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Frage: 1587   Ist Jesus Christus Gott, der Allmächtige, wie der Vater es ist?       Jesus ist Gott       Trinität

Die von dir zitierte Bibelstellen aus Kol und Joh, bzw. 1.Joh, sprechen m.E. auch nicht von der Dreifaltigkeit, denn der VATER kann in Christus sein, aber Christus ist nicht deswegen ein Teil der Dreifaltigkeit, sondern die Fülle GOTTES ist in IHM = so ähnlich (aber in viel geringerem Maß), wie bei uns Christen! (Joh 14:23). – Oder nicht?

Jurek


27.07.04

Lieber Jurek

Noch einige Gedanken zur Dreifaltigkeit, der vielleicht ein etwas unglücklicher Begriff ist. Ich verwende ihn selbst nicht, höchstens irrtümlich. schau mal unter achad.

Konntest Du mir mal :

Sach 1,12 Da hob der Engel Jehovas an und sprach: Jehova der Heerscharen, wie lange willst du dich nicht Jerusalems und der Städte Judas erbarmen, auf welche du gezürnt hast diese siebzig Jahre?

Sach 1,13 Und Jehova antwortete dem Engel, der mit mir redete, gütige Worte, tröstliche Worte.

Sach 1,14 Und der Engel, der mit mir redete, sprach zu mir: Rufe aus und sprich: So spricht Jehova der Heerscharen: Ich habe mit großem Eifer für Jerusalem und für Zion geeifert,

erklären?

Liebe Grüsse
Hans Peter


 
Lieber Hans Peter,

 

dies mit dem Ausdruck „Dreifaltigkeit“, sei nun gewesen!  ;-)

 

Nun zur Sach 1:12-14.

= Allgemeine Erklärung, oder möchtest du da auf was Spezielles hinweisen?

Es wäre nämlich immer besser zu erklären, auf was konkret man Nachdruck legen möchte, oder welche Fragen man beantwortet haben möchte, denn allgemein könnte man den Zusammenhang noch dazunehmen, und einen Vortrag daraus machen!?  ;-)

 

Könnte ich das aber besser als du machen? …  ;-))  (sicher nicht!)

Ich bin auch nur ein Sterblicher und verstehe auch nicht immer alles richtig.

Ich hatte mich hier begeben, um sich mit anderen auszutauschen, nicht um andere zu ‚belehren’… ;-)

 

Ein Versuch einer Deutung:

V.12 =  Der Engel Jehovas ( vielleicht der HERR ‚Jesus’, vor seiner Menschwerdung selbst – als ein Engel [wobei der nicht derselbe mag sein als der im V.9]?) setzte sich bei Jehova GOTT für die Interessen des Zweistämmereiches Juda ein, und fragte, wie lange wird ER sich noch nicht des Jerusalems und der Städte Judas erbarmen, auf die Jehova sich 70 Jahre lang erzürnt hatte. = Diese Jahre können auch eine annähernd runde (abgerundete) Zahl darstellen. Es ist anzunehmen, dass sie im Jahre 589 v.u.Z. begonnen haben, als der Neubabylonische König Nebukadnezzar, damals mit der Belagerung Jerusalems begonnen hatte (2.Kö 25:1; Hes 24:1,2; Jer 52:4)…

V.13 = Und Jehova hat seinem Engel tröstliche Worte darauf geantwortet.

V.14 = So konnte der Engel Jehovas, der mit dem Propheten redete, ihm diese Botschaft vermitteln, welche Er von Jehova empfangen hatte: „ So spricht Jehova der Heerscharen: Ich habe mit großem Eifer für Jerusalem und für Zion geeifert “. = Jehova hat nicht auf sein Volk vergessen, sondern für sie geeifert und nach der Ablauf der Frist, hatte ER für sie vieles Gute vollbracht! Sie konnten (mit Jehovas Unterstützung) Jerusalem und den Tempel wieder aufbauen …

 

= Um WAS geht es dir da konkret?

 

In IHM – Jurek


Lieber Jurek    29.07.04
Im Zusammenhang mit unserem herrlichen Thema  der Gottheit des Herrn Jesus wollte ich nur auf eine der vielen Stellen hinweisen, die wir eben auch nicht mit dem Intellekt der Ortsbezogen denkt erklären können. Es gibt offensichtlich 2 Jehova! Jehova ist Gott in seiner Bundesbeziehung zu Israel. So wie wir ja auch 2 Sachwalter haben einen im Himmel einen Auf der Erde so verwendet Sich die Gottheit  eben auch für Israel. Möchtest Du gerne noch weitere  Beispiele?

in Jesus Christus
Hans Peter


 
Lieber Hans Peter! -(30.07.04)-

 Nein, mein lieber Freund! Es gibt NUR EINEN JEHOVA!  Und das ist ausschließlich der himmlische VATER!

Der LOGOS, also das Wort GOTTES (der Überbringer GOTTES Botschaften), spricht in Namen GOTTES, als ob er der Jehova wäre.  Aber er ist es nicht!

