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Frage 1087     Dave Hunt

Calvinismus "Fairhaven" Ex KFG 97  -->

Calvinismus Die ¨ Altesten der Fairhaven Bible Chapel  San Leandro, USA 
Calvinismus 
 
Berean Call 
Forum/frage1079.htm 
Forum/frage1071.htm   
Bist Du ein Lutherfan 

Calvinismus Die ¨ Altesten der Fairhaven  Bible Chapel  San Leandro, USA

Hallo Hanspeter

Ich hab den Text mit Interesse gelesen. Du weisst, ich glaube an die Erwählung, obwohl ich kein Calvinist bin. Der Verfasser dieses Textes ist offenbar auch keiner. Doch dadurch, dass er die 5 Punkte der Calvinisten widerlegen will, schreibt er dem gefallenen Menschen Möglichkeiten zu, die er nicht hat. Auch leugnet Deubler (Jean Gibson! korrigierende Einfügung durch H.P. Wepf.  Joachim Deubler ist der Übersetzer)    Calvinismus   Die ¨ Altesten der Fairhaven Bible Chapel  San Leandro, USA

die totale Souveränität Gottes in seinem Handeln, wenn er glaubt, dass der Mensch selber über Heil oder Verdammnis entscheidet.

Meine Ansicht zu den 5 Punkten :

totale Verderbtheit

Auch ich glaube, dass sogar der Wille unter der Sünde versklavt ist. Der Wille ist immer Ausdruck des Begehrens des Herzens. Und das ist unheilbar verdorben. Ich glaube nicht, dass es da einen neutralen Bereich gibt, in dem der Wille des Menschen unbeeinflusst Entscheidungen treffen kann. Lies Luthers Schrift "Vom unfreien Willen". Ich habe noch keine bessere und treffendere Abhandlung zu dieser frage gelesen.

bedingungslose Erwählung

Es bedarf der rettenden Gnade Gottes, dass ein Mensch überhaupt umkehren kann. Diese Gnade lässt Gott nach seinem Willen den Menschen zuteil werden, die ER erwählt und zur Kindschaft verordnet hat, ehe der Welt Grund gelegt war. Dass wir das Heil "allein aus Gnade" empfangen, wie der Reformator richtig erkannte, schliesst jeglichen menschlichen Einfluss aus. Auch der Wille kann da nicht seinen Beitrag beisteuern.

begrenzte Sühnung

Das Opfer Christi hätte für jeden Menschen ausgereicht, wird aber nur den Erwählten zugerechnet. Würden alle daran teilhaben, würden alle Menschen errettet werden, was wider die Schrift ist. Röm 5, 15 Heb 9, 28

unwiderstehliche Gnade

Das bedeutet nicht, dass ein sündiger Mensch zum Heil gezwungen ist. Wenn sich Gott eines Menschen erbarmt, und ihm seine Sünde und die Konsequenzen offenbart, nimmt der Mensch mit Freude die Vergebung an. In der Sünde widerstehen alle Gott - Durch die Gnade wird dieser Widerstand gebrochen.

Bewahrung der Heiligen

Ein Vers aus der Schrift bestätigt diese Lehre : Heb 12, 2

Wenn Gott das Gute Werk anfängt, wird er es mit Sicherheit vollenden. Es gibt noch viele Schriftstellen, die dies bezeugen, ua röm8, joh10

 

Was ich NICHT glaube, ist, dass Gott Menschen für die Verdammnis bestimmt hat. Es unterlag der freien Wahl Adams, gehorsam oder ungehorsam zu sein. Ebenso wurde Israel vor die Wahl gestellt zwischen Segen und Fluch. Aber wenn schon Adam, der noch einen Freien Willen hatte, in Übertretung fiel, ist es nur eine logische Konsequenz, dass auch Israel und alle Nachkommen Adams unter der Sünde den Weg des Ungehorsams wählen. Auch wir sind heute noch wie damals Adam für unsere Entscheidungen und Taten verantwortlich. Somit geht niemand verloren, weil er von Gott dazu "bestimmt" ist, sondern weil der Mensch SELBER sich von Gott abwendet. Mit dem Heil verhält es sich aber anders, da die Erretteten nicht diesem Schicksal und der Rebellion überlassen werden.

