Home       Bibelkreis.ch

Zurück zur Evangeliumsübersicht

Zurück zur Site von Berndt Steinhagen

 

Das Reich der Himmel – Teil 2

 

Von Karl-Heinz Weber  Abschrift von Bernd Steinhagen der MP- 3 ex:   https://www.bbkr.ch/forum/forum.php/Bibelkreisforum/viewtopic.php?p=651#651

 

https://www.audioteaching.org/index.php?page=details&address_id=khw006&lang=german&l_german=&l_english=&l_french=&l_other=

 

Das Reich der Himmel – Teil 2

 

Wir wollen noch einmal das erste Gleichnis vom Reich der Himmel in Mathäus 13 lesen.

 

Vers 24: Ein anderes Gleichnis legte Er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel ist einem Menschen gleich geworden, der guten Samen auf seinen Acker säte. Während, aber, die Menschen schliefen,  kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging weg. Als aber die Saat aufsprosste und Frucht brachte, da erschien auch das Unkraut. Die Knechte des Hausherrn aber herzu und sprachen zu ihn: Herr, hast du nicht guten  Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn Unkraut? Er, aber, sprach zu ihnen: Ein feindseliger Mensch hat dies getan. Die Knechte, aber, sagen zu ihm: Willst du denn, dass wir hingehen und es zusammenlesen? Er, aber, spricht: Nein. Damit ihr, etwa, beim Zusammenlesen des Unkrauts zugleich mit diesem den Weizen ausrauft. Lasst beides zusammen wachsen bis zur Ernte. Und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel um es zu verbrennen. Den Weizen, aber, sammelt in meine Scheune.

Vers 36: Dann entliess Er die Volksmengen und kam in das Haus. Und Seine Jünger traten zu Ihm und sprachen: Deute uns das Gleichnis vom Unkraut des Ackers. Er, aber, antwortete und sprach: Der den guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen. Der Acker, aber, ist die Welt. Der gute Same, aber, dies sind die Söhne des Reiches. Das Unkraut, aber, sind die Söhne des Bösen. Der Feind, aber, der es gesät hat, ist der Teufel. Die Ernte, aber, ist die Vollendung des Zeitalters. Die Schnitter, aber, sind Engel. Wie nun das Unkraut zusammen gelesen und im Feuer verbrannt wird, so wird es in der Vollendung des Zeitalters sein. Der Sohn des Menschen wird Seine Engel aussenden und sie werden aus Seinem Reich alle Ärgernisse zusammen lesen. Und die, welche Gesetzlosigkeit tun. Und sie werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird das Weinen und das Zähneknirschen sein. Dann werden die Gerechten leuchten, wie die Sonne in dem Reich ihres Vaters. Wer Ohren hat zu hören, der höre.

 

Ich möchte, kurz, einen Anschluss herstellen zu dem gestrigen Abend. Wir haben gesehen, dass wir in Mathäus 13 acht Gleichnisse haben. Das erste vom Sämann und das letzte von dem Hausherrn im Vers 52 werden nicht als Gleichnisse vom Reich der Himmel bezeichnet. Aber das erste Gleichnis, vom Sämann, ist doch eine Grundlage für die Belehrungen über die Gleichnisse des Reiches der Himmel. Es zeigt uns das vorbereitende Werk des Herrn Jesus, als Er auf der Erde lebte.

Wir haben gesehen, dass Er nicht mehr länger Frucht in Israel sucht, sondern dass Er „ausgeht“ und den guten Samen des Wortes Gottes sät. So haben wir es gelesen: Er „ging aus, um zu säen“. Und in Vers 19 haben wir gesehen: so oft jemand das Wort vom Reich hört. Also, der Dienst des Herrn ging über die Grenzen Israels hinaus. Dem Charakter nach wird dieser Dienst, heute, immer noch ausgeübt. Dann haben wir des Weiteren gesehen, dass das Reich der Himmel nicht der Himmel selbst ist. Es ist auch nicht die Versammlung, die besteht aus wirklich wiedergeborenen Christen. Aber, es ist ein Reich auf der Erde, dass von einem, im Himmel weilenden Herrn, regiert wird. Und; überall, wo man sich zu einem, im Himmel weilenden, Herrn auf der Erde bekennt, das Christentum also Einzug gehalten hat, da ist das Reich der Himmel!

Also kein sichtbares Reich auf der Erde.

Die Macht und Herrlichkeit, wie es angekündigt war im Alten Testament, - aber nicht errichtet werden konnte, weil das Volk, zu dem dieser König gesandt war, - ihn verworfen hatte. Diese machtvolle Errichtung des Reiches wird also für eine gewisse Zeit aufgeschoben, - bis zum Tausendjährigem Reich, - und in  der Zwischenzeit gibt es jetzt diese verborgene Gestalt des Reiches der Himmel.

