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Frage: 1621    https://www.ubf-dortmund.de/bibel/hfa.htm

"Diese Kritik bezieht sich auf die unrevidierte HFA von 1983/1996. Unterdessen ist im Jahre 2002 eine revidierte Fassung erschienen, in der viele der hier kritisierten Stellen so geändert wurden, dass sie nun näher am Grundtext sind."

 

 

Habe beim Surfen im Web ihre Sites entdeckt und bin da auf zwei sehr kritische Artikel über "Hoffnung für alle" gestolpert. 
Dazu ein paar Bemerkungen:
 
Einerseits sind tatsächlich Fehler in der ersten Ausgabe der Übersetzung HfA noch vorhanden. 
Anderseits haben die Herausgeber inzwischen eine neue, überarbeitete Ausgabe, welche prägnant besser ist 
Schliesslich noch die Anmerkung: es gibt keine fehlerfreie Übersetzung und wohl die schlechteste Übersetzung
ist unser Leben, unser Zeugnis im Alltag.
 
Und was mir am meisten zu denken gibt, sind die vielen "Hohepriester" - welche durch ihr Verhalten, ihre Besserwisserei
der Welt nur Futter geben, sich Gottes Angebot lauthals zu verschliessen.
 
Wenn wir uns einig, barmherzig und langmütig verhalten würden, wüsste die Welt, wer Gott und Jesus ist. (Joh. 17,21)
Wer oder was beruft uns zu so oftmals herzloser Kritik am Bruder, ohne mit ihm zu reden, ohne seinen Herzensgrund zu wissen?
 
Nicht unsere gerechte Haltung, sondern unser sündhaftes Leben in Gnade ruft Sünder zur Umkehr. Aber gerade in unseren christlichen Kreisen wird sehr wenig persönliches Versagen (und die daraus resultierende Gnade) bekannt. Wen wunderst, dass so wenig passiert ...
 
liebe Grüsse und Gottes Segen wünscht ihnen
 
Beat Trummer

Lieber  Beat   06.08.04

ich danke Dir für die Hinweise!  dein Satz: "Nicht unsere gerechte Haltung, sondern unser sündhaftes Leben in Gnade ruft Sünder zur Umkehr" habe ich noch nicht ganz verstanden, denke noch darüber nach.

zu: "Aber gerade in unseren christlichen Kreisen wird sehr wenig persönliches Versagen (und die daraus resultierende Gnade) bekannt. Wen wunderst, dass so wenig passiert ..."

Ich mache einfach das was ich muss! Und kann eventuell gerades deswegen oft Zeuge sein wie Menschen zur Einsicht und Umkehr kommen?

dann noch die Links zum Thema.  liebe Grüsse

Hans Peter

..\themen\hfa.htm

frage1167.htm

..\themen\hfamkr.htm

frage196.htm

frage1594.htm

..\Ebertsaeuser\gowomewe.htm

frage354.htm

..\charism\icf.htm

frage439.htm


7.8.04

Lieber Beat

<< Anderseits haben die Herausgeber inzwischen eine neue, überarbeitete Ausgabe, welche prägnant besser ist<<

Nun:

1) Finde ich nur schon der Umstand oder Zustand, dass man da "herumdoktert", eine äussert verdächtige Sache. Verdächtigt deshalb, weil es in der (sie sagen es) ersten Ausgabe so steht und dann in der zweiten anders, sprich genauer (wiederum sie sagen es, ich weiss es nicht).
Darf man da herumbasteln? Darf man mit einem so wichtigen Ding wie der Bibel herumbasteln? Mit so einem heiligen Buch?

2) Wo liegen dann die Besserungen? Ist sie nicht mehr tendenziös, ist sie nicht mehr teilweise ungenau bis schlicht und einfach falsch, bzw. eine Interpretation des wirklichen Textes, der einmal durchaus richtig sein könnte, ein anderes mal wohl kaum (man bedenke, durch diese festgefahren Interpretation schliesst man automatisch andere, bessere Interpretation aus!)? Zumal die Frage im Raum steht, ob man überhaupt interpretieren soll in einer Übersetzung? Ich sage ganz klar NEIN !

<< Schliesslich noch die Anmerkung: es gibt keine fehlerfreie Übersetzung und wohl die schlechteste Übersetzung<<

Danke! Das ist aber eine Binsenweisheit! Das ist allen hier und in der gesamten Christenheit klar, bzw. sollte klar sein! Das ist auch nicht der Kritikpunkt und da sind wir uns einig. Es geht auch nicht um die perfekte Übersetzung, die es ja eben nicht gibt! Auch alte Elberfelder und die Schlachter-Bibel sind fehlerhaft. Nur der Urtext (das Original), bzw. der Grundtext ist fehlerfrei (ich glaube ganz einfach, das auch der Grundtext fehlerfrei ist, da Gott über sein Wort wacht und wir nun eine verlässliche Quelle haben).
Der weiteren lässt uns Gott bekanntlich mit fehlerbehafteten Übersetzungen leben. Er weiss darum und wird uns deswegen sicherlich nicht bestrafen! Er ist sich sicherlich bewusst, dass es da Fehler gibt, wenn auch marginale!
Was es aber gibt, sind bessere und schlechtere Übersetzungen und um das geht es hier . Und die Gefahr von schlechteren Übersetzungen sind, dass eigene Lehren (Irrlehren) in die Bibel hinein wandern, dass der Zeitgeist hinein wandert, dass das hinein wandert, was man halt gerne in der Bibel sähe!
Sind das genug deren Gefahren!
Ich denke, ihre Aussage ist eher eine Ausrede! Oft gehört von Leuten, die gerne die HFA lesen und auch sonst liberal, etc. sind (ich weiss, eine Unterstellung...).

<< Und was mir am meisten zu denken gibt, sind die vielen "Hohepriester" - welche durch ihr Verhalten, ihre Besserwisserei der Welt nur Futter geben, sich Gottes Angebot lauthals zu verschliessen.<<
 


Die Bewahrung der Bibel und der Lehre (auf biblische Art versteht sich) hat noch niemandem geschadet, auch keiner Generation und keiner Gesellschaft. Wäre nicht darum gekämpft worden, wären wir noch heute im tiefsten Mittelalter und unter dem Katholizismus!
Ihre Aussage dünkt mich frei nach: Die Liebe eint, die Lehre trennt! -> Ökumene, pragmatisch, Willow Creek, etc.

