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1. Tim 6,16:

Gedanken zu 1. Timotheus Brief. spez. 1.16

1. Tim 6,15: welche zu seiner Zeit zeigen wird der selige und alleinige Machthaber, der König der Könige und Herr der Herren,
1. Tim 6,16: der allein Unsterblichkeit hat, der ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner der Menschen gesehen hat noch sehen kann, welchem Ehre sei und ewige Macht! Amen.
1. Tim 6,17: Den Reichen in dem gegenwärtigen Zeitlauf gebiete, nicht hochmütig zu sein, noch auf die Ungewißheit des Reichtums Hoffnung zu setzen, sondern auf Gott, der uns alles reichlich darreicht zum Genuß;
15_Das Relativpronomen Fürwort) »welche« hat alssein Bezugswort das Hauptwort »Erscheinung«. »Zu seiner Zeit« [1. Tim 2,6: der sich selbst gab als Lösegeld für alle, <wovon> das Zeugnis zu seiner Zeit <verkündigt werden sollte>,]
[Tit 1,3: zu seiner Zeit aber hat er sein Wort offenbart durch <die> Predigt, die mir anvertraut worden ist nach Befehl unseres Heiland-Gottes –]

zeigt die entscheidenden Augenblicke in der Geschichte, des Erlösungsplanes.

In:
Mt 24,36: Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel der Himmel, sondern der Vater allein.
Mk 13,22: Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und werden Zeichen und Wunder tun, um wenn möglich die Auserwählten zu verführen.
Apg 1,7: Er sprach aber zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seine eigene Gewalt gesetzt hat.

bedeuten es "zu Gottes genau geplantem Zeitpunkt"
und betont die Tatsache, dass der Zeitpunkt der Erscheinung ganz und gar in Gottes Händen lag und liegt.
Dieser Augenblick der entscheidenden Intervention Gottes in der Geschichte der Erde liegt innerhalb seines eigenen Programms.
Ausserdem ist es Gott, der handeln wird, um Christus zu offenbaren und zu verherrlichen.

»zeigen« (deiknymi) bedeutet »ausstellen«, » sichtbar machen«; vor Augen stellen

Es ist wichtig, dass der Zielpunkt des Tätigkeitwortes nicht die »Erscheinung« ist, sondern Gott selbst:
"Welche "...zeigen wird, der selige und alleinige Machthaber«.
Gott wird zu seinem eigenen, festgesetzten Zeitpunkt vor den Augen der Menschen den offenbaren,
der einst unbeachtet und unbekannt auf der Erde gewandelt ist, in dem aber jetzt öffentlich und für jeden sichtbar, alle Herrlichkeit und Souveränität der absoluten Gottheit geoffenbart ist.

Das Wort »Herrscher« ist dynastês, das von dem Zeitwort dynamai (»können, in der Lage sein, mächtig sein«)
abgeleitete Hauptwort. Er ist derjenige, in dem alle Macht wohnt. Dieser über alles Erhabene wird mit zwei Eigenschaftswörtern beschrieben.
»Selig« ist das Wort makarios (nur hier und in
1. Tim 1,11: nach dem Evangelium der Herrlichkeit des seligen Gottes, das mir anvertraut worden ist.
verwendet), welches darauf hinweist, was Gott in sich selbst, seinem Wesen nach unnachahmlich, ist.

Alle Glückseligkeit gehört ihm. Das zweite Eigenschaftswort »alleinig« (monos), ein betontes Attribut der Gottheit, deutlich

1. Timotheus 6,13-16beschrieben in
Joh 5,44: Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmt und die Ehre, die von Gott allein [monos]ist, nicht sucht?
Joh 17,3: Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein [monos] wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

Röm 16,27: <dem> allein [monos] weisen Gott, durch Jesus Christus, ihm <sei> die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.

zeigt die Einzigartigkeit Gottes.
Er ist in einzigartiger Würde allein. [monos] Und er ist derjenige, der Christus in sichtbarer Herrlichkeit zurückbringen wird.

Im Licht dieser, in der Schrift begründeten, Hoffnung braucht Timotheus nicht die Macht eines römischen Kaisers zu fürchten.
Da alle folgenden Ausdrücke im Nominativ stehen, muss das Zeitwort »zeigen« als Intransitiv behandelt werden.
Die beiden nächsten Ausdrücke, die dem Relativpronomen »der« vorhergehen, sollten als Beifügungen verstanden werden,
welche die »Erscheinung« definieren.

