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Frage 1031    Löschung auf Wunsch des Schreibers  am 25.05.04

 


01.08.03

Lieber Hans-Peter,
 
Voraussetzung für die Anwendung von 2.Joh 1,10 ist "wenn jemand zu euch kommt": Viele falsche Lehrer zeichnen sich durch ein besonderes Sendungsbewußtsein aus und versuchen ihre Erkenntnisse in Gemeinden und Zusammenkünfte zu importieren. Zunächst ist jedoch zu prüfen, auf welchem Fundament der Betreffende steht ("und bringt diese Lehre nicht" bzw. V. 9 "wer weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt"). Der Vers gibt uns also Verhaltensvorgaben, wenn von außen versucht wird, neue und unbiblische Lehren einzuführen. Die Frage ist, ob in der Lehre Übereinstimmung mit Gottes Wort oder nicht besteht bzw. ob derjenige über Gottes Wort hinaus geht und versucht, Lehren in die Gemeinde hineinzutragen, die keine Grundlage in Gottes Wort haben.
Wenn dieser Fall gegeben ist, kann es keine Aufnahme oder Grüßen geben. Grüßen kann evtl. in Verbindung mit dem Aufnehmen verstanden werden und geht m.E. über ein einfaches "Hallo" hinaus (vielleicht im Sinne von freundlichem Entgegenkommen). Auf jeden Fall sollte der Gegenüber eine klare Distanzierung erfahren. Daher würde ich auch Gespräche etc. vermeiden.
 
Viele Grüße Peter