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Fragen zur Ersatztheologie

*Fragen zur Ersatztheologie*
0.0 Was bedeutet im allgemeinen Inhalt Ersatztheologie und was *lehrt das Wort Gottes?
(*Was hat die Ersatztheologie im Wort Gottes übersehen/ignoriert?)

Antwort:

>>Ersatztheologie: Raub an den Juden von Rene Malgo, >>  ganzer Artikel

In der sogenannten «Ersatztheologie» geht es darum, dass die Gemeinde das Volk Israel in Gottes Heilsplan ersetzt hat.
Einige Vertreter dieser Gotteslästerun mögen das Wort «Ersatztheologie» nicht sonderlich.
Es klingt zu negativ, zu judenhassend.
Es ist judenhassens,  weil Erstztheologen Gotteslästerer,  keine Christen sind.

1. Die strafende Ersatztheologie.
2. Die ökonomische Ersatztheologie
3. Die strukturelle Ersatztheologie.

3 Arten von Antichristen

Israel

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>>Alarmierende Nachrichten Berean Call

Israel Heute, 24.10.10: Katholische Kirche: Christus hob Gottes Verheißungen für die Juden auf [Auszüge] – Eine katholische Synode, die im Vatikan tagte, um die wachsende
Verfolgung von Christen im Nahen Osten anzusprechen, schloss [23.10.10] mit einer gemeinsamen Erklärung, die eine Menge Aufmerksamkeit darauf richtete,
Israel solle seine „Besetzung arabischen Gebietes“ beenden. Die Versammlung sollte die zahlreichen Akte von Verfolgung, Einschüchterung und Diskriminierung ansprechen,
die zu heftigem Zusammenschrumpfen christlicher Gemeinschaften in der ganzen Region führen. Aber den Hauptteil des zweiwöchigen Treffens verbrachte man mit der Diskussion,
 inwiefern Israel die eigentliche Ursache all der Nöte im Nahen Osten ist, einschließlich derer, denen sich Christen gegenüber sehen.

Cyril Salim Bustros, der im Libanon geborene griechische Erzbischof von Our Lady of the Annunciation in Boston, Massachusetts, trug die Abschlussbotschaft vor. …er sagte,
„die Heiligen Schriften können nicht herangezogen werden, um die Rückkehr von Juden nach Israel und die Verdrängung von Palästinensern sowie die Besetzung von
palästinensischem Boden durch Israel zu rechtfertigen.“ Er verschärfte dann die Lage, indem er verkündete, die ursprünglichen Verheißungen, die Gott den Kindern Israels
 gemacht hat, „seien durch Christus aufgehoben worden. Es gibt nicht länger ein auserwähltes Volk“. Bustros lehnte die Vorstellung von Israel als „dem jüdischen Staat“ ab,
und beharrte darauf, dass schließlich all die so genannten „palästinensischen Flüchtlinge“ in das Land zurückkehren müssen, ein garantiertes Rezept
für die demographische Zerstörung des einzigen jüdischen Nationalstaates auf der Welt.

Mordechai Levi, Israels Botschafter beim Vatikan, prangerte Bustros Kommentare und den Schaden an, den sie der Verbesserung der Beziehungen zwischen
Israel und der Kirche zugefügt hatten.

Die katholische Kirche hatte jahrelang versucht, ihr Image als eine Institution, die in Antisemitismus verstrickt ist, zu reparieren. Aber Bustros Bemerkung
macht es ziemlich deutlich, dass sich der Vatikan weiterhin wie schon immer der Ersatztheologie zuwendet – diese Lehre, die besagt, Gott habe die Juden trotz
Seiner unwiderruflichen Verheißungen an sie beiseite gestoßen, und „die Kirche“ habe stattdessen diese Verheißungen geerbt.

Israel Heute, 04.11.10: UN verkündet, Rachels Grabstätte sei eine Moschee [Auszüge] – Die UNESCO entschied [in der Woche vom 25. Oktober], die Grabstätte Rachels,
eine der Matriarchen Israels, nun als islamische Moschee zu bezeichnen, und verlangte von Israel, diesen Ort von seiner Liste des nationalen Kulturerbes zu streichen.

Die UNESCO sagte auch, Israel habe kein Recht, das Grabmal der Patriarchen in Hebron auf die Liste des nationalen Kulturerbes zu setzen, wo die meisten der übrigen
von Israels Patriarchen und Matriarchen begraben sind. Israel reagierte am Mittwoch, indem es jede Zusammenarbeit mit der UNESCO suspendierte.
Israels stellvertretender Außenminister Danny Ayalon sagte, die Suspension gelte so lange, bis die UNESCO ihre Entscheidung revidiert.

