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Frage 174

zu  "Die Gefahr des christlichen Films"    20.04.2001

     Lieber Hans Peter, Lieber Patrick,
 
Ich weiss nicht, ob der oben genannte Artikel schon längere Zeit auf der HP ist, oder ob ich ihn erst jetzt gesehen habe. Doch glaube ich, dass es wichtig wäre, noch ein paar Zeilen darüber zu verlieren.
 
Beim Durchstöbern der HP bin ich kürzlich über einen Link zu einem Website gelangt, der mir sehr viel Freude bereitet hat. Es ist interessant, auf welch seltsame und verschlungene Wege man manchmal irgendwo hin gerät. Im Link betreffend Kwa Sizabantu (Erlo Stegen) hat es einen ausgezeichneten Artikel von Bob und Gretchen Passantino mit einem Link zu ihrer HP (  <https://www.answers.org/> www.answers.org). Auf ihrer Website geht es vor allem um apologetische Fragen. Sie nehmen sich dabei aber die Mühe, auf die Gefahren in diesem Dienst hinzuweisen. Einer ihrer Artikel, "Fantasies, Legends, Heroes", greift diese Problematik auf hervorragende Art und Weise auf. Hier der Link dazu, für diejenigen, die Englisch lesen können:
 
https://answers.org/apologetics/fantasy.html <https://answers.org/apologetics/fantasy.html>
 
Grundsätzlich geht es ja darum, wie wir die Wahrheit erkennen, und wo uns diesbezüglich manchmal Grenzen auferlegt sind, meist durch unsere eigene, menschlich-fleischliche Natur. Seitdem der Herr mich vor über zwanzig Jahren berührt und zur Bekehrung und Wiedergeburt geführt hat, musste ich immer wieder die Erfahrung machen, dass viele Christen sich gar nicht so sehr für die Wahrheit interessieren, sondern in erster Linie für die Bestätigung ihrer eigenen Gedanken und Meinungen. Sie sind sehr schnell bereit, irgendwelchen Gerüchten zu glauben (und weiter zu erzählen = Afterreden), vorausgesetzt, diese Gerüchte passen in ihr Weltbild und bestätigen ihre Meinung. Es war für mich sehr demütigend, als ich erkennen musste, dass auch ich immer wieder in diese Falle des Feindes hineintappte. Dabei sagt uns die Schrift, dass wir alles genau prüfen sollen, ob es sich so verhält, damit wir zu einem nüchternen und sachlichen Urteil kommen, welches der Wahrheit entspricht und somit zum Licht gehört und dem Herrn Ehre und Freude bereitet.
 
Leider wird auch unser Umgang mit der Heiligen Schrift manchmal von unseren Vorurteilen und Präjudizien begleitet. Wir lesen und interpretieren das Wort Gottes so, wie es uns am besten liegt und es unsere Meinungen und unsere Sicht bestätigt. Besonders, wenn wir schlechte Erfahrungen gemacht haben, lassen wir uns sehr schnell blenden bzw. dazu verleiten, nicht objektiv an die Sache heranzugehen. Je besser unsere Schriftkenntnis wird, umso raffinierter können wir unsere persönlichen Ziele unter dem Deckmantel der "objektiven" Schriftforschung verbergen.
 
Hans Peter, auf "unserer" HP hat es seit kurzem einen wirklich schönen Beitrag, der mir ebenfalls viel Freude bereitet und mir ganz aus dem Herzen spricht. Es handelt sich um eine Zusammenfassung des Buches "Die Pharisäer Falle" (  <https:///themen/pharfal.htm>   https:///themen/pharfal.htm). Ich habe mir das Buch bereits bestellt. Ich rate jedem, der eher "konservativ" veranlagt ist, aber den Herrn und die Wahrheit wirklich lieb hat, die Aussagen in jenem Beitrag zu Herzen zu nehmen. Auch Dir, Patrick, könnte das vielleicht sehr gut tun. Der Herr musste mich in den letzten Jahren manches Mal wegen meiner pharisäerhaften Haltung ermahnen und züchtigen.
 
Wir Menschen neigen ja immer zu Extremen. Wenn wir irgendwo eine schlechte Erfahrung gemacht haben, wollen wir sofort alles über Bord werfen und werden genau in das gegenteilige Extrem hineinrutschen. Wenn wir mit schwärmerischen, emotionalen und liberalen Strömungen schlechte Erfahrungen gemacht haben, werden wir alles, was in diese Richtung geht, verurteilen und verdonnern. Wenn wir mit gesetzlichen Gemeinschaften schlechte Erfahrungen gemacht haben, lesen wir in der Schrift plötzlich nur noch alles darüber, wie böse die Pharisäer waren. Auf jeder Seite der Bibel leuchten uns die Worte entgegen, die uns in unserer Meinung bestärken und bekräftigen. Sind wir uns eigentlich bewusst, wie sehr uns unser Herz mit einer solchen Haltung verführt und vor der Wahrheit verblendet?
 
Was nun den Artikel von Bruder Tozer anbelangt, möchte ich euch einige Worte der Schrift in Erinnerung rufen. In den letzten Versen der Bibel steht sehr deutlich als Warnung folgendes geschrieben (Off. 22, 18-19):
 
"Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind; und wenn jemand von den Worten dieses Buches der Weissagung wegnimmt, so wird Gott seinen Teil wegnehmen von dem Baum des Lebens und aus der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben ist."
 