<< Wenn wir uns einig, barmherzig und langmütig verhalten würden, wüsste die Welt, wer Gott und Jesus ist. (Joh. 17,21)<<

Richtig! Nur ist auch das wieder ein Spruch des "liberalen" Lagers. Man kann ja auch so sein wie oben beschrieben und trotzdem "gegen" die HFA sein (davor warnen)! Oder sind sie vom Zeitgeist schon so eingenommen, dass sie denken, dem Mensch müsste tolerant sein (ich meine die unbiblische moderne Toleranz) und ja niemanden kritisieren, auch schlechte Übersetzungen nicht? Oder was jetzt?
Des weiteren kann man barmherzig sein und muss sogar vor Irrlehren und falschen Lehren warnen! Denn das ist echte Liebe! Keine heuchlerische Liebe!

<< Wer oder was beruft uns zu so oftmals herzloser Kritik am Bruder, ohne mit ihm zu reden, ohne seinen Herzensgrund zu wissen?<<

Ja da haben sie vollkommen recht. Ich nehme an, dass sie dieses Aussage (auch) auf die Kritik zur HFA sehen wollen. Nur muss man sich einiges Fragen:
1) Gab es Kritik, als sie diese Übersetzung schrieben, gab es Warnungen? -> Ich denke schon!
2) Ist die HFA öffentlich ! In so einem Zustand kann man auch sehr schnell Irrlehren und verwässerte Lehre verbreiten, was soll man da machen? -> Ich denke, auch öffentlich davor warnen! Denn das hilft und zeigt die allfälligen falschen Lehren auf!

<< Aber gerade in unseren christlichen Kreisen wird sehr wenig persönliches Versagen (und die daraus resultierende Gnade) bekannt. Wen wunderst, dass so wenig passiert ... <<

Kann durchaus sein, nur ist dann die Frage, ob wir auch zu unheilig sind ( Die Liebe eint, die Lehre trennt! ) und Gott dadurch und wegen dem immer sündhafteren Leben der Gesellschaft die Zeit der Grossen Erweckung vorbei ist?

Gruss
Michael / CH
 
Lieber Herr Wepf   08.08.04
 
Danke für die Antwort - ich selber bin kein Bibelkritiker oder so intensiver Schriftgelehrter, sondern Evangelist an der Front.
Ich kann durchaus verstehen, dass es Leuten wie Ihnen auch Freude macht da zu forschen und zu prüfen.
Es ist also für mich kein Problem, wenn Leute sich dieser oder jener Bibelübersetzung besonders zugetan fühlen.
Allerdings ist es für mich nach wie vor fragwürdig, wenn man Bibelübersetzungen in heutigem Deutsch, welche die Menschen
problemlos verstehen, so hinstellt, als wären sie nicht von Gott gewollt oder inspiriert. Auch alle anderen Uebersetzungen wurden über die Zeit nachgebessert und angepasst. Erstausgaben könnte man schlicht nicht mehr verstehen.
Es ist kein Herumdoktern, wenn man Texte nachbessert, das ist bei Luther, Elberfelder usw auch passiert. Es ist sogar auch so, dass
z.B. bei Uebersetzungen, die in Stammessprachen für Eingeborene verfasst werden - später, bei besserer Sprachkenntnis frappante Fehler
eben korrigiert werden. Doch auch bei den fehlerhaften Ausgaben wirkt der Geist Gottes und es ist nicht eine Frage der Uebersetzung.
 
Meiner Meinung nach wird da viel zu viel Gewicht in unserer verwöhnten, selbstherrlichen westlichen Kultur auf der Schiene des Perfektionismus getrieben - und dabei erlebe ich Neubekehrte, die anfänglich verunsichert werden und oftmals später sogar wieder vom Glauben abkommen,
weil sie das Heil nicht in der Gnade, sondern in den eigenen, selbstgerechten Glaubenshaltung suchten. Letzthin hörte ich mir eine Cassette eines bekannten Verkünders und Referenten an. Schon in den ersten Sätzen betonte er, wie schlecht diese und jene Uebersetzung sei und nur sein Mass an Erkenntnis zu gelten habe. Dazu kann ich nur sagen: ein guter Koch kann auch mit einer schlechten Pfanne was Feines kochen, anderseits nutzen auch die besten Pfannen einem Ungeübten nichts. Man könnte auch andere Berufe als Beispiel nehmen, z.B. auch Prediger, Pfarrer, Dozent, Professor. Um beim Kochen zubleiben: Den feinen Geschmack eines bestimmten Krautes oder Gewürzes finden wir nicht im Kochbuch, sondern im Gewürz selber.
 
So versierte Bibelkenner wie sie sollten diese, sicher teilweise auch berechtigte Kritik mit den Uebersetzern/Herausgebern der Bibelausgaben vertiefen und besprechen. Da wäre der richtige Ort, die richtige Plattform.
Jesus und Paulus warnen uns davor, dass wir Geschwister im Glauben nicht verunsichern sollen.
Leider passiert das noch und nöcher in unseren Gemeinden und es ist kein Wunder, dass immer mehr Menschen dem Glauben den
Rücken kehren.
Wenn ich natürlich Fehler suche (manchmal sind es aber auch nur Fehlinterpretationen oder scheuklappenmässige Sichtweisen), dann finde ich diese überall und in jeder Uebersetzung. Als ganze Einheit wird man aber keiner Uebersetzung anlasten können, dass Gott da nicht zu uns spricht.
Das wäre ebenso vermessen von mir, wenn ich anderseits behaupten würde, mit den veralteten Ubersetzungen könne niemand mehr zurechtkommen, geschweige denn Gottes Willen erkennen.
 
Meine langjährige Erfahrung ist die: Menschen an "Hecken und Zäune" kommen besser mit Uebersetzungen des heutigen Sprachgebrauches zurecht. Aeltere Semester wiederum eher mit der Lutherübersetzung, weil sie diese von ihrer Jugend her noch in Erinnerung haben.
 
Das absolut Traurigste sind aber die vielen eigensinnigen und selbstherrlichen Predigten und Auslegungen "die nach den Ohren kitzeln" statt durch Gottes Geist inspiriert Menschen in ihrem Herzen treffen und dadurch auch im Glauben wachsen lassen. Diese selbstgerechten Christen finden sich natürlich sehr schnell, Kritik und Besserwisserei ist ja ihr Steckenpferd. Doch nach Jahren zeigt sich (nicht immer ist dies der Grund), dass die Gemeinde nicht weiter Leben erzeugt und eingeht.
Wir haben inzwischen eine so oberflächliche, unverbindliche Gemeindekultur in unseren westlichen Ländern, die nur danach schreit "was bringt's mir", so richtige 1 Korinther Gemeinden! Dem Auftrag Jesu, Jünger zu machen entspricht das nicht.
 
