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Frage: 1629       Gewissheit

In ihm bleiben... 
(Weinstock)


Desöfteren wird in gläubigen Kreisen behauptet, man könne als Gläubiger verloren gehen. Es 
sind immer wieder die gleichen Verse, die dazu angeführt werden. Darunter 
fällt das Gleichnis vom Weinstock (Johannes 15,1).
Häufiges Argument der Befürworter daß Wiedergeborene wieder verloren gehen, 
ist das „in Ihm bleiben“. Sie sagen, wenn man nicht in ihm bleibt, so kann 
man verloren gehen. Wichtig ist erst einmal was  Gottes Wort sagt und und 
was es nicht sagt. 

Johannes 15,1

Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner. Eine jede Rebe 
an mir, die keine Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jede, die Frucht 
bringt, wird er reinigen, dass sie mehr Frucht bringe. Ihr seid schon rein 
um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.Bleibt in mir und ich 
in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie 
nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. 
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in 
ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, 
und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer und sie müssen brennen. Wenn 
ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was 
ihr wollt, und es wird euch widerfahren.
Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet 
meine Jünger.

Jesus redet eindeutig von Früchten, die der Vater reinigen wird, damit sie 
mehr Frucht bringen. Jesus  betont, daß die Jünger schon um des Wortes Willen 
rein sind. Auch sagt er ausdrücklich, daß wir ohne ihn nichts tun können. 

Johannes 15,16

Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass 
ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit, wenn ihr den 
Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe.

Hier sagt uns Jesus eindeutig, daß unsere Frucht bleibt. Sie bleibt, weil Gott 
das wirkt und nicht wir. Wenn wir meinen, wir können uns selbst reinigen, 
so liegen wir schon falsch, denn nur durch den hl. Geist werden wir gereinigt 
(Wandel). Unsere gereinigte „Stellung“ vor Gott hat Christus erwirkt. Da 
unsere Frucht bleibt, brauchen wir auch nicht zu befürchten, daß wir ins 
Feuer geworfen werden um dort zu brennen. 

Wir sollen in seinem Wort bleiben , aber wie geht das? Wir können aus uns 
heraus nichts tun, wohl aber der heilige Geist, mit dem wir versiegelt sind. 
Betrachten wir dazu folgende Verse:

Johannes 14,16

Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, dass 
er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht 
empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt 
ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

Eindeutig ist hier die Aussage Jesus, der Geist bleibt in Ewigkeit bei uns. 
Hier steht an keiner Stelle, daß der Mensch sich selbst von der Liebe Gottes, 
geschweige denn von seinem Geist trennen kann. 

1. Johannes 3,24

Und wer seine Gebote hält, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Und daran erkennen 
wir, dass er in uns bleibt: an dem Geist, den er uns gegeben hat.

1.Johannes 4,13

Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von 
seinem Geist gegeben hat.

2.Korinther 1,20

Denn auf alle Gottesverheißungen ist in ihm das Ja; darum sprechen wir auch 
durch ihn das Amen, Gott zum Lobe. Gott ist's aber, der uns fest macht samt 
euch in Christus und uns gesalbt
und versiegelt und in unsre Herzen als Unterpfand den Geist gegeben hat.

Epheser 1,13

In ihm seid auch ihr, die ihr das Wort der Wahrheit gehört habt, nämlich das 
Evangelium von eurer Seligkeit - in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, 
versiegelt worden mit dem Heiligen Geist, der verheißen ist, welcher ist 
das Unterpfand unsres Erbes, zu unsrer Erlösung, dass wir sein Eigentum 
würden zum Lob seiner Herrlichkeit.

Epheser 4,30

Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid für 
den Tag der Erlösung.

Es gibt auch Christen, die glauben, daß man durch sündigen das Heil verlieren könne. 
Dagegen sprechen folgende Verse:

1.Johannes 1,8

Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die 
Wahrheit ist nicht in uns.

1.Johannes 4,14

Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott 
in ihm. Darin ist die Liebe bei uns vollkommen, dass wir Zuversicht haben 
am Tag des Gerichts; denn wie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht 
ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht 
aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist 
nicht vollkommen in der Liebe.