Stätten wie die Grabmale der Patriarchen und von Rachel (welches am Rande Bethlehems liegt) stellen eine lästige Wahrheit für die propalästinensische
Bewegung und ihre Unterstützer dar, die behaupten wollen, die Juden hätten keine geschichtlichen Bindungen zu diesem Land.

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0.1 Existiert eine Ursache zur Herkunft und Lehre der Ersatztheologie?
 
Antwort:
Der Satan will, dass Gott Israel vergisst, vernichtet wie auch immer, wenn das gelänge, dann hätte  Gott verloren.  Darum sind alle Ersatztheologen Helfeshelfer Satans, sie  kommen alle in den Ewigen Feuersee
1.0 Wo findet sich Historisch der Ursprung/ die Quelle zur Ersatztheologie und welche Autoren bilden dabei den Mittelpunkt dieser Lehre?

 Ersatztheologie ist heutzutage die gebräuchliche Bezeichnung für alte, verdrehte, von Dämonen inspirierte Interpretationen biblischer Verheissungen und Prophezeiungen in Bezug die Nachkommen Jakobs.
 Diese inzwischen oftmals traditionell üblichen Interpretationen sehen in Gottes Beziehung zu Christen und den christlichen Gemeinden den „Ersatz“ zu Gottes früherer Beziehung zum jüdischen Volk und zur Nation Israel.

Bündnisse und Verheißungen sind biblische Konzepte, die die Beziehung Gottes zu Seinem Volk definieren.

Anhänger der Ersatztheologie dagegen glauben, dass Gottes Bund (Einzahl) mit der Universalkirche - bekannt als der Neuer Bund - Seine Bündnisse und Verheißungen (Mehrzahl) mit Israel ersetzt.

Diese falsche Interpretation lehnt auch die offenbarte Wahrheit ab, dass der Neue Bund selbst dem Haus Israel und dem Haus Juda verheißen wurde (Jer 31,31)
und diese Tatsache im Neuen Testament (Hebr 8,8) bestätigt worden ist.

Die Ersatztheologie ist gewöhnlich mit der irrtümlichen Vorstellung verbunden, dass, weil "die Juden" ihren "Messias" abgelehnt haben, Gott die Juden als Seine Nation abgelehnt hat,
obwohl Er im Tanach Israel als Seinen "Sohn" bezeichnet hat (2 Mose 4,22-23; Hos 11,1).
Deshalb muss nach ersatztheologischen Vorstellungen heute ein jüdischer Mensch, um Teil am Reich Gottes zu haben, konvertieren und ein geistlich wiedergeborener Christ werden.
 Doch Jesus Christus der Ewige Gott der Menschen wurde  ist auch heute noch Erbe König Davids und der König der Juden (Offb 22,16).

Im Mittelalter reichte es für Juden nicht aus, Jesus anzunehmen. Sie mussten auch allem, was mit ihrer jüdischen Herkunft zu tun hatten, absagen, ja, es sogar öffentlich verfluchen.
Sie mussten beweisen, dass sie keine Juden mehr waren. Ihnen wurde untersagt, koscheres Essen zu sich nehmen, ihre Söhne zu beschneiden und am siebten Tag den Shabbat zu feiern.
Stattdessen mussten sie den den heidnischen Sonntag als Gottes Ruhetag ehren. Darüber hinaus durften sie auch die Feste Jehovas  nach 3 Mose 23 nicht mehr feiern,
sondern mussten Okkulten Feste:  Weihnachten und Ostern ehren.

Die Ersatztheologie ist blasphemisch, weil sie  Gott, Sein Wort, ja,  Sein Wesen verdreht und darüber Lügen verbreitet.
Im Wesentlichen impliziert diese Lehre, dass der Gott, der sich durch Sein geschriebenes Wort offenbart hat - und Sein Sohn,
das lebendige Wort - entweder Sein Wort nicht hält,
oder dass Er nicht wirklich allwissend ist, da Er die Zukunft nicht zu kennen scheint.
Wenn er tatsächlich allwissend ist und die Zukunft kennt, dann hat Er seine ewige Verpflichtung gegenüber
Israel - Seiner Nation und Seinem Volk - gebrochen (z.B. Jer 31,3.35-37 → Hebräer 8.8).


