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Frage 10      11     12      13     14     15     16     17     18     19

HL (Lied der Lieder Kp. 6.7/8) Was bedeutet diese Schriftstelle und was bedeuten hier die Zahlen?

Antwort

So viele Frauen kannte Salomo und liebte doch nur eine. So auserwählt ist die Braut des Christus! Sogar ihre Gedanken sind für ihn rein. 19.7.98 Hz?


 

Ich denke, daß das Hohelied die Gefühle, Sehnsüchte und Empfindungen von Salomo zu seiner Gemahlin Sulamit zum Ausdruck bringt. Echte Gefühle und Leidenschaft zwischen Mann und Frau, sind auch der Bibel nicht fremd. Besonders das Hohelied, zeigt mir: Was Gott für eine Vollkommenheit in der Ehe im Sex und im Zusammenleben für uns geplant hat. Wir Menschen, in einer so "offenen" und "aufgeklärten " und tolerierenden, modernen Gesellschaft habe diesen guten Plan für Mann und Frau, wahrscheinlich nie verstanden . " Alles was gut und vollkommen ist, kommt von Dir", so heißt eine Textstelle eines Liedes und das stimmt wirklich.

Jetzt  kommt wahrscheinlich die Antwort:" Das gibt es doch in der heutigen Zeit nicht mehr!" Das stimmt höchstwahrscheinlich. Ich möchte aber jeden ermutigen, über die Aussagen der Bibel und Gottes Gute und heilende Absichten und Pläne für uns, nachzudenken. Was mit der Bedeutung der Zahlen jetzt gefragt ist, weiß ich jetzt nicht. Sind die Zahlen der Kapitel und Verse gemeint oder die Nummern
für die Forumsfragen?
P.S. Manche Prediger und Bibellehrer haben gesagt, daß das Hohelied auch die Liebe, die Jesus Christus zu seiner Gemeinde (Braut) hat, wiederspiegelt. Ich habe darüber nachgedacht und möchte sagen, daß mich das schon angesprochen hat und ich schon Parallelen gefunden habe.
Hans-Peter, ich hoffe, ich konnte Dir helfen
Anita 

Liebe Anita

ich danke Dir für Deine schöne Antwort. Ich denke die erste Auslegung in LdL.  ist die Stadt Jerusalem. Anwendungen können in beschränktem Mass auch auf die Braut des Lammes gemacht werden, dies ist die Versammlung die herausgerufenen der Gnadenzeit. Die Braut Christi  ist der Überrest aus Israel.

Sollen wir uns darüber weiter darüber austauschen? wäre schön! (Austausch ist ja nicht Lehre...)

In IHM

 Hans Peter


 

Frage 11

Hz Warum haben wir fast zwei identische Psalmen in der Bibel, ich denke an Ps 14 und Ps 53 ?

 

Antwort 11:

Warum haben wir fast zwei identische Psalmen in der Bibel, ich denke an Ps. 14 und Ps 53? C. H. Spurgeon schreibt u.a. zu Ps 53: Die verderbte Natur des Menschen wird hier ein zweites Mal, grösstenteils fast mit denselben Worten wie in Ps 14 vor Augen geführt. Die heilige Schrift wiederholt sich nicht zwecklos; es sind vielmehr triftige Gründe vorhanden, warum sie uns zweimal mit diesem Psalm das Bild des Geschlechts, dem auch wir angehören, vorhält. Lasst uns den Psalm denn in dieser etwas veränderten Gestalt mit tiefer eindringender Aufmerksamkeit lesen. Wenn unsere Jahre von vierzehn zu dreiundfünfzig vorgerückt sind, wird uns die Wahrheit des Lehrinhalts dieses Psalms weit überzeugender einleuchten als in unserer Jugend. Vor allem Vers 3 spricht eine grundlegende Wahrheit: Alle sind abgewichen, sie sind allesamt verderbt, da ist keiner der Gutes tue, auch nicht einer. Das kann nicht genug wiederholt werden. Wir werden an Rö 3, 22 - 26 erinnert: Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesus Christus auf alle und gegen alle, die da glauben.


 Frage 12

Gibt es eine ewige Sicherheit bezüglich der Erlösung?

 

Antwort: Gewissheit


Frage 13

"Folge mir nach" - Frage*

In Jesaja 53,7.8 heisst es, dass das Lamm zur Schlachtung geführt wird und das Schaf stumm ist vor seinen Scherern. In Apostelgeschichte 8,32 hingegen, dass das Lamm stumm ist vor seinen Scherern. Zuerst also die Reihenfolge Lamm - Schaf, dann Schaf - Lamm. Das Zitat in Apostelgeschichte entstammt der Septuaginta (griechische Übersetzung des AT). Ist darüber hinaus eine Belehrung in diesem Wechsel vorhanden?


Frage 14

  Epheser 4.11 Und er hat die einen gegeben.... Gibt es im Sinne dieses Verses heute noch Evangelisten Hirten und Lehrer?

