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Frage: 1523

Hallo HP

Gehe ich richtig in der Annahme, das der HERR im *AT *ein perfektes Opfer "fordert"? -> Da aber die Opfertiere nicht perfekt sind, sprich nicht göttlich weil nicht perfekt und sündlos waren, gab es auch keine vollkommene (damit auch wenn einmalig auch eine immerwährende Errettung -> unendlich, ewiglich) Errettung, auch wenn der Mensch es wollte und Busse tat?
Also *fordert *Gott ein Opfer für die sichere und immerwährende Errettung, aber es gibt nichts, weil niemand und nichts es im AT konnte...
Daher waren die Opferungen im *AT* auch niemals abgeschlossen, weil sie nur zeitlich waren (kurze Zeit gültig) und man nie wusste, ob man nun doch schon eine Sünde getan hatte die noch nicht vergeben wurde (sprich dafür geopfert wurde)!
Daher bestimmte dann Gott, das der HERR Jesus dieses Opfer ist. -> einmalig, wenn Annahme ewig und sicher gültig!
Du weisst hoffentlich wie ich das meine....!

Bitte um Antwort!

Gruss Michael/CH


Lieber Michael,   22.06.05
das läßt sich nicht bestreiten, dass Gott im AT ein perfektes= tadelloses Tier zum Opfer fordert. Darüber hinaus fordert er aber auch noch mehr :u.a. 5.Mo 10,12...Du bemerkst ganz richtig, dass die Opferungen niemals abgeschlossen waren d.h. niemals perfekt bzw. vollkommen für alle Zeit gültig.
Das nun hat Jesus vollbracht -und dieses vollkommene Opfer konnte nur er vollbringen. Und wie ich schrieb: Ihn hat Gott zum Sühnopfer verordnet... Du schreibst auch ganz richtig: daher bestimmte dann Gott ... also nichts mehr mit fordern- von wem denn?-von sich selbst? nein, Kol 1,19    Denn es gefiel [Gott], daß in ihm alle Fülle wohnen sollte
Kol 1,20    und alles durch ihn versöhnt würde zu ihm selbst - dadurch daß er Frieden machte durch das Blut seines Kreuzes - durch ihn, sowohl was im Himmel, als auch was auf Erden ist.
Das war es, was mich so sehr an diesem Satz: <<Gott forderte ein unschuldiges Opfer für die Sünden der Welt>> gestört hat. Gott mußte dieses unschuldige Opfer nicht fordern- er hatte es von Anbeginn der Welt her geplant und es uns zur Versöhnung geschenkt.
Ich hoffe, Du bist mit dem einverstanden.
in IHM
joachim


Hallo Joachim

Danke, ja ich glaub' so sehe ich das auch! Bin einverstanden damit!
So hatte ich es auch von Anfang an gemeint!

Gruss
Michael / CH