Im AT wird oft der Ausdruck der Propheten GOTTES auch ähnlich verwendet, wo sie sagen: „So spricht Jehova“ (oder ähnlich). = Damit quasi sagen sie, dass durch sie spricht direkt Jehova GOTT selber!

Jesus hat oft genug darauf hingewiesen, dass Er nicht das von sich aus spricht, sondern nur das, was Er vom Vater übertragen bekommen hat! (u.a. Joh 7:16 u.ä.).

Und Jesus ist nicht Jehova, genauso wie Er nicht Vater (und umgekehrt) ist!

= Was soll bitterschön dabei sein, was unser Verstand, von den offensichtlichen Dingen nicht fassen könnte??? (sei es, man macht sich selber – oder andere – komplizierter, als es ist!) ;-)

Ist Jehova ein GOTT, der nur in der Bundesbeziehung mit dem AT-lichen Volk der Juden ist?  Und für die NT-mentler nicht (oder ein anderer „Jehova“ in Jesus?)?

Nur der ist ein Jude, der im Herzen beschnitten ist. Denn vor Jehova sind nun alle gleich! (Gal 3:26-29).

Heutige (fleischliche) Juden können auch nur dann gerettet werden, wenn sie CHRISTUS annehmen!  Ein anderer Weg führt nur vorbei! …

  Habe ich da was missverstanden?

  In IHM – Jurek


Lieber Jurek  30.07.04

Ich wollte Dich nur auf die Stelle verweisen,  wo Jehova mit Jehova spricht.   Der Sohn spricht mit dem Vater über Israel, darum der Name des Bundes Gottes Israel = Jehova

In IHM
Hans Peter   
Jesus is Jehovah


 

Ist Jesus Christus Gott, der Allmächtige, wie der Vater es ist?

 

Liebe Leser

 

Allmählich scheint es, dass Verwirrung um die Person Christi gestiftet werden will. Ich habe nun lange zugeschaut in diesem Forum, doch nun wird es langsam gefährlich wenn immer die Sätze „sollte er es sein oder nicht“ auftauchen. Wenn Christus angetastet wird, vergreift man sich am alleinigen Retter der Menschen. Dieser Retter ist Gott selber. Wer Christus zu einem gewöhnlichen Gefäss macht, das zwar Gott enthielt, jedoch nicht Gott selber war, will die Errettung zunichte machen und ist dem gleichen Irrtum wie die Zeugen Jehovas verfallen.

 

Nun, scheint mir, tut es Not, ein wenig Griechischunterricht zu nehmen:

 

Im deutschen gibt es für bitten nur ein Wort, eben „bitten“. Dies ist nicht so im griechischen, dort gibt es „aiteo“ und „erotao“ für „bitten“.

 

aiteo bedeutet, dass ein Geringerer von einem Überlegenen etwas erbittet (Apg 12,20), z. B. ein Bettler vom Geber (Apg 3,2), ein Kind von den Eltern (Mt 7,9), ein Mensch von Gott (Mt 7,7; Jak 1,5; 1Jo 3,22). Jesus gebraucht für sich selbst nie aiteo. (Quelle: Elberf. Studienbibel)

 

„Aiteo“ kommt z.B. im Johannes 14, 14 vor:

 

Was ihr (Jünger) bitten (gr.: aiteo) werdet in meinem Namen, das will ich tun.

 

Der tiefergestellte bittet einen höhergestellten: Es wird „aiteo“ verwendet.

 

Ganz anders verhält es sich, wenn Jesus seinen Vater bittet, wie in Joh 14, 16:

 

Und ich (Jesus) will den Vater bitten (gr.: erotao), und er soll euch einen andern Tröster geben, daß er bei euch bleibe ewiglich: ...

 

„Erotao“ bedeutet, daß der Bittende auf der gleichen Ebene wie der Geber steht (z.B. Lk 14,32).

 

Wie kann irgend etwas Erschaffenes so (mit dem Wort „erotao“) den allmächtigen Gott um etwas bitten? Das wäre die reinste Anmassung! Niemand kann so mit dem HERRN Zebaoth sprechen - oder soll der Ton dem Töpfer etwas sagen?! Nur wenn die Person Jesus Christus Gott ist, kann das Wort „erotao“ bei seinen Bitten gebraucht werden.

 

Also bitte, ermüdet die Brüder nicht! Der HERR Jesus sei hoch gelobt. Danke GOTT, HERR JESUS, für das Wort! Amen.

 

2. Johannes 4, 9 Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn.

10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn nicht ins Haus auf und grüßt ihn nicht!

 

 

Tobias Frei


Lieber Hans Peter   31.07.04

Entschuldige bitte mein „Betrachtungswinkel“, aber am besten Willen (vielleicht bin ich zu dumm?), kann ich, als (möglichst) unvoreingenommener Leser – der bemüht ist das zu sehen, was drinnen steht –, aus der von dir angegebenen Stellen (kontextuell) nicht erkennen, dass JEHOVA mit JEHOVA spricht!?…  Denn da sind nicht zwei Jehovas, sondern NUR einer , und der andere ist der Engel Jehovas! (Vegl. Ps 110:1, auch mit Offb 11:15 [wo HERR, nicht immer die gleiche Person ist wie Jesus], oder Anfang von Kap.19, wo auch „Jah“ vorkommt, das sich aber nicht auf Jesus bezieht – da sind zwei verschiedene Personen, aber nicht zwei Jehovas!)…

Geht das aus deinem Text deutlich heraus?