Deshalb auch der Ausdruck: Geheimnis des Reiches der Himmel.

Dann haben wir gesehen, dass die ersten drei Gleichnisse mehr die äussere Entwicklung des Reiches zeigen. Die historische Reihenfolge, während die beiden anderen drei die wirklichen Gedanken Gottes, im Blick auf das Reich, beinhalten: den wahren, inneren Kern dieses Reiches.

Nun wollen wir uns dem gelesenen Gleichnis zuwenden und dann werden wir Elemente finden, die sich deutlich unterscheiden von dem Gleichnis vom Sämann. Es ist sehr lehrreich und auch interessant.

Ein Gedanke noch vorab: Diese erste Dreiergruppe ist ganz leicht zu erkennen. Denn, alle diese drei Gleichnisse, vom Unkraut, als auch vom Senfkorn, Vers 31, vom Sauerteig, Vers 33, beginnen mit den einleitenden Worten, ganz leicht zu merken:  ein anderes Gleichnis legt Er ihnen vor.

Vers 24, Vers 31 und 33. Immer die  einleitenden Worte: ein anderes Gleichnis legt Er ihnen vor. Deutlich zu erkennen, diese drei gehören zusammen. Nun, das Reich, Vers 24, ist einem Menschen gleich geworden, der guten Samen auf seinen Acker säte. Ich möchte, jetzt, bei dieser Auslegung dieses Gleichnisses sofort die Erklärung des Herrn mit zu Hilfe nehmen. Und, Geschwister, das ist für mich, relativ, einfach. Wenn der Herr Jesus selbst ein Gleichnis erklärt, dann muss ich es, eigentlich, gar nicht erklären. Es ist schön, wenn wir in der Bibel Erklärungen des Herrn selbst haben. Dann müssen wir nicht philosophieren, nicht spekulieren. Der Herr Jesus, selbst, hat erklärt, was es bedeutet. Nun schauen wir im Vers 36. Wir sehen sofort, was gemeint ist. Nachdem die Jünger Ihn im Haus nach der Bedeutung des Gleichnisses gefragt haben,  haben wir gestern auch gesehen: die Erklärung über das erste Gleichnis über das Reich der Himmel und die nächste Dreiergruppe gibt der Herr nicht mehr den Volksmengen, sondern, nur noch den Jüngern. Denen war es gegeben, die Gedanken des Herrn wirklich zu erkennen. Die Welt verstand es nicht. Und dann sagt der Herr:

Derjenige, der den guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen.

Das ist die erste Erklärung. Wir wollen bei jeder Erklärung etwas stehen bleiben. Also, der Mensch, der jetzt säte, war der Sohn des Menschen. Das wird im Gleichnis vom Sämann nicht gesagt. Natürlich ist der Sämann auch der Herr Jesus. Aber, es wird nicht gesagt, dass es der „Sohn des Mensachen“ ist. Es heisst nicht, der Sämann ist der Christus. Das wird nicht gesagt. Es ist nicht dasselbe. Der Christus ist der, der zu diesem Volk, der Juden, als der Gesalbte gekommen war. Und den sie verworfen hatten. Dass der Sohn des Menschen der Sämann ist, setzt voraus, dass sie Ihn verworfen und gekreuzigt haben. Der Sohn des Menschen sät jetzt. Und das Zweite? Was sät Er? Guten Samen! Und was ist der gute Same? Was würdest Du antworten, wenn du jetzt gefragt würdest: was ist der gute Same? Dann würden wir sofort antworten: das Wort Gottes! Aber, der Herr Jesus erklärt es anders. Es ist gut, jetzt genau aufzupassen: Er sagt in Vers 37:

Der gute Same, Vers 38, es sind die Söhne des Reiches.

Er sagt nicht, der gute Same ist das Wort Gottes. Im Gleichnis vom Sämann war der Same das Wort. Jetzt ist der Same, ich muss sagen:     s i n d   - die Söhne des Reiches. Es ist kein grosser Unterschied. Aber ein kleiner feiner Unterschied ist es schon. Hier haben wir schon die Frucht des gestreuten Samens. Der Same bringt Frucht. Und die Frucht, desjenigen, was der Herr Jesus gesät hat, sind die Söhne des Reiches. Es gibt noch andere Frucht, werden wir später noch hören. Die ist auch aufgegangen! Das sind die Söhne des Bösen. Der Herr Jesus hat also jetzt die Söhne des Reiches in den Acker gebracht. Eine weitere Erklärung, die ich, jetzt, als nächstes anführen will: wir haben in dem Gleichnis gelesen, dass Er den guten Samen auf Seinen Acker säte. In der Erklärung sagt der Herr, der Acker, aber, ist die Welt. Nun haben wir wieder einen Unterschied zu dem Gleichnis vom Sämann. Im Gleichnis vom Sämann  hat der Herr, in Vers 19, in das Herz gesät. In das Herz der Menschen gesät! Im Gleichnis, das wir jetzt vor uns haben, sät Er in den Acker. Das ist nicht dasselbe! Die Welt, in Johannes 3,16, ist was? Das ist nicht der Acker. Die Welt in Joh. 3,16 ist die Welt der Menschen. Die hat Gott geliebt. Nicht die Materie. Aber hier sät der Herr Jesus auf Seinen Acker. Und der Acker ist hier die Welt. Der Wohnort der Menschen. Das ist hier das Feld, worauf gesät wird. Aber, Geschwister, die Welt, in die der Herr Jesus hinein gesät hat, ist Seine Welt. Wir haben in Vers 24 gelesen, es ist    S e i n    Acker. Und in Vers 27 noch einmal:

