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Frage: 1558

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Reinhard Böhm

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Taufe gilt für 'immer und ewig' und ist ein Teil 'unserer DNS'

Dies betonte Kardinal Antonio Maria Rouco in einer Antwort auf 1500 Homosexuelle, die ihren katholischen Glauben "offiziell ablegen" wollten

Madrid (kath.net/CWNews.com)
Antonio Maria Rouco, Kardinal der der Erzdiözese Madrid, betonte, dass die katholische Taufe niemals aufgehoben werden kann. Grund für diese Aussage war ein Schreiben 1500 Homosexueller, die offiziell ihren katholischen Glauben "ablegen" wollten. Kardinal Rouco sagte dazu, dass die Taufe ein Sakrament ist, das ein unauslöschliches Zeichen hinterlässt, und dass die Person, die es empfangen hatte immer Katholik bleiben wird.

Kardinal Rouco erinnerte daran, dass die Taufe für "immer und ewig" gilt, obwohl man seinen Glauben leugnen kann. Katholik zu sein ist etwas, das man nicht löschen kann - "es ist ein Teil 'unserer DNS'" Der spanische Kardinal unterstrich auch die weltliche Bedeutung der Taufe, die dazu dient die Anzahl der Katholiken weltweit zu erheben.

Bezüglich der Unauflöslichkeit der Taufe nannte er das Bild vom Sohn, der seinen Vater ablehnt. "Es ist ihm möglich den Vater abzulehnen, seinen Nachnamen zu ändern, das Erbe abzulehnen oder abzustreiten ihn überhaupt zu kennen, dennoch bleibt er sein Sohn, daran gibt es nichts zu rütteln."

Der Kardinal verwies auch auf das Beispiel von Priestern, die aufhören dem klerikalen Stand anzugehören und heiraten. Dieser Männer werden niemals aufhören Priester zu sein, da auch dieses Sakrament ein Zeichen "für alle Ewigkeit" hinterlässt.

Kardinal Rouco bedauerte die Entscheidung der homosexuellen Aktivisten und verwies auf "die Nächstenliebe und das Verständnis", das die Kirche Homosexuellen gegenüber aufbringt. Er betonte jedoch auch, dass es unmöglich sei, gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften, dieselbe Anerkennung zukommen zu lassen, wie den traditionellen Ehen. Sie seien eine Sache des "Common sense", die nicht nur von der katholischen Kirche verteidigt wird.