Beispiel: Wenn ein Gesandte in Namen des Königs spricht, zu dem er berechtigt und mit Vollmachten ausgestattet ist, und überbringt wortwörtlich das, was der König ihn aufgetragen hat, so tritt er mit Vollmacht des Königs, und spricht die Worte des Königs, und hat auch die Berechtigung das zu tun, was auch der König tun würde… Damit vertritt er das, was der König will, und spricht auch, was der König sagt. Er ist wie der König. Er ist sozusagen der Namensträger des Königs! Er ist aber nicht der König selber!

Auch grobähnlich, wenn GOTT sagt, „ICH bin Jehova, und habe ihnen gesagt“ (und in Wirklichkeit sprachen es die Propheten GOTTES zu dem Volk…).

Dass Jesus als „Jehova“ (auch später, denn Sein Name beinhaltet den GÖTTLICHEN Namen…), d.h. 1:1 Überbringer der Botschaften Jehovas war, und mit allem 1:1 mit Vater übereinstimmt (z.B.: Joh 14:9ff), so ist Er auch der „Vater“ im Wort…, aber dennoch nicht Er ist der VATER sondern der SOHN! (und dennoch völlig vom Vater abhängig = wie im Himmel, so auf Erden)!

Meinst du nicht auch?

In IHM – Jurek


 31.07.04

 
Lieber Tobias!

Erlaube mir bitte, dass ich auch auf das eingehe, was du geschrieben hast, zumindest um der Objektivität- und Fairnesswillen.

Ist Jesus Christus, der Allmächtige GOTT, wie der Vater es ist? = Auf diese Frage, bist du selber hier leider nicht eingegangen, oder du hast aus der Heiligen Schrift keinen eindeutigen Beweis dazu vorgelegt, was ich schade finde!

Ich wäre froh, wenn du mir das deutlich aus der Bibel zeigen könntest, dass Christus 1:1 so Allmächtig ist, wie sein Vater!

Ich entnehme aus der Bibel, dass der SOHN immer dem VATER unterordnet ist!

 

Erstmal allgemein (was zwar euch gut wohl bekannt ist, aber um es auch zu sehen, ob ICH wirklich antichristliche Ansichten habe, wie du mir z.B. mit deinem abschließendem Versen unterstellst = ohne Selbstrechtfertigung, sondern um der Wahrheitswillen!):

Jesus ist 1:1 der Ebenbild GOTTES = Kol 1:15; (Er ist aber nicht Vater, und somit Ihm nicht in ALLEN gleich, sondern vom Vater abhängig!);

Ihm ist (nur!) alle Schöpfung untertan (d.h. sein Vater ist Ihn nicht untertan, aber umgekehrt schon!!!) = 1.Pe 3:21,22 (man könnte sagen, da Er mit Vater 1:1 in völliger Übereinstimmung ist, und die Macht über aller Schöpfung in Himmel und auf Erden hat, dass Er auch über diese Schöpfung allmächtig ist. Aber Allmächtiger GOTT allein, ist NUR Jehova! = Jes 43:10; 45:5. = [Damals war JHWH nur der einziger Retter, nicht aber der späterer Jesus]);

Es ist GOTT gewolltes einsetzen Christi in überhabende Stellung (in der Er noch nie zuvor war) = Phi 2:9-11 = aber warum? = Zur Verherrlichung JHWHs! (V.11).

So hat Christus die Macht vom VATER bekommen = Heb 5:5 (Ps 2:6,7) und in der Stellung steht Er in ganz anderer Beziehung zum VATER (als nominierter Gesalbter = Christus = König, -- dies mit „aiteo“ und „erotao“ = ganz andere Beziehungsebene als bei Menschen – ist klar!), und wird auch als Gott angesprochen = Heb 1:8f;

Die Völle GOTTES ist in Christus Jesus = Kol 1:19; 2:9; und wir sollen Ihn so ehren, wie wir auch den Vater ehren! (Joh 5:23; Heb 1:6);

Die neue Weltordnung liegt auch in Christi Händen (weil sie Ihn vom VATER übergeben wurde!) = Heb 3:1-6, aber danach, wird sich Christus auch seinem Vater unterwerfen! = 1.Kor 15:28, damit wieder VATER = GOTT allem alles ist!

JETZT (im Himmel), wo Christus erhabene Stellung hat = Phi 2:10, ist Er dennoch unter dem VATER, nicht Ihm in allen ebenbürtig!!! = 1.Kor 11:3!

 

Wenn du mich mit 2.Joh mit falschen Lehrern in Verbindung bringst, dann zeige mir bitte anhand der BIBEL wenigstens, WAS zu der falschen Lehre gehört, was ich hier geschrieben habe!

