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Alfred P. Gibbs


141.Die Berufung der ersten Jünger - Johannes 1,29-51

Prüfet Alles und das Gute behaltet:

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Die Berufung der ersten Jünger - Johannes 1,29-51
Leitvers: Johannes 1,12
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Johannes 1,12 so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben,​







I. Johannes, der treue Zeuge. V 19-29.
1. Er hatte eine Botschaft des Herrn auszurichten, V 23; Jes. 40,3; Jer. 20,9; Amos 3,8;
2. er verkündigte sie, Matth. 3,7-12; Apg. 20,20-24; 1. Kor. 2,14;
3. er verherrlichte Christus. V 27.29-30; Ps. 34,24.
Dies sind drei wesentliche Merkmale treuen Verkündigungsdienstes, der Gott verherrlicht und sich und anderen Segen vermittelt.


II. Der Erretter. V. 32-36.
1. Prophezeit: Johannes beantwortet die von Isaak ca. 1900 Jahre zuvor gestellte Frage.
Hier ist das von Gott ersehene Brandopfer, von dem Abraham prophetisch sprach, 1. Mose 22,7-8; 2. Mose 12,1-12; 13,13; 1. Petr. 1,18-19;
2. getauft, V 32-33; Matth. 3,13-15;
3. bestätigt vom Vater und vom Heiligen Geist, V 32; Joh. 14,26; 15,26; 16,14; 1. Petr. 1,11-12;
4. bezeugt von Johannes, V 36; „der da wandelte“.
Es war ein vollkommener Wandel. 1. Petr. 2,20-24.
Er offenbarte:
a) sündloses Verhalten, V 22; Joh. 8,46; 18,38; 19,4.6,
b) trugloses Reden, V 22 b; Joh. 7,17; 8,25.45; 14,6,
c) einen ausgelieferten Willen, V. 23; Joh. 4,34; 5,30; 6,38,
d) sein stellvertretendes Leiden, V. 24; Phil. 2,5;
5. seine Einladung. V 39.
Höre seinen Ruf:
„Kommet her zu mir... ich will euch Ruhe geben!“ Matth. 11,28,
„Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke!“Joh. 7,37,
„Kommt und lebt!“ Joh. 5,40,
„Kommt und lernet von mir!“Matth. 11,29.
Beachte die Wirkung der Einladung: „Sie kamen und sahen und blieben bei ihm“.
6. gefunden von seinen Jüngern, V. 45:
in Jesus Christus findet die menschliche Seele ihre Heimat. Ps. 18,2-3; 84,2-5.
Vgl. die verschiedenen Mög­lichkeiten:
von ihm gefunden, Luk. 15,5,
von ihm erfunden, 2. Petr. 3,14,
in ihm erfunden. Phil. 3,9.​


III. Die Jünger. V 37-51
Erste Voraussetzung für die Nachfolge ist Jesu Auf­ forderung:
„Komm mir nach!“
Niemand kann ein Jünger Jesu werden, den er nicht persönlich berufen hat. V 39; Mark. 1,17; 3,13; Joh. 15,16.
1. Die Aufgaben eines Jüngers:
1. zu sehen, V 29.36:
es geht um die Erkenntnis der grundlegenden Wahrheit,
daß Christus das stellvertretende Sühnopfer für unsere Sünden ist, Joh. 3,14-18;1. Joh. 2,2;
2. zu folgen, V 37; Joh. 10,27; Phil. 3,12-14; Hebr. 12,1-3; 1. Petr. 2,21-23;
3. zu hören, V 40; Joh. 5,24; Röm. 10,17.
Vgl. das Beispiel Marias zu Jesu Füßen: Luk. 10,39;
4. andere zu suchen und zu ihm zu führen. V 41-42; Matth. 28,18-20; Mark. 16,15; 2. Kor. 5,20.
Andreas brachte zu Christus:
a) Petrus, V 41-42,
b) einen Knaben, 
Joh. 6,8,
c) etliche Griechen, Joh. 12,22;
sehen wir hier auch unsere Aufgabe?
5. zu fragen, zu forschen und zu lernen, V 38; Matth. 7,7; Ps. 27,4; Mark. 4,10-11.34; Luk. 11,1; Joh. 13,13;
6. einzuladen, V 46; Matth. 22,9; Joh. 4,29; Offb. 22,17;
7. mit ihm zu leben. V. 39; 1. Chron. 4,23; Ps. 23,6; Luk. 10,3842; Joh. 14,23; Offb. 3,20.
Zwei Merkmale sind kennzeichnend für einen Jünger:
a) er ist mit Christus vereinigt, Röm. 6,5; 7,4,
b) er hat Gemeinschaft mit ihm. 1. Kor. 1,9; 1. Joh. 1,3.6.
Das wichtigste Kennzeichen eines Jüngers Jesu
sollte hier wenn auch aus dem vorliegenden Text nicht erkennbar nicht übersehen werden:
8. mit ihm gestorben, begraben und zu einem neuen Leben wieder auferstanden zu sein, so wie Paulus es in Röm. 6 und Gal. 2,19-20 er­klärt. Joh. 11,16; 12,26.​
Im HERRN JESUS CHRISTUS, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.
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Antonino.S