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069 Gideons Sieg Richter 7

Prüfet Alles und das Gute behaltet:

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Gideons Sieg - Richter 7
Leitvers: Jesaja 57,15
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Jesaja 57,15 Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der in Ewigkeit wohnt, und dessen Name der Heilige ist:
Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum, und bei dem, der zerschlagenen und gebeugten Geistes ist, um zu beleben den Geist der Gebeugten und zu beleben das Herz der Zerschlagenen.





I. Die Läuterung. V. 1-8
1. Der Anlaß. V. 1-2.
Das Heer Gideons be­stand aus 32.000 Mann, Gott aber be­dient sich nicht menschlicher Macht und Notizen Tüchtigkeit.
Sach 4,6; 1.Kor 1,26-29; Joh 6,63; Matth 11,25-26; 5.Mose 8,11-18; Jes 10,13.

2. Die erste Prüfung. V. 3;
vgl. 5. Mose 20,8.
Ergebnis; das Heer wird um zwei Drittel seines Bestandes erleichtert.
Vgl. 2.Tim 1,7; 1.Kor 16,13; Phil 1,28.

3. Die zweite Prüfung, V. 4-7:
durch Verzicht auf persönliche Bequemlichkeit sollten sie ihre Ernsthaftigkeit, Tatkraft und Ent­schlossenheit zum Kampf des Herrn beweisen.
Ergebnis: nur 300 Männer blie­ben.
Vgl. 1.Petr 1,7; 1.Kor 9,27; 15,58; Tit 2,11-12.




II. Die Ermutigung. V. 9-15
1. Der Gang zum feindlichen Lager. V. 9-12.

2. Der Traum des Kriegers. V. 13-14.
(Gottes Reden durch Träume im Alten Testament: Hiob 33,14-17.)
Hier diente er zur Ermutigung Gideons.

3. Das Ergebnis. V. 15.





III. Die Kampfplanung. V. 16-18
1. Für menschliches Verständnis Torheit, so wie auch Gottes Heilsweg über den ge­ kreuzigten und auferstandenen Sohn Gottes.
1.Kor 1,18; 3,18-21.
Gott benutzt das Schwache:
einen Eselskinnbacken, Richt 15,15;
den Stein eines Hirten­knaben, 1.Sam 17,40;
eine kleine Magd, 2.Kön 5,2, usw.

2. Die Ausrüstung: sehr einfach, V. 16-17
eine Posaune - ein leerer Krug - eine Fackel - ein Vorbild.

Ein Bild des gött­lichen Wirkens durch die Seinen:
a) Die Posaune: ein Bild für die Verkündi­gung des Evangeliums.
Vgl. Hes 33,3-6; Apg 13,38; 1.Kor 14,8; Mark 16,15-16.

b) Die leeren Krüge: ein Bild des erlösten Sünders.
Vgl. 2.Kor 4,7.
Wenn er von Gott gebraucht werden will, muß er entleert sein von allem Stolz, aller Überheblichkeit, Selbstzufriedenheit und allem, das Gottes Wirken durch ihn hin­ dern könnte.
Vgl. 2.Tim 2,21.

c) Die Fackel: ein Bild des Lichtes und Zeugnisses. Vgl. Matth 5,16; Phil 2,15.
So wie Johannes der Täufer sollte jeder Christ eine „brennende und scheinende Lampe“ sein.
Joh 5,35. Nur wenn wir für ihn brennen, werden wir auch leuch­ten.

d) Das Vorbild des Führers,
vgl. Hebr 12,1-2; 1.Petr 2,21, vgl. „kommet mir nach und ich werde euch ... machen“ Matth 4,19.

Christus ist unser Vorbild
a) in der Liebe, Joh 13,34;
b) in der Selbstverleugnung, Joh 12,24-25;
c) im Dienst, Joh 13,14-15;
d) in der Demut, Phil 2,5-8;
e) in seinem Wandel, 1.Joh 2,6;
f) in seiner Leidensbereitschaft. 1.Petr 2,20-21.



IV. Der Sieg. V. 19-25 Beschreibe dieses Geschehen:
Die Dunkelheit und Stille der Nacht werden vom schrillen Ton der Posaunen, von auf­ blitzenden Lichtern und dem Siegesgeschrei durchbrochen.
1. Die Überrumpelung. V.19-22.

2. Die Verwirrung. V. 22.
Beachte das Wirken des HERRN!

3. Die Verfolgung und völlige
Niederlage des Feindes. V. 23-24.



Im HERRN JESUS CHRISTUS, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.
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Antonino.S