In 2.Joh 4:9 ist nicht die Rede davon, dass wenn jemand (irgendjemand) weiter in Erkenntnis ist als andere, nicht in der Lehre Christi ist (und bleibt), sondern da geht es darum, dass wir in der Lehre CHRISTI bleiben müssen (egal was die Kirche, Gemeinde oder wer sonst da für Meinung vertritt!) = oder nicht?

Ich kann nur mit euch in dem Punkt übereinstimmen, wenn ihr mir anhand der Lehre Christi  (BIBEL) zeigt, dass Jesus mit Jehova gleichmächtig, gleichewig, Ihn gleichzeitig im Himmel und auf der Erde gab, Er nicht wirklich tot war und sich selber ‚erweckte’…u.ä. ist!  = Zumindest aus der lehre Christi (BIBEL), kann ich das nicht entnehmen! Und das nur nachzuplappern, was alle anderen sagen, tue ich auch nicht immer! ;-)  (Auch um der Ehrlichkeitswillen)!

Auch der Vers 10, scheint hier von dir so reingesetzt zu sein (ohne Individualität, dass du auf mich zugegangen wärest), so wie die sog. „Zeugen Jehovas“ das anwenden!  :-(

Dabei schreibst du: „scheint es, dass Verwirrung um die Person Christi gestiftet werden will“.  Ja, es scheint nur so, denn Verwirrung um die Person Christi, WILL ich ganz bestimmt NICHT stiften!!!

Soll man Mundtod alle aufrichtigen Christen (den man auch das Christsein abspricht!) machen, weil sie Apg 17:11 praktizieren?  Oder sind nur JA-Sager (wie bei den Sekten) dir lieber? …

Hast auch du schon ALLES richtig erkannt?  ;-)

 

Du schreibst: „Wenn Christus angetastet wird, vergreift man sich am alleinigen Retter der Menschen. Dieser Retter ist Gott selber. Wer Christus zu einem gewöhnlichen Gefäss macht, das zwar Gott enthielt, jedoch nicht Gott selber war, will die Errettung zunichte machen und ist dem gleichen Irrtum wie die Zeugen Jehovas verfallen.“

Mit Entschuldigung! Habe ich Christus wie schlecht „angetastet“, bzw. wirklich falsch dargelegt? Dann warum zeigst du mir das nicht genau, so dass sogar ich das verstehen kann?

Ich mache Christus nicht zu gewöhnlichen Gefäß (denke schon an seine Wunder und z.B. an Mk 4:41 u.ä.), so wie du das aus dem Zusammenhang hier darstellst!  Jesus ist schon Gott, aber Er ist nicht GOTT VATER, oder mit IHM in einer Person (wie es an Adressaten gerichtet war)! Und darum geht es mir!

Ich denke, dass eher die Ansicht, dass Jesus nicht wirklich tot war, sondern in der Unterwelt weilte, bis Er selber sich von den Toten „auferweckt“ hat = das wäre m.E. der Irrtum, der der Lehre Christi (und Apostel) nicht entspricht!

-(Es ist schwer sich von eingefleischten Dogmen zu trennen!? …)-

Für mich ist Jesus Christus wirklich gestorben und hat seinen Geist seinem Vater übergeben, als das Opfer für uns!  Wenn dem nicht so wäre, und Er nicht wirklich tot wäre (wie die Dreieinigkeitsverfechter widersprüchlich behaupten), dann würden wir nie erlöst worden sein!  = Das ist das, was an Jesus „angetastet“ wird, und die Errettung zunichte macht!!!

 

Wie kann irgend etwas Erschaffenes so (mit dem Wort „erotao“) den allmächtigen Gott um etwas bitten?“ = z.B.: 4.Mo 12:7,8? …

 

Ich hoffe, deine Absicht war nicht mich hier zum Schweigen zu bringen (Mt 12:35 = Leser möge unvoreingenommen beurteilen!)?

Ich bin ein aufrichtiger Christ, der niemanden schaden möchte, und der sich eng an der BIBEL (nicht nach Menschen) ausrichten möchte!

Wenn es aber der Wunsch der Mehrheit, oder des Forumsbetreibers ist, mich hier „auszuschließen“, dann bitte ich Hans Peter mir das hier oder per Mail kurz mitzuteilen, was ich auch respektieren werde!

 

In Christus Jesus – Jurek (ein ‚hartnäckiger’ Verfechter beim ergründen und vertreten der BIBLISCHEN [nicht traditionellen] Wahrheit).  ;-)


Lieber Jurek    31.07.04

solange Du mir nicht verbietest, Dir zu antworten, sehe ich nicht ein, dass ich Dir nicht weiter antworten dürfte. Allerdings muss ich Dir auch sagen, dass Du in der Gemeinschaft, wo ich hingehe, nicht am Wortdienst, nicht im Gebet und nicht am Abendmahl beteiligen könntest. Ich selber bin mir nicht im klaren, ob Du den Heiligen Geist hast.

in IHM
Hans Peter  frage400.htm   
Die Bibel lehrt ausdrücklich und unzweideutig, dass Jesus Christus ewiger Gott ist

 


 
 Lieber Hans Peter,  -(31.07.04)-

 

das fehlte noch, dass ich dir, in deinem Forum verbieten würde, mir zu antworten!