Hier steht deutlich, daß wir wie Christus sind, nämlich vollkommen. Wenn wir 
sind wie Jesus, so sind auch wir vollkommen und brauchen uns nicht zu fürchten.

1.Johannes 5,18

Wir wissen, dass, wer von Gott geboren ist, der sündigt nicht, sondern wer 
von Gott geboren ist, den bewahrt er und der Böse tastet ihn nicht an.

Wieder wird deutlich, daß ein Kind Gottes nicht sündigen kann. Wir müssen immer 
zwei grundlegende Dinge unterscheiden, nämlich die Stellung, die unantastbar 
ist und unseren Wandel, der sehr wohl veränderlich ist. Was aber sündigen 
kann, daß ist unser Fleisch, denn die Sünde ist im Fleisch verdammt. Paulus 
erklärt dies im Römerbrief  7,14 sehr gut:

Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was 
ich hasse, das tue ich.
Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so gebe ich zu, dass das Gesetz 
gut ist. So tue nun nicht ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt. Denn 
ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. 
Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht.
Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich 
nicht will, das tue ich.
Wenn ich aber tue, was ich nicht will, so tue nicht ich es, sondern die 
Sünde, die in mir wohnt.
So finde ich nun das Gesetz, dass mir, der ich das Gute tun will, das Böse 
anhängt.
Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen. Ich sehe 
aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das widerstreitet dem Gesetz 
in meinem Gemüt und hält mich gefangen im Gesetz der Sünde, das in meinen 
Gliedern ist. Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem todverfallenen 
Leibe? Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn!
So diene ich nun mit dem Gemüt dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleisch 
dem Gesetz der Sünde.

Eindeutig beschreibt hier Paulus den Kampf des Gläubigen gegen die Sünde. Er 
sagt aber auch, durch wen wir schon erlöst sind, nämlich durch Jesus!


 Michael C./M.B.


 

Hallo Michael C./M.B

Desöfteren wird in gläubigen Kreisen behauptet

Naja - in manchen Kreisen wird das auch vehement verneint.
(Evlt heißen Kreise Kreise, weil sie sich ständig im Kreis drehen ?)

Am deutlichsten spricht hier aber:

4 Denn es ist unmöglich, die, welche einmal erleuchtet worden sind 
und die himmlische Gabe geschmeckt haben und des heiligen Geistes 
teilhaftig geworden sind
5  und das gute Wort Gottes, dazu Kräfte der zukünftigen Welt geschmeckt haben,
6  wenn sie dann abgefallen sind, wieder zu erneuern zur Buße, während sie sich selbst 
den Sohn Gottes wiederum kreuzigen und zum Gespött machen!
7  Denn ein Erdreich, welches den Regen trinkt, der sich öfters darüber ergießt und 
nützliches Gewächs hervorbringt denen, für die es bebaut wird, empfängt Segen von Gott;
8  welches aber Dornen und Disteln trägt, ist untauglich und dem Fluche nahe, es wird zuletzt verbrannt.
9 Wir sind aber überzeugt, Brüder, daß euer Zustand besser ist und dem Heile näher kommt, 
obgleich wir so reden.

Hebräer 6, 4-9

Der Text ist eindeutig, wer es trotzdem ausführlich haben will:

https://eisatsopa.privat.t-online.de/mauerhofer_heil_wieder_verlieren.pdf
soli deo gloria

Michael/de

09.08.04

Lieber Michael/de
Mauerhofer leugnet, indem was er so mühsam zusammenschreibt,  das Erlösungswerk Christi und lehrt die Selbsterlösung durch "nicht sündigen".  Ist nichts als heidnische Fleischesheiligung. Nach Herr Mauerhofer gibt es keinen Menschen, der errettet ist. Wenn Mauerhofer die verschieden Opfer,  zB. 4. Mose 19 auch mal studiert hätte, dann hätte er seine Römerbriefauslegung nicht schreiben können. Ist übrigens auch noch wichtig zu sehen, zu wem der Hebräerbrief direkt geschrieben ist, und dann kannst Du vorsichtig versuchen, eine Auslegung zu machen. Direktanwendungen aus Hebräer 6 sind heute eine absolute Unmöglichkeit. Das ist etwas so, wie wenn Du versuchst, eine direkte Anwendung von 1. Mose 6 -8 zu machen, geht auch nicht, aber ich weiss, ich wiederhole mich, aber nicht jeder checkt es,  was ich damit meine.