Und hier ist mein Ansatz: Lassen wir doch die Uebersetzungen so stehen: Trotz fehlerhaften Stellen sind alle (!) noch x-fach besser als unsere eigenwilligen Auslegungen, wie wir sie für uns zurechtbiegen! Interessanterweise erlebe ich Menschen oft so (inklusive mich) dass ein hartherziger Massstab bei Lebensfragen anderer Christen angelegt wird, anderseits bei eigenem Versagen scheinbar alle Augen (inkl. Hüneraugen) zugedrückt werden. Dass das seit jeher ein grosses Problem war, lesen wir auch in den Briefen des Paulus.
 
Ich wollte Sie also nicht belehren oder bekehren, sondern freue mich daran, dass es Menschen wie Sie gibt, die durch intensives Studium eben hier und dort fehlerhafte Stellen erkennen. Diese sollen nicht vertuscht, aber auch nicht überbewertet werden. Unser irdisches Dasein wird nie und in keinem Bereich vollkommen sein! Doch wir haben eine zukünftige, himmlische Hoffnung und das soll uns genügen. Daran sollen wir uns freuen! Freuet euch in dem Herrn alle Zeit! Das ist eine Aufforderung und nicht nur ein "frommer Wunsch"!
Jahrhunderte lang waren viele Analphabeten - und trotzdem verspricht uns die Bibel: wer sucht, der findet! Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass sich Gott auch unter den schlechtesten Bedingungen finden lässt - ER will uns als Werkzeug dazu brauchen - auf unsere scheinbare Vollkommenheit und unseren Drang nach Perfektion kann ER dabei getrost verzichten.
 
Ich hoffe, damit ein wenig meine Gefühle auszudrücken, wie ich traurig bin, dass so viele Christen ihre Gaben, ihre Talente, ihre Energie an falscher Stelle verpuffen und nicht erkennen, dass die Welt brennt, nach Hilfe schreit und verloren geht, weil wir meinen, nur mit dem perfekten Löschfahrzeug sei Hilfe möglich. Der Liebestat von Jesus können wir nichts zufügen oder auch nichts entfernen. Da müssen wir wirklich nicht dran "herumdoktern"
 
Ich wünsche Ihnen und ihrer Arbeit viel Segen und Freude im Herrn - wir Christen haben alle und gemeinsam einen Auftrag!
Beat Trummer

Lieber Bruder Trummer    08.08.04

ich danke Ihnen von Herzen für die Zeilen! Ich möchte dem auch nichts hinzufügen, sondern sie als guten Abschluss dieses  Forum einfach so stehen lassen.

in IHM
Hans Peter     https://bible.gospelcom.net/bible?language=Deutsch


09.08.04

Hallo Beat

<< Es ist also für mich kein Problem, wenn Leute sich dieser oder jener Bibelübersetzung besonders zugetan fühlen<<

Ich denke, sie haben das "Problem" nicht ganz begriffen! Es geht doch nicht darum, dass man die eine mag und die andere nicht, oder das man sich zu einer zugetan fühlt oder nicht.
Würde es 30 neue, moderne Bibelübersetzungen geben die klar wären, dann wäre ich der letzte, der etwas dagegen hätte!
Es geht darum, wie exakt sie am Grundtext sind!
Wenn aber in der HFA ganze wichtige, sinngebende und klarmachende Satzteile fehlen oder Satzteile dazugegeben werden, dann ist das gefährlich.
Oder wenn Wörter eingefügt werden oder weggelassen werden, die aber wichtig und sinngebend sind (es geht hier nicht darum ob man nun das Wort "sich mit den Füssen an einen anderen Ort bewegen" oder "gehen" benutzt, die ja wohl das Gleiche bedeuten!), dann ist das gefährlich.
Wenn aber andere Wörter verwendet werden, die eben ganz klar nicht das Richtige bedeuten (wenn man das Wort im Grundtext nachschlägt), dann ist das eine Änderung der Botschaft !
Der Mensch aber wird in der Bibel eindringlich gewarnt, das Wort abzuändern. Es ist siebenmal geläutert, es ist rein, es ist heilig, klar und gut! Wenn aber eine Bibel daher kommt und eben den Sinn nicht wiedergibt (auch nur teilweise) oder ganz einfach die Aussage nicht stimmt, dann ist das das, woran ich mich stosse und das warum ich warnen muss. Und nicht an der modernen Sprache oder der modernen Aufmachung.

<<Allerdings ist es für mich nach wie vor fragwürdig, wenn man Bibelübersetzungen in heutigem Deutsch, welche die Menschen problemlos verstehen, so hinstellt, als wären sie nicht von Gott gewollt oder inspiriert.<<

Nun das kann ich so nicht stehen lassen:
1) Gott gibt die Erkenntnis, ob mit einer HFA, einer Schlachter oder wie auch immer, ER GIBT SIE , und nicht eine Übersetzung von Menschenwerk! Ihr Satz klingt für mich so, wie wenn es darum geht, dass der Übersetzer Erkenntnis vermitteln kann oder mehr Erkenntnis vermitteln kann durch eine "bessere" Übersetzung. Erkenntnis schenkt der HERR.

2) Bin ich der felsenfest Überzeugung, dass der HERR auch mit der HFA Menschen Erkenntnis schenken kann und dies auch macht! Ganz klar!

3) Gott will wie gesagt, dass sein Wort so bleibt, wie er es den Menschen gegeben wurde! Und da stellt sich die Frage, wieviel Abweichung da noch zugelassen wird vom HERR! Nochmals. Gott kann und wird auch mit ihm nicht genehmen Bibelübersetzungen (weil ganz einfach stellenweise falsch) Menschen überführen! Ob wir diese dann aber auch benutzen sollten zur Evangelisation, ist eine andere Frage!

4) Ist der Umgang mit seinem Worte wichtig! Um das geht es! Es zeugt einfach von Unheiligkeit und Ungehorsam, wenn man eine Übersetzung macht, die Wörter und Satzteile abändert, einfügt oder auslässt und so den Sinn verändert!