Hast Du nicht guten Samen auf     D e i n e n      Acker gesät? 

Das ist schon des Nachdenkens wert. Sein Acker! Die Welt gehört dem Herrn Jesus! Ja, wirst du sagen, ist doch klar, dass sie Ihm gehört! Er ist doch der Schöpfer. Also gehört sie Ihm. Das stimmt! Aber, das ist hier nicht gemeint. Hier geht es darum, dass dieser Acker dem Sohn des Menschen gehört. Er steht hier nicht vor uns, als der Schöpfergott, der die Welten ins Dasein rief. In diesem Sinne gehört die Schöpfung Ihm! Aber, der Herr Jesus hat Sich als Sohn des Menschen den Acker erworben. Der Acker ist die Welt, Vers 38. Und der Herr Jesus hat sich diesen Acker erworben. Wodurch? Durch Sein Werk auf dem Kreuz! Durch Golgatha! Und jetzt sehen wir ganz deutlich einen Wechsel zu dem ersten Gleichnis. Im ersten Gleichnis ist noch nicht die Rede von    S e i n e m    Acker. Es ist noch nicht die Rede von dem Werk des Herrn Jesus. Das Gleichnis, das erste vom Reich der Himmel, setzt, also sehr deutlich den Tod, die Auferstehung des Herrn Jesus, voraus. Wir müssen noch eine Aussage aus Mathäus 13 zu Rate ziehen, um das zu belegen. Schaut doch, bitte, mal in Vers 44.  Da hat der Herr Jesus, nämlich, was getan. Er hat den Acker gekauft!

Und ich frage  noch einmal: wodurch hat Er ihn gekauft? Durch Sein Werk auf dem Kreuz!

Nun, erkaufen heisst noch nicht „erlösen“. „Erkaufen“ bedeutet die Auswirkungen des Kreuzes ui sehen. Und das Anrecht, das sich der Herr Jesus dadurch erworben hat. Wir müssen, eigentlich, die Stelle aus 2. Petrus 2 zu Rate ziehen. Das will ich einmal tun. Vers 1. Da ist von Menschen die Rede, die falsche Lehrer genannt werden. Und von diesen Menschen wird gesagt, dass sie den Gebieter verleugnen, der sie erkauft hat. Das heisst, der Herr Jesus hat sich, als Sohn des Menschen, durch Seinen Opfertod ein Anrecht erworben an allen Menschen. So ist der Herr Jesus Gebieter aller Menschen! Er hat Sich den Acker    e r k a u f t .   Die Welt erkauft! Und in diesen Acker brachte der Herr Jesus etwas hinein, was vorher nicht da war. Nämlich, die Söhne des Reiches. Es geht nicht um Israel. Israel war da. Und es geht noch nicht um die Versammlung. Er brachte Söhne des Reiches in den Acker. Das heisst, Menschen, die den guten Samen aufgenommen hatten in ihre Herzen und jetzt als eine daraus resultierende Frucht als Gläubige das Reich auf der Erde bildete. Zuerst war, also, das Reich existent aus wirklichen Söhnen des Reiches. Das stand zuerst da. Es ist lehrreich zu sehen, dass die Personen, die am Anfang das Reich bildeten, die gleichen Personen waren, die auch die Versammlung bildeten.  Als in Apostelgeschichte 2 die Versammlung ins Leben gerufen wurde, da waren es solche, die Söhne des Reiches waren. Die Personen waren für eine gewisse Zeit deckungsgleich. Die das Reich bildeten, waren gleichzeitig Glieder des Leibes. Aber dieser deckungsgleiche Zustand hat nicht lange angehalten. Wisst ihr, wann die Differenz aufkam? Wo das war? Das war in Apostelgeschichte 8. Ab Apostelgeschichte  8 waren die Personen, die das Reich bildeten,  nicht mehr deckungsgleich. Mit denen, die die Versammlung bildeten. Denn Simon, der Zauberer, der sogar getauft war und durch die Taufe Eingang gefunden hat in das Reich, war kein wiedergeborener Gläubiger! Und von diesem Zeitpunkt an, hat sich das sehr verschoben. Und der Gedanke, dass jetzt unechte Bekenner in diesem Reich sind, wird in der nächsten Darlegung des Herrn Jesus sofort offenbar. Es ist nicht so schwer, es zu verstehen. Wir müssen nur dem Gedanken des Herrn folgen. Jetzt kommen wir zum Vers 25.

