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061 Der Zug durch den Jordan Josua 3.1-4-18

061.Der Zug durch den Jordan - Josua 3,1-4,18

Prüfet Alles und das Gute behaltet:

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Der Zug durch den Jordan - Josua 3,1-4,18
Leitvers: Römer 6,10-11
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Römer 6,10-11 Denn was er gestorben ist, ist er ein für allemal der Sünde gestorben; was er aber lebt, lebt er Gott. 11 Also auch ihr, haltet euch der Sünde für tot , Gott aber lebend in Christo Jesu.



I. Die Vorbereitung. 3,1-13


1. Der Aufbruch von Sittim. V. 1.

2. Die Anweisungen. V. 2-4.
Die Bundeslade (ein Bild auf Christus) wird auf dem unbekannten Weg ihr Wegweiser sein.
vgl. Joh 10,4; Ps 23,1-3; Hebr 12,1-2.

3. Befehl und Verheißung. V. 5;
vgl. 2.Kor 6,14; 7,1; Joh 17,17; 1.Joh 1,7-9.

4. Der Zuspruch. V. 7-8.
Gottes Geboteschließen seine Befähigung mit ein.
Hinter Josua stand der ewige und allmächtige Gott.

5. Weitere Anweisungen, V. 9-13;
aus­ schlaggebend ist V. 11.



II. Die Durchquerung. 3,14-17

1. die wunderbare Teilung des Wassers. V. 14-16.
Welch ein Bild muß das gewesen sein!
Beachte auch den Zeitpunkt, V. 15: es war Hochwasser!

2. Die schützende Bundeslade. V. 17.
Beachte den Standort der Lade!
Dort blieb sie, bis alle unbeschadet ans andere Ufer gelangt waren.

3. Der sichere Durchzug - „alle“. V. 17.
Niemand fehlte.
vgl. Joh 17,12; Hebr 7,25.


III. Da* Gedenkzeichen. 4,1-24

1 Die Repräsentanten. V. 1-2.

2. Das Sinnbild der Steine. V. 3-9.
Sie wurden aufgehoben, hinübergebracht, niedergelegt und aufgerichtet.

3 Der Zweck der Steine, V. 6:
ein Erinnerungszeichen.
Man stelle sich vor, daß die Kinder zukünftiger Generationen fragen werden: „Was bedeuten euch diese Steine“? Vergleiche andere Gedenk­ stätten, die Gott errichten ließ.
2.Mose 12,26-27; 13,13-14; 5.Mose 6,20-25; Ps 44,1; 78,1-8.
Heutige Erinnerungs­ zeichen:
a) Die Taufe, Matth 28,19:

b) Das Abendmahl. 1.Kor 11,23-26.
Auch wir mögen ähnlich gefragt werden: Was soll euch dieser Dienst? Haben wir die rechte Antwort?



IV. Die Symbolik

1. Der Zug durch den Jordan ist ein Bild für das Sterben und Wiederauferweckt­ werden des Gläubigen mit Christus.
vgl. Rö 6,1-11; Eph 2,5-6; Kol 3,1-3.
Aus Gottes Sicht ist der Gläubige mit Christus in Tod, Begräbnis, Auferstehung und Himmelfahrt eins geworden. Wenn er dies für wahr hält und sich darauf stützt, wird er befähigt, sein geistliches Erbe anzutreten und es zu genießen.

2. Der Weg durch den Jordan ist zudem ein Bild des Evangeliums, denn auch Gottes Heilsweg ist
a) ein ungewöhnlicher, unerwarteter Weg, Apg 17,18-20;
b) ein neuer Weg, Jos 3,4; Hebr 10,20;
c) ein einfacher Weg, Eph 2,8-9; er erfor­dert keine Arbeit, Menschen brauchten keine Brücken zu bauen, usw.;
d) ein kurzer Weg, Joh 6,47, keine Umwege über Zeremonien, Beichte, gute Vorsätze, u. a.;
e) ein sicherer Weg, Jos 3,17; Joh 10,28 - „die ganze Nation vollends hinüber“;
f) ein von Gott bestimmter Weg, Jos 3,7-8; Josua hatte ihn weder geplant, noch hatte das Volk ihn gesucht, Joh 3,16 etc.;
g) der einzig e Weg, Apg 4,12; hätten sie sich geweigert, ihn zu beschreiten, wären sie nicht hinübergekommen.


Im HERRN JESUS CHRISTUS, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.
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Antonino.S