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060 Rahab Josua 2.1-24 6.25

060.Rahab - Josua 2,1-24; 6,25

Prüfet Alles und das Gute behaltet:

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Rahab - Josua 2,1-24; 6,25
Leitvers: Römer 10,17
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Römer 10,17 Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort.



Ein weiteres Bild von Gottes rettender Gnade.



I. Ihre äußere Stellung. 2,1; 6,1-2

1. Sie lebte in einer dem Untergang geweih­ten, dem Gericht Gottes verfallenen Stadt.
vgl. Joh 3,18; 3,36; Röm 5,12; 1.Joh 5,19; 2.Thess 1,7-9.

2. Sie lebte inmitten eines ungläubigen Vol­kes,
vgl. Röm 11,31; Eph 2,2-3; Gal 3,22; Röm 3,23,
das wie Kaleb um Gottes Weg und Ziel für Israel wußte, V. 9-11, ohne in gleicher Weise wie sie zu handeln.

3. Sie war eine Heidin,
vgl. Eph 2,11-12, be­fand sich also außerhalb der Bündnisse Gottes mit Israel.




II. Ihre innere Stellung. 2,1

1. Moralisch gescheitert, 2,1:
eine Prostitu­ierte. Die verdorbene Natur des Menschen offenbart sich in offener Sünde.
Röm 3,10-19; 8,6-8.

2. Unfähig, sich selbst zu ändern, brauchen sie ein neue Natur.
Jer 13,23; 2,22; Hiob 9,30-31; Joh 3,3.

3. Außerstande das Schicksal der Stadt abzuwenden.
Röm 6,23; Hes 18,4; Jud 14-15; 2.Petr 3,9-10.




III. Ihre persönliche Entscheidung. 2,1-15

1. Sie hatte von dem Gott Israels gehört, V 8-11,
von seiner Macht, zu erlösen und zu befreien, von seiner Fürsorge, seinem Schutz und auch von seinem Gericht; wahrlich Grund genug, um sich zu fürchten! vgl. Röm 10,17.
Hast nicht auch du die Gefahr deiner Lage erkannt, und ist dir nicht Gottes Heilsweg verkündet worden?
Bedenke die daraus entstehende Verantwortung!

2. Sie glaubte an den Gott Israels. V. 11.
Sie wandte sich ab vom Götzendienst und hin zum Glauben an den wahren Gott.

3. Sie glaubte an sein Wort. V. 9;
vgl. Joh 3,32; Röm 3,3-5.

4. Ihre Handlungsweise bewies ihren Glau­ben. V. 12-15;
Hebr 11,31; Jak 2,17-26




IV. Ihre Befreiung

1. Sie kam von außen. Sie selbst konnte keine Pläne fassen.
vgl. Joh 3,16; 1.Joh 4,10; Eph 2,2-9; 1.Kor 1,29.

2. Sie erfolgte aus Gnade, nicht aus Verdienst.
vgl. 2.Kor 8,9; 5.Mose 7,7-9; 1.Tim 1,15; Matth 9,13.

3. Sie geschah mittels einer Karmesinschnur, ein treffendes Bild für das kostbare Blut Jesu Christi:
a) Die rote Schnur schützte sie. 2,18;
vgl. 2.Mose 12,13; 1.Petr 1,18-19; Röm 3,25.

b) Das Wort gab ihr Gewißheit. 2,12.18.21;
vgl. 1.Joh 5,10-13; Joh 5,24.

4. Sie wurde Wahrheit. 6,25. Gott steht zu seinem Wort.
vgl. 4.Mose 23,19; Jes 45,19.

5. Ihr Rettersinn. V. 13; 6,22-23.25.
Sie be­saß einen uneigennützigen Glauben.
Geht auch dein Streben dahin, deine Freunde und Verwandte unter den Schutz des Blutes zu bringen?
Röm 10,9-10; Luk 8,39; Mark 16,15 etc.)?

6. Der nachfolgende Segen. V. 25.
Sie wur­de hineingenommen in die Gemeinschaft des erlösten Volkes.
vgl. Eph 2,19-22; Apg 2,41-42.

7. Ihre Nachkommenschaft. Matth. 1,5.
Sie wurde ein Glied in der Ahnenreihe des Messias.
Welch ein großes Werk hat Gott vollbracht!
Im HERRN JESUS CHRISTUS, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.
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Antonino.S