Liebe Grüsse

Hans Peter



 

Hallo Hans Peter,

bitte belege Deine Behauptungen:

> Mauerhofer leugnet, indem was er so mühsam zusammenschreibt, das Erlösungswerk 
> Christi und lehrt die Selbsterlösung durch "nicht sündigen". Ist nichts als heidnische Fleischesheiligung

Ich kann in dem Dokument keinen Ansatzpunk dergleichen finden.

> Direktanwendungen aus Hebräer 6 sind heute eine absolute Unmöglichkeit

Aber nur wenn man nicht will. Hebr. 6 ist eindeutig und bezieht sich auf Christen.
Wenn man nicht mal so einfache Texte wie Hebr. 6 versteht und für ungültig erklärt,
ist das m.E. eine große Irrlehre, die nicht besser ist, als der Calvinismus.
Wir müssen unsere Meinungen hinter dem Wort zurück stellen. Aber schon
interessant, wie man sich unbequemer Stellen entledigen will.

Es ist schade, dass sich viele der Bibel nicht unterordnen können.

soli deo gloria


Michael/de

Lieber Michael/de    10.08.04

Wer lehrt, dass ein Kind Gottes, also jemand, der durch  das Werk des Sohnes Gottes am Kreuz errettet wurde, wiederverloren gehen könne, der sagt damit, dass ein Kind Gottes durch Sünde wiederverlorengehen könne. Dann ist niemand errettet, auch ein Apostel Paulus nicht. Ich bin aber errettet, nicht weil ich nach meiner Bekehrung nicht mehr gesündigt hätte, dann wäre ich ein Lügner, (1. Johannes Kp. 1), sondern weil ich das neue Leben geschenkt bekommen habe, verbunden bin mit dem Leben selbst, Jesus Christus und in ÌHM bin und Er und der Vater in mir Wohnung genommen haben. Das sind alles Dinge, die in der Schrift stehen und an die ich deswegen  glaube. Ich glaube aber nicht an mich und an mein "sündloses" Leben, sondern an den, der mich errettet hat, erretten und fernerhin erretten wird.

Ich weiss schon woher die Meinung kommt, dass ein Kind Gottes wiederverloren gehen könne. Man erklärt bei arianischer Evangelisation (Ich weiss nicht ob Arius aber diese Lehre selbst hatte) Menschen die 3 x Halleluja gesagt haben, zu Kindern Gottes, oder man tauft sie zur  Kirche oder in den Leib Christi hinein, obwohl kein Leben durch  Busse und Glauben da ist. Und dann, nach einiger Zeit, wenn dann böse Früchte kommen, dann erklärt man solche wieder zu Verlorenen... (Ist ja eigentlich auch happig nicht wahr?
Darum mein Rat: Nicht so schnell glauben, dass anderer Menschen errette sind, es sind nämlich wenige, die da glauben. Dann muss man nicht   zu verqueren Schrift- Interpretationen greifen, Verse aus dem Zusammenhang nehmen und solche die nie bekehrt waren wieder zu etwas machen, was sie immer waren, verloren.

Noch was: Hebräer 6, 1 - 8 bezieht sich auf Bekenner aus dem Judentum (Vers 2) , Vers 9 auf Wiedergeborene Christen aus dem Judentum. Auf Schweizer kannst Du diesen Abschnitt nicht Anwenden und nicht Auslegen, (Vers 5b) .

 

In IHM
Hans Peter


Lieber HP,

auf die Frage 1629 (In Ihm bleiben…) möchte ich gerne Michael/de antworten.


Michael/de schrieb:

Aber nur wenn man nicht will. Hebr. 6 ist eindeutig und bezieht sich auf Christen. 
Wenn man nicht mal so einfache Texte wie Hebr. 6 versteht und für ungültig 
erklärt, ist das m.E. eine große Irrlehre, die nicht besser ist, als der 
Calvinismus. Wir müssen unsere Meinungen hinter dem Wort zurück stellen. 
Aber schon interessant, wie man sich unbequemer Stellen entledigen will. 
Es ist schade, dass sich viele der Bibel nicht unterordnen können.