1.1    Welche Institutionen (oder Gruppierungen) wurden in der Geschichte, sowie in ihrer Lehre bis zur Gegenwart dadurch beeinflusst?

Antwort: Alle

    
1.2 Welchen *politischen Einfluss hatte die Ersatztheologie historisch in der Welt
und welchen besitzt diese noch in der Gegenwart?  (*Hitler/Luther)


Antwort:
Die  Ersatztheologie ist die Mutter aller Fake. Fake- Verbreiter sind immer Diener Satans.  Fake sind immer Lügen.


2.0 Wie interpretiert Ersatztheologie die *Berichte Matthäus, Markus, Lukas, Johannes und wie versteht das Wort Gottes diese Berichte?
(*z.B. die Gleichnisse, sowie das Wort
"Versammlung", etc.)

Antwort:
eine der bekanntesten Irrlehren ist, dass der Herr Jesus zu und mit Christen geredet habe, als  ER auf Erden war.
Daruas folgend kommt die antjüdsche Hasslehrer der Ersatztheologie




2.1 Wen bezeichnet das Wort Gottes mit "Israel Gottes" und warum?
Antwort:

Zu Galter 6.15-16

Zu Vers 15
 Paulus fasst mit dieser wichtigen Äußerung zusammen:
 Beschneidung, als Kennzeichen des Juden,
 Unbeschnittensein,  als Kennzeichen des Heiden,
 zählen nicht, wenn es um die Errettung geht.

Weder war Beschneidung eine Hilfe,
 noch auch ist Unbeschnittenheit ein Hindernis.

 Worauf es ankam und ankommt, war und ist jene Erfahrung, die uns zu einem neuen Geschöpf in Christus macht.
Vorhandensein oder Fehlen eines Zeichens im Fleisch war in dieser Sache nicht von Belang; was allein zählt,
ist das Werk Gottes im Innern des Menschen.

Mit einem Satz fegt Paulus die Lehren der Judaisten über die Notwendigkeit der Beschneidung,
beziehungsweise die Gefährlichkeit des Unbeschnittenseins vom Tisch, indem er zeigt,
dass Gott ein Neues schafft und dass diese neue Schöpfung sich von der alten radikal unterscheidet.
 Kainos bedeutet neu der Art nach; dem Wesen nach dem Alten vollständig verschieden.

16_Die »Richtschnur« ist der oben genannte Grundsatz, nach dem aller Segen im Kreuz verborgen ist
 und nur von solchen erlangt wird, die in Christus neue Geschöpfe geworden sind.
 Mit »so viele« sind die Christen gemeint, welche die Wahrheit der in Vers 15 genannten neuen Schöpfung annehmen.

 Für alle diese wünscht Paulus, dass sie beständig jenen Frieden und jene Ruhe kosten, die der Gemeinschaft mit Christus und der Barmherzigkeit Seiner Hilfe entspringt,
die Er uns als der große himmlische Hohepriester (Hebräer 4,14) darreicht.

 Der Ausdruck »Israel Gottes« ist verschieden gedeutet worden.
Einige denken, dass zwei Gruppen von Erlösten gemeint sind. Die ersten seien Christen, von denen es heißt:
 »so viele nach dieser Richtschnur wandeln«; die zweite, »das Israel Gottes«, sei das Volk Israel. Das ist unhaltbar, da die Nation als Volk Gottes beiseitegesetzt worden ist.

 Andere meinen, erstere seien gläubige Heiden, letztere gläubige Juden. Lässt sich das halten?
»So viele nach dieser Richtschnur wandeln« muss doch jeden Christen einschließen, denn sie bilden den Gegensatz zu den Leuten,
 von denen wir lesen:
 »So viele im Fleisch wohl angesehen sein wollen« (Vers 12).

 Warum sollte dann Paulus noch von einer besonderen Gruppe sprechen und einen Unterschied zwischen heidnischen und jüdischen Gläubigen machen?
Das stünde im Widerspruch zu Epheser 2,15, wo er von »einem neuen Menschen« spricht.


Früher hatte er gesagt, dass der Segen Abrahams auf allen sei, die »nach dem Glauben« sind (3,9); dass alle, die Christus angehören,
der wahre »Same Abrahams« und »Erben gemäß der Verheißung« sind (3,29); dass Gott Seinen Segen allen gewährt, ohne Rücksicht auf Nationalität (3,28).

 Im Licht dieses Befundes übersetzen viele zu Recht kai mit »nämlich«: also »nämlich über das Israel Gottes«.

