Home    Bibelkreis.ch 
Frage 1401

aus: 1390

Wir sind fehlbar, also wie kommst Du zu so einer Meinung - Wer wie ich glaubt, dass die letzten vier Sendschreiben die Kirche in ihre Verantwortung bis zur Entrückung darstellt- ???????

Gerhard


Lieber Gerhard   04.04.04

Die 7 Sendschreiben kann man nicht direkt wörtlich auslegen. Es gibt diese Orts-Gemeinden nicht mehr.  Aber der Charakter der letzten 4 Gemeinden gibt es heute noch. In allen 7 Versammlungen findet man den Ruf: " zu hören". Aber in den letzten 4 Versammlungen geht dieser Ruf nur an die Überwinder, weil das diejenigen innerhalb dieser Zeugnisse sind, die Ohren habe zum hören. Daraus schliesse ich,  dass diese 4 Zeugnisse dem Charakter nach bis zur Entrückung  bestehen bleiben, ja sogar nach der Entrückung werden diese Versammlungen noch auf der Erde weiter bestehen.  ( Minus die entrückten Wiedergeborenen natürlich)  Vor der Entrückung werden die Wiedergeboren auch nicht aufgefordert, diese System zu verlassen, dies ist eine Gewissens -Entscheidung und sie kommen einfach von dem einten System in ein anderes...  Aber wer  in 1390  mitgelesen hat,  kann nicht verstehen,  weswegen ein wiedergeborener Christ noch in einer Protestantisch _ Katholischen Kirche verbleiben soll und kann.  Aber erst in der Drangsalszeit werden dann die durch Not neu Erretteten, die aber nicht zum Leib Christ gerechnet werden können? - aufgefordert,  Babylon zu verlassen. Babylon ist die ReligionHure der Drangsalszeit.

In IHM
Hans Peter


05.04.04

Lieber Gerhard

Wie B. Peters sehr gut in seinem Buch "Die geöffneten Siegel" und viele andere Brüder sehr gut ausführen, ist ersichtlich, dass die sieben Gemeinden in der Off die Gemeinden im Zeitalter der Gnade darstellen.
Oder anders gesagt, die Kirchengeschichte, oder noch besser, die Gemeindegeschichte mit Kirche und Welt.

Hier nocheinmal mein Text aus Forum 1262:
 

***
 

Hallo
Nun, die Offenbarung ist doch ein Buch der Zeit, vom NT bis hin in die entfernteste Zukunft, also ein Geschichtsbuch, unter anderem versteht sich, so gibt sie auch Einblicke in den Himmel, etc.
Nun von daher startet das erste Kapitel zur Zeit des NT bis zum Kapitel 4.
Ich würde sagen, wir befinden uns geschichtlich heute im Kapitel 3 oder 4.
Wenn du nun die Geschichte der Gemeinde Jesu anhand von Offenbarung 1 bis 3,22 hindurchgehst, siehst du parallelen zum wirklichen Zustand der Gemeinde damals und den Versen in der Bibel.
Ephesus: Schon die erste Gemeinde war schell durchsetzt von Irrlehren. Man weiss, dass zur Zeit der Jünger, also von 30 bis 90 schon Irrlehren da waren.
Smyrna: Auch gab es schnell Verfolgungen der Gemeinde, vor allem ab 300 n.Chr.
Pergamon: XXX
Thyatria: kath. Kirche
Sardes: Protestantismus
Philadelphia: Erweckungen zwischen 1700 - 1900 n.Chr.
Laodizea: Der heutige Abfall mit Charismatik, Willow Creek, icf, etc.
Wenn man die Gemeindegeschichte so sieht, ist es doch klar nicht?
Sonst kann ich dir auch ein gutes Buch empfehlen von B. Peters. Die geöffneten Siegel. Findet sich glaube ich auch auf dieser Homepage.
Alles Gute und Gottes Segen
Michael / CH
 

***
 

Ich möchte noch einmal die sieben Gemeinden herausstreichen:
 

Was gibt es noch? Ephesus ( die Urgemeinden mit Aposteln, etc. ) sind verschwunden, auch die 2., die Gemeinde zu Smyrna sowie die dritte auch!
Was bleibt übrig? 4 - 7! Sind diese vergangen? Nein. Also bleiben sie bis heute...
 