Lieber Michael/de,

Aus meiner eigenen Erfahrung mit den sogenannten „Auslegungsbüchern“, kann ich nur 
sagen, daß man damit sehr sehr vorsichtig umgehen sollte. Vieles wird in 
diesen Büchern als richtig und gut dargeboten, vieles ist auch so, aber 
vieles wird von den Gläubigen, die diese „Lehre“ lesen, ungeprüft „gegessen“. 
Man hat es kaum verstanden und möchte es nun den anderen „einhämmern“. Das 
geht schief, denn viel zu oft besprechen wir uns mit Fleisch und Blut, hiermit 
meine ich diese Auslegungen. 

Jesaja 8,19…Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen?

Vielleicht solltest du einfach Gott fragen, ob er dir die Schlüsselstelle des 
Hebr. 6,1…öffnet? 
Warte doch auf Gott und vertraue nicht zu schnell solchen Büchern wie dem 
von Mauerhofer.
Keine Frage, diese Auslegungen sind hilfreich, sie können aber auch großen 
Schaden anrichten. Ein Kind, daß von Gott noch gar nicht auf solche „Lehren“ 
zugerüstet worden ist, versteht vieles von diesen Dingen noch gar nicht 
so, wie es verstehen sollte, darin sehe ich die größte Gefahr. Auch ich 
war von vielen Auslegungen überzeugt, daß dies so sein „muß“, wurde aber 
vom Geist Gottes immer wieder korrigiert. Viele Lehren setzen sich so vom 
Anfang des Glaubenslebens in unsere Herzen und sind schwer wieder herauszubringen.  

Zu Hebräer 6,4 und vielen anderen schwierigen und eigentlich doch leichten „Passagen“ 
möchte ich mich kurz äußern.

6:4 Denn es ist unmöglich, die, welche einmal erleuchtet worden sind und 
    die himmlische Gabe geschmeckt haben und des Heiligen Geistes  
    teilhaftig geworden sind 
6:5 und das gute Wort Gottes geschmeckt haben, dazu die Kräfte der 
    zukünftigen Weltzeit, 
6:6 und die dann abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für 
    sich selbst den Sohn Gottes wiederum kreuzigen und zum Gespött machen! 
6:7 Denn ein Erdreich, das den Regen trinkt, der sich öfters darüber 
    ergießt, und nützliches Gewächs hervorbringt denen, für die es bebaut 
    wird, empfängt Segen von Gott; 
6:8 dasjenige aber, das Dornen und Disteln trägt, ist untauglich und dem 
    Fluch nahe; es wird am Ende verbrannt. 
6:9 Wir sind aber überzeugt, ihr Geliebten, dass euer Zustand besser ist 
    und mit der Errettung verbunden ist, obgleich wir so reden. 


Erleuchtet werden zunächst mal alle Menschen, daß wird aus folgenden Versen deutlich:

Hiob 

 33:23 Wenn es dann für ihn einen Gesandten gibt, einen Mittler, einen aus Tausenden, 
der  
           dem Menschen Seine Gerechtigkeit verkündigt, 
 33:24 so wird Er sich über ihn erbarmen und sprechen: "Erlöse ihn, damit 
er nicht zur Grube 
           hinabfahre; ich habe ein Lösegeld gefunden!" 
 33:25 Alsdann wird sein Fleisch frischer sein als in jungen Jahren; er 
wird zurückkeh ren zu 
          den Tagen seiner Jugend; 
33:26 er wird zu Gott flehen, und der wird ihm gnädig sein; ja, Er wird 
ihn Sein An gesicht  
          sehen lassen mit Jauchzen, und Er wird dem Menschen seine Gerechtigkeit  
          wiedergeben. 
 33:27 Der wird [dann] singen vor den Menschen und sagen: Ich hatte gesündigt 
und das 
           Recht verkehrt; aber er hat mir nicht vergolten [wie ich es 
verdiente] ; 
 33:28 er hat meine Seele erlöst, dass sie nicht in die Grube hinabgefahren 
ist, sodass mein 
           Leben das Licht wieder sieht! 
 33:29 Siehe, dies alles tut Gott zweioder dreimal mit dem Menschen, 
 33:30 um seine Seele vom Verderben zurück zuholen, damit sie erleuchtet 
werde mit dem 
           Licht der Lebendigen. 

