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Frage: 1607

Hallo,
ich habe mal eine Frage. Ich bin seit 2000 wiedergeborener Christ, und leide trotzdem seit meiner Kindheit an Depressionen und Antriebslosigkeit. Auf Medikamente konnte ich bisher verzichten weitgehend verzichten, aber ich habe den Eindruck, dass es trotz meines Christseins stärker wird. Ich war auch mal in einer Psychotherapie (hat eher geschadet) als Jugendlicher und später in Seelsorge (war wirklich teuer!), aber ich denke es ist eher das Problem der Vergebung und Aussöhnung mit meiner verstorbenen Mutter, die mich als drittes Kind nie wollte, und es mich deutlich spüren lies. Da sie aus einer okkulten (Nazi-) familie kam, war für sie nur sie selbst wichtig. Ich bin verwahrlost aufgewachsen, und mich quälen Wut- und Gewaltgedanken darüber, sowie immer wiederkehrende Erinnerungen aus der Kindheit und Jugend. Ich wohne bei Heidelberg, und war,  bin leider mal bei den OJC in  Schloss Reichenberg gelandet, aber man verwies mich nur auf die erstaunlich teuren Seminare die nur das Thema Homosexualität kennen. Ich hatte auch in dem Seminar nicht den Eindruck, dass dort Christen walten, sondern es erinnerte mich eher an etwas katholisches und finanzorientiertes. Da ich schon 38 Jahre alt bin,  interessieren mich Ehe und Kinder nicht mehr.

Jetzt meine Frage: Wo kann ich wirklich Hilfe erfahren, da die Erlebnisse mich im Alltag und im Glauben lähmen. In meiner Gemeinde erfahre ich kein Verständnis, sondern Ablehnung (wie leider überall), und in der Hohen Mark (ich habe sie als pseudochristliche Einrichtung erlebt) hatte man kein wirkliches Interesse. Auf Pillen und Psychologen möchte ich gerne verzichten, aber es geht wohl kaum ohne. Und von 'Seelsorgern' und deren oft horrende Honorare will ich nichts wissen. Ich habe den Eindruck, dass sich durch meinen Glauben nichts verändert hat, und dass macht mir Angst. Ich weiss einfach nicht, wie ich die Vergangenheit überwinde. Alle meine Probleme gehen auf meine Mutter zurück, was ich nicht will. Ich spüre die Wut in mir, und die Bibel hilft mir sehr, aber es ist kein vorankommen. Ich hoffe sie haben Zeit mir zu antworten.

Stefan


 
Lieber Stefan,    02.08.04
 
guten Rat hier geben zu können, ist nicht mein Ding. Ich habe oftmals bei solchen Dingen an folgenden Vers denken müssen:
Mt 19,12 denn es gibt Verschnittene, die von Mutterleibe also geboren sind; und es gibt Verschnittene, die von den Menschen verschnitten worden sind; und es gibt Verschnittene, die sich selbst verschnitten haben um des Reiches der Himmel willen. Wer es zu fassen vermag, der fasse es.
Ich kannte eine junge Frau (sie hatte sich auch wirklich bekehrt), die bereits lange zuvor manisch-depressiv war. Trotz dieser Bekehrung ebbte die Krankheit nicht ab. Sie blieb und zerstörte diese Frau völlig.
 
Da dein Problem innere Verletzungen und deren Folgen sind, die einfach Teil deiner Vergangenheit und Persönlichkeit sind, nützt es nichts, ständig dagegen anzukämpfen und sich ständig quälend damit auseinander zu setzten. Letztlich zerstörst du damit dich noch viel mehr. Mein "Rat" an dich wäre, dich in deinem Umfeld nach anderen umzusehen, die deutlich jünger sind als du und erkennbar das selbe Problem haben wie du. Auch wenn du mit dir diese Probleme hast, weißt du dich im Herrn geborgen, dass kann dir niemand nehmen. Doch nur jemand, der diese Dinge so erfahren hat, kann anderen in deren Not helfen, Wege und Auswege aufzeichnen. Indem du Verantwortung für andere übernimmst, von dir auf andere schauen musst, änderst du dich.
 