Während, aber, die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen.

Vorab noch ein Wort zu dem Weizen. Auch ein schöner Gedanke. Also, was gesät worden war, war Weizen! Ihr Lieben. Unwillkürlich werden unsere Gedanken gerichtet auf Johannes 12.

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.

Guter Same, Weizen war gesät, und was ging daraus hervor? Eine Frucht, die dem Weizen entsprach. Das sind die Söhne des Reiches. Aber danach, - danach, wohlgemerkt!, - nicht genau gleichzeitig kam auch der Feind. Ich will auf dieses „danach“ einen Wert legen. Zuerst wurden, auch im Reich, die Gedanken Gottes im Blick auf das Reich durch die Söhne des Reiches verwirklicht. Was für ein Reich wollte Gott auf der Erde? Gott wollte ein Reich, wo Seine Grundsätze, Seine Wesenszüge in den Söhnen Seines Reiches durchführen. Das wollte Gott. Es ist nicht mehr so. Das werden wir noch sehen. Aber die Absichten Gottes, die sollten wir erkennen.

„Während die Menschen schliefen“.

Es heisst hier nicht, „während Nacht war“. Das ist ein Unterschied. Hier wird eine negative Scheide derer vorgestellt, die im Reich sind. Es wird hier nicht von einem „Umstand“ gesprochen, der nun mal so ist. Der Schlaf derjenigen, die hier als Schlafende bezeichnet werden, ist eine negative Berichterstattung. Die Menschen schliefen. Das heisst, schon zu Anfang der Geschichte des Reiches, da gab es schläfrige Menschen im Reich. In diesem Umstand, diesen negativen Umstand, dieser mangelnden Verantwortung, dem mangelnden Verantwortungsbewusstsein derer, die im Reich waren, begegnet der Feind in seiner List. Und, meine Lieben, jetzt haben wir keine Mühe, diese Zeit, diese Entwicklung im Reich, durch andere Schriftstellen zu belegen. 10 Jungfrauen waren ausgegangen und nach kurzer Zeit waren sie eingeschlafen. Alle 10 waren eingeschlafen. An welche Zeitepoche denken wir so, im Blick auf das Reich? Wir dürfen denken die Zeit, kurz nach dem Ableben der Apostel. Da kennzeichnete die Christenheit der Schlaf. Denn die Wahrheit über den wiederkommenden Bräutigam zur Heimholung der Braut war verloren gegangen. Alle wurden schläfrig und schliefen ein. Die Ursache dazu, war, wenn ich mich nicht täusche, - ich glaube, ich irre mich nicht, - der Zustand, der in der Versammlung zu Ephesus, in Offenbarung 2, beschrieben wird. Da muss der Herr Jesus, klagend, sagen:

„Ich habe wider Dich, da du deine erste Liebe verlassen hast.“.

Die besten Zuneigungen, die Qualität der Liebe Christus gegenüber, - hatte nachgelassen. Die Folge war geistlicher Schlaf. Und diesen Umstand nutzte der Feind aus, „um Unkraut unter den Weizen zu säen“. Das heisst, die Vermischung im Reich Gottes zu bewirken. Von Gut und Böse, von echt und unecht, von wahr und falsch. Ist es heute auch noch so? War das nur damals so?

Ihr Lieben, das ist immer noch so!

Die Tätigkeit des Feindes dauert an. Bis heute! Deshalb sind Warnungen angebracht. – Im Blick auf uns! Denken wir an die Stelle an 1, Thessalonicher 5, Vers 6:

Also, lasst uns nun nicht schlafen wie die Übrigen. Sondern wachen und nüchtern sein.

Das ist uns gesagt. Den Gläubigen. Oder, denken wir an Römer 13. da lesen wir in Vers 11:

Damit die Zeit erkenne, dass die Stunde schon da ist, dass wir aus dem Schlaf  aufwachen sollen.

Wir müssen uns diese Warnung anhören.. Nicht schlafen! Wachend sein! Auch im Blick auf uns selbst. Damit nicht Elemente der Welt von uns Besitz ergreifen. Und sind manche gemischten Grundsätze schon in unser Leben eingedrungen? Das ist schon, einmal, praktisch, was wir hier über das Reich der  Himmel lesen., wenn wir Anwendungen machen auf uns selbst. Wir sehen also, dass die Saat des Teufels sehr früh schon eingebracht wurde in das Reich der Himmel. Sehr früh begann er seine Tätigkeit. Und das wird auch durch andere Schriftstellen  bestätigt. Ich gehe noch einmal in den Thessalonicher-Brief. 2. Brief. So früh begann das schon. Da lesen wir in Kapitel 2, Vers 7, dass das Geheimnis der Gesetzlosigkeit schon wirksam war. Und, wenn wir an 1. Johannes 2 denken, wo der greise Apostel Johannes schreibt, in Vers 18:

Es sind jetzt schon viele Antichristen geworden.

