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065 Die Eroberung Kanaans  Josua 10.11ff

065.Die Eroberung Kanaans - Josua 10-11,14

Prüfet Alles und das Gute behaltet:

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Die Eroberung Kanaans - Josua 10-11,14
Leitvers: Josua 21,45
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Josua 21,45 Es fiel kein Wort dahin von all den guten Worten, welche Jehova zu dem Hause Israel geredet hatte; alles traf ein.





I. Die Einnahme des Südens. Kap. 10

Um das hier Gesagte, richtig verstehen zu können, ist eine geographische Karte not­ wendig. Studiere die einzelnen Eroberungs­ züge sorgfältig!

1. Der Zusammenschluß der Könige der Amoriter. 10,1-5.
Alles entwickelt sich nach Gottes Absicht.
Vgl. 11,20; Ps 2,1-2; Apg 2,23; 4,28; 3,18 etc.


2. Der Hilferuf der Gibeoniter. V. 6.
Er war auf das Versprechen Josuas gegründet.
Vgl. Rö 5,10.


3. Die Zusage des HERRN. V. 8.
vgl. 1,6-8; Apg 18,9-10; Hebr 13,5-6.


4. Israels Sieg. V. 9-15.
Alles ist durch Gott gewirkt:
a) die Verwirrung, V. 10.

b) der Hagelsturm, V. 11.
Welch eine unheimliche Szene muß das gewesen sein! Schildere einen heranzie­ henden Sturm, der jeden Augenblick loszubrechen droht. Jes 28,16-23; bes. V. 21; Nah 1,6; Matth 3,2; 2.Thess 1,8.
Wer vermag darin zu bestehen?
Antwort: Römer 8,1. Bist du dabei?

c) der Stillstand von Sonne und Mond. V. 12-14.
Der Gott, der Sonne und Mond erschaffen hat, lenkt auch ihre Bahnen;
der Schöpfer steht immer über seiner Schöpfung. 1.Mose 18,14; Eph 3,20.


5. Die Hinrichtung der Könige. V. 16-27.

6. Der anschließende Siegeszug, V. 28-43.
vollendet die Einnahme des Südens.






II. Die Einnahme des Nordens. Kap. 11

1. Die Zusammenschlüsse der feindlichen Könige im Norden. V. 1-5.

2. Die erneuerte Verheißung. V. 6.

3. Die vollständige Eroberung. V. 10-23;bes. V. 23.
Was Gott verheißen hat, das er­ füllt er auch.






III. Kalebs Erbteil. 14,6 15; 15,13 19

1. Sein Charakter:
a) er vertraut auf Gottes Allmacht, 4. Mose 13,30, und Treue, Verheißenes auszuführen;

b) er ist dem HERRN rückhaltlos ergeben, 4. Mose 14,6-9.24, und folgt ihm völlig,
vgl. Phil 3,8; Rö 6,13-14; 12,1-2; 1.Kor 6,19-20; 2.Kor 5,15;
c) er ist beständig und ausdauernd, nach 40 Jahren wandelt er immer noch mit Gott; 14,8.10.
vgl. 1.Kor 15,58.
d) er ist mutig. 14,11.
vgl. 1.Tim 6,12; Phil 1,28; 2.Kor 10,3-5; Eph 6,10-18.
Wären wir doch alle vom Geiste Kalebs erfüllt!


2. Seine Forderung gründet sich auf:
a) sein Zeugnis von der Güte Gottes, V. 7.

b) seinen Glauben an die Verheißung Gottes, V. 9.

c) die Aneignung der göttlichen Ver­heißung an ihn, daß er sein Erbteil auch besitzen werde.
Vgl. Obad 17.


3. Sein Erbteil. V. 13-15.
Hebron - der Ort vieler Erinnerungen. Er bedeutet „Gemeinschaft“.
Vgl. 1.Joh 1,3.


4. Die Inbesitznahme des Besitzes.
Jos 15,13-19. Besitzen wir, was in Christus unser Besitz ist?
In ihm haben wir ewiges Leben! Joh 5,24.
Ergreifen wir dieses ewige Leben?1.Tim.6,12.
So gibt es Besitztümer, die wir nicht in Anspruch nehmen. 1.Kön 22,3.
Im HERRN JESUS CHRISTUS, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.
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Antonino.S