Der Grund für die Ablehnung und das Unverständnis der Gemeinden ist, dass diese oft in solch heiler Welt leben und kein Mitgefühl für die Armen und Schwachen mehr haben. Ihnen fehlen Leute wie du, die knapp über dem Boden zumeist leben, jedoch an den Herrn sich halten bzw. erkennen sie nicht, dass sie dich mehr brauchen als manchen "Hochglanzchristen". 
 
Meines Erachtens liegt der Grund der Depression bei vielen darin (ich meine nicht organische Depression, diese ist völlig anders zu werten), dass die Blickrichtung falsch ist. Man betrachtet das Problem, die Not, die Verletzungen, die verpaßten Chancen. Man hat einmal Affen in einen Käfig gesperrt (gesunde und ganz normale Affen). An den einen Käfig hängte man ein Bild eines Raubtieres, welches den Affen bedrohte, den anderen ließ man unverändert. Bereits nach kurzer Zeit hatte der Affe mit dem Bild des Raubtieres alle äußeren Symptome der Depression. Die ständige Auseinandersetzen, das nicht Entfliehenkönnen, die immerwährende Angst und Bedrohung erzeugte die Depression. Als man das Gehirn später untersuchte, war das Gehirn deutlich degeneriert, die feinen Verästelungen waren nicht mehr vorhanden.
 
Daher sehe ich in dem Ausspruch von Paulus:
2Kor 10,5 indem wir Vernunftschlüsse zerstören und jede Höhe, die sich erhebt wider die Erkenntnis Gottes, und jeden Gedanken gefangen nehmen unter {Eig. in} den Gehorsam des Christus, {O. Christi}
mehr. Wir müssen die falschen Gedanken (die oft sicherlich begründet und zulässig erscheinen) ablegen, gefangen nehmen, um dem Teufel die Stellungen in unserem Leben zu entringen. Falsche Gedanken sind der Ausgangspunkt für falsches Handeln, falsche Gesinnung aber auch für Depression und Angst.
Dieses sich von sich selbst abwenden und auf andere zuwenden ist hier meines Erachtens der einzige Weg diese Gedankenstruktur aufzubrechen.
 
Liebe Grüße
 
Martin H.
 
02.08.04

Hallo Stefan,

zuerst einmal mein Glückwunsch, dass Du zu Jesus gefunden hast.
Was ich schreibe muss weder vollständig noch als absolut angesehen
werden - ich schreibe, wie ich die Dinge sehe.

So wie Christus uns alle unsere Schuld vergeben hat - vergangene Schuld,
aktuelle Schuld und zukünftige Schuld - sollen auch wir unsere Schuldnern
vergeben. Das kostet echte Überwindung und passiert nicht an einem Tag.
Diese Vergebung von unserer Seite aus sollte bei jedem Haß-Gedanken aufs neue statt finden, bis wir endgültig vergeben und loslassen können.

Jesus bat noch für seine Peiniger am Kreuz beim Vater um Vergebung.

Wenn wir dann unseren Feinden wirklich vergeben können, dann erfährt man eine innere Befreiung. Oft ist es ja die Strategie diverser Menschen,
dass man sich über sie aufregen soll. Doch man kann sich aus diesem
Kreislauf ausklinken, indem man selbst Schuld vergibt und sich dann
von Haß-Gedanken befreien kann - dass muss aber jeder Betroffene
auch wollen.
Viele wollen leider weder vergeben noch Vergebung erfahren. Trotzdem
ändert das nichts an einer Beurteilung dieser Person, dass sie böse und
schlecht ist oder war. Nur dürfen wir in keinen Haß-Kreislauf kommen.

Egal, was unsere Vorfahren schlimmes getan haben, das Opfer Jesus
ist perfekt und vollkommen. Wiedergeborene werden von Gott nicht
zur Rechenschaft gezogen, für das, was unsere Vorfahren getan haben.
Jesus ist für uns zum Fluch geworden:

Galater 3:13  Christus hat uns losgekauft von dem Fluche des Gesetzes,
indem er ein Fluch für uns wurde; denn es steht geschrieben:
«Verflucht ist jeder, der am Holze hängt»

2 Korinther 5:17  Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur;
das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!