Die sichtbare Offenbarung hat als Mittelpunkt eine Person, welche eine absolute Vorrangstellung einnimmt, wenn sie mit innewohnender Gottheit
und doch in absoluter Menschheit »gezeigt wird«.

Dieser eine wird beschrieben als »König der Könige und Herr der Herren« (wörtlich »der König der königlich Herrschenden, und der Herr derer, die Herrschaft ausüben«),
Worte, die im Alten Testament auf Gott angewendet werden
5. Mo 10,17: Denn Jehova, euer Gott, er ist der Gott der Götter und der Herr der Herren, der große, mächtige und furchtbare Gott, der keine Person ansieht und kein Geschenk annimmt;
Ps 136,3: Preiset den Herrn der Herren! Denn seine Güte währt ewiglich;

Dan. 2,47LXX),
Daniel 2:47

2:472532και Und 611 αποκριθείς reagieren 3588 οdas 935β ασιλεύς König 2036 είπε sagte3588τω* *Δανιήλ an Daniel,1909 επ΄Im 225 αληθείας Wahrheit 3588ο 2316 - 1473θεός υμώνdein Gott, 1473 - 1510.2.3 αυτός εστιer ist 2316θ εός Gott2316 θεών von Göttern, 2532 και und 2962 κύριος Herr 3588 τωνd es935 βασιλέων Könige, 2532 και und 601 αποκαλύπτων Aufdeckung 3466 μυστήρια Geheimnisse, 3754 ότι zum 1410 ηδυνήθης du warst in der Lage601 αποκαλύψαι aufdecken 3588 το 3466 - 3778 μυστήριον τούτοdieses Geheimnis.

Vergleiche Daniel 2:47 in anderen Bibelversionen

aber im NT nur von Christus
Offb 17,14: Diese werden mit dem Lamme Krieg führen, und das Lamm wird sie überwinden; denn er ist Herr der Herren und König der Könige, und die mit ihm sind Berufene und Auserwählte und Treue.

Offb 19,16: Und er trägt auf seinem Gewande und auf seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.
Christus übertrifft bei weitem alle irdischen Herrscher, sogar die mächtigsten der irdischen Kaiser;
in Ihm, in Seiner vollen und herrlichen Offenbarung, wird zu dieser Zeit die Menschheit mit Gottheit gekrönt gesehen werden.

16_Das Bezugswort zu »der« ist »Machthaber«. Er ist derjenige, der nach seinem Zeitplan gehandelt hat und handeln wird, um vor den Augen aller die Gottheit zu entfalten, die in Christus geoffenbart ist.
Drei Aussagen werden über diesen Machthaber gemacht:

1._»Der allein Unsterblichkeit hat. «Athanasia bedeutet mehr als nur »Todlosigkeit«, es schliesst die Qualität des Lebens im Gegensatz zum Tod ein

2. Kor 5,4: Denn wir freilich, die in der Hütte sind, seufzen beschwert, wiewohl wir nicht entkleidet, sondern überkleidet werden möchten, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben.
Und dies gehört wesensmäßig zur Gottheit.
ER ist dem Sterben weder unterworfen noch ist er fähig dazu.
ER gewährt diese Qualität dem Gläubigen bei der Auferstehung


1. Kor 15,53: Denn dieses Verwesliche muß Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen.
1. Kor 15,54: Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: "Verschlungen ist der Tod in Sieg".

, aber da diese natürlich abgeleitet ist, ist sie auch abhängig;
Seine »Todlosigkeit« ist nicht abgeleitet und damit unabhängig und absolut (siehe 1,17 wo das Wort »unverweslich« steht).

2._»Der ein unzugängliches Licht bewohnt.« Da Gott selbst Licht ist
(1Jo 1,5),ist es auch sein Gewand
(Ps 104,2). »Unzugänglich« (aprositos) beschreibt diesen blendenden Strahlenglanz, der die Unzugänglichkeit Gottes für menschliche Sinne anzeigt.