Joh. 

1:6 Es war ein Mensch, von Gott gesandt; sein Name war Johannes. 
1:7 Dieser kam zum Zeugnis, um von dem Licht Zeugnis zu geben, damit alle 
     durch ihn glaubten. 
1:8 Nicht er war das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Licht. 
1:9 Das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt 
      kommen.

Wenn denn nun ALLE Menschen erleuchtet werden, so sind in dem Hebräerbrief auch 
alle Menschen mit dem erleuchten gemeint. Schwierig wird es mit dem „geschmeckt“. 
Aber auch hier gibt es Unterschiede, sieh doch mal was Jesus in Joh. 6,54 
sagt:

Joh. 6,54

Wer mein Fleisch I S S T und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ich 
werde ihn auferwecken am letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wahrhaftig Speise, 
und mein Blut ist wahrhaftig Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut 
trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm. 

Jesus spricht hier von ESSEN und nicht SCHMECKEN. Schmecken tun es alle Menschen, 
wie wir wissen:

Psalm 19,2

19:2 Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündigt das 
Werk 
        seiner Hände. 
19:3 Es fließt die Rede Tag für Tag, Nacht für Nacht tut sich die Botschaft 
kund. 
19:4 Es ist keine Rede und es sind keine Worte, deren Stimme unhörbar wäre. 
19:5 Ihre Reichweite erstreckt sich über die ganze Erde, und ihre Worte 
bis ans Ende des 
        Erdkreises.

Römer 1,16

1:16 Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist 
     Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den      
     Juden, dann auch für den Griechen; 
1:17 denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus 
     Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: "Der Gerechte wird aus       
     Glauben leben" 
1:18 Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle 
     Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit 
     durch Ungerechtigkeit aufhalten, 
1:19 weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es 
     ihnen offenbar gemacht hat; 
1:20 denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und 
     Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch 
     Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben. 

Selbst beim Abendmahl können Ungläubige es schmecken. Haben sie etwa nicht Teil 
am heiligen Geist? Ist der Geist Gottes nicht anwesend, wo 2 oder 3 versammelt 
sind? Somit haben auch Ungläubige Teil am hl. Geist. 

Zu den Dornen und Disteln ziehe ich den Vergleich in das Gleichnis vom Sämann:

Matthäus

13:7  Anderes aber fiel unter die Dornen; und die Dornen wuchsen auf und 
      erstickten es. 
13:22 Unter die Dornen gesät aber ist es bei dem, der das Wort hört, aber 
      die Sorge dieser Weltzeit und der Betrug des Reichtums ersticken 
das 
      Wort, und es wird unfruchtbar.

Nun, wer entscheidet wann man die Buße nicht mehr erneuern kann? Wir selbst etwa? 
Zu welchem Zeitpunkt könnte ein Gläubiger je sagen:“ So, diese Sünde wir 
mir nicht mehr vergeben, jetzt bin ich aus der Gnade gefallen?“ Wir würden 
uns hier über Gott erheben. Gott sagt uns, daß uns jede Sünde vergeben ist, 
entweder ich glaube ihm oder ich glaube ihm nicht. Er sagt uns auch, daß 
wir Lügner wären, wenn wir sagen, daß wir nicht sündigen würden. Kannst 
du selbst denn mit Sicherheit sagen, wann ein Gläubiger die Buße nicht mehr 
erneuern kann? Ich denke auch, wie sollte ein Wiedergeborener noch einmal 
Buße tun? Entweder ich habe meine Gesinnung nach meiner Wiedergeburt geändert 
oder ich bin noch gar nicht wiedergeboren und weiß von diesem allem nichts. 

Im Vers  6,9 wird es deutlich:
Wir sind aber überzeugt, ihr Geliebten, dass euer Zustand besser ist 
und mit der Errettung verbunden ist, obgleich wir so reden.

Aus diesen Worten entnehme ich, daß unter den Anwesenden wohl Menschen dabei 
waren, die das Kreuz Christi mit Füßen getreten haben und diese verstanden 
wohl die Worte so, wie sie verstehen sollten.

Gruß
Michael C./M.B.