Du weißt doch, dass ich dich sehr schätze, und ich hatte dir auch mal geschrieben, dass dein Forum (für das was ich kenne), einer der besten christlichen Foren ist!  ;-)

Dass allerdings ich (wie sicher andere auch…?) nicht 100% allem zustimmen kann, was hier oder in der Brüdergemeinde (oder einfach Christengemeinde – zu der ich in Innsbruck oder ab und zu in Wörgl hingehe) gelehrt wird, liegt nicht an meinem nicht wollen (auch wenn ich es wüsste, dass das stimmt), sondern eher an Apg 5:29!

Ich habe GOTT mein Gelöbnis abgegeben, dass ich nicht Menschen blind folgen will!

Mein Gewissen und derzeitige Erkenntnis (und nicht genügend individuell beantwortete Fragen – vielleicht das persönliche wäre besser?, weil man kann die Aussagen auch anders verstehen…), verbieten mir der Lehre zuzustimmen, die ich als nicht richtig ansehe!

Deswegen bin ich aber nicht dein oder euer Feind, oder so was! …

Ich verbiete dir natürlich nicht, mir zu antworten, weil ich darum sehr froh bin, zumal (wegen Entfernung, und auf Dauer finanziell) ich nicht immer die Versammlung in Ibk., besuchen kann…

Es war halt wegen Tobias abschließenden Bibelstellen……

 

Du schreibst: „Allerdings muss ich Dir auch sagen, dass Du in der Gemeinschaft, wo ich hingehe, nicht am Wortdienst, nicht im Gebet und nicht am Abendmahl beteiligen könntest. Ich selber bin mir nicht im klaren, ob Du den Heiligen Geist hast.“

Dass ich nicht am Herrenmahl mich beteiligen kann, haben mir auch die anderen gesagt…

Nicht nur das, sondern was ich hier auch beklagte, dass man mir das Christsein abspricht!  :-(

Du bist dir nicht im Klaren, ob ich den Heiligen Geist habe… = Hat man Den jedenfalls, wenn man an die Dreieinigkeit glaubt???

Wenn das wirklich eine Grundlehre wäre (wie ich denke), dann müsste das unmissverständlich in der Bibel erklärt sein, ohne Alternativen!  = Und das glaube ich nicht, noch habe wirklich zufrieden stellende Beweise bekommen, mit denen man sich genau mit mir pers. auseinender gesetzt hätte.

Frage: Kann ein anderer immer erkennen, ob (z.B.) ich den Heiligen Geist habe?

Meine Gewissheit in der Hinsicht, ist da! (Röm 8:16).  Ich hatte mein Leben Christus übergeben, habe die Geburt von Oben erfahren, bin ein neuer Mensch! (Eph 4:24; Gal 2:20; 3:27; 2.Kor 5:17)…

Tut der, der den Heiligen Geist hat, sich in der Lehre nie irren? …

 

Ich wünsche allen, ein schönes Wochenende!  :-)

In IHM – Jurek

 

P.S.:

Übrigens: Herzlichen Dank für die Mühe und Geduld mit mir!!!

Den Artikel (Gelb), sehe ich mir noch an…, aber auf den ersten Überblick, würft mir das mehr Fragen auf, als es beantwortet…


Lieber Jurek

zu  " Hat man Den jedenfalls, wenn man an die Dreieinigkeit glaubt??? "

Ein toter,  orthodoxer Glaube an irgend etwas,  zB.:  an die Rechtfertigungslehre Luthers oder an die Dreieinigkeitslehre der römisch Katholischen Kirche  oder an Gott,  bringt alles nichts. Errettet  ist man,  wenn man  Busse getan hat und den Heiland, Jesus Christus, der vom Vater kam,  als Seinen persönlichen Herrn im Glauben aufgenommen hat,  und Ihn durch den Heiligen Geist in uns auch wirklich regieren lässt.

zu: Tut der, der den Heiligen Geist hat, sich in der Lehre nie irren? …

Natürlich irren wir uns alle oft!  Aber das Thema  Jesus Christus  = der Schöpfer Gott ist absolut, das wird Dir ein christliche Gemeinde nie die Hand geben können. Ich glaube, dass Du noch nicht belehrt worden bist,  dass der Herr Jesus in verschiedener  Hinsicht Sohn ist. Falls Du da noch Defizite hast, sag's und ich schreibe Dir so gut ichs halt kann

zu:   Frage: Kann ein anderer immer erkennen, ob (z.B.) ich den Heiligen Geist habe?   ==> Wir können nur beurteilen was wir sehen und hören und lesen. Der Herr allein kennt wer SEIN ist.

 

In IHM
Hans Peter


 
Lieber Hans Peter,    01.08.07

zur ersten Antwort:

Volle Zustimmung!  Doch du hast da die „heilsnotwendige“ Dreieinigkeit „vergessen“!  ;-))

Oder doch nicht?  Wird jemand wie ich, der diese Lehre nicht befürworten kann, trotzdem äonisches Leben haben? Wo ist da dann der Unterschied zwischen Gerettet sein und Gerettet sein?