5) Ist ja die HFA nicht nur eine "Evangelisations-Bibel", sondern wird auch zu Bibelstudium benutzt. Wovon ich aber abrate. Zuviele Sinnveränderungen! Zuwenig exakt! Und weil sie so ungenau ist, haben wir dann eine ungenaue Verkündigung. Und dann weiss man auf einmal nicht mehr, ob diese Lehre nun so ist oder so... Ich weiss, auch da kann der Geist das wieder ausbessern (was nicht heisst, das er es einfach immer macht), aber dann können wir auch gleich eine bessere nehmen.

<<Auch alle anderen Übersetzungen wurden über die Zeit nachgebessert und angepasst. <<

Nun, da wären wir auch bei der TR / NA- Debatte, aber lassen wir das! Wie gesagt, wenn es so "verbessert" wird, damit es von mir aus besser verstanden wird (wobei wie gesagt, Gott auch mit einer Luther 15.. Leute überführen kann), sollen sie es machen, kein Problem. Wenn aber der Sinn verändert wird, dann hört der "Spass" auf!

<< Es ist kein Herumdoktern, wenn man Texte nachbessert, das ist bei Luther, Elberfelder usw auch passiert. <<

Nicht? Wirklich? Also folgendes Beispiel:
Nehmen wir eine fiktive Bibelversion an. Sie heisst xyz (1950). Um 1980 wird eine überarbeitet Ausgabe xyz gemacht und da wird "einfach" da und dort ein sinngebendes, klärendes Wort weggelassen und dort ein ganzer Satz! Und bei der gleichen Überarbeitung, einfach bei der 2. Auflage, würde wieder der Sinn der alten Übersetzung stehen? Ist das nicht ein herumdoktern? Mal ganz im ernst, wirklich nicht? Einmal weglassen, dann wieder hinzufügen, oder wie? DAS meine ich mit herumdoktern!
Das wichtigste Buch der Welt, das Buch der Bücher, das Buch schlecht hin einmal so und einmal so? Ist der Grundtext dann so unklar?
Alles schon geschehen, nachzulesen in einschlägiger Literatur!
Und bei der HFA wird nicht ausgebessert, sondern das klare Wort verwässert... Er werden verständlichere Wörter genommen, gleichzeitig der Sinn verändert... Indem man falsche Wörter nimmt oder richtige weglässt, etc.

<<bei Übersetzungen, die in Stammessprachen für Eingeborene verfasst werden - später, bei besserer Sprachkenntnis frappante Fehler eben korrigiert werden. <<

Nun das ist durchaus sinnvoll! Aber für die deutsche Sprache nicht zulässig, da die deutsche Sprache bestens bekannt ist!

<< Doch auch bei den fehlerhaften Ausgaben wirkt der Geist Gottes und es ist nicht eine Frage der Übersetzung.<<

Richtig! Nur eben, sollten wir doch eine klare Übersetzung nehmen und sollten ja selbst auch richtig mit dem Wort umgehen und eine (möglichst) klare Übersetzung nehmen und das geben der Erkenntnis dem HERRN überlassen, er kann auch mit einer Elberfelder noch genauso wirken!

<< Schiene des Perfektionismus getrieben<<

Richtig. Bei Willow Creek stimmt das, bei Gottes Wort nicht, wir sollen da möglichst heilig und mit Ehrfurcht das Wort behandeln ! Und damit auch den HERRN!

<< teilweise auch berechtigte Kritik mit den Übersetzern / Herausgebern der Bibelausgaben vertiefen und besprechen. <<

Eben, das ist sicherlich schon geschehen. Was machen sie aber, wenn die Übersetzer / Herausgeber trotz klaren Fakten nicht darauf eingehen und ihren Weg weitergehen? Dann folgt: Öffentlich warnen, weil verwässerte Bibel!

<<Da wäre der richtige Ort, die richtige Plattform. Jesus und Paulus warnen uns davor, dass wir Geschwister im Glauben nicht verunsichern sollen<<

Richtig! Auf der anderen Seite soll man aber auch warnen vor verwässerter (falscher) Lehre. Und da gehört die HFA ganz einfach dazu!

<< Wenn ich natürlich Fehler suche (manchmal sind es aber auch nur Fehlinterpretationen oder scheuklappenmässige Sichtweisen), dann finde ich diese überall und in jeder Übersetzung. <<

Ja, aber wenn massive und viele Fehler in einer Übersetzung sind, dann muss man den Wert der Übersetzung anzweifeln.

<<Als ganze Einheit wird man aber keiner Übersetzung anlasten können, dass Gott da nicht zu uns spricht.<<

Klar. Gott kann sogar mit einer katholischen Einheitsübersetzung oder mit einer Mormonenbibel Leute zum Glauben führen, auch wenn diese "Bibeln" sehr fragwürdig sind, da Irrlehren darin.

<<auf unsere scheinbare Vollkommenheit und unseren Drang nach Perfektion kann ER dabei getrost verzichten<<

Eben, "Perfektion" dort wo es Gott fordert!

Alles Gute!

Gruss
Michael / CH


 
An Michael / CH
Er schreibt da:
<< teilweise auch berechtigte Kritik mit den Übersetzern / Herausgebern der Bibelausgaben vertiefen und besprechen. <<

Eben, das ist sicherlich schon geschehen. Was machen sie aber, wenn die Übersetzer / Herausgeber trotz klaren Fakten nicht darauf eingehen und ihren Weg weitergehen? Dann folgt: Öffentlich warnen, weil verwässerte Bibel!
 
Meine Antwort dazu:
Interessanterweise habe ich heute morgen vom Brunnen-Verlag ein mail bekommen, in dem folgendes steht:
Herr Walter schreibt da: Als verantwortlichem Leiter des Brunnen Verlags Basel (und damit auch Hauptverantwortlichem für "Hoffnung für alle") tut es mir im Herzen weh, wie lieblos der "Bibelkreis.ch" unsere Bibel zerpflückt. Und das, ohne je mit uns Kontakt aufgenommen zu haben = klarer Verstoss gegen Jesu Anweisung.
Mit grossem Einsatz haben wir während fünf Jahren das N.T. von "HFA" revidiert und deutlich näher zum Grundtext gebracht, sodass es jetzt wirklich keine grossen "Böcke" mehr drin hat. Aber das scheint die Leute vom "" nicht zu interessieren: Sie verbreiten ihre alte Kritik munter weiter, als gäbe es keine Revision. Dabei sind wir gerne bereit (so steht es auch im Vorwort) Anregungen und Kritik, die der Verbesserung dienen, aufzunehmen.

Soweit der Kommentar vom Herausgeber - das wirft bei mir schon einige Fragen auf. Wo ist da das Bedürfnis nach "einssein"? Wo die Suche nach Dialog und Klärung von Seiten des bibelkreis.ch ?