 

Antwort:

  Mw: So wie es heute noch einen Leib Christi gibt, der auferbaut wird(Vers12), so gibt es auch noch diese Werkzeuge der Auferbauung. Gott sei Dank dafür! Diese 3 Geschenke des Herrn verkünden kein neues Wort, sondern das vorhandene der Bibel.


Frage 15

Mark. 5,43: Jesus auferweckt ein Mädchen von den Toten. Zuerst muss er sich einen Weg durch eine johlende Menschenmenge bahnen und sich mit 3 Jüngern und den Eltern des Mädchens ins Krankenzimmer zurückziehen. Trotzdem gebietet er nach der Auferweckung den Eltern "dringend, dass niemand es erfahren solle..." Meint er das ernst?

Antwort 15 Top  Mw Sicher meint Er das ernst! Ausser der unmittelbaren Umgebung, die es natürlich mitbekam, sollte keine marktschreierische Wunderpropaganda gemacht werden. Grund: Matthäus 12, 15-21 und Johannes 2,23-25.ER braucht keine Leute, die IHM nachrennen, weil sie von "action" hören, sondern solche, die an IHN glauben, weil ER sich IHNEN als der SOHN GOTTES geoffenbart hat (hier durch das Wunder der Toten Auferweckung). Leider konnten diese Leute nicht gehorchen (Matthäus 9, 26). Gesegnet ist, wer IHM auch gehorchen kann bei Anordnungen, die er nicht (noch nicht) versteht!

Oh Es gibt "öffentliche" Geheimnisse im NT (z.B. 1Kor 15:51), d.h. Wahrheiten, die jedermann und -frau zugänglich sind, die aber doch nur für solche von Nutzen sind, die von Gott geöffnete Ohren bekommen haben. Solche "öffentlichen" Geheimnisse sind für Ungläubige wie die Perlen, die man nicht den Schweinen vorwerfen soll (Mt 7:6). In diesem Sinn verstehe ich auch die Aufforderung des Herrn, niemandem zu sagen, was geschehen war. Die Tatsache als solche, war ja auch gar nicht zu verheimlichen, da jeder sofort erkennen konnte, dass das Mädchen wieder lebte. Gruss Bruno

Antwort Rh

: Ja; Jesus hat dies ernst gemeint. Alles, was ER gesagt hat, hat Jesus auch ernst gemeint. Darauf können wir uns unbedingt verlassen, weil er selbst die Wahrheit ist (Jo 14, 6, Mt 12, 36, Jo 4,24 - vgl. aber auch 1. Mo 3,1 und 2. Mo 20,4)
Jesus hat sein Schweigegebot an dieser und ähnlichen Stellen bitter ernst gemeint, denn

1. "Meine Stunde ist noch nicht gekommen" (Jo 2,4; 7,8) gilt auch hier. Mk 1,44f zeigt die Folgen der Missachtung des Schweigegebotes.

2. Jesu Wunder sollen ein Zeugnis für jene sein, die Ihm nachfolgen wollen als Unterstreichung Seiner Botschaft und Beglaubigung Seiner Person als der Messias. Weil aber die Juden sich ein falsches Bild vom Messias gemacht hatten, weckten diese Wunder falsche Erwartungen bei all jenen, die nicht auf Jesus hörten. Die drei Jünger als Zeugen der Auferweckung deuten an, dass Seine Wunder als Stärkung für Seine Gemeinde gedacht sind.


Frage 16
Subject:  From: "roli schneider" <
roli.schneider@aadorf-net.ch>

hallo hanspeter, in unserem training für hauskreisleitung wollen wir zentrale fragen erarbeiten, die immer wieder gestellt werden. frage: warum ist Jesus der einzige weg zu Gott? ist das nicht eine anmassung?

 sei herzlich gegrüsst, roli

Antwort

Oh 

Gal 2:21 gibt darauf die Antwort: "Ich mache die Gnade Gottes nicht ungültig; denn wenn Gerechtigkeit durch Gesetz kommt (oder durch irgendetwas/irgendjemand anderes), dann ist Christus umsonst gestorben." Gäbe es einen anderen Weg zur Errettung ausser Christus, dann hätte Gott ein zu grosses Opfer gegeben. Jeder andere Weg wäre für Gott auch ein einfacherer Weg gewesen, denn ER ist den schwersten Weg gegangen, d.h. ER hat in seinem Sohn alles gegeben was ER geben konnte (Röm 8:32 und 2Pet 1:3). Wenn Gott, der seinen Sohn vollkommen liebt, keine andere Möglichkeit gefunden hat, um Menschen zu erretten, ausser diesen seinen Sohn dem furchtbaren Gericht am Kreuz auszusetzen, dann können wir Menschen bestimmt sicher sein, dass es keinen zweiten und damit für Gott und seinen Sohn auch "einfacheren" Weg geben kann. Dann wäre Gott selbst der "erste" gewesen, der diesen Weg gegangen wäre, um seinen geliebten Sohn zu schonen.