Ich sehe das so, dass ich einen neuen perfekten Vater im Himmel bekommen habe. Der 24h liebt, vergibt und immer Zeit für mich hat.

Erstaunlich ist ja, was Jesus über seine Mutter sagt:

31 Da kamen seine Mutter und seine Brüder; sie blieben aber draußen, schickten zu ihm und ließen ihn rufen.
32  Und das Volk saß um ihn her. Und sie sagten zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder sind draußen und suchen dich.
33  Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter, oder meine Brüder?
34  Und indem er ringsumher die ansah, welche um ihn saßen, spricht er: Siehe da, meine Mutter und meine Brüder!
35  Denn wer den Willen Gottes tut, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.

Markus 3,

Sobald etwas viel Geld kostet, kann etwas nicht stimmen.

Matthäus 10:8  Heilet Kranke, weckt Tote auf, reiniget Aussätzige, treibet
Dämonen aus! Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebet es!

Sehr traurig ist natürlich wenn Deine Gemeinde Dich nicht unterstützt.
Das ist sicherlich sehr verletzend und deprimiert umso mehr. Schön wäre es, wenn es eine bibeltreue Gemeinde in HD geben würde, wo Du hingehen
könntest und die eben normal und herzlich wären - die suche ich auch noch ...

Ich kenne einige psychisch Kranke Menschen, die werden mit Psychopharmaka ruhig gestellt - aber es wird ihnen nicht geholfen. Begriffe
wie Sünde, Buße und Vergebung kommen in der Psychotherapie nicht vor.
Die P. versagt absolut, wenn es darum geht, die Seelen von Menschen heilen zu wollen.

Wir müßen auch verstehen, dass wir von Gott angenommen sind. Unser
Schöpfer liebt uns über alles. Wir müßen uns nicht abmühen um Gott gefallen zu können. Und auf lange Sicht, werden wir bei IHM sein und
unser irdisches Leben ist dann vergessen. Das Wissen um unsere ewige
Zukunft bei IHM ohne Krankheit, Leid und Hass macht sogar mir Mut.

Erster Ansprechpartner sollte immer Jesus sein.

Offenbarung 21:4  Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

Liebe Grüße

Michael/de

soli deo gloria
Gott allein die Ehre


27.08.04

Lieber Stefan,
ich bin in einer sehr sündhaften Familie aufgewachsen. Ich war in meiner Familie das „schwarze Schaf“, wollte mich schon als 9 jähriger umbringen, schon mit 6 Jahren habe ich dem Alkohol zugesprochen.
Ich möchte dir hier nicht alle Dinge aufschreiben, die sich noch nicht einmal geziemen sie zu nennen.
Unter anderem habe ich auch manische Depressionen und vieles andere.

Das Schlimmste in meinem Leben waren Schuldgefühle meinen Kindern und Groll auf meine Verwandtschaft, insbesondere meiner Mutter, gegenüber.

Ich schreibe dir dieses, nicht um dich zu verurteilen, sondern dir einen Weg aufzuzeigen, wie du von DEINEM Selbstmitleid, deinem „i.a.S.-Syndrom“, deinen Schuldgefühlen und deiner versteckten, verkrusteten Wut, deinem Groll (Depressionen haben zumeist etwas mit versteckter, eingefrorener Wut zu tun.) loskommen kannst.
Ich habe es selbst erlebt.

Was dich plagt, ist nicht das was dir deine Mutter zugefügt hat, nein – DEIN GROLL auf deine Mutter.
Du machst dich mit deinem Groll deiner Mutter und Gott gegenüber schuldig.

Was deine Mutter mit dir getan hat, ist IHRE Verantwortung, nicht die deine.

Was DU jedoch aus diesen Verletzungen machst, ist DEINE Verantwortung.