Hej Michael, dich möchte ich in unserer Gemeinde haben! Dein feuriges Engagement, deine Verteidigung der Bibel ist bemerkenswert!

Doch Gott und die Bibel haben es nicht nötig, sie zu verteidigen. Gott und sein Wort sprechen für sich. Ich weiss, dass du da auch so denkst. Doch vieles von deinen Äusserungen kommen so beim Leser an - und du erreichst genau das Gegenteil von dem, was du möchtest: für Jesus ein Zeugnis zu sein. Bist du dir eigentlich der Verantwortung bewusst und denkst du auch mal darüber nach, wenn es heisst: hätte alle Erkenntnis - und der Liebe nicht (1 Kor 13).

Ich wünsche, dass du deine Talente und Gaben weitaus besser für das Reich Gottes einsetzen kannst, als zur festgefahrenen Kritik an anderen Christen. Nochmals: die anfängliche Kritik an der ersten Ausgabe HfA war sicher angebracht, wenn auch nicht in dieser öffentlichen Form. Doch nun wäre es ein gesegnetes Ding, wenn bei euch von der Korrektur auch was positives rüberschwappte. Sonst wird euer Forum unglaubwürdig!

machs guet!  Beat Trummer


Lieber Bruder Trummer

Als ich vor x  Monaten untenstehend verlinkte Artikel veröffentlicht habe, die ja grösstenteils nicht aus meiner Feder stammen:

..\themen\hfa.htm

frage1167.htm

..\themen\hfamkr.htm

frage196.htm

frage1594.htm

..\Ebertsaeuser\gowomewe.htm

frage354.htm

..\charism\icf.htm

frage439.htm

gab es auch ein Briefwechsel mit dem Brunnen Verlag. Fragen sie Herrn Walter, ob ich die Erlaubnis erhalte, Seinen Brief hier hineinzuscannen. Ich habe nichts zu verbergen. Ich weiss auch, dass man durch das lesen einer HFA zur Sündenerkenntnis kommen kann, aber wenn Sie die Links verfolgt haben, dann wird klar,  dass es einfach darum geht, dass eine Übersetzung auf ihre Qualität untersucht wird.   ist ja nicht ein gewinnorientierter Buchladen, sondern meine Zeitintensive Nachfeierabendbeschäftigung.

Zu: "keine grossen "Böcke" mehr drin hat"  sollen sie doch diese gleich rausmachen, dann gibt es nur noch kleine "Böcklein". Selten so einen Unsinn gelesen wie dieser Satz!!
 

Zu  "Sie verbreiten ihre alte Kritik munter weiter, als gäbe es keine Revision."   Ich glaube gerade die Reaktion des Brunnenverlages zeigt mir, wie richtig es war, wenn solche alten Artikel als Nachschlagewerke für solche, die eben noch die alte HFA verwenden drauf bleibt. 

In IHM
Hans Peter


 

Hallo Beat   09.08.04

Wie du siehst, scheint es eben doch einen Briefwechsel gegeben zu haben, zwischen dem H.P. Wepf und dem Brunnenverlag.

< < Mit grossem Einsatz haben wir während fünf Jahren das N.T. von "HFA" revidiert<<

Und wie steht es mit dem AT? Dort hat es nämlich auch "grosse Böcke" drin...
Übrigens: Alte Kritik ist immer noch gut, auch wenn die neuere HFA klar wäre, denn die alte wird ja auch noch gelesen!
Also sollte man die neue wieder unter die Lupe nehmen und die Kritik für die Alte lassen...

<< Doch Gott und die Bibel haben es nicht nötig, sie zu verteidigen.<<

Also sollte man vor einer schlechten Bibelübersetzung nicht warnen? Wie siehst du das? Denkst du nicht, dass mit der HFA auch Schaden angerichtet wurde? Sollte man das nicht klären dürfen?
Und wie ist das eigentlich, wenn schon 1'000'000 Stück oder wieviel auch immer davon verkauft sind und die Leute darin lesen und Predigten darauf aufbauen und Bibelstudien damit gemacht werden. Und dann soll man "heimlich" dem Brunnenverlag schreiben, und wie werden dann die Leute gewarnt die in der HFA lesen, macht das dann der Brunnenverlag, und wie will er all die Leute erreichen? Oder wird dann in 10 Jahren eine bessere HFA herauskommen, die im Vorwort hat, dass die letzte HFA zu ungenau war?
Siehst du das Problem? Wie soll man die vielen Gemeinden warnen, bei denen die HFA schon zum Standart geworden ist? In dem man mit dem Brunnen-Verlag Briefe austauscht? Oder eben öffentlich, da ja die HFA auch öffentlich ist?
Noch was, findest du die öffentliche Kritik nicht angebracht oder der Stil der öffentlichen Kritik?

<< Bist du dir eigentlich der Verantwortung bewusst und denkst du auch mal darüber nach<<

Ja bin ich mir! Ich bin in meiner Sprache sehr klar und bin dem einen oder anderen Zeitgenossen deswegen auch nicht gerade angenehm. Ich habe eine klare Meinung, kann sie relativ klar begründen und dann kann man relativ wenig dagegen sagen, was halt bei den meisten Leuten auch nicht gerne ankommt!
Ich bin weiter nicht der Ansicht, dass eine klare Meinung und eine klare Sprache der Liebe entgegensteht. Klar sollte man sich nicht im Ton vergreifen und man kann das klare so (taktlos, auch das ist subjektiv) oder so sagen (liebevoll). Ich weiss, es ist ein enger Grad. Aber so oder so soll man klar vor Irrlehren und schlechten Bibelübersetzungen warnen.
Ich lasse mich auch gerne korrigieren, sehe meine Fehler schnell ein und entschuldige mich postum, auch öffentlich, sodann ich dann Fehler gemacht habe.

<< Ich wünsche, dass du deine Talente und Gaben weitaus besser für das Reich Gottes einsetzen kannst, als zur festgefahrenen Kritik an anderen Christen.<<

Nun wieder mal verschiedene Punkte:

1)  Kritisiere ich nicht Personen sondern Bibelübersetzungen, also Arbeiten oder Handlungen dieser Personen. Ich weiss, heute ist das nicht mehr tolerant (moderne Toleranz), aber so was ist durchaus die Toleranz von früher (traditionelle, herkömmlich Toleranz).  Wer das vermischt (die Person und ihre Handlung), der hat dann wohl auch Mühe, wenn man gegenüber Homosexuellen nicht mehr die moderne Toleranz anwendet und sie (sprich ihr Zustand) mit der Bibel vergleicht.