Noch eine wunderbare Betrachtung zu den Sendschreiben von Kurt. Sehr aufschlussreich!
..\bilang\sendgeme.htm
 

Gruss
Michael / CH


Löschung auf  Wunsch des Schreibers  am 25.05.04
05.04.2004

Liebe NN

ich verstehe Dich so gut! glaub mir dies bitte.  Aber ich habe doch auch nicht die letzten Erklärungen.  Ich habe Geschwister in Christo die gehen in protestantische Kirche wo das Evangelium klarer verkündet wir, wie ev.  in einigen Brüderversammlungen. (Sicher die ganz grosse Ausnahme aber die gibt's!)  Ich kenne "Geschwister" die gehen in Brüderversammlungen, die lehren am Wort, die dienen am Evangelium aber sie verraten sich in ihrem praktischen Leben,  dass sie nicht wiedergeboren sind.  Aber nicht deswegen würde ich nie einem Protestenten;  Katholiken;  Zeugen Jehova oder wie die Irrlehren alle heissen mögen,  sage, er soll aus dem System hinaus, davon bin ich absolut geheilt. Was nützt es, wenn einer die Kirchbank wechselt? nichts.  Aber, die oben erwähnte Ausnahmen mal ausseracht gelassen, wird ein wirklich Wiedergeborenen durch den Geist Gottes geführt dass er sich den Weg mit dem Herrn Jesus mit wirklich Gläubigen zusammen machen soll. Aber vielfach ist dies nicht mehr der Fall.

Noch einige Gedanken zu Deinem Brief:  Zu:
 

1.Kor.5,11: Jetzt habe ich euch geschrieben, daß ihr keinen Umgang haben sollt mit jemand, der sich Bruder nennen läßt und dabei ein Unzüchtiger oder Habsüchtiger oder Götzendiener oder Lästerer oder Trunkenbold oder Räuber ist; mit einem solchen sollt ihr nicht einmal essen."

Der Paulus schreibt hier an eine Gemeinde, die wäre eventuell in Deinen und meinen  Augen gar keine christliche Gemeinde?  Ich definiere deswegen eine Gemeinde im NT Kontext als eine Körperschaft, wo die Christliche Lehre gelehrt wird. Aber ob da christlich gelebt wird ist, ist eine ganz andere Frage /Sache. . Wenn ich zB.:  in der Gemeinde nicht mehr die Christliche Lehre darstellen dürfte, die Gemeinde Böse nicht hinaustut, dann wäre es für mich keine Gemeinde mehr wo der HERR allein das sagen hart, dann wäre ich da schon weg. Du hast gemerkt dass ich nicht von Versammlung geschrieben habe. Die Versammlung besteht nur aus Wiedergeboren und zwar in der römisch Katholischen Protestantisch Zeugen Jehova - Brüderbewegung usw usf...

Der Herr kennt die sein sind, wir sollen vom Bösen abstehen. Wenn dies aber einseitig Körperschaftlich aufgefasst wird, dann haben wir das Sektenunwesen der Exklusiven  Brüder nicht durchschaut und verworfen. Die  AV mag die beste Lehr haben, (die wenigsten kennen aber die Lehre der alten  Brüder....)  aber sie sind doch bloss eine Sekte die sich von wirklich Wiedergeboren nur deswegen getrennt hat,  weil die sie, die (AV) nicht anerkannt haben. Die AV Lehrt ja bekanntlich dass sie den Tisch des Herrn hätten, was eigentlich ein okkultkatholischerdämonenmischmasch ist.  Ihre Methoden sind mindestens grausamer den die Morderei eines M-. Luther und den Calvibanschergen.