Also, der Herr brachte die Söhne des Reiches in diese Welt, - Söhne, die nicht durch Abstammung Söhne waren, wie die Juden, - sondern, Söhne, die geboren worden waren aus dem guten Samen des Wortes Gottes. Die brachte der Herr in den Acker hinein. Und da hat Er viele Möglichkeiten gehabt, das zu tun. Ich denke nur an Apostelgeschichte 8. Da entstand durch die Steinigung des Stephanus eine Zerstreuung der Gläubigen und sie gingen in die Welt hinein und verbreiteten das Wort. Und so bringt der Herr Jesu, bis heute, in viele Teile der Erde immer noch Söhne des Reiches hinein. Durch missionarische Tätigkeiten, durch Bekehrungen, die stattfinden. Da, wo das Licht des Christentums verbreitet wird, da werden Söhne des Reiches in das Reich hinein gebracht. Das ist die, immer noch andauernde Tätigkeit des jetzt im Himmel  weilenden himmlischen Herrn, des Sohnes des Menschen. Aber gleichzeitig, wie gesagt, wird der Feind tätig und er bringt Söhne des Bösen in das Reich. Ich komme jetzt wieder zu der Erklärung in Vers 38:

Das Unkraut sind die Söhne des Bösen. Der Feind, aber, der es gesät hat, ist der Teufel.

Wir müssen bei diesen Gedanken etwas stehen bleiben: Der Feind sät Unkraut. Das sind die Söhne des Bösen. Aber die anderen, das müssen wir uns einmal anschauen: es ist dem Weizen sehr ähnliches Unkraut. Das heisst, der Feind geht sehr listig vor. Es wird nicht immer sofort erkannt. Und, das wird auch hier sehr deutlich: die Wurzel des Unkraut und die Wurzel des Weizen verbringen sich, gleichsam und erkannt wird es erst, wenn es aufsprosst.

Vers 26: Als aber die Saat aufsprosste und Frucht brachte. – Dann, erst, wird das Unkraut erkannt. Erkennen wir nicht eine besondere Taktik des Feindes? Die Gefahr, die uns, also, droht, ist nicht so sehr in der jetzigen Zeit, im Reich der Himmel.

Die Gefahr der Verfolgung, von seitens des Feindes, sondern die Gefahr der „Nachahmung“. Der Feind täuscht  das Echte nach. Übrigens, eine ganz alte List des Feindes! Und denkt einmal an die zukünftigen Tage, die auch noch zum Reich der Himmel zählen, nach der Entrückung der Gläubigen. Der Antichrist ist nicht, unbedingt, der „Gegen“christus. Das natürlich auch. Anti bedeutetet auch „gegen“, aber es bedeutet, in erster Linie, „anstelle von“ Christus. Und wie viele Dinge, jetzt in der Christenheit und später, gerade in der Zeit vor der Aufrichtung des Reiches werden „nachahmend“ sein.

Der Feind gaukelt etwas vor, eben, was Christus tut, ähnlich ist und das tritt an die Stelle von Christus!

Das ist die grosse Gefahr! Auch in unseren Tagen. Auch in unserem Leben als Jünger Christi im Reich.

Mögen wir wachsam sein, damit nichts an die Stelle von Christus tritt – und Christus verdrängt!

Das ist die Taktik des Feindes. Die Söhne des Reiches gehen, also, auch aus einer Frucht hervor. Der Feind hat Unkraut gesät, falsche Lehren in die Mitte der Gläubigen gebracht. Und diese Lehren bringen Frucht. Und das sind die Söhne des Bösen. Es sind schlichtweg alles Ungläubige. Wir müssen schon erkennen, was gemeint ist. Wir haben nicht die Welt des Buddhismus vor uns. Wir haben nicht den Islam vor uns. Das sind auch ungläubige Menschen, aber die sind nicht gemeint. Es sind auch nicht ungläubige Juden gemeint. Es sind ungläubige Menschen gemeint, die der Feind in die Christenheit hinein gebracht hat. „Die sich neben eingeschlichen haben“! In die Christenheit hinein, unter die Christen gemengt. Eigentlich bedeutet das Wort „der Feind säte Unkraut mitten unter den Weizen“ das Unkraut „darüber“. Der Weizen war schon da. Und „darüber“ säte der Feind das Unkraut. Wir erkennen in diesen beiden Gleichnissen vom Sämann und vom Unkraut sehen wir 2 Listen des Feindes. In Vers 19, im Gleichnis vom Sämann, nimmt der Feind „etwas weg“! Schaut mal,  in Vers 19 kommt der Böse und „reisst" weg“, was ins Herz gesät ist. In Vers 25 fügt der Feind „etwas hinzu“! Zu dem Weizen. Merken wir? Wie wunderbar die Schrift ineinander im Einklang ist.

