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237.Paulus predigt in der Synagoge​ ​​- Apostelgeschichte 13,13-52

Prüfet alles und das Gute behaltet:
Paulus predigt in der Synagoge​ ​​Apostelgeschichte 13,13-52
Leitvers: Apostelgeschichte 13,38-39
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Apostelgeschichte 13,38-39 So sei es euch nun kund, ihr Brüder, dass durch diesen euch Vergebung der Sünden verkündigt wird; und von allem, wovon ihr durch das Gesetz Moses nicht gerechtfertigt werden konntet, wird durch diesen jeder Glaubende gerechtfertigt.​



I. Der Ort. V. 13-14

Paulus und Barnabas besuchen auf ihrer 1. Missions­reise:

1. Perge.
Dort verläßt Johannes-Markus sie. V. 13; Apg. 15,37-38.
Parallele: Jona Die Tragödie eines jungen Mannes, der einen Rückzieher vom Dienst machte, anstatt weiter mit ihnen zu ziehen. Kol. 4,10.
Später kehrte er zum Herrn wie zu Paulus zurück, der ihn dann als „nützlich“ zum Dienst bezeichnet. 2. Tim. 4,11.

2. Antiochien.

3. Die Apostel besuchen die Synagoge.
Sie gingen dort hin, wo sich die Menschen aufhielten, anstatt darauf zu warten, daß die Menschen zu ihnen kommen würden. Mark. 10,15.
Ein Fischer fährt hinaus, wo die Fische sind. - So muß auch der Missionar und jeder Zeuge Jesu dorthin gehen, wo die anzutreffen sind, die er ansprechen möchte.​

II. Die Predigt. V. 16-41

1. Die Synagogenvorsteher fordern zum Dienst auf. V. 15.
Das enthüllt ihre zuvorkommende Haltung.

2. Paulus gibt einen Abriß der Geschichte Israels.
Sie ist ein wunderbares Bild für die Rettung des Menschen. V. 16-22.

a) Ihre Sklaverei. V. 17; vgl.Joh. 8,34; Röm. 6,16;
b) ihre Erlösung
a) durch Blut;
b) durch Kraft. 
2. Mose 12,13; 1. Petr. 1,18; 2,9; Kol. 1,13-14;

c) ihre Befreiung. V. 17; vgl.Röm. 6,13-14;
d) ihre Trennung - durch die Wüstenreise. V. 18; 1. Petr. 2,11 etc.
e) ihr Kanaan. V. 19; vgl. Eph. 1,3 etc.

3. Die Prophetie des Alten Testamentes, V. 23-27, weist in ihrer Gesamtheit auf Christus.
1. Petr. 1,10-12; 2. Petr. 1,19-21; Joh. 5,39; Luk. 24,44.

4. Die Erlösungsbotschaft, V 26-41, verdeutlicht
a) Verantwortung, V. 26-27, aus dem Hören des Wortes Gottes;
b) das untadelige, heilige Leben Jesu. V. 28;
c) den Sühnetod Jesu. V. 28-29.
Bemerkenswert: „... nachdem sie alles vollendet​ hatten“.
Die Mörder Jesu erfüllen die biblische Prophetie. Vgl. Luk. 24,25-27;
d) die siegreiche Auferstehung Jesu. V. 30-31; vgl. Röm. 4,24-25 etc.
a) die durch Zeugen belegt ist. V. 31; 1.Kor. 15,1-9;
b) die ungeheure Bedeutung hat. V. 33-37 - sie erfüllte die Schrift und ermöglichte die gute Botschaft. V. 32-33.
e) das Erlösungswerk Jesu. V. 38-41;
a) wird verkündigt - 
„sei euch nun kund“Mark. 16,15; Jes. 55,1; Offbg. 22,17;
b) gilt persönlich -
„euch“vgl. Röm. 10,9,
„du“Joh. 3,5,
„er“Jes. 12,2; Luk. 1,47,
„ich“;
c) ist an eine einzige Person, Jesus Christus, gebunden - „diesen“.
Kein anderer „Name“Apg. 4,12,
„Weg“Joh. 14,6 etc.
d) ist kostbar - es bewirkt „Vergebung der Sünden“Eph. 1,7; Luk. 5,24; Apg. 10,43; 1. Joh. 2,12;
e) ist jetzt gültig vor Gott - „wird gerecht­fertigt“Vgl. Eph. 2,8,1. Kor. 6,11; 1. Joh. 4,19; Joh. 3,18;
f) ist für alle „Glaubenden“ da - „jeder“ ist damit gemeint. Vgl. Joh. 3,16; Offbg. 22,17;
g) umfaßt jede Schuldmöglichkeit - „von allem“Vgl. Gal. 2,16; 1. Kor. 3,21-23; Röm. 8,1.

5. Die Warnung. V. 40 - Sie lautet: „Seht nun zu, daß ihr keine Verächter seid!“ Vgl. Hiob 36,18; Spr. 1,24-31.
Paulus stellte den Hörem seiner Bot­schaft ihre ernste Verantwortung vor Augen.
Das Evangelium kann froh und heil machen oder auch Gerichtsbotschaft werden.

6. Die Wirkung bei den Hörem. V. 42-52:
a) einige wol lten ihn noch einmal hören. V. 42;
b) einige lehnten ihn rundweg ab. V 45;
c) einige nahmen die Botschaft an. V. 43;
d) andere verfolgten die beiden Missionare. V. 50;
Diese Gruppierung kennzeichnet auch heute noch die Zuhörerschaft einer evangelistischen Verkündi­gung.
Immer wieder werden diese vier grundlegen­ den Reaktionen sich einstellen.

7. Die Weiterreise. V. 52; vgl. Gal. 5,22-23; Röm. 15,13.
Die Jünger erlebten große Freude und wurden erfüllt mit dem Heiligen Geist.​



Im HERRN JESUS CHRISTUS, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.
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Antonino.S