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075.Die Berufung - 1.Samuel 2,11-3,21

Prüfet Alles und das Gute behaltet:

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Die Berufung - 1. Samuel 2,11-3,21
Leitvers: Jesaja 42,6
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Jesaja 42,6 Ich, Jehova, ich habe dich gerufen in Gerechtigkeit und ergriff dich bei der Hand; und ich werde dich behüten und dich setzen zum Bunde des Volkes, zum Licht der Nationen:



I. Der geschichtliche Hintergrund. 2,11-36

1. Die Sünde der Söhne Elis. V. 12-17.
Trotz ihrer bevorzugten Stellung und priesterlichen Verantwortung heißt es:
„Sie kannten den HERRN nicht". V. 12.
Wie erschütternd! Vergleiche damit Bileam, 4. Mose 22-24; Simon, Apg. 8,18-24; Nadab und Abihu, 3. Mose 10; 2.Tim. 3.5: Luk. 12,48.

2. Die Entwicklung Samuels. V. 18-21.26.
Welch ein Gegensatz! Der Knabe Samuel diente vor dem HERRN, V. 18, und wurde groß, V. 21, und immer größer und angenehmer bei seinem Gott und auch bei Menschen, V. 26.
Kinder dienen dem Herrn
a) in ihrer Bekehrung, Matth. 19,14; 2 Tim. 3,15;
b) durch ihr Vorbild, Matth. 18,3;
c) durch ihr Zeugnis. 2. Kön. 5,2 Matth. 21,15. 2. Petr. 3,18; 1. Petr. 2,1-2.

3. Die Botschaft des Mannes Gottes. V 22-36.
a) Vorwürfe und Vorhaltungen für Eli wegen seiner Söhne, V. 22-25.
Durch zu große Nachsicht hatte er seine Pflicht versäumt. 5. Mose 21,18-21.
Hier sollte betont werden, daß Eltern Gott verantwortlich sind für das Verhalten ihrer Familie, für das, was in ihrem Hause geschieht.
b) Die Botschaft, V. 27-36:
a) die Anklage, V. 27; 29; sieh die Verantwortung der Eltern, ihre Kinder zu lenken und in Schranken zu halten,
vgl. Spr. 13,24; 19,18; 22,15;23,13;29,17; Eph.6,1-4; 1. Tim. 3.4-5:
b) das Gericht, V. 30-36, Gott verstößt das Haus Elis, V. 30, das Zeichen, V. 34.




II. Die Berufung. 3,1-14
Beachte die Umstände. V. 1-3.

1. Ein frühzeitiger Ruf. V. 1.4.
vgl. Pred. 12,1; Offbg. 3,20. Gott ruft auf mancherlei Weise junge Menschen in seinen Dienst.
Durch die Evangeliumsverkündigung, durch schmerzliche Verluste, durch Krankheit u. a. sucht er sie wachzurütteln und von der Wahrheit zu überzeugen.
Unterscheide:
a) den Ruf des Evangeliums an alle Menschen, Matth. 28,19; Mark. 16,15;
b) die Berufung des Einzelnen durch Gottes Gnade, Gal. 1,15:
a) zur Absonderung, Rö. 1,1,
b) zur Gemeinschaft, 1. Kor. 1,9,
c) zur Freiheit, Gal. 5,13
d) zum Frieden, Kol. 3,15.
e) zur Sohnschaft, 1. Joh. 3,1,
f) zur Leidensgemeinschaft mit Christus, 1. Petr. 2,20-21,
g) zur Herrlichkeit. 2. Petr. 1.3.

2. Ein beharrlicher Ruf.
Dreimal wiederholt.
Wie oft rief Gott dich? Vgl. Matth. 20,16.

3. Samuels Antwort. V. 10.
Ist dies unsere Haltung? Ein hörendes Ohr, ein williger Geist und ein gehorsames Herz.
Ps. 51,12; Matth. 11,15; Jes. 1,19; 50,4; 55,3; Joh. 5.24




Il. Der folgende Auftrag. V. 15-21

1. Samuel richtet Gottes Botschaft aus V. 15-18.
Es ist oft nicht leicht, treu und gehorsam zu sein.

2. Die göttliche Bestätigung Samuels. V. 19-20.
vgl. Matth. 5,16; 1. Thess. 1,7-10.

3. Gott fährt fort, sich Samuel zu offenbaren. V. 21.
vgl. Offbg. 3,20. Hier besteht enge Gemeinschaft mit dem Herrn. ,,Der HERR war mit ihm".
Der Herr Jesus ist nicht nur der Heiland und Herr derer, die seinen Ruf hören, sondern auch ihr Freund.
2. Chron. 20,7: Jes. 41,8; Jak: 2.23.

Im HERRN JESUS CHRISTUS, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.
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Antonino.S