Zu der zweiten Antwort:

Die Ansichten und Erkenntnis weichen auseinander, ob die Dreieinigkeit wirklich zu den Hauptlehren der BIBEL gehört!?  In Bezug auf die erste Antwort – wenn die Dreieinigkeit nicht wirklich heilsnotwendig ist, so ist sie auch nicht die Hauptlehre der Bibel (in der sie m.E. doch nicht – zumindest – deutlich genug erklärt wird!)!

Für mit ist natürlich Jesus ein Gott, ein mächtiger, starker Gott! (nicht allmächtig!);

Er ist aber nicht der Schöpfer (wo steht das?), sondern der Vater JHWH ist der Schöpfer, und ‚Jesus’ ist der „Verursacher“ oder „Ausführer“ =(GOTT spricht = Initiator, Lenker…, und Logos macht, d.h. schöpferisch wirkt, aber der eigentlicher Urheber [„Ideenursprung“] ist Sein Vater – wie ich das aus der Bibel verstanden habe).

Ich weiß deine Hilfe sehr zu schätzen, und bin dir auch sehr, sehr dankbar! Ich weiß (oder meine es zu wissen), dass du auch nicht immer genug Zeit hast… ;-) ).  – Wenn ich wirklich in Not bin, dann gebe ich dir bescheid!  ;-)

Zu der dritten Antwort:

Wenn dem so ist, kann man dann dem anderen (mir) das Christsein, oder das Brot und Wein, das auch für mich der HERR hergegeben hat, absprechen? …

Wenn ich das Herrenmahl zu hause, alleine dann zu mir im Glauben und tiefen Respekt, Dankbarkeit… nehme (weil die anderen verwehren es mir!), so tue ich sündigen?

 

Schönen Sonntag!

In IHM – Jurek


Lieber Jurek

zu:  "äonisches Leben haben"
 Ich spreche da lieber auch deutsch, nämlich von ewigem Leben. Jeder Mensch lebt ewig. Auch diejenigen, die wegen ihrem Unglauben in die Hölle kommen. Das Wort Leben hat in diesem Zusammenhange 2 Aspekte.
 Einen qualitativen und einen quantitativen Aspekt.
 DAS ewige LEBEN hat streng genommen nur die Braut des Lammes, das ist die Versammlung. Alle anderen Menschen und Haushaltungen, Familien haben auch ewiges Leben aber eben nicht  "DAS ewige Leben", sondern quantitativ gesehenes ewiges Leben.

Zu Jesu  = Schöpfer   ==> Johannes 1,1  + Vers 14.   Hebräer 1.2

Der Herr Jesus ist in verschiedener Hinsicht Sohn. Er ist der ewige Sohn innerhalb der Gottheit. Er ist der Sohn Gottes als Mensch. Eventuell harzt es bei Dir in diesem herrlichen Punkt nur noch deshalb, weil Du diese Unterscheidung noch nicht gesehen hast?

Zu Abendmahl. Diese ist eine Zeichen, das wir gemeinschaftlich ausdrücken, die Taufe ist ein Zeichen, das wir individuell ausdrücken.

 

in IHM
Hans Peter


 
Lieber Hans Peter,  -(2.8.04)-

Dass jeder Mensch ewig lebt, das konnte ich bis jetzt aus der Bibel nicht erkennen.  Ich habe das so verstanden (Gnade und Erlösung), dass nur der hat das ewige Leben (die anderen sind schon tot, auch wenn sie körperlich noch leben), der auch Christus hat. = Schlussfolgerung: Andere, die Christus bewusst nicht anerkennen/annehmen wollen, die haben das Leben nicht, und der Zorn GOTTES bleibt auf ihnen!

Aber ich denke, dass hängt mit dem Verständnis von der „Unsterblichkeit der Menschenseele“ zusammen…

Zum ewigen Leben (wie ich das bis jetzt verstanden habe), gehört der Geist GOTTES! = Und welchen vernünftigen Sinn und Zweck es hätte, die Menschen, die bewusst falschen Weg in ihren ca. 80jährigen Leben gegangen sind, ewig (in der Hölle oder sonst wo) am Leben zu erhalten?  Hat vielleicht GOTT gefallen an ewigen Quallen des Ungerechten in der Hölle? …

 

Zur Joh 1:1,14; Heb 1:2 = besagt das tatsächlich, dass Jesus der Initiator gewesen ist, von dem es alles ausgeht?  Oder (Heb 1:2), ist der VATER der Schöpfer, und hat („nur“) durch den Sohn diese Welten gemacht (wie ich mal erwähnte)? …

Ist Jesus Christus nur als Mensch, der Sohn GOTTES?

Vielleicht kannst du mir noch verdeutlichen, um was es dir da genauer geht?

 

Abendmahl begeht man normalerweise gemeinschaftlich. Doch ist es Fehler, wenn man auch alleine das begeht (wenn sich gemeinschaftlich dafür keine Möglichkeit bietet)?

Wenn Christus so einen Menschen (konkret auch mir) nicht verwirft, oder verwerfen würde – welche Berechtigung haben die Menschen dazu?

