, V. 5,
  • 2. das Fest der ungesäuerten Brote, V. 6-8,
  • 3. die Darbringung der Erstlingsgarbe, V. 9-14,
  • 4. das Fest der Wochen, V. 15-23; 2. Mose 34,22
  • 5. das Fest des Posaunenhalls, V. 24-25;
  • 6. der Versöhnungstag, V. 27-32,
  • 7. das Fest der Laubhütten, V. 33-38.



III. Ihre Bedeutung

Alle Feste sind symbolhafter Natur, indem sie in abgekürzter Form auf die einzelnen Abschnitte im Leben Jesu vom Kreuz zur Herrlichkeit hinweisen. Darüber hinaus enthalten sie Wahrheiten von praktischer Be­deutung für das Leben des Gläubigen.


1. Passah:
Christus für uns geschlachtet. V. 5; vgl. 1. Kor. 5,7.

Es erinnerte sie an:
a) Ihren früheren Zustand, vgl. 2. Mose 1,11-23, unter der Knechtschaft der Sünde.
b) Gottes Erbarmen. Vgl. 2. Mose 2,24; 2,7-8.
c) Gottes Befreiung:
a) das geschlachtete Lamm; 2. Mose 12,6; vgl. 1. Kor. 5,7; 1. Tim. 2,5-6;
b) das Zeichen des Blutes; 2. Mose 12,13; Rö. 3,25;
c) das Zeugnis Gottes. 2. Mose 12,13; vgl. 1. Joh. 5,9-11; Joh. 5,24; Rö. 8,1.



2. Die ungesäuerten Brote:
ein Bild von Jesu vollkommenem Leben und zugleich eine Illustration unseres Lebenswandels in der Absonderung vom Bösen.
Der Sauerteig, ein Bild des Bösen; Gott wünscht sein Volk getrennt von aller bewußten Sünde. 
4.Mose 23,9; vgl. 1. Kor. 5,6-8.




3. Die Erstlingsgarbe, V. 9-14:
Ein Hinweis auf Jesu Auferstehung, vgl. 1. Kor. 15,23.
Sie erinnert zugleich an die Güte Gottes Matth. 5,45; Rö. 2,4.



4. Das Wochenfest - Pfingsten, V. 15-22:
Ein Vorbild für das Kommen des Heiligen Geistes. Apg. 2,1-4; Joh. 15,26; 16,7-14.
Es zeugt darüber hinaus von Gottes un­ wandelbarer Treue. 1. Mose 8,22; Matth. 5,45.



5. Der Tag des Posaunenhalls, V. 23-25:
Er weist hin auf Jesu Wiederkunft, 1. Thess. 4,13-18; 1. Kor. 15,51-58, und unser Ver­sammeltwerden zu ihm hin. 2. Thess. 2,1.



6. Der Versöhnungstag:
ein Bild für die Wie­derkunft Jesu als der Messias Israels.
Er wird ihre Gottlosigkeiten und Sünden wegnehmen. 
Rö. 11,25-27; Sach. 12,10; Offbg. 1,7.



7. Das Fest der Laubhütten:
Ruhe und Frie­den durch Jesu Herrschaft auf Erden. Jes.11,6-10 usw.
Im HERRN JESUS CHRISTUS, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.
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Antonino.S