Der Feind „nimmt weg“ und der Feind „fügt hinzu“!

Ist das nicht immer wieder, was wir finden in der Schrift? Was uns immer und immer Mühe macht bis jetzt: der Feind nimmt weg. Ist das eigentlich noch wahr? Im 1, Korinther-Brief steht über dem Tisch des Herrn in Kapitel 10, über des Mahl des Herrn in Kapitel 11. Muss man das immer noch so genau nehmen? Stimmt das immer noch, was im 1. Korinther 11 über die Stellung der Frau gesagt wird? Über das Bedecken der Frau im öffentlichen Leben? Und über das Schneiden und Scheren der Haare? Ist das immer noch wahr? Oder kann man das „wegnehmen“?

Der Feind nimmt weg! Er möchte uns Stellen aus dem Wort nehmen, als „nicht kompetent“ hingestellt wissen.

Hat er aus meinem Herzen und aus deinem Herzen auch schon das Eine oder Andere weggenommen? Oder stellen wir uns unter die  Autorität des Wortes Gottes in allen Einzelheiten unseres täglichen Lebens? Er nimm weg. Wisst ihr, dass das, letztlich auch die Ursache mancher Trennungen war in unserer Mitte? Dass der Feind wegnimmt? Wegnimmt  von den Belehrungen über den eigenen, täglichen Weg? Aber das ist nicht alles.

Der Feind fügt auch hinzu!

Und diese Gefahr ist genauso relevant. Nicht umsonst wird am Ende der Bibel, in Offenbarung 22, vor beiden Gefahren gewarnt. Ich weiss wohl, dass  sich diese Verse, streng genommen, auf die Offenbarung beziehen, das weiss ich wohl. Wenn man jemand  von  den Worten der Weissagung „wegnimmt“ und wenn jemand zu den Worten der Weissagung dieses Buches hinzufügt, - beides wird mit Gericht geahndet. Der Feind fügt hinzu! Und diese Gefahr, Geschwister, sind wir auch erlegen in unserer Mitte in den letzten Jahren. Und auch diese Gefahr hat, leider, Veranlassung zu Trennungen in unserer Mitte gegeben. Merken wir, wie hochaktuell auch die Belehrungen über das Reich der Himmel für unsere Tage sind?

Zwei Taktiken des Feindes: nehmen – und hinzufügen!

Ich muss auf einen Umstand zu sprechen kommen, dem wir allmählich, allmählich begegnen im Gleichnis. Ich habe gesagt, zuerst charakterisierten die Söhne des Reiches das Reich. Die Frucht des guten Samens, aber allmählich, überwuchert das Unkraut den Weizen. Es ist doch sehr interessant, dass die Jünger, in Vers 36, den Herrn Jesus nicht fragen: Deute uns das Gleichnis vom    W e i z e n   im Acker. Das sagen sie nicht. Sondern, sie fragen Ihn und sagen: Deute uns das Gleichnis  vom Unkraut im    A c k e r !

Warum fragen sie so? Weil die Entwicklung weiter gegangen war. Sie sahen das Unkraut. Und wir leben jetzt in dieser Zeit. Diese Gleichnisse haben auch ein prophetische Linie. Ich habe gestern Abend gesagt, dass dieses Gleichnis und auch mit den Jungfrauen uns die Geschichte des Reiches zeigen, vom Anfang bis zum Ende.

Und in dieser Zeitepoche dieses Reiches, in der wir jetzt am Ende leben, wird die Christenheit nicht durch die Söhne des Reiches, sondern, sie wird geprägt durch die Söhne des Bösen.

Das Unkraut drückt der Christenheit den Stempel auf. Welch eine traurige Entwicklung. Und nachdem das Unkraut, jetzt, offenbar geworden war, Vers 27, kommen die Knechte und sind verwundert:

Hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? – Natürlich, das hab ich! – würde er antworten.

Woher hat er denn Unkraut? Ihr Lieben, dass war für die Jünger schwer zu verstehen. Ganz schwer zu verstehen. Sie wussten doch etwas von dem Reich. Sie kannten doch das Alte Testament. Und was hatte das Alte Testament eigentlich über das Reich gesagt? Dazu möchte ich eine Stelle aufschlagen aus Jesaja 11. Und da verstehen wir diese Verwunderung der Jünger. Wir lesen Jesaja 11, in Vers 9:

Man wird nicht übel tun, noch verderbt handeln auf meinem ganzen heiligen Gebirge. Denn die Erde wird voll sein der Erkenntnis Jehovas. Gleich, wie die Wasser den Meeresgrund bedecken.