2) Siehst du, du magst jede Woche hinausgehen und Menschen auf Jesus ansprechen und sie so direkt konfrontieren und so evangelisieren. Du magst diese Gabe haben und darin zu wachsen, ich wünsche dir Gottes Segen dazu und alles Gute! Ich hoffe du kannst allen (vielen) ein gutes Zeugnis sein, mögest du vielen Leuten den Weg zu Jesus aufzeigen!
Weiter magst du nicht so arg dich in Bibelstudien vertiefen, wie ein HP. Wepf, andere Personen hier und ich zum Teil auch. Das ist auch gut so, es kann nicht jeder alles machen und das ist auch nicht nötig.
Und dann gibt es eben auch Leute wie mich und wie auf dieser Seite, die eben das Zeitgeschehen, Zeitströmungen, Werke, Leute, Lehren und Irrlehren, Gemeinden, Bibeln, etc. unter die Lupe nehmen und dann Schriften dazu verfassen. Und das mache ich! Auch das braucht es, es braucht auch die Lehrer und nicht nur die Evangelisten!

<< die anfängliche Kritik an der ersten Ausgabe HfA war sicher angebracht, wenn auch nicht in dieser öffentlichen Form. <<

Danke, bei öffentlich oder nicht haben wir halt Differenzen.

<< Doch nun wäre es ein gesegnetes Ding, wenn bei euch von der Korrektur auch was positives rüberschwappte.<<

Wird sicherlich (hoffentlich) auch geschehen...

Gruss
Michael / CH

PS: Und wie viel grösser ist die Verantwortung eines Verlages, der viele tausend Bibeln unters Volk bringt,  als meine?
 


Lieber Michael   09.08.04

es "scheint"  nicht nur so, es ist auch so, wenn Du willst, kann ich Dir den Briefwechsel  heraussuchen und Dir privat zustellen.

Liebe Grüsse

HP   erl, 09.08.04/Wf


10.08.04
Lieber Herr Wepf
schön und gut - ich nehme an, Sie haben recht und ich lasse Sie auch bei dieser Haltung stehen. Leider musste ich wieder einmal mehr die Erfahrung machen, dass Sturheit und Verbissenheit nicht nur eine Theorie, sondern eine Wirklichkeit sind.
Wenn es nur meine Angelegenheit mit dem Thema "Hoffnung für alle" https:///forum/frage1621.htm  betreffen würde, käme ich nicht voreilig zu diesem Urteil. Doch Ihre Site ist übersät mit Behauptungen und z.T. wenig fundierten Aussagen, die täuschend Wahrheitsgehalt vermitteln wollen.  Und wie vielen anderen Kritikern und Bibelkennern gelingt das auch sehr gut. Man picke ein paar prägnannte Stellen heraus, leicht nachzuvollziehen und auch wahrhaftig, und dann kann man seine Meinung nachschieben, der grosse Haufen glaubt sowieso, was täglich in der Zeitung steht. Das Rezept funktioniert bei der Bircherraffel an der OLMA, beim BLICK und leider auch bei Glaubensfragen.
 
Wer ist eigentlich dieser liebe MICHAEL /CH - ursprünglich bin ich nur ungewollt auf Ihre Sites geraten und wollte keine Diskussion vom Zaun reissen und Ihnen nur kurz mitteilen, dass man auch in Liebe und Langmut was erreichen kann - und schon hat sich dieser MICHAEL / CH ins Zeug geworfen. Das hat mich dann etwas stutzig gemacht und ich habe auf Ihren Bibelkreis-Sites ganz erstaunlich festgestellt, dass dieser MICHAEL /CH allgegenwärtig ist. Ein kleiner Jünger von Ihnen!?
 
Ebenso ein Herr Patrick Tschui, der sich als Robinson gegen Alfalive stemmt und ein Herr Roger Liebi, der mit seiner Site auch nicht gerade viel Einladendes verbreitet. Wenigstens geben sich die letzgenannten zu erkennen und man kann mit ihnen kommunizieren (was ich gefliessentlich unterlassen werde ... uff).
 
Interessanterweise habe ich auch diese Site gefunden, als ich etwas mehr von Ihnen Herr Wepf wissen wollte:
https://chsunier.ch/Webtalk/talker3/site_3.htm  - Kommentar erübrigt sich. Gleich und gleich gesellt sich gern (steht in keiner Uebersetzung, ist trotzdem wahr)!
 
Ich kenne all die Leute und auch Sie nicht - doch mir scheint, dass sich bei all dem vielen Wissen, der enormen Informationsflut, die mir da entgegenschwappt Jesus ganz und gar klein und missverstanden fühlen muss. Wahres, Vermutungen und auch schlicht Falsches vermischen sich da zu einem frommen Brei, der zum Kotzen ist. Sorry!
 
Ich werde nicht weiter an Ihren Standpunkten rütteln - dass Sie aber dann noch auf der Link-Seite Organisationen wie die FEG, die Bibelschule Beatenberg usw. aufführen und damit indirekt den Anschein erwecken, die wären auf Ihrer Schiene, finde ich den Hammer. Die würden sich bedanken, für solche negative Werbung! Laut Ihrem eigenen Zeugnis sind Sie ein Einzelgänger mit völlig queren Ideen und scheuen sich auch nicht, ihren leiblichen Bruder öffentlich an den Pranger zu stellen (Zitat: "Mein Bruder hat sich bewusst gegen den Herrn und für die ewige Hölle entschieden. (Gebetsanliegen!!)" auf Site Info/ über uns)
 
Sie nehmen sich die Fehler der anderen mit einer Riesenlupe vor und bemerken nicht, dass dies nur zerstört, abreisst und vernichtend ist. Sprechen Sie mal mit Jesus darüber - ohne nur einen Hauch von Widerrede und Besserwisserei - oder finden Sie an Ihm und seinen Worten auch noch was zum kritisieren!?
Und noch was: den Massstab, den Sie bei anderen anlegen, wird Gott mal bei Ihnen anlegen - kein Ding von mir, sondern so steht es in der Bibel! Studieren Sie mal über Gnade, Vergebung und Barmherzigkeit nach und lassen Sie das Kritisieren! Ihre Umgebung wird es dankend und erfreut annehmen! Und Sie werden auch erleben, dass sich Ihre Umgebung verändert - zum Guten!
 