Damit wäre wohl die dritte Erklärung die richtige: Solche, die »nach dieser Richtschnur wandeln«, werden als »Israel Gottes« definiert.

Damit sagt Paulus, dass die falschen Lehrer vollständig irrten, wenn sie von den Heiden die Beschneidung verlangten;
denn wie könnten sonst die Heiden Gottes Volk (Israel) heißen?
Das »wahre Israel« bestand jetzt aus sowohl Heiden als Juden, die ihr Vertrauen auf Christus allein gesetzt hatten.
Es muss aber hinzugefügt werden, dass mit dieser Erklärung keineswegs gesagt sein will, die Gemeinde sei die Fortsetzung Israels.

Mit dem Ausdruck »Israel Gottes« bezeichnet Paulus das wahre Volk Gottes. Israel hat noch immer im Gegensatz zur Gemeinde eine nationale Zukunft.

Verfasser:
 J. Hunter


2.2 Wen bezeichnet das Wort Gottes mit Braut Christi, bzw. Braut des Lammes?
Antwort:

2.3 Wer ist in Matthäus 25 der Bräutigam, wer die Braut und wer die Zehn Jungfräulichkeit?
>>>Antwort:

A) In Matthäus 24,4-26
die sieben Jahre der →→Drangsalszeit, = 70. DJW = 70. →→Danielsche Jahrwoche
= Zeit der "Bedrängnis für Jakob (Jer 30,7)".
Dann: →→ Sein zweites Kommen auf die Erde (V. 27-30),

Dann:
Die letzte Sammlung des Volkes Israel ins Land.
(Diese Sammlung hat auch verschiedene "Aspekte" und "Wellen",
>>vorlaufende Welle, >>rücklaufende Wellen, (Ps 42, 5+6 & Mt 24,15-24)

Dann:
eine Paranthese (Einschub) der Reihenfolge der Ereignisse,
Ermahnung in Gleichnisse zu:
Wachsamkeit, Bereitschaft und Treue (V. 32-51).

Dann:
zwei Gleichnissen das nächste eschatologische Ereignis für Israel,
das auf das zweite Kommen folgt: das Gericht über die dann lebende Generation,
um die Erretteten von den Unerretteten zu trennen (25,1-30).

»Dann« (Τότε = tote) (V. 1) muss mit Kapitel: →→

Mt 24,31 καὶ ἀποστελεῖ τοὺς ἀγγέλους αὐτοῦ μετὰ ⸀σάλπιγγος μεγάλης, καὶ ἐπισυνάξουσιν τοὺς ἐκλεκτοὺς αὐτοῦ ἐκ τῶν τεσσάρων ἀνέμων ἀπ’ ἄκρων οὐρανῶν ἕως ⸀τῶν ἄκρων αὐτῶν. Mt 24,31 Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende.

verbunden werden.

Hintergrund

Der unmittelbar vorausgehenden Abschnitt (Mt 24,50- 51)
spricht von einem Gericht, das die unvorbereiteten Israeliten
aus dem messianischen Reich ausschließen würde.
Danach:
→→auf welcher Grundlage ist das Gericht:


Die zehn Jungfrauen
Der Herr gibt die Antwort im Gleichnis von den zehn Jungfrauen
Mt 25,1 Τότε ὁμοιωθήσεται ἡ βασιλεία τῶν οὐρανῶν δέκα παρθένοις, αἵτινες λαβοῦσαι τὰς λαμπάδας ⸀ἑαυτῶν ἐξῆλθον εἰς ⸀ὑπάντησιν τοῦ νυμφίου. Mt 25,1 Alsdann wird das König-Reich der Himmel gleich geworden sein zehn Jungfrauen, welche ihre Lampen nahmen und ausgingen, dem Bräutigam entgegen.
Kontext beachtet

Es ist das Gericht über Israel.
Es hat mit Christen prophetisch 0.000% etwas zu tun.



Die Gemeinde / Christliche Versammlung kommt in den Evangelien nie und mit keine Wort vor.
Es geht in den 4 Evangelien immer um "kahal" und "edah" also die Tenach- Gemeinde / Versammlung Israels.


Die Christen kommen von Matthäus 24-25 nicht vor.
Es ist die Eschatologie des Volkes Israel.


Auch wenn Paulus von der Gemeinde als einer »reinen Jungfrau« sprach,
beweist dieser Gebrauch des Bildes keineswegs,
dass die Gemeinde in diesem Gleichnis im Blick ist, da die Gemeinde nicht der Dienst des Herrn war,
solange ER auf Erden war.