Mit deinem Groll, deiner Wut auf deine Mutter fügst du auch dir selbst großen Schaden zu – denn der Groll schneidet dich von der Liebe Gottes zu dir, und durch dich zu deiner Mutter ab.

Deine Aufgabe ist es, deine Eltern zu ehren und nicht deren Verfehlungen aufzulisten. (Ham wurde von Gott bestraft, weil er die Blöße seines Vaters aufdeckte!) Solange du in deinem Groll verharrst, wirst du nicht frei werden.

Es ist einfach und leicht sich hinter den Verfehlungen der Eltern zu verstecken und ihnen die Verantwortung für dein Leben zu geben.

Für dich ist es wichtig, dass du von der Schuld deines Grolles frei wirst.

Wie kannst du dies tun?

Nun ich habe all meinen Groll aufgeschrieben (s. Beispiel):

Sehr wichtig ist hierbei, dass du deinen Groll loswerden willst und nicht als Entschuldigung für deine Verantwortungslosigkeit weiter benutzen willst !!!
Damit dir die Arbeit leichter fällt und du auch ehrlich sein kannst, bitte den Herrn, dass ER dir den Mut, die Kraft und die Ehrlichkeit gibt, bei dir aufzuräumen und deinen Groll loszuwerden.
Der Herr macht nicht Alles, wir müssen unseren Anteil auch erfüllen!

 

Beispiel:

Wer hat mich verletzt wodurch wurde ich verletzt, habe ich Groll? Was hat die Verletzung bei mir bewirkt? (hier alle Auswirkungen der Verletzungen aufschreiben) Was ist mein ehrlicher Anteil daran?
meine Mutter Sie hat mich nicht geliebt ich fühlte mich nicht geliebt
konnte keine Liebe empfinden …
ich war egoistisch, wollte immer geliebt werden.
ich war eifersüchtig auf Geschwister
hatte Groll und Wut auf meine Mutter und konnte deshalb Ihre Liebe zu mir nicht sehen und empfinden.
Ich wollte eine andere „Form“ Liebe von ihr, als sie mir geben konnte.
meine Tante Sie hat mich ständig ausgeschimpft ich war an allen Dingen Schuld;
fühlte mich nicht geliebt …
ich ärgerte meine Tante um ihr ihr Schimpfen „heimzuzahlen“;
durch meine Wut auf sie konnte ich ihre Liebe zu mir nicht erkennen und empfinden.
Stiefvater hat mich ungerecht geschlagen habe mich nie sicher gefühlt
habe mich immer schuldig gefühlt
ich war unehrlich ihm gegenüber und habe ihn oft angelogen, deshalb konnte er mir nicht mehr glauben.
Ich habe ihn bewusst geärgert, um ihm die „unberechtigten“ Schläge „heimzuzahlen“.
. . . . . . . . . . . .


Das Aufschreiben ist wichtig, da kannst du dich nicht so leicht selbst betrügen.
Nach jeder Unterbrechung, wenn du eine Pause gemacht hast, bitte den Herrn erneut um Weisung, Mut, Kraft, Ehrlichkeit.
Beginne mit dem Aufschreiben der Namen derer, die dir Schaden zugefügt haben. Danach fülle die Spalte zwei aus, hast du diese fertig, so schreibe all die Verletzungen auf, die das Fehlverhalten der Anderen bei dir verursacht haben.
Beim Ausfüllen der Liste ist es wichtig gründlich und ehrlich alles aufzuschreiben.

Hat du die ersten drei Spalten fertig, bitte den Herrn wiederum um Mut, Kraft und Weisheit DEINEN Anteil an den Verletzungen herauszufinden. Bleibe hier wirklich bei DEINEM Anteil und beachte nicht die Verletzungen, die du durch die Personen erfahren hast.
 

Hast du die Liste fertig
gehe sie noch einmal durch und ergänze was dir noch bewusst wird.