 

In IHM – Jurek


Fortsetzung zu „Ist Jesus Christus Gott, der Allmächtige?“

 

Aufgrund des hartnäckigen Insistierens gewisser Personen gegen die Gottheit Christi möchte ich noch etwas über die Gottheit Christi schreiben.

 

In Jesaja 43, 11 steht: Ich, ich bin der HERR, und außer mir gibt es keinen Retter.

 

Nun sollte es, wenn es nach gewissen Personen geht, doch einen anderen Retter geben, einen der vom HERRN zu einem Gott gemacht wurde, obschon es nur einen einzigen Gott gibt. Diesem, wie sie sagen, kleineren Gott, wird zwar die Eigenschaft als Retter nicht abgesprochen, jedoch die Macht beschnitten.

 

Das diese Auslegung schriftwidrig ist, wurde mehrfach von den Brüdern bewiesen, doch von gewissen Personen einfach nicht angenommen und weiter in Frage gestellt. Durch diese Taktik kann es sein, dass schwache, jedoch echte und liebenswerte Geschwister zu zweifeln beginnen und dadurch in Unglück fallen. Um dies zu vermeiden, nehme ich mir noch einmal die Zeit, um eine bereits klargestellte Sache noch einmal zu unterstreichen.

 

Beginnen wir nochmals ganz von vorne mit neuen, alten Versen:

 

Es wurde mir gesagt, ich sei leider nicht auf die Frage, ob Jesus der allmächtige Vater ist, eingehend eingegangen. Muss ich das bei Leuten die die Bibel so gut kennen tun? Bitte:

 

Jesaja 9, 5: Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens.

 

Ein Vers von vielen. Doch gehen wir weiter im Markusevangelium. Beginnen wir mit Vers 1-3: 

 

1 Anfang des Evangeliums Jesu Christi, des Sohnes Gottes;

2 wie in dem Propheten Jesaja geschrieben steht: "Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg bereiten wird."

3 "Stimme eines Rufenden in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht seine Pfade gerade!"

 

Vers 3 sagt uns, um Interpretationen zu vermeiden, dies stehe im Jesaja. Gut, sehen wir mal im Jesaja nach, für wen das geschrieben wurde:

 

Jes 40,3 Stimme eines Rufenden: In der Wüste bahnet den Weg Jehovas; ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott! (Unrev. Elb. Üs)

 

Für den einzigen, allmächtigen Gott, ruft die Stimme des Rufenden in der Wüste. Johannes der Täufer gibt sich als dieser Mensch zu erkennen im Johannesevangelium:

 

Joh 1,23

23 Er sprach: Ich bin die "Stimme eines Rufenden in der Wüste: Macht gerade den Weg des Herrn", wie Jesaja, der Prophet, gesagt hat

 

Damit wäre bewiesen, dass Johannes der Täufer, der die Stimme des Rufenden in der Wüste war, der den Weg des einzigen Gottes ebnen soll. Wie es allen bekannt ist, hat er den Weg für Jesus geebnet. Demnach muss Jesus Gott der Allmächtige sein.

 

Jesus war vor der Jungfrauengeburt, denn er spricht:

 

Joh 8,58

Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich.

 

Er war bereits vor Abraham, und nun kam er in die Welt im Fleisch durch Maria. Doch wer genau wurde Fleisch:

 

Johannes1, 1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.

2 Dieses war im Anfang bei Gott.

3 Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist.

   4 In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfaßt.

Die Fleischwerdung des Wortes

6 Da war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name Johannes.

7 Dieser kam zum Zeugnis, daß er zeugte von dem Licht, damit alle durch ihn glaubten.

 

Obenstehend noch ein Beweis, dass Johannes der Bote war, der vor dem allmächtigen HERR den Weg ebnete.

 

8 Er war nicht das Licht, sondern <er kam,> daß er zeugte von dem Licht.

9 Das war das wahrhaftige Licht, das, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet.

10 Er war in der Welt, und die Welt wurde durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht.

11 Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an;

12 so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;

13 die nicht aus Geblüt, auch nicht aus dem Willen des Fleisches, auch nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. –

 

Vers 14 zeigt es: Das Wort, das gemäss Joh 1, 1 Gott war, wurde Fleisch.

 

Darum geht es auch in 2. Johannes 1, 7:

 

Denn viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen, die nicht Jesus Christus, im Fleisch gekommen, bekennen; dies ist der Verführer und der Antichrist.

 

Jesus Christus heisst übersetzt: Jahwe ist Rettung (Jesus) und Gesalbter oder Messias (Christus). Dieser Jahwe der allein rettet, gemäss Jesaja 43, 11 (Ich, ich bin der HERR, und außer mir gibt es keinen Retter), der allein Gott ist, wurde Fleisch, gemäss Joh 1, 14.

 

Wer nun das nicht bekennt, wie Johannes, der vom HERRN geliebt wurde, im 2. Brief schreibt (2. Joh 1, 7), der ist der Verführer und der Antichrist. Amen.

 

Lassen wir uns nicht verwirren, Jesus ist Gott, der allmächtige Gott!

