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Frage: 1709

 Ihr Lieben,
ich habe eine Frage an die theologischen Fachleute hier:

Es geht um Genesis 3,15, um die berühmte Stelle des "Kopfzertretens"

Ich habe eine Reihe verschiedener Übersetzungen bzw. Übertragungen zusammen gestellt, die aber ALLE einen männlichen Kopfzertreter ausweisen::

Einheitsübersetzung:
Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs. Er trifft dich am Kopf und du triffst ihn an der Ferse.

Lutherübersetzung von 1984:
Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

Hoffnung für Alle:
Von nun an werden du und die Frau Feinde sein, auch zwischen deinem und ihrem Nachwuchs soll Feindschaft herrschen. Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse beissen!"

Die Hl. Schrift übersetzt von Naftali Herz Tur-Sinai (Jüdische Bibel von 1954)
Und Feindschaft setze ich zwischen dir und dem Weib und zwischen deinem Samen und ihrem;
Lauert er dir zu Häupten, lauerst du ihm zur Ferse.

Zürcher Bibel:
Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Nachwuchs und ihrem Nachwuchs: er wird dir nach dem Kopfe treten, und du wirst ihm nach der Ferse schnappen.

Übersetzung von Franz Eugen Schlachter:
Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

Die Heilige Schrift (Familienbibel Katholisches Bibelwerk Stuttgart, 1974)
Feindschaft will ich stiften zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst nach seiner Ferse schnappen.

Wenn so viele Übersetzer übereinstimmend die männliche Form für den Kopfzertreter wählen, dann kann hier doch nur Jesus selbst gemeint sein.
Oder versteh ich hier etwas falsch?

Ulrike R.


Liebe Ulrike

Mit "Kopf" ist hier die Schlange, der Satan = Teufel gemeint.

Hier noch aus der  Elberfelder Bibel:

1Mo 3,12 Und der Mensch sprach: Das Weib, das du mir beigegeben hast, sie gab mir von dem Baume, und ich aß.

1Mo 3,13 Und Jehova Gott sprach zu dem Weibe: Was hast du da getan! Und das Weib sprach: Die Schlange betrog {O. verführte} mich, und ich aß.

1Mo 3,14 Und Jehova Gott sprach zu der Schlange: Weil du dieses getan hast, sollst du verflucht sein vor {O. unter} allem Vieh und vor {O. unter} allem Getier des Feldes! Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Staub fressen alle Tage deines Lebens.

1Mo 3,15 Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen.

1Mo 3,16 Zu dem Weibe sprach er: Ich werde sehr mehren die Mühsal deiner Schwangerschaft, {Eig. ich werde groß machen deine Mühsal und deine Schwangerschaft} mit Schmerzen sollst du Kinder gebären; und nach deinem Manne wird dein Verlangen sein, er aber wird über dich herrschen.

 

Der Same ist Christus

Also Du verstehst es vollkommen richtig weis es alle Christen automatisch richt verstehen.

Liebe Grüsse

Hans Peter


Aber hab vielen Dank für die Antwort.
 
Ich bin selbst katholisch und bin jetzt über eine Abbildung von Maria als Schlangenzertreterin gestolpert. Ja, und da hab ich mir mal verschiedene Bibeln zusammen gesucht (aus der Stadtbücherei, selber hab ich auch eine) und immer stand ER.
 
Den Hinweis auf Deine Seite hab ich bekommen beim Surfen, als ich unter Google das Stichwort Schlangenzertreterin eingegeben habe.
 
Vielen Dank für die Antwort.
 