 
Und sagen Sie Ihrem MICHAEL /CH, dass das obengenannte auch für ihn gilt - JESUS wird wissen, wer sich hinter dem Namen versteckt und auch er könnte mit seinem Wissen was Aufbauendes, statt Abreissendes tun. Doch das ist eine Herzenssache und keine Frage der Intelligenz.
Leider gibt es immer mehr Christen, die sich im WEB mit ihrer persönlichen Meinung (gelinde ausgedrückt) präsentieren, nur in der Migros um die Ecke weiss niemand, dass das ein Christ ist. Irgendwie komisch - nicht so ganz urtextlich - oder nicht?
 
So, von mir haben Sie keine Kritik mehr zu gewärtigen - aber ich bete darum, dass sich Ihre Site von der Kritik löst und was hervorbringt, was biblisch ist: Jüngerschaft, die von der frohen Kunde Jesu erzählt.
Einen guten Link haben Sie auf Ihrer Site: https://www.wie-komme-ich-in-den-himmel.de/ -
 
Lesen Sie auch, was Sie empfehlen, oder sind Sie ein Wasserprediger/Weintrinker?
Ein Bildchen von https://www.wie-komme-ich-in-den-himmel.de/ finde ich kurz und bündig und entspricht der Botschaft Jesu:
 
Seit dem ICH das beherzige, habe ich genug an mir zu kritisieren und werde Sie also in Zukunft
nicht mehr belästigen - unangenehm so Kritik! Nicht wahr Herr Wepf!
Vielleicht fühlen Sie jetzt auch mal, wie es denen ergeht, die Sie so durch den Kakao ziehen!
 
... und tschüss
 
Beat Trummer

Sehre geehrter Herr Trummer

ich bin einigermassen überrascht über den Tonartwechsel. Ich habe da das Gefühl, dass, es Ihnen von Anfang an gar nicht um die Sache sondern um diese Webseite in^m Algemeinen ging. Kann ich Ihnen nicht verargen.

ZU:  " Doch Ihre Site ist übersät mit Behauptungen und z.T. wenig fundierten Aussagen, die täuschend Wahrheitsgehalt vermitteln wollen."  Sie bezichtigen mich schwerwiegendends. Ich hoffe für mich dass sie dies auch Beweisen können, damit ich ein Bekenntnis ablegen kann oder Gegendarstellungen drauflegen kann.  Ich danke Ihnen schon jetzt für Ihre Hilfe und meine dies sehr Ernst.

Michael.ch  ist der Bruder, den sie Gestern noch gerne in Ihrer Gemeinde haben wollten, ist einer derer, die sich nicht in ein fremdes Joch einspannen lassen, 4. M 19. Aber immerhin interessant,  wie schnell Sie Ihre Meinung wechseln, wenn ihnen mal einer nicht in den Ohren kitzelt, sondern geleitet durch Gottes Geist, an / in das Gewissen spricht!? Es wird  Frucht bringen!

ZU:   Ein kleiner Jünger von Ihnen!?  Uberlegen Sie sich mal,  was Sie  da schreiben?

ZU: "Ebenso ein Herr Patrick Tschui"  => Charismatik  

zu::   Alfalive  => Alpha

ZU  Herr Roger Liebi   Roger Liebi

ZU: https://chsunier.ch/Webtalk/talker3/site_3.htm  - Kommentar erübrigt sich.  Aha, Sind Sie auch ein Allversöhner?  und sie wollen ein Evangelist sein????

Mit freundlichen Grüssen


Hans Peter Wepf


10.08.04

Hallo Beat Trummer

Nun, da haben sie aber schnell die "Tonart" gewechselt, was ist denn passiert, habe ich sie überzeugt oder zu gute Argumente gebracht...
Da habe ich wirklich versucht, ihnen in einem wohlwollend Art zu begegnen, was ist denn jetzt passiert?


<< Leider musste ich wieder einmal mehr die Erfahrung machen, dass Sturheit und Verbissenheit nicht nur eine Theorie, sondern eine Wirklichkeit sind.<<

Nun, das könnte ich auch von ihnen sagen. Für mich gilt: Stur und Verbissen an der Lehre fest zu halten ist sehr, sehr gut!

<< Doch Ihre Site ist übersät mit Behauptungen und z.T. wenig fundierten Aussagen, die täuschend Wahrheitsgehalt vermitteln wollen.  Und wie vielen anderen Kritikern und Bibelkennern gelingt das auch sehr gut. Man picke ein paar prägnannte Stellen heraus, leicht nachzuvollziehen und auch wahrhaftig, und dann kann man seine Meinung nachschieben, der grosse Haufen glaubt sowieso, <<

Schön, könnten sie nicht konkreter werden und nicht einfach hier allgemeingültig schreiben, denn dann könnte man auch ihr Statement überprüfen!

<< Wer ist eigentlich dieser liebe MICHAEL /CH<<

Ja das frage ich mich auch, wer ist eigentlich dieser Beat Trummer? Das Internet ist ja ein wenig anonym, nicht wahr...? Also wenn sie schon ihren Nachnahmen von sich geben, dann geben ich auch meinen bekannt. Strickler heisse ich. Michael Strickler!

<< ursprünglich bin ich nur ungewollt auf Ihre Sites geraten und wollte keine Diskussion vom Zaun reissen und Ihnen nur kurz mitteilen, dass man auch in Liebe und Langmut was erreichen kann<<

Nun, wenn sie was öffentlich ins Forum stellen lassen, dann kann sich auch jeder hier oder aus der gesamten Web-Gemeinde verewigen!
Dann müssen sie schon damit rechnen, dass eben ihr Post geprüft und kommentiert wird...
Und wie gesagt, wenn sie meinen dass es langmütiger und lieber gewesen wäre, man hätte "heimliche" Briefwechsel mit dem Brunnenverlag ausgetauscht, da täuschen sie sich. Liebe hat auch was damit zu tun, dass man warnt und den anderen sagt, was Wahrheit ist und ihnen reinen Wein einschenkt. Aber wenn dieser reine Wein nicht vertragen wird...


<< und schon hat sich dieser MICHAEL / CH ins Zeug geworfen. <<

Siehe oben! Wenn sie was schreiben müssen sie mit einer Reaktion rechnen!

<< Das hat mich dann etwas stutzig gemacht und ich habe auf Ihren Bibelkreis-Sites ganz<<

Warum den stutzig gemacht? Sie werfen sich ja auch ins Zeug und dürfen dort was hin schreiben wo sie wollen! Was ist daran so schlecht und verwerflich? Ich schreibe hier, das ist meine Plattform (unter anderem) sie mögen bei jesus.ch oder wo auch immer schreiben, dann machen sie es dort halt...
Aber was daran so verwerflich oder komisch ist, begreife ich nicht!