2. Mo 33,17: Und Jehova sprach zu Mose: Auch dieses, was du gesagt hast, werde ich tun; denn du hast Gnade gefunden in meinen Augen, und ich kenne dich mit Namen.
2. Mo 33,18: Und er sprach: Laß mich doch deine Herrlichkeit sehen!
2. Mo 33,19: Und Jehova sprach: Ich werde alle meine Güte vor deinem Angesicht vorübergehen lassen und werde den Namen Jehovas vor dir ausrufen; und ich werde begnadigen, wen ich begnadigen werde, und werde mich erbarmen, wessen ich mich erbarmen werde.
2. Mo 33,20: Und er sprach: Du vermagst nicht mein Angesicht zu sehen, denn nicht kann ein Mensch mich sehen und leben.
2. Mo 33,21: Und Jehova sprach: Siehe, es ist ein Ort bei mir, da sollst du auf dem Felsen stehen.
2. Mo 33,22: Und es wird geschehen, wenn meine Herrlichkeit vorübergeht, so werde ich dich in die Felsenkluft stellen und meine Hand über dich decken, bis ich vorübergegangen bin.
2. Mo 33,23: Und ich werde meine Hand hinweg tun, und du wirst mich von hinten sehen; aber mein Angesicht soll nicht gesehen werden.

liefert dafür eine treffende Illustration: »Denn nicht kann ein Mensch mich sehen und leben«(in dieser Verbindung siehe
Joh 1,18;6,46). Die beiden Relativsätze betonen diese Unsichtbarkeit für sterbliche Augen.
Nicht einer vom Geschlecht der Menschen hat Gott je in seiner Essenz, seinem eigentlichen Wesen gesehen, noch ist er je dazu in der Lage.
Dies würde den Unendlichen in die Reichweite des Endlichen bringen; den Schöpfer in die Begreifbarkeit des Geschöpfes.
Eine Offenbarung wurde schon in der Zeit, in dem Menschen Jesus Christus, gegeben, aber erst die Ewigkeit wird die Gottheit ganz entfalten

Mt 5,8: Glückselig die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.
Offb 22,14: Glückselig, die ihre Kleider waschen, auf daß sie ein Recht haben an dem Baume des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen!

3._Bei der Betrachtung der Gottheit wird Paulus zum Lobpreis bewegt. Im Griechischen wird kein Zeitwort gebraucht.
Ihm wird Ehre zugeschrieben (timê). Dieses Wort taucht immer wieder, von der ersten Doxologie
(1,7)

an, in seinen verschiedenen Verbindungen und verwandten Wörtern,
seinen Anwendungen und Assoziationen, in dem Brief auf. Wesensmäßig gehört aber alle Ehrfurcht und alle Ehre Gott.

1. Tim 6,17: Den Reichen in dem gegenwärtigen Zeitlauf gebiete, nicht hochmütig zu sein, noch auf die Ungewissheit des Reichtums Hoffnung zu setzen, sondern auf Gott, der uns alles reichlich darreicht zum Genuss;
1. Tim 6,18: Gutes zu tun, reich zu sein in guten Werken, freigebig zu sein, mitteilsam,
1. Tim 6,19: indem sie sich selbst eine gute Grundlage auf die Zukunft sammeln, auf daß sie das wirkliche Leben ergreifen.

Dort, wo wir eigentlich »Herrlichkeit «erwartet hätten
(wie in 1,17), schreibt Paulus »Macht« (kratos), als zu dem hierbehandelten Thema passender.

Das Wort "kratos" hat auch die Bedeutung von »Herrschaft«
(vergleiche
1. Petr 4,11: Wenn jemand redet, so rede er als Aussprüche Gottes; wenn jemand dient, so sei es als aus der Kraft, die Gott darreicht, auf daß in allem Gott verherrlicht werde durch Jesum Christum,
welchem die Herrlichkeit ist und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.1. Petr 5,11: Ihm sei [die Herrlichkeit und] die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Jud 1,25: dem alleinigen Gott, unserem Heilande, durch Jesum Christum, unseren Herrn, sei Herrlichkeit, Majestät, Macht und Gewalt vor aller Zeit und jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

und weist auf die volle Offenbarung dessen hin, was ihm als dem seligen und alleinigen Machthaber »gebührt«.
Die Doxologie ist nicht die Präsentation eines Wunsches, sondern die Anerkennung einer Tatsache und dies ruft im Herzen das Apostels das triumphierende »Amen« hervor

(siehe dazu 1,17).

siehe auch: wdbl