Ulrike

Liebe  Ulrike
ja es  ist tatsächlich so, das die Katholische Kirche u.a. betreffend  Maria unbiblische Lehre verkündet.
https://www.justforcatholics.org/de.htm
https:///Dura/verfue.htm
https:///Schneeberg03/Kathk.htm
https:///schneeberg/schnee23.htm
https:///bereancall/TBCNewsletter2000_10D.htm
https:///Dura/kathfra.htm
https:///bereancall/july01.htm
https:///forum/frage492.htm
https:///Figge/proko14.htm
https:///Dura/jasska.htm
https:///bereancall/nov2002.htm


Herzliche Grüsse
Hans Peter



18.09.04
Liebe Ulrike,
auch ich habe lange Zeit, viel zu lange den falschen Lehren der katholischen Kirche geglaubt. Auch ich war ein heißblütiger Verehrer der Maria, ich habe den Rosenkranz gebetet, Wallfahrten gemacht, ich war mindestens 14 mal in Medjugorje, 2 mal in Lourdes, 1 mal in Fatima. Ich war in Marpingen im Saarland. Ich kenne fast alle Wallfahrtsorte in Deutschland. Wenn andere nach Mallorca geflogen sind, habe ich Wallfahrten gemacht.  Ich habe nichts anderes im Kopf gehabt als Maria, Maria, Maria. Durch Maria zu Jesus, das war meine Devise. Nur Maria war die Mittlerin zwischen mir und Jesus. Ich ging zu fast jeder erreichbaren Messfeier, damit ich, wie ich glaubte, "Jesus" empfange in der Eucharistie.  Zum Glück habe ich eine Frau, die meinem Treiben immer sehr verständnislos gegenüber gestanden hat, da ist jedes seinen Weg gegangen. Ich habe bibeltreue Menschen verfolgt, habe ihnen unterstellt, die katholische Kirche zu diffamieren, habe verbreitet, dass sie Feinde der Kirche seien, habe Freundschaften aufs Spiel gesetzt und Freunde verloren. Paulus ähnlich habe ich treue Christen mit meinem Gespött und meiner Art, sie runter zu machen, verfolgt.
Aber dann hatte ich mein Damaskuserlebnis (--> Apostelgeschichte).
Ich warf sämtliche Kultgegenstände weg, Bilder, die ich auf meinen Wallfahrten gemacht hatte, löschte ich von meinem Rechner. Ich las nur noch die Bibel, ich las im Alten und im Neuen Testament. Ich verschlang alles, was ich über Jesus, seine Lehre, sein Leiden und Sterben für uns am Kreuz, seine Auferstehung, nur finden konnte. Ich fand liebe Menschen, mit denen ich über meine Veränderung sprechen konnte. So habe ich dann die geistliche Wiedergeburt erlebt, im Glauben an Jesus Christus. Ihm darf ich jetzt angehören, ihm allein dienen. ER ist der Herr.
Und Maria? Maria ist die Mutter unseres Herrn, die Begnadete (nur Sünder können begnadigt werden), die auch mir tagtäglich rät: "Alles, was ER euch sagt, das tut!" Das will ich gerne machen, alles das tun, was JESUS sagt. Aber ohne Maria zwischen IHM und mir.
Liebe Ulrike, ich kann Dir nur sagen: Nimm Deinen Heiland an! Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils! Komm jetzt zu IHM unters Kreuz, er vergibt Dir Deine Schuld, wenn Du sie ihm aufrichtig bekennst. Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
 
Das von Klaus genannte Lied:
 
Auf dem Lamm ruht meine Seele,
Betet voll Bewund´rung an.
Alle, alle meine Sünden
Hat sein Blut hinweggetan.

Selger Ruhort! Süßer Friede
füllet meine Seele jetzt.
Da, wo Gott mit Wonne ruhet,
bin auch ich in Ruh gesetzt.

Ruhe fand hier mein Gewissen,
denn sein Blut, o reicher Quell,
hat von allen meinen Sünden
mich gewaschen rein und hell.

Und mit süßer Ruh im Herzen
geh ich hier durch Kampf und Leid.
ewge Ruhe find ich droben
in des Lammes Herrlichkeit.

Dort wird ihn mein Auge sehen,
dessen Lieb mich hier erquickt,
dessen Treue mich geleitet,
dessen Gnad mich reich beglückt.

Dort besingt des Lammes Liebe
seine teur erkaufte Schar,
bringt in Zions selger Ruhe
ihm ein ewges Loblied dar.  

nach Julius Anton von Poseck 1856

 Liebe Ulrike, ich schließe Dich in mein Gebet ein!

 Johannes D.