Das war eine Aussage des Alten Testamentes über das Reich.               Die Erde wird voll sein der Erkenntnis Jehovas! Und jetzt? Was war jetzt? Jetzt wuchert das Unkraut über das Reich! Verstehen wir die Verwunderung der Jünger? Das zeigt uns sehr deutlich, Geschwister, dass das stimmt, was wir gestern und heute anfangs gesagt haben. Das Reich der Himmel ist also durch gemischte Grundsätze gekennzeichnet. Von einem „Nebeneinander“! Von gut und böse. Das ist in unserer Zeit nicht mehr schwer zu erkennen. Für uns nicht so schwer, wie für die Jünger, damals! Denn wir sehen es um uns herum. Millionen Christen, die durch eine christliche Taufe Eingang ins Reich gefunden haben, nennen sich nach Christus und haben Ihn nicht. Jetzt muss ich mit Mathäus sieben sagen:

Viele von denen, die in Meinem Namen Dämonen ausgetrieben haben, die „Herr, Herr“ gesagt haben, die werde ich einmal richten müssen. Und ihnen sagen müssen: Ich kenne euch nicht!

Fragen nicht die fünf törichten Jungfrauen, in Mathäus 25: Herr, Herr, tu uns auf.

Sie    h a b e n     ein Bekenntnis, - aber kein Leben!        

Das charakterisiert jetzt das Reich der Himmel. Die Jünger fragen jetzt den Herrn und Er sagt ihnen: Ein feindseliger Mensch hat dies getan. Nun, wir wissen, wer es getan hat. – Der Teufel hat das getan! Die Erklärung haben wir in Vers 39 gelesen. Jetzt sagen die Knechte zu ihm: Willst du denn, dass wir hingehen und es zusammen lesen? Und dann sagt der Herr: Nein! Tut das nicht! Zunächst etwas über die Haltung der Jünger, der Knechte hier. Dass sie den Herrn fragen, - das war gut! Meint ihr nicht auch? Sie haben sich nicht sofort daran gemacht, Ärmel hochgekrempelt, Sichel genommen und Unkraut geschnitten. Oder ausgerauft. Hätten sie auch tun können!  In guter Absicht: Unkraut darf nicht sein, - raus damit! Das haben sie nicht getan. Schön ist das. Diese Knechte kennzeichnet eine gewisse Abhängigkeit von ihrem Herrn. Nicht eigenwillig, fleischlich, zu „Rate gehend“ und anfangen zu „raufen“. Sie wussten, wir sind Knechte – im Reich. Sie haben einen Herrn. Sie fragen ihn, ob wir das tun sollen. Und er sagt: nein, tut das nicht. Denn, es besteht die Gefahr, Vers 29, dass ihr beim Zusammenlesen des Unkrauts zugleich mit diesem den Weizen ausrauft. Ihr Lieben, diejenigen, die eingeschlafen waren und diejenigen, die nicht verhindert hatten, dass der Feind Unkraut gesät hatte, die sind jetzt auch nicht in der Lage, das Unkraut auszuraufen! Wenn es schon nicht verhindert wurde, dass es Eingang fand, dann ist auch keine Kraft da, es auszureissen. Das ist ein Gedanke. Und ein zweiter Gedanke ist der, dass sich die Warnung des Herrn Jesus, die Er hier ausspricht, in Verbindung mit einem Verbot „Nein“ in der Geschichte des Reiches der Himmel nur als immer gültig bewiesen hat. Die Warnung: „Tut das nicht“ ist, leider, unbeachtet geblieben in der langen Geschichte des Reiches der Himmel Und vielfach hat man in dieser Zeitepoche gemeint, man „müsse das Unkraut ausreifen“! Denken wir nur an die vielen Verfolgungen der „Ketzer“ in der Christenheit. Im Bereich des Reiches der Himmel! Der dreissigjährige Krieg. Denken wir an viele andere Zeitepochen, wo eine grosse Kirche meinte, „im Namen der Christenheit ausraufen zu müssen“! Und was ist geschehen? Was hat man getan?

Man hat Weizen ausgerauft!

Ausraufen bedeutet, letztlich, nichts anderes, als diese Menschen zu Tode bringen. Das bedeutet „Ausraufen“. Sie vernichten. Und wie oft ist dies geschehen?

Die Warnung des Herrn: „Nein, macht das nicht. Es könnte Weizen mit ausgerauft werden“. – Wir merken, wie nötig das war. Und. Leider, hat man das vielfach nicht beachtet. Und dann kommen wir zu einem nächsten Gedanken für heute Abend: In Vers 30, nur den ersten Satz:

Lasst beides zusammen wachsen bis zur Ernte.

Den Gedanken noch: Lasst es beides zusammen wachsen bis zur Ernte.