Liebe Grüsse
Hans Peter


Löschung auf  Wunsch des Schreibers  am 25.05.04


Löschung auf  Wunsch des Schreibers  am 25.05.04

Zitat   19.04.04
"Aber nicht deswegen würde ich nie einem Protestenten;  Katholiken;  Zeugen Jehova oder wie die Irrlehren alle heissen mögen,  sage, er soll aus dem System hinaus, davon bin ich absolut geheilt"
Zitat

Also, nach einer erfolgreichen Heilung sieht mir das nicht aus. Ich würde Dir zustimmen, wenn Du Gottlose mit dem "Jesus-Bonus"
meinen würdest - aber doch nicht Brüder und Schwestern !
Die Gemeinden sind doch zu 99,99 % auf dem Weg nach Babylon - auf dem Weg des Anti-Christus - direkt in Richtung
Hölle - woher solche Lehren auch ihren Ursprung haben. Niemals darf sich ein gläubiger Mensch mitschuldig an wider-
göttlichen Systemen machen. Wer nicht für Christus ist, ist gegen IHN. Ich kann Jael nur zustimmen.

Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Gehet aus ihr heraus, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfanget!  Offb. 18, 4


soli deo gloria

michael/de


aus: Tatort Christenheit" von Sören Kierkegaard ( https://www.clv.de/25526507.php )

Oh, Luther, du hattest 95 Thesen: Entsetzlich! Und doch im tieferen Verstand: Je mehr Thesen, desto weniger entsetzlich. Die Sache ist viel entsetzlicher: Es gibt nur eine These: Das Christentum des Neuen Testaments ist gar nicht da.  
Hier gibt es nichts zu reformieren; es geht darum, Licht zu bringen in ein Jahrhunderte hindurch fortgesetztes, von Millionen (mehr oder minder
schuldvoll) begangenes christliches Kriminalverbrechen, wodurch man scharfsinnig – unter dem Namen einer Vervollkommnung des Christentums – versucht hat, das Christentum Stück für Stück Gott abzulisten, und es dahin gebracht hat, daß das Christentum genau das
Gegenteil dessen ist, was es im Neuen Testament ist.
 
Damit von dem hierzulande gewöhnlichen, dem amtlichen Christentum auch nur wahrheitsgemäß gesagt werden könnte, es verhalte
sich zum Christentum des Neuen Testaments, muß es zuerst so redlich, vorbehaltlos, feierlich wie möglich kenntlich machen, wie groß
der Abstand zwischen ihm und dem neutestamentlichen Christentum ist, und zwar ohne daß es in Wahrhaftigkeit ein Streben in Richtung
darauf heißen könnte, dem Christentum des Neuen Testaments näher zu kommen.
Solange das nicht geschieht, solange man entweder so tut, als sei nichts geschehen, als habe alles seine Richtigkeit und sei das, was wir
Christentum nennen, das Christentum des Neuen Testaments, oder man Künste braucht, um den Unterschied zu verbergen, um den Schein
aufrechtzuerhalten, daß es das Christentum des Neuen Testaments sei: solange wird das christliche Kriminalverbrechen fortgesetzt; hier
kann nicht die Rede davon sein zu reformieren, sondern davon, Licht  zu bringen in diesen christlichen Kriminalfall.
* * *
Das ist meine ständige Behauptung: Das bißchen Frömmigkeit, welches in der Christenheit da ist, ist alttestamentliche Frömmigkeit (ein
Hangen an diesem Leben, ein Hoffen darauf und Glauben daran, daß Gott einen in diesem Leben segnen werde usw., so daß der Beweis
dafür, daß man Gottes Freund ist, darin liegt, daß es einem gut geht in der Welt), und doch setzt man ständig Christi Namen hinzu.
* * *
»Salz«, denn »die Christenheit« ist: die Fäulnis des Christentums; »eine christliche Welt« ist: der Abfall vom Christentum.
* * *
Es gilt weder mehr noch weniger als eine Revision des Christentums, es gilt, die 1800 Jahre fortzuschaffen, als seien sie gar nicht dagewesen.
***
Ich sage, daß die »Christenheit« Geschwätz sei, das sich am Christentum festgeklammert habe wie Spinngewebe an einer Frucht, und das
nun so gütig ist, sich mit dem Christentum zu verwechseln, ebenso wie wenn das Spinngewebe meinte, die Frucht zu sein, weil es, obwohl
nicht ganz so vortrefflich, doch an der Frucht hängt. Diese Art Dasein, wie es die Millionen der Christenheit zeigen, hat überhaupt kein Verhältnis
zum Neuen Testament, ist etwas Unwirkliches, was kein Anrecht hat auf Christi Verheißungen, die Gläubigen betreffend; ja, etwas
Unwirkliches, denn wahre Wirklichkeit ist nur dort, wo ein Mensch derart entscheidend gewagt hat, wie Christus es fordert – und dann
gehen auch sogleich die Verheißungen ihn an. Die »Christenheit« aber ist dieser widerwärtige Humbug, ganz und
gar in der Endlichkeit bleiben zu wollen und dann – die Verheißungen 
des Christentums mitzunehmen.