Pred 6,10 Was da ist, des Name ist zuvor genannt, und es ist bestimmt, was ein Mensch sein wird; und er kann nicht hadern mit dem, der ihm zu mächtig ist.

In Christus verbunden

Martin TG/S


Lieber Martin   07,09,03

Es ist natürlich für mich unmöglich, alles,  was ich eigentlich sollte, zu lesen. Ich habe den Galater Brief, und   Vom unfreien Willen  gelesen. Sonnst eigentlich nur fotokopierte Originaldokumente von Schriften Luthers.

. Aber ich bin daran, diesen Wolf im Schafspelz und Irrlehrer in  eigener Sache,   Martin Luther auf dieser Website etwas zu beschreiben.  Ich glaube,  ich habe Dir schon mal gesagt,  dass ich nicht glauben kann,  dass ein obszöner Primitivling und Massenmörder, Christenverfolger,   Juden- und Bauernverfolger wie es  Martin Luther war,  wiedergeboren war.
 Das selbe gilt in abgewandelter Form von dem Christenverfolger Calvin.  Auch seine (Luthers)  Bibelübersetzung hat ihn ja schon entlarvt. Weiteres zum Thema Luther und seiner "Lehre" der Rechtfertigung  werde ich in so ca. 14d auf 1082 schreiben.

In IHM
Hans Peter    Vortragsreihe über die Gefahren des Calvinismus Bestellen


06,09,03
Lieber Martin,
 
Du hast geschrieben:
>Diese Gnade lässt Gott nach seinem Willen den Menschen zuteil werden, die ER erwählt und zur Kindschaft verordnet hat, ehe der Welt Grund gelegt war.
 
Erwählung bezieht sich in der Heiligen Schrift jedoch NIE auf ein Erwählung Ungläubiger zur Wiedergeburt. Die Verordnung zur Kindschaft (eigentlich "Sohnschaft") in Eph 1,5 ("und uns vorherbestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesus Christus") bezieht sich in diesem Vers ja auf "uns", d.h. auf die Heiligen und Gläubigen (Eph 1,1). Der Vater hat demnach uns als Gläubige zu einer Vater-Sohn-Beziehung vorherbestimmt.
 
>schreibt er dem gefallenen Menschen Möglichkeiten zu, die er nicht hat
 
Der Glaube an Jesus Christus ist ja gerade das Eingeständnis, dass man ohne jede Selbsthilfemöglichkeiten verloren ist. Der Glaube ist somit keine Fähigkeit, Werk, Eigenleistung oder Möglichkeit, sondern die persönliche Bankrotterklärung und Hinwendung an den Heiland.
 
>dass es da einen neutralen Bereich gibt, in dem der Wille des Menschen unbeeinflusst Entscheidungen treffen kann.
 
Wenn ein Ungläubiger durch die Verkündigung von Gottes Wort und durch die Wirkung des Heiligen Geistes in das Licht Gottes gestellt wird, ist dies ja auch kein neutraler Bereich mehr.
 
>Es bedarf der rettenden Gnade Gottes, dass ein Mensch überhaupt umkehren kann.
 
Diese rettende Gnade Gottes ist ja zum Glück durch Jesus Christus erschienen und für jeden Menschen bestimmt. Daher schreibt Paulus im Titusbrief "Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen" und daher "gebietet er jetzt den Menschen, daß sie alle überall Buße tun sollen" (Apg 17,30), da er "will, daß alle Menschen errettet werden" (1Tim 2,4).
 
Allerdings ist es eine calvinistische Erfindung, dass ein angeblich nicht zur Wiedergeburt vorherbestimmter Mensch nicht glauben und umkehren kann, wenn das Evangelium verkündigt wird.
 
Viele Grüße
Peter