2 Gedanken möchte ich damit verbinden: das eine ist der Gedanke, dass durch diese Aussage ein ganz deutlicher Unterschied offenbar wird zu dem Gedanken über die Versammlung. Ich will es vertiefen. In der Versammlung wird nicht Böses und Gutes nebeneinander wachsen lassen. Wenn in der Versammlung, nach 1. Korinther 5, ein Böser offenbar wird. Wie wird er offenbart? Durch sein böses Tun, das bekannt wird. Dann muss er, 1. Korinther 5, Vers 13, „hinaus getan“ werden. Tut den Bösen von euch selbst hinaus.

Die strengst Form der Zucht in der Versammlung. Nicht immer muss dieses Zuchtmittel angewandt werden. Ich nenne ein Beispiel. Es gibt auch andere Mittel der Zucht in der Versammlung. Aber sie liegen alle auf derselben Linie: Wenn etwas offenbar wird in der Versammlung, was als Böse beurteilt wird, dann muss es „behandelt“ werden. Schriftgemäss behandelt werden durch eine Form der Zucht. Ich meine nicht „immer hinaus tun“. Es gibt Bezeichnungen, öffentlichen Tadel, brüderliche Zucht nach Mathäus 18. Es gibt eine Zucht „des Tadels“. Es sind alles Zuchtmittel, aber das Böse darf man nicht wachsen lassen. Es wird behandelt und es wird beurteilt und verurteilt – und gerichtet.

Aber im Reich bleibt beides zusammen nebeneinander. Und es kommt beides zur Reife. Lasst es beides zusammen wachsen!

Und, ihr Lieben, warum, und das finde ich etwas Wunderbares, warum gibt der Herr diese Aufforderung? Woran liegt Ihm? Warum, sagt Er: lasst beides zusammen wachsen? Will Er, dass das Böse reift? Nein, das kann Er nicht wollen! Aber, Er hat diese kleine Schar, wisst ihr, diese Söhne des Reiches so lieb. An ihnen liegt Ihm. Er will nicht, dass sie mit ausgerauft werden. Diese kleine Schar, die möchte Er zur Reife bringen. Daran liegt Ihm! Dann kommt noch ein Gedanke, der mich bewegt über diese Aussage des Herrn. Dass der Herr so spricht, das ist nicht Ohnmacht von Seiner Seite. Das ist auch nicht Gleichgültigkeit dem Bösen gegenüber. Sondern, das ist einfach     L a n g m u t Langmut harrend. Wollen wir es von dem Herrn lernen. Ich möchte noch 2 Stellen aus dem Alten Testament lesen. Es gibt viele, viele Stellen. 2 Stellen aus dem Neuen Testament anführen, die uns etwas zeigen von der Langmut unseres Herrn.

Ganz zu Beginn in der Bibel, 1. Mose 7, Vers 4. Hundertzwanzig Jahre, vielleicht, ich stelle es mal in Frage, hundertzwanzig Jahre hat Noah an der Arche gebaut. 120 Jahre! Dann ist es soweit, dass Noah und sein Haus in die Arche gehen sollen. 1. Mose 7. Und dann sagt der Herr in Vers 4:

In noch 7 Tagen, so lasse ich auf die Erde regnen. Es muss uns unser Heiland gross werden. So lange hatte Noah gebaut. Hätte Gott nicht sagen können: jetzt haben die so viele Jahre Zeit gehabt. Jetzt geh hinein! Da sagt Gott: In noch sieben Tagen!

Herrlicher Gott! Ich gebe noch sieben Tage Zeit! Wie langmütig ist unser Gott.

Eine zweite Stelle aus Psalm 103 Vers 8, die kennen die meisten:

Barmherzig und gnädig ist Jehova. Langsam zum Zorn und gross an Güte.

Noch 2 Stellen aus dem Neuen Testament. 2. Tessalonicher  2, Vers 7. Das betrifft, genau, unsere Zeit. Ich habe es schon einmal angeführt: Das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist wirksam, nur, ist Der jetzt da, der zurückhält. Bis er aus dem Weg ist und dann wird der Gesetzlose offenbart werden. Wir warten auf das Kommen des Herrn. Wir sehnen uns nach Ihm. Noch ist Er nicht gekommen. Der Herr Jesus hat den Heiligen Geist noch auf der Erde gelassen, Wohnend in den Gläubigen, in der Versammlung. Er st, „der da ist“! Eine göttliche Person ist noch hier. Gott übt immer noch Langmut! Er will nicht, dass irgendjemand verloren geht.

Die letzte Stelle: 2. Petrus 3, Vers 15:

Und achtet die Langmut unseres Herrn für Errettung. Lasst es beides zusammen wachsen bis zur Ernte.

Und, wenn der Herr Gnade schenkt, wollen wir uns morgen Abend noch mit dem Schluss dieses ersten Gleichnisses über das Reich der Himmel beschäftigen und etwas hören über die Zeit der Ernte.