soli deo gloria

Michael / de


Liebe NN

Zu:
 Wiederverheiratung nach einer erfolgten Scheidung:

Mk 10,11 und er spricht zu ihnen: Wer irgend sein Weib entlassen und eine andere heiraten wird, begeht Ehebruch gegen sie.

 Das Wort ist klar, ich bin manchmal unklar.

Zu

2. Kor 6.14:  Hier geht es nicht um mehr oder weniger treue  Christen, (fleischlich oder weniger fleischlich,)  sondern um Welt, also Nichtwiedergeborene. Das haben wir meines Wissens z.B. in der Gemeinde wo ich regelmässig hingehe  sws.  nicht, aber ich bin nicht James Bond der jedem nachspürt.  Sicher nicht bei solchen, die sich am öffentlichen Dienst beteiligen. Wenn da nur  schon einer eine Sauordnung um seien Haus hat, darf er sich  bei uns nicht am öffentlichen Dienst beteiligen. Oder wenn er sich in der Welt wie ein Kindskopf  benimmt, wird ihm gesagt, dass er gar nicht mehr kommen soll , bis er darüber Busse getan hat. (Geschehen  in Frauenfeld am 18.04.04,,,) 

Suchende Ungläubige dagegen sind  zu allen Zusammenkünften herzlich willkommen, wir drängen da auch niemand zur Bekehrung, ich auf jedenfalls nie.

Überregionale  Zusammenkünfte im Lehrdienst sind schon ok, wenn der Vortragende moralisch ok  ist,  in einer Heimatgemeinde integriert ist die nicht einer Irrlehre wie CharismatikCalvinismus oder  ein andere  gottlästernde Lehre verbreitet.  Aus dieser Konsequenz gehe ich auch nie an eine Dillenburger Konferenz der Brüderbewegung, (Allianz x Ökumene und sonst jeden esoterischen Abfall),   obwohl mich das menschlich gesprochen, wegen einzelnen befähigten Rednern schon interessieren würde, aber da kommt Dein Beitrag nun voll zur Geltung.

Das selbe auch zu Epheser 5.5. Deswegen ist jede grössere Zusammenkunft, ungefähr ab 200 Personen für mich nicht mehr nachvollziehbar als eine Gemeinde die sich zum Herrn Jesus hin versammelt.

In IHM
Hans Peter


Löschung auf  Wunsch des Schreibers  am 25.05.04


19.04.04

 Hoppla, das stimmt natürlich völlig,  wenn man innerhalb eines Systems ist.  Deswegen bin ja auch im übertragenen Sinne ausserhalb des Lagers.

Liebe Grüsse

Hans Peter