Bild der orientalischen Hochzeit.
Eine zweite Einladung wurde denen zugesandt, die zuvor eingeladen waren.
Ihnen wurde mitgeteilt, dass das Hochzeitsmahl vorbereitet war und ihre Teilnahme erwartet wurde.
Der Bräutigam hatte das Haus seines Vaters verlassen,
um zum Haus seiner Verlobten zu gehen und sie als Braut zu sich zu holen.
Dem Brauch gemäß bereitete der Brautvater ein Festessen für seine Tochter
und ihre Freundinnen vort, damit diese die bevorstehende Hochzeit mit ihnen feiern konnten.

Es ist nicht bekannt, wie lange das Festessen im Haus der Braut dauerte.
Als die eingeladenen Gäste sich zum Hochzeitsmahl im Haus des Bräutigams versammelten,
wussten sie, dass sie eine unbestimmte Zeit warten mussten,
bis der Bräutigam mit seiner Braut zum Festmahl kam.

Die zehn Jungfrauen hatten sich an dem Ort versammelt,
an dem das Hochzeitsmahl stattfinden sollte, und sie erwarteten ebenfalls das
Erscheinen des Bräutigams mit seiner Braut.


Die zehn Jungfrauen waren von zweierlei Charakter:

die einen töricht, die anderen klug.

Die törichten hatten keine Vorsorge für eine längere Verspätung des Bräutigams getroffen.
Da die Lampen nur eine kleine Menge Öl fassen konnten,
war es üblich, zusätzliches Öl in einem Krug mitzunehmen,
um nachfüllen zu können.
Die klugen hatten zusätzliches Öl in Krügen mitgebracht,
da sie um die Möglichkeit einer Verspätung wussten.
Als es dann wirklich später wurde, konnten sie das Öl ihrer Lampen auffüllen und so dafür sorgen,
dass ihre Lampen weiter brannten.

Als es Nacht wurde, merkten die Wartenden, dass es wohl Morgen würde,
bis der Bräutigam kam.
Doch entgegen dem Brauch hatte der Bräutigam das Haus der Braut verlassen
und reiste nach Einbruch der
Dunkelheit.

Er kam gegen Mitternacht in seinem Heimatdorf an.
Da die Gäste den Bräutigam nicht mehr erwartet hatten, waren sie alle schlafen gegangen.
Als der Bräutigam sich dem Dorf näherte, sandte er die Nachricht von seiner Ankunft voraus,
sodass die Festgäste ihm entgegengehen konnten,
um ihn und seine Braut zum Hochzeitssaal zu geleiten.
Es war bereits dunkel, daher brauchte man Lampen, um hinauszugehen und den Bräutigam zu empfangen.

Dieser Umstand zeigte besonders den
Unterschied zwischen den beiden Gruppen von Jungfrauen
:
die klugen konnten ihre Lampen auffüllen und dem Bräutigam entgegengehen;
die törichten hatten kein Öl und konnten den Bräutigam nicht willkommen heissen.

So waren einige auf die Verspätung vorbereitet, andere nicht.

Auch die Unvorbereiteten wollten den Bräutigam und seine Braut treffen, und das Hochzeitsfest zu feiern.
Sie versuchten, noch Öl zu bekommen.
Da es unmöglich war, zu dieser späten Stunde auf dem Markt Öl zu kaufen,
wollten sie etwas von den klugen Jungfrauen leihen.
Doch diese weigerten sich, ihr Öl mit ihnen zu teilen.

Die klugen Jungfrauen waren nicht selbstsüchtig, sondern vielmehr dem Bräutigam treu.

Sie wollten gehen und ihn treffen, und sie brauchten ihr Öl,
um sich dem Festzug zum Hochzeitssaal anschließen zu können.

Das Gleichnis stellt heraus, dass diejenigen,
»die bereit waren, ... mit ihm hinein[gingen] zur Hochzeit, und die Tür wurde verschlossen« (Mt 25,10).

Die törichten Jungfrauen hatten keine andere Wahl, als bis Tagesanbruch zu warten und
dann Öl auf dem Markt zu kaufen. Nachdem sie sich Nachschub besorgt hatten,
kamen sie zum Hochzeitssaal und baten darum, eingelassen zu werden.
Doch der Gastgeber weigerte sich, die Tür zu öffnen.

Obwohl Israel während der Drangsalszeit eindrückliche Zeichen bekommt
(Mt 24,14), werden viele unvorbereitet sein, wenn der König kommt,
um sein Tausendjähriges Reich aufzurichten.