 

Er ist auch durch die Fleischwerdung vollkommener Mensch ohne jegliche Sünde, da die Erbsünde nicht durch die Frau, sondern durch den Mann (welcher die Hauptverantwortung hat, daher wurde er auch als Haupt gesetzt) weitergetragen wird.

 

Wenn die Bibel von Jesus als Mensch spricht, passen die Verse, wie wir sie zum Beispiel im Hebräer 5, 8 (und lernte, obwohl er Sohn war, an dem, was er litt, den Gehorsam;) durchaus, doch sie sollten uns nicht verwirren, denn Jesus ist Gott der Allmächtige und vollkommener Mensch. Bitte macht diesen Unterschied, wenn ihr, liebe Brüder, Verse über unseren wunderbaren HERRN liest.

 

Lobet den HERRN!

 

Tobias Frei

 

PS: Zur weiteren Vertiefung kann ich den Kommentar von C.I. Scofield empfehlen:

 

A) Infolge des Fortschrittes der Offenbarung erscheint der eine wahre Gott im NT klar als in drei göttlichen Personen existierend, genannt "der Vater" und "der Sohn" und "der Heilige Geist". Vergleiche auch Mt 3,16.17; 1Kor 12,4-6; 2Kor 13,13; Eph 2,18; 4,4-6; 5,18-20; 1Petr 1,2; Jud 20.21.

  1. Jede dieser göttlichen Personen besitzt ihre eigenen persönlichen Kennzeichen und wird klar von den andern Personen der Gottheit unterschieden (vgl. Joh 14,16.17.26; 15,26; 16,7-15). Dennoch sind die drei Personen gleich im Wesen, in der Macht und in der Herrlichkeit; jede Person wird "Gott" genannt (Joh 6,27; Hebr 1,8; Apg 5,3.4); jede besitzt alle göttlichen Eigenschaften (Jak 1,17; Hebr 13,8; 9,14); jede vollbringt göttliche Werke (Joh 5,21; Röm 8,11); und jede empfängt göttliche Ehre (Joh 5,23; 2Kor 13,13).

  2. In bezug auf die Reihenfolge ihrer Tätigkeit ist der Vater der Erste, der Sohn der Zweite und der Heilige Geist der Dritte; die allgemeine Formulierung lautet: von dem Vater (1Kor 8,6), mittels des Sohnes (Joh 3,17); durch den Heiligen Geist (Eph 3,5), und hin zu dem Vater (Eph 2,18). Aber dennoch handelt keine der drei Personen unabhängig von den andern, sondern es ist immer eine gegenseitige Übereinkunft, wie unser Herr es gesagt hat, "Mein Vater wirkt bis jetzt, und ich wirke" (Joh 5,17); und "Der Sohn kann nichts von sich selbst tun" (Joh 5,19); und ebenso "Ich und der Vater sind eins" (Joh 10,28-30).

  3. In der Offenbarung des NT über Gott als einem Wesen von drei Personen liegt keine Abschwächung des unbedingten Monotheismus (Glaube an einen Gott) des AT (vgl.5. Mose 6,4.5 mit Mk 12,29.30 und Röm 3,30). Die drei göttlichen Personen sind ein Gott, nicht drei Götter. Im AT ist es notwendig, zuerst die göttliche Einheit zu betonen als Schutz gegen polytheistische (Glauben an viele Götter) Tendenzen. Aber auch im AT, wenn wir es im Licht des NT lesen, erscheint eine Mehrheit der Personen in dem einen wahren Gott (vgl.1. Mose 1,26; Jes 6,8; 48,12 mit 48,16).

  4. Die Dreieinheit Gottes ist gewiß ein großes Geheimnis, etwas das völlig außerhalb der Möglichkeit einer vollständigen Erklärung liegt. Aber wir können uns vor Irrtum dadurch bewahren, daß wir an den Tatsachen der göttlichen Offenbarung festhalten: daß (1) Gott in bezug auf Sein Dasein oder Sein Wesen Einer ist; (2) daß Er in Bezug auf Seine Persönlichkeit eine Dreiheit ist, und (3) wir dürfen das Wesen Gottes nicht teilen wollen, noch dürfen wir die Personen verwechseln. Aber, wenn die göttliche Dreieinheit auch ein Geheimnis ist, so hat sich diese Lehre doch immer als reich an geistlichen und praktischen Werten erwiesen.

  5. Die Wichtigkeit, die der göttlichen Dreieinheit in der Offenbarung des NT gegeben wird, geht daraus hervor, daß diese Lehre fest eingebettet ist in zwei Formeln, die beständig in der Verkündigung der Gemeinde wiederholt werden: (1) die Formel der Taufe (Mt 28,19); und (2) die Formel des Segens (2Kor 13,13).

  Über die Namen der Gottheit, siehe die Fußnoten zu 1. Mose 1,1; 14,18; 15,2; 17,1; 21,33; 2. Mose 34,6; 1Sam 1,3; Mal 3,18. Auch siehe Fußnoten über Herr, Mt 8,2; Wort (Logos), Joh 1,1; Herr (Gottheit Christi), Joh 20,28; Heiliger Geist, Apg 2,4. (Quelle: Scofield Bibel R. Brockhaus Verlag)

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