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Alfred P. Gibbs

145.Die Heilung des Gelähmten​ - Lukas 5,17-26

Prüfet Alles und das Gute behaltet:

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Die Heilung des Gelähmten​ - Lukas 5,17-26
Leitvers: Lukas 5,24
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Lukas 5,24 Auf daß ihr aber wisset, daß der Sohn des Menschen Gewalt hat auf der Erde, Sünden zu vergeben... sprach er zu dem Gelähmten: Ich sage dir, stehe auf und nimm dein Bettlein auf und geh nach deinem Hause.​




I. Der Lehrer. V 17.
1. Die Lehre, V 17:
a) ihre Quelle, Jes. 50,4; Joh. 7,15.28,
b) ihre Kraft: das Gewissen erforschend, Joh. 15,22; Hebr. 4,12,
c) ihre Wirkung: sie verwunderten sich alle.
Das Volk „freute sich über all die herrlichen Dinge, welche durch ihn geschahen“Matth. 7,28-29; Mark. 1,27; Luk. 4,22; 13,17; Joh. 7,46.
2. Die Zuhörer: die „Weisen und Mächtigen“. Matth. 23,3.5.13.15.27; 1. Kor. 1,19-29.
3. Die Kraft des Herrn, V 17, doch keiner der Phari­säer und Schriftgelehrten kam in ihren Genuß. Röm. 1,16.
Im Evangelium ist die ganze Kraft Got­tes enthalten, doch nur denen, die glauben, offen­bart sie sich.
Das Evangelium gilt allen Menschen, doch nur denen, die glauben, kommt es zugut.


II. Der Gelähmte. V. 18.
Er ist ein Bild des unerretteten Menschen:
1. krank durch die Sünde, Jes. 1,5-6,
2. hilflos, Röm. 7,14-20; 5,6; Eph. 2,1,
3. fern vom Retter, Eph. 2,13.


III. Die treuen Freunde. V. 18-20
1. Ihr Wunsch: er gründete sich auf den Glauben an die Macht Christi V 20; Hebr. 11,6:
a) sie kannten den Retter,​
b) sie kannten ihren Freund.
c) sie kannten seine Krankheit und seine Sünden­ not, für die er vor allem anderen Hilfe brauchte,
d) sie arbeiteten zusammen, um ihn zu Christus zu bringen.
2. Das Hindernis: die große Menge der Zuhörer V. 19.
3. Ihre Ausdauer: „Liebe macht erfinderisch“. Der Glaube sieht in Hindernissen Sprungbretter.
4. Ihr Lohn: Das Wohlwollen Jesu V 20.
Beachte, es war ihr Glaube, den der Herr sah, sowohl den Glauben der Träger als den des Getragenen. Dan. 12,3.


IV. Der Sünderheiland. V 20-25
1. Die Botschaft der Vergebung. V 20.
Welch eine ge­waltige Botschaft.
Ps. 32,1; 103,3; Apg. 10,43; 13,38; Kol. 2,13-14; 1. Joh. 2,12!
2. Die Überlegungen der Pharisäer V. 21-22:
Der An­satz ihrer Gedanken war nicht falsch, wohl aber die Schlußfolgerung ihres bösen Herzens, das die Erkenntnis der Wahrheit vereitelte.
Wie wichtig da­her auch für uns, als Menschen mit einem gleich­ gearteten Herzen,
die Bitte Davids um ein reines Herz und die Leitung des Heiligen Geistes. Matth. 15,18-20; Ps. 51,12; Röm. 8,5-11.
3. Der Beweis seiner göttlichen Befugnis, V. 23-25:
a) seine Frage V 23: „Was ist leichter?“
Die Ver­gebung der Sünden sollte ihn sein eigenes Blut und Leben kosten, 3. Mose 17,11.
Die Schöp­fung ist das Werk seiner Finger, Ps. 8,4,
die Erlösung dagegen erforderte das Ausstrecken seines Armes, 2. Mose 15,6; Mark. 10,45; Hebt 9,22; 1. Joh. 1,7;
b) der Beweis seiner Kraft, V 24: „auf daß ihr aber wißt“, Röm. 1,4; Jud. 24-25;
c) die Heilung, V 25;
a) „alsbald“,
b) völlig, 
„er nahm auf, worauf er gelegen hatte“.
Der Beweis für die Echtheit einer Wieder­geburt zeigt sich darin,
daß der Gläubige jetzt die Dinge beherrscht, die ihn zuvor beherrschthaben, Röm. 6,14.22; Eph. 1,3-14,
c) sie verherrlicht Gott. Ps. 50,23; 1. Kor. 1,31; 6,20; 1. Petr. 4,11.16.


V. Das erstaunte Volk V. 26
Welche „außerordentlichen Dinge“ hatten sie gesehen?
1. Den Herrn der Herrlichkeit in menschlicher Gestalt,
2. die Heilung eines hilflosen Gelähmten,
3. einen Sünder, dessen Sünden vergeben wurden.
Dieses Ausmaß der göttlichen Liebe mag uns wohl in Erstaunen setzen!​
Im HERRN JESUS CHRISTUS, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.
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Antonino.S