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Frage: 1544 1.7.04      Von Rom zu  Christus

Lieber Hans Peter,
ich höre bzw. lese ab und zu  von Wiedergeborenen, die es auch in der kath. Kirche geben soll (ich kenne leider keinen). Da wir wissen, was die kath. Kirche lehrt und wenn man sich die Chronologie dieser Kirche einmal genau betrachtet, kann man gar nicht anders, als zu der Erkenntnis kommen: warum bleibt ein Wiedergeborener in dieser Kirche?? (ich gehe einmal davon aus, dass das stimmt mit den Wiedergeborenen in der k.K.) Allerdings braucht es ja manchmal auch etwas Zeit, wie die Geschichte von Charles Chiniguy, 50 Years in der Church of Rome** erzählt.
in IHM
joachim


02.07.04

Ich habe auch noch nie einen wiedergeborenen röm. kath. Christen getroffen,
auch noch keinen wiedergeborenen Moslem. Ist jemand von neuem geboren, ist er
kein röm. kath. Christ oder Moslem mehr. Ob er dann noch Mitglied der
röm.kath. Kirche sein kann ist sehr fraglich. Aber diese Frage gab es bei den
ersten Christen auch, analog ging es um Fragen des Judentums. Konnte ein
Christ weiterhin in den Tempel gehen? Konnte er weiterhin am Opferdienst
teilnehmen? Die Bibel gibt hier in der AP Antworten( AP Kap 21 V 20 ff), die
analog gelten können. Paulus wurde den Juden ein Jude, den unter dem Gesetz
als wäre er unter dem Gesetz,(1.Kor 9 V 20 ff, es steht übrigens nirgends,
daß er den Griechen ein Grieche wurde) daraus könnte man entnehmen, daß eine
äußerliche Mitgliedschaft in der röm.kath. Kirche zumindest möglich ist. Ich
bin aber sicher, daß der neue Christ nicht lange Mitglied bleiben würde, zu
abstossend müßte er die Lehren und Praktiken empfinden.
Gruß Detlef Hach.
 


02.07.04

Liebe Geschwister

 
Es wird auch gesagt, dass es auch Wiedergeborene in Pfingstgemeinden gibt. ich selber war etwa 4 1/2 Jahre in der "Pfimi" Wettingen. Als ich dann mehr und mehr erkennen durfte, dass die Lehren nicht biblisch sind, hielt ich es dort mit der Zeit nicht mehr aus. Ich denke auch, dass jeder Wiedergeborener aus solchen Kirchen und Gemeinden austritt, und schon vom Gewissen her Gott gegenüber gar nicht mehr mitmachen kann.
 
liebe Grüsse Heidi


Von Rom zu  Christus
 


02.07.4
Lieber Joachim

Ich habe schon die Aussagen gelesen, dass sehrwahrscheinlich die meisten Wiedergeborenen in der römisch katholischen Kirche seien. (Theologisch siehe: Off 2,24 +  Der Herr kennt die Seinen, wir sollen von der Ungerechtigkeit abstehen.)  Ich selber kenne momentan keine, aber ich weiss von Wiedergeborenen, die innerhalb der römischen Kirche zum Glauben an Jesus Christus kamen und dann den Weg aus dieser Finsternis fanden. Genauso kenne ich etliche,  die innerhalb pfingst- charismatischer Kreise zum Glauben kamen, und dann auch den Weg hinaus fanden.  Ich denke es ist sogar der Regelfall. Denn wenn ein Moslem oder Hindu oder Katholik oder Lutheraner Christ wird, ist er doch in Regel auch noch während seiner Bekehrungsphase innerhalb des Islams usw.  und dann erst beginnt der mühsame, langwierige Ablösungsprozess. Ich selber war innerhalb der Brüderbewegung zum Glauben gekommen und musste  Jahre später lernen, dass nicht die Brüderversammlung (natürlich nur die exklusive!) ==> DIE Versammlung ist, ich war ein totaler Sektierer, (Ich habe nicht viel nachgedacht, das wurde mir abgenommen)  aber Wiedergeboren.  Ich habe auch lange gedacht, dass die Elberfelder Bibel der Grundtext sei wenn nicht sogar der Urtext....  ( Nein so schlimm war ich denn glaube ich doch nicht.)
Liebe Grüsse
Hans Peter
NB.: ich denke immer noch, dass die Elberfelder und die Schlachter die besten deutschen Übersetzungen sind.


03.07.04


Lieber Hans Peter

Natürlich gibt es Menschen, die innerhalb der römisch-katholischen Kirche zum Glauben an Jesus Christus kommen. Meist geschieht dies, wenn sie in der Bibel lesen oder eine externe Veranstaltung besuchen. Bisher habe ich immer erlebt, dass diese Männer und Frauen nach einigen Jahren aus der römisch-katholischen Kirche ausgetreten sind. Bei diesem Prozess war das Buch von Chiniquy eine grosse Unterstützung. Dazu ist es auch müssig zu diskutieren, in welchen Gemeinden es Christen gibt oder nicht. Es gibt unterschiedliche Erkenntnis und mancher "Pfingstler" hat auch uns was zu sagen. Lies einmal das Buch von John Bevere (Spricht so der Herr? - Adullam Verlag).

In Jesus Christus verbunden
Stefan Reutimann
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Freie Evangelische Gemeinde
Stefan Reutimann
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 Fürchte dich nicht!
Denn der Herr, dein Gott, ist bei dir,
ein starker Heiland.
Zephania 3,16/17
(Jahreslosung der FEG Illnau-Effretikon)


Lieber Stefan             Stefan Reutimann

Ich glaube,  wir sehen es beide gleich?
Das Buch könntest Du doch in "unsere" Kaffee in Effi am Bahnhof  bringen? Wäre schön die guten Beziehungen wiedermal zu pflegen!

in IHM
Hans Peter