Die Vorbereiteten gehen in das Reich ein, um sich an seinen Gaben zu erfreuen,
doch die Unvorbereiteten werden ausgeschlossen.


Daher
lehrt dieses Gleichnis, dass es ein Gericht der dann lebenden Israeliten geben wird,
um zu beurteilen, wer vorbereitet ist und wer nicht.

Das ist eine Ausdehnung der vorherigen Aussage des Herrn Jesus:

»Deshalb seid auch ihr bereit« (Mt 24,44).
Und darin finden wir Christen Die Anwendung aus den Gleichnissen für uns.




2.4 Wie versteht Ersatztheologie Römer Kapital 9,10,11 und was lehrt das Wort Gottes?
Antwort:

Sie  dazu die Arbeit von  Ulrich Brinkmann
  →→ Römer 9   Rö. 9-11 Grundgedanken


3.0 Was ist der Unterschied zwischen *konsequenter Bundestheologie  (Föderaltheologie) versus
*konsequentem Dispensationalismus?

Siehe >>Link

DISPENSATIONALISMUS BUNDESTHEOLOGIE →Israelhasser Irrlehren
Hohe Betonung auf „wörtlicher“ Interpretation de​r Bibel Akzeptiert sowohl die wörtliche wie die bildliche Auslegung der Bibel
Akzeptiert normalerweise nicht die Idee der „Analogie des Glaubens“ Akzeptiert so gut wie immer die Idee der „Analogie des Glaubens“
„Israel“ meint immer nur die tatsächlichen, physischen Nachkommen Jakobs „Israel“ kann entweder die wörtlichen, physischen Nachkommen Jakobs oder das bildliche geistliche Israel meinen, je nach Kontext
„Israel Gottes“ in Gal 6,16 die Wiedergeborenen der Gnadenzeit, siehe Unten „Israel Gottes“ in Gal. 6,16 meint das geistliche Israel, so wie auch Gal. 3,29; Rom 2,28-29; 9,6; Phil. 3,3
Gott hat zwei Völker mit zwei unterschiedlichen Zielen: Israel (irdisch) und die Gemeinde (himmlisch) Gott hatte immer nur ein Volk; die Gemeinde entwickelte sich schrittweise
Die Gemeinde entstand zu Pfingsten Die Hauptirrlehre der Bundestheologen:
Die Gemeinde begann im AT (Apg. 7,38) und erreichte ihre Erfüllung im NT
Die Gemeinde wurde nicht im AT vorhergesehen, sondern war ein verstecktes Mysterium bis zum NT Der Israelhass der "Bundestheologen" zeigt sich in der Irrlehre: → es gäbe Prophezeiungen im AT über die neutestamentliche Gemeinde.

Richtig ist, dass die Prophezeiungen im TENACH Israel betreffen.
Alle Prophezeiungen des AT für „Israel“ sind für das physische Israel, nicht für die Gemeinde Einige Prophezeiungen des AT sind für das physische Israel, andere für das geistliche Israel
Gottes Hauptanliegen in der Geschichte ist das physische Israel Gottes Hauptanliegen in der Geschichte ist zunächst Christus und dann auch die Gemeinde
Die Gemeinde ist ein Einschub in Gottes Programm für alle Zeitalter Die Gemeinde ist der Höhepunkt des Anliegen Gottes für alle Zeitalter
Der Haupterbe des Bundes mit Abraham war Isaak und das physische Israel Der Haupterbe des Bundes mit Abraham war Jesus und das geistliche Israel
Es gab keinen ewigen Bund der Erlösung in der Dreieinigkeit Der ewige Bund der Erlösung war in der Dreieinigkeit um Erwählung zu bewirken
Es gab keinen Bund der Werke mit Adam im Garten Eden Gott schloss einen bedingten Bund der Werke mit Adam als einem Stellvertreter aller seiner Nachkommen
Es gab bezüglich Adam keinen Bund der Gnade Gott machte einen Bund der Gnade mit Christus und seinen Leuten, einschließlich Adam
Israel handelte übereilig, als es den Bund am Berge Sinai annahm Israel handelte richtig, als es den Bund am Berge Sinai annahm
Der neue Bund in Jer. 31,31-34 ist nur für das physische Israel und ist nicht der neue Bund in Lk. 22,20 Der neue Bund in Jer. 31 ist derselbe wie in Lk 22. Beide sind gemäß Hebr. 8 für das geistliche Israel