Bist du fertig mit der Liste suche dir einen wiedergeborenen Christen zu dem du Vertrauen hast (sehr wichtig) und frage ihn, ob er dir helfen will von deinem Groll loszukommen, ob er bereit ist dir zuzuhören.
Ist er bereit dazu dir zu helfen, dann bittet den Herrn darum, dass ER Euch die Weisheit und Liebe gibt einander anzunehmen ohne zu verurteilen, den ersten Stein zu werfen (nur der Herr hat ein Recht zu urteilen!!). Anschließend bekenne dem Christen deine erfahrenen Verletzungen und DEINEN Anteil.
Dies ist wichtig um am Ende besser die Wiedergutmachung leisten zu können.
Viele von uns Menschen, leider auch wiedergeborene Christen, haben die Schwierigkeit anderen Menschen ihre Verfehlungen mitzuteilen. Dem Herrn die Verfehlungen, oder besser Sünden, zu bekennen, haben sie nicht so große Schwierigkeiten.

Seid ihr damit fertig, gehe die vierte Spalte durch und schreibe alle deine Anteile gesondert auf ein neues Blatt. Du wirst hier ein bestimmtes Verhaltensmuster von dir entdecken.

Bei mir hat sich gezeigt, dass ich eifersüchtig, egoistische und rücksichtslos war und dass ich für meine Verhalten (mein Tun, Denken, Fühlen und Reagieren) keine Verantwortung übernehmen wollte. Ich wollte geliebt werden ohne selbst etwas dafür zu tun.
Schreibe bei dieser Liste auch auf, wem DU Schaden zugefügt hast und mit was.

Anschließend verbrenne die Aufstellung deiner Verletzungen und bitte dem Herrn, dass ER dir all die Verletzungen wegnimmt und dass ER dir den Mut und die Kraft gibt, dass du den Schaden, den DU anderen zugefügt hast, wieder gut machen kannst.

Jetzt folgt der wichtigste Teil.
Gehe zu deiner Mutter und bitte sie um Vergebung, dass du auf sie Groll gehabt hast. Sage ihr aber nicht, warum du Groll auf sie gehabt hast. Du hast kein Recht sie anzuklagen, ihr ihre Fehler aufzuzeigen!!
Es geht hier um DEINE RUHE, um die Vergebung DEINER Schuld.
Erst wenn du DEINE Schuld, deine Sünde anerkennst und bekennst, wirst du frei sein.
 
Nochmals: DU hast dich schuldig gemacht, dass du Deiner Mutter IHRE Fehler vorgeworfen hast. Du hast sie gerichtet und verurteilt und das steht dir nicht zu. Schaue lieber einmal hin, was sie für DICH alles GUTES getan hat. Sie hat dich geboren, Sie hat dir Nahrung gegeben. Sie hat dich auf ihre Art geliebt und zwar mit der Liebe, zu der sie fähig war. usw.

Hast du IHR in irgendeiner Form Schaden zugefügt, bitte sie auch da um Vergebung und frage sie wie DU den Schaden wieder gut machen kannst.

Ist deine Mutter hartherzig und kann, oder will dir nicht vergeben, dann besprich das mit dem Herrn. Gib IHM das ab und lass es bei IHM. Vielleicht ist deine Mutter krank, vielleicht hat sie ebenfalls schlechte Erfahrung in ihrer Jugend gemacht. Vergib ihr, damit dir vergeben werden kann.
Dann schau auch einmal hin, was der Herr dir vergeben hat, was ER für DICH getan hat! Wie ER für DEINE SCHULD und SÜNDE gestorben ist. Wird es dir da nicht anders?

Ich wünsche dir viel Mut, Kraft und Weisheit vom Herrn die Sache anzugehen.
Bete für deine Mutter, dass der Herr sie zu SEINEM Frieden führt, dass sie sich erretten lässt und sei du ihr ein liebevoller Sohn. Gib IHR DEINE Liebe, die du von dem Herrn Jesus empfangen hast, weiter.

Die Bitte um Vergebung DEINES Grolls, DEINER Schuld ist ein gutes Zeugnis von der Wirkung dessen was der Herr bewirken kann, wenn wir unseren Anteil tun.

In Jesu Liebe verbunden
Julius