<< dass dieser MICHAEL /CH allgegenwärtig ist<<

Aber, aber, bitte nicht so übertreiben. Ich habe hier so ca. 3 Gedichte veröffentlicht, das Umkehr zu Jesus und in ca. 250 Foren von 1631 (Datum: 10.08.2004) etwas geschrieben. Wenn sie weitere Michael / CH finden, dann können sie mir ein Mail schicken, der H.P. Wepf darf es an mich weiterleiten! Ah ja, fällt mir ein, ich habe ja auch noch dem M. Müller einmal geantwortet!

<< ein kleiner Jünger von Ihnen!? <<

Also klein bin ich nicht klein und ein Jünger schon gar nicht! Ich bilde mir SELBST meine Meinung! Und bin sicher nicht abhängig vom Bruder Wepf! Sollte ich sie nun auch fragen, ob sie ein Jünger der "Übertragung" HFA sind...?

<< Interessanterweise habe ich auch diese Site gefunden, als ich etwas mehr von Ihnen Herr Wepf wissen wollte:

 
https://chsunier.ch/Webtalk/talker3/site_3.htm   - Kommentar erübrigt sich. Gleich und gleich gesellt sich gern (steht in keiner Uebersetzung, ist trotzdem wahr)!    <<

Ähmm, soweit ich weiss, hat dieser hier Schreibverbot..., oder nicht?
Des weiteren sollten sie besser lesen, der chsunier ist ziemlich kritisch gegenüber dieser Site, ist aber auch egal, soll er schreiben was er will...

<< Ich kenne all die Leute und auch Sie nicht - doch mir scheint, dass sich bei all dem vielen Wissen, der enormen Informationsflut, die mir da entgegenschwappt Jesus ganz und gar klein und missverstanden fühlen muss. <<

Schön dass sie das wissen! Wieso denn, ist den das bewahren der Lehre so schlimm...? Oder eben nur anstössig für Leute, die eben Charismatiker, Allversöhner, Pragmatiker, Liberale, etc. sind?

<< Laut Ihrem eigenen Zeugnis sind Sie ein Einzelgänger mit völlig queren Ideen und scheuen sich auch nicht, <<

Die Frage ist da nur, wo sie den "quere Ideen" gelesen haben?

<< ihren leiblichen Bruder öffentlich an den Pranger zu stellen (Zitat: "Mein Bruder hat sich bewusst gegen den Herrn und für die ewige Hölle entschieden. (Gebetsanliegen!!)" auf Site Info/ über uns)   <<

Anscheinend wissen sie was in der Wepf-Famile so vor sich geht? Vielleicht würden sie das anders beurteilen, wenn sie die Familie kennen würden... Ist das nicht eine deplazierte und voreilige Kritik?

<< Sie nehmen sich die Fehler der anderen mit einer Riesenlupe vor und bemerken nicht, dass dies nur zerstört, abreisst und vernichtend ist. <<

Wahrheit ist anscheinend zerstörend...

<< er könnte mit seinem Wissen was Aufbauendes, statt Abreissendes tun.   <<

Mache ich auch. Zum Beispiel bei mir in der Versammlung, im Hauskreis, beim Bibelstudienabend, bei Kinderlagern, an der Hochschule aber auch hier. Lesen sie mal mein "Umkehr zu Jesus"!

<< nur in der Migros um die Ecke weiss niemand, dass das ein Christ ist. Irgendwie komisch - nicht so ganz urtextlich - oder nicht?<<

Nun, schön dass sie auf den Urtext und die reine Lehre verweisen, aber die HFA verteidigen! Übrigens. Wo steht dann, dass das gesamte Umfeld alles wissen muss...?
Übrigens, kennen sie nicht nur HP Wepf, sondern auch mich anscheinend sehr gut, da sie mir schon wieder was unterstellen...


<< dass sich Ihre Site von der Kritik löst und was hervorbringt, was biblisch ist <<

Sie haben anscheinend den Sinn dieser Page nicht verstanden. Es hat sehr wohl aufbauendes drauf, aber auch Informationen wo eben unbiblisches aufgezeigt wird... Was am warnen so schlecht ist, haben sie mir immer noch nicht geschrieben. Absicht?

Ganz liebe Grüsse, immer noch ein wenig erstaunt von ihrer Wortwahl und ihrem Ton, so wollten sie uns doch das rechte Verhalten, Gnade, Liebe und Langmut beibringen...
Michael / CH
 

Ich möchte nur zur allg. Information etwas statistisches einfügen:
Übersetzungen vom Nestle-Aland-Text geprägt
Auswertung der Bibeln anhand von 272 Vergleichstextstellen
vom NT gegenüber dem Textus Receptus
Bibeln, z. B.: Textabweichurigen:
1. Konkordante 1964 /1980 [allversöhnlich]  *138*
2. Luther 1956/64 [Gideon-Bibel]  *177*
3. Albrecht 1926/1975 [kathol.-apostlolischl]  *178*
4. Bruns 1969/1977 [allversöhnlich] * 180*
5. Menge 1939 /1967 [11. Auflage] *183*
6. Elberfelder, revidiert 1985 *185*
7. Luther 1984 [Gideon-Bibel, neu] *194*
8. Zürcher 1991* 196*
*9. Hoffnung für alle 1996    199
10. Hoffnung für alle 2002  202*
11. Gute Nachricht 1982 *203*
12. Einheitsübersetzung 1970/1980 [kath. Übers.] *204*
13. Die Geschrieb., DaBhaR, 1989/90 [allversöhnlich]* 208*
14. Schumacher NT 2002 *211*
15. Neue Gute-Nachricht-Bibel 1997 *223*
16. Interlinear-Übersetz. NT 1986 Dietzfelbinger] *239*
17. Münchner NT 1988 *246*
18. Ds Nöie Testamänt bärndütsch 1983 [Schweiz. Dialekt] *247
Neue-Welt-Übersetzung 1986 (Zeugen Jehovas) stark verändert]

Ich denke, dass diejenigen, die die Bibel in so vielfältiger Weise verändern, "von unten" beeinflußt werden und vielleicht gar nicht ahnen, was sie da tun.
in IHM
joachim

 Quellenangabe zur Statistik mit den Textabweichungen.
Es stammt von der Interessengemeinschaft für Bibeltreue Übersetzungen in D-58783 Werdohl.



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