Gruss Bruno


Antwort MS 

16) Warum ist Christus der ausschließliche Weg?
Es gibt dazu ein Buch, das ich zu Hause suchen muss, daß ich insgesamt dazu
empfehlen kann, wenn ich auch nicht in allen Punkten mit dem Autor
übereinstimme, aber gerade diese Hauptbotschaft der Ausschließlichkeit wird
darin sehr gut dargestellt. Ich glaube es ist von Parzany. Ich sage Dir
bescheid.
Es gibt jedoch noch ein paar Bibelstellen, die dies deutlich machen (leider bin
ich hier nicht so gut ausgestattet, um sie alle zu zitieren:

Johannes 14,6: "Jesus spricht: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben." Bei
allen drei Worten steht der Artikel: Das zeigt, daß es nur diesen einen Weg
gibt, nur diese eine Wahrheit und nur dieses Leben. Wenn es eine andere Wahrheit
gäbe, dann wäre diese hier nicht vollständig und damit falsch. Wenn es einen
anderen Weg gäbe, dann wäre dies "ein" Weg, nicht jedoch "der Weg", wobei genau
genommen dies der Weg zum Vater ist (nicht so sehr zu Gott).

5. Mose 6,5: "Höre Israel: Jehova (oder Jahwe), unser Gott ist ein einiger
Jehova." Der Herr Jesus bezieht im Neuen Testament in verschiedenen Stellen den
Jehova des Alten Testamentes auf sich (Matthäus 4,10; 11,10, etc.). Wenn es nur
einen einigen Gott zur Zeit des Alten Testamentes gab, dann auch zur Zeit des
Neuen Testamentes!

Apg. 17,30: "Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat,
gebietet er jetzt den Menschen, daß sie alle allenthalben Buße tun sollen, weil
er einen Tag gesetzt hat, an welchem er den Erdkreis richten wird in
Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat allen den
Beweis davon gegeben, in dem er ihn auferweckt hat aus den Toten." Das ist
niemand anderes als der Herr Jesus.

Johannes 5,22: "Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht
hat er dem Sohn gegeben, auf daß alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren.
Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat." Das ganze
Heil hängt von dem Sohn, dem Herrn Jesus Christus ab.

Warum ist das nun so, daß das Heil nur in dem Herrn Jesus zu finden ist? Weil
die anderen Religionen alle auf Lügen aufbauen (das ist hart, aber die
Wahrheit). Gottes vollständige und vollkommene Offenbarung finden wir in der
Bibel, und darin legt Gott seine Heilsgedanken, die souveräner Natur sind,
nieder. Er schenkt uns Sündern ewiges Leben, aber eben nur auf dem Weg, den Er
selbst anbietet. Er bietet uns auch nicht den Weg der Selbstkasteiung an, aber
den des Gnadengeschenkes in Christus. Jede Segnung, die wir uns erdenken können,
hängt von Christus ab, weil Er Mensch geworden ist und gestorben ist, unfassbar!

Frage 17

Wie ist es zu verstehen, dass im Johannesevangelium, Menschen, von denen gesagt wird, dass sie glauben (Joh 2:23-25 und Joh 8:31ff.) anscheinend nicht wirklich wiedergeboren waren? Gibt es gläubige Ungläubige?

 

 Antwort

Mw Es gibt offensichtlich verschiedene Arten von Glauben. In Jakobusbrief Kap. 2, 14-26 wird uns ein "Glauben" geschildert, der nichts nützt, weil er nur die Realität von Gottes Grösse und Allmacht anerkennt und ev. noch Glaubensinhalte imitiert. Dies erklärt uns auch, weshalb die Bibel lehrt, dass man vom " Glauben" abfallen kann (1.Timotheus 4,1 im Gegensatz zu 4,3).Hingegen führt der rettende Glauben über das Kreuz von Golgatha, was ich hier nicht näher ausführen möchte. Wer diesen rettenden Glauben hat, d.h. wiedergeboren ist, kann nicht mehr verloren gehen.


6.12.04

Antwort:

 

Im Römerbrief 8,1 heißt es:

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Es heißt nicht: die „an“ Jesus Christus glauben. Das tun die Namenschristen auch.

Es ist ein Unterschied, ob ich  „in“ Christus bin, oder nur „glaube“. „In“ Christus bedeutet m. E. eine lebendige Beziehung zu Ihm zu haben.

Mit freundlichem Gruß - Berndt


 

 

 

 


Frage 18

Siehe auch Frage 19 & 20

Wer ist im tausendjährigen Reich?

Antwort:

Die auferweckten Märtyrer aus der Drangsalszeit (Off.20,4-6) 

2. Der Überrest  Israels (Hesekiel 37) 

3. Menschen aus den Nationen, welche die bedrängten israelitischen Boten aufnehmen werden (Matth. 25)


Frage 19

(Siehe auch Frage 18 & 20)

Warum gibt es dort Tod, und werden auch die Gläubigen sterben?

 

Antwort

 MW Weil der Tod der Lohn der Sünde ist (Römer 5, 12). Die Bewohner des tausendjährigen Reiches haben Fleisch und Blut und haben deshalb noch die sündige Natur in sich , deshalb sind sie auch noch sterblich, wie heute auch. Der Feind:   "Tod "wird nach dem Reich in den Feuersee geworfen (Off.20,14)