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Frage 1290

Hallo Hans Peter

In der Heiligen Schrift, nach M. Luther nach der „Fassung von 1912“ (Bibel meiner Grossmutter in alter Schrift) steht unter Joh. 1,18 folgendes:

Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoss ist, der hat ihn uns verkündigt.

In der Luther Bibel (revidierte Fassung von 1984) steht Joh.1,18:

Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoss ist, der hat ihn uns verkündigt

In Hoffnung für alle, New Testament ( International Bible Society)  Deutsche Fassung vom Brunnen-Verlag steht in Joh.1,18

Kein Mensch hat jemals Gott gesehen. Doch sein einziger Sohn, der den Vater genau kennt, hat uns gezeigt wer Gott ist.

Meine Fragen: 

Ich hörte und las an verschiedenen Stellen,  dass Mose der Einzige war, der Gott gesehen hatte, von Angesicht zu Angesicht, dann wieder nur von hinten, weil ja jeder sterben musste, der IHN von vorne sah……der HERR fiel in der Stadt sogar  einmal über Mose her und liess erst ab, als Zippora erschrocken das Blut der aufgeritzten Vorhaut des gemeinsamen Sohnes an Mose Bein schmierte und sagte: Dies ist mein Blutbräutigam….…In Joh. 1.17 steht, dass Mose das Gesetz brachte, Jesus aber die Wahrheit und die Gnade Gottes.   Gott sei gedankt !  Es war damals höchste Zeit……..

 Da nur in der Lutherbibel von 1984   (auch die ältere Fassung von 1912 stammt von der Lutherbibel!) der Zusatz der Gott ist beinhaltet, scheint da jemand seine eigene Interpretation in die Bibel eingebracht zu haben, oder wie kann man den Zusatz erklären?

 Ich bin gespannt auf die Antwort und danke im Voraus. Ich stosse dauernd auf solche Ungereimtheiten, aber auch logische Zusammenhänge. Bibellesen ist spannend !

 Liebe Grüsse Esther


1.2.04 Liebe Esther  

1. Gott an sich ist unsichtbar. Auch wenn wir im Himmel sind, werden wir Gott nicht sehen könne, Er ist ein Geist.  
2. In Seiner Gnade hat Gott sich Kundgemacht, auch schon im alten Testament. Wenn er zB.  als Engel Jehovas = Herr Jesus Christus erschien, dann war er vollkommen Gott aber so,  dass der Mensch ihn sehen konnte.
3. Dann gab es Momente, wo Gott Menschen sich nahen liess: 2. Mose 24.9 -11. Das war auch wieder der Herr Jesus, die Saphirplatten (reden),  sprechen davon, siehe auch Hes 1.27-28 und Ps19. 1+2.   Der Herr Jesus ist das Reden Gottes.
Der Herr Jesus brachte nicht das die Gnade und die Wahrheit, er ist es in sich selbst.
Es gibt keine Ungereimtheiten in der Schrift für den Glaubenden. Warum verstehen die Zeigen Jehovas nichts von Gottes Wort. Weil sie nicht glauben. Was glauben sie nicht ? dass der Herr Jesus Gott ist.

Der Hebräerbrief wird von einem Wort eingerahmt, habe darüber heute Morgen in der Versammlung gesprochen:

Hebr 1,12 und wie ein Gewand wirst du sie zusammenwickeln, und sie werden verwandelt werden. Du aber bist derselbe, {d.h. der ewig Unveränderliche} und deine Jahre werden nicht vergehen." {Ps. 102,25-27}
Hebr 13,8 Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit. {W. in die Zeitalter}

Ich würde Dir die Elberfelder respektive die Schlachterbibel empfehlen. Luther war ein Krimineller und hatte den Geist Gottes nicht.  NT

Herzliche Grüsse

Hans Peter