Ähnliche Warnungen finden wir verschiedene Male in der Schrift (5. Mose 4, 2; Spr. 30, 6; Jer. 23, 36; 2. Petr. 3, 16). Gerade dies haben sich ja auch die Pharisäer und Schriftgelehrten zuschulden kommen lassen, indem sie ihrer persönlichen Interpretation der Schrift, vielleicht in eine bestimmte Situation hinein, praktisch die gleiche Autorität wie dem Wort Gottes beimassten. Was geschieht dann? Der Grund für diese bestimmte Auslegung oder Interpretation der Schrift verschwindet mit der Zeit, doch die starre Struktur, die wir mit unserem neuen Gesetz aufgerichtet haben, ist stehen geblieben und bewirkt viel Leid und Not in der Gemeinde. Seht hierzu die Ermahnungen des Herrn an die Pharisäer und Schriftgelehrten in Matthäus 12, 1-14, oder Kapitel 15, 1-20 oder das ganze Kapitel 23. Wir sollten uns wirklich fragen, wie wir mit dem Wort Gottes umgehen wollen: auf eine pharisäerhafte Art indem wir unseren Geschwistern schwere Lasten aufbinden und über ihren Glauben herrschen wollen, oder so, wie es der Herr gemeint hat, damit unsere Herzen umgewandelt werden und wir im Geist und im Glauben wachsen können?
 
Bruder Tozer gibt nun in seinem Artikel einige wertvolle Hinweise weiter, die den einen oder anderen Glaubensgeschwistern vielleicht eine Hilfe sein könnten, zu diesem schwierigen Thema entsprechende Stellen und Rat in der Schrift zu finden. Doch habe ich leider zu viele Aussagen in diesem Artikel gefunden, die weit, weit über das Ziel hinausschiessen und deshalb viel Schaden anrichten könnten. Es würde jedoch den Rahmen sprengen, wenn ich jetzt alles, bei dem ich anderer Meinung als Bruder Tozer bin, hier abhandeln würde. Vielleicht deshalb nur einige wichtige Punkte.
 
Ich bin, wie Bruder Tozer, ebenfalls der Meinung, dass die Filmtechnik grundsätzlich wertneutral ist. Zudem bin ich auch der Meinung, dass dieses Instrument heute leider vielfach zum Verderben der Zuschauer verwendet wird, und nicht zu deren Auferbauung. Nicht nur von Hollywood her, sondern gerade auch auf dem christlichen Markt gibt es leider sehr viel Mist (tut mir leid, aber da finde ich nun wirklich kein besseres Wort), sei dies nun bei gewissen Romanen, Filmen oder sonstigen Medien. Bruder Tozer hat auch vollkommen Recht, wenn er nochmals klar stellt, dass das geschriebene bzw. gesprochene Wort das wesentliche Mittel zum Glaubenswachstum darstellt. Es kann sogar wissenschaftlich-medizinisch nachgewiesen werden, dass bildender (z.B. akademischer) Wachstum bei uns Menschen in erster Linie über das Sprachzentrum abläuft. Darum ist es für die Gläubigen so wichtig, sich mit dem Wort Gottes auseinanderzusetzen. Das ist die wesentliche Methode, die der Herr uns gegeben (und auch in uns hineingelegt) hat, um geistliche Wahrheiten aufzunehmen, zu erkennen und darin zu wachsen.
 
Nun macht aber Bruder Tozer einige Aussagen, die m.E. zu weit gehen, bzw. sogar grundlegend falsch sind. Er macht in seinem Artikel praktisch einen Ausschliesslichkeits- Anspruch was das geschriebene bzw. gesprochene Wort anbelangt, welches uns die Bibel in dieser Form nicht überliefert. Hier einige seiner Aussagen:
 
"Es braucht keine besondere Begabung, um zu sehen, dass gemäss der Bibel Glauben und Leben nicht durch Bilder und Schauspiele vermittelt werden können. Es ist nun einmal so, dass keine lebenswichtige geistliche Wahrheit durch ein Bild ausgedrückt werden kann. Ein Bild kann nur eine Wahrheit in Erinnerung rufen, die bereits durch das gewohnte Medium des gesprochenen oder geschriebenen Wortes gelernt wurde."
 
Bereits Tozers erster Satz, den ich hier zitiert habe, stimmt schlichtweg nicht. Die Bibel macht z.B. über die Schauspielkunst keinerlei Aussagen. Tozer versucht in seinem Artikel anhand der Bibel zu "beweisen", dass die Schauspielkunst an sich sündhaft ist. Selbstverständlich kann man Bibelstellen, die eine entsprechende Aussage machen und deshalb in meine Sicht passen, dahingehend uminterpretieren. Doch will uns die Schrift durch die Bibelstellen, die ich bereits erwähnt habe, vor einem solchen Vorgehen warnen. Wenn die Schrift über etwas schweigt, sind auch wir verpflichtet, dazu zu schweigen.
 
Ich will versuchen, ein Beispiel hierzu zu konstruieren. Ich stelle die Behauptung auf, dass Pornographie grundsätzlich sündhaft ist. Pornografische Hefte erfüllen keinen anderen Zweck, als Menschen zu lüsternen und unmoralischen Gedanken zu verführen, bzw. diese Gedanken zu nähren. Man kann nun dazu einwenden, dass man die Hefte ja als Packmaterial oder gar als Anschauungsmaterial für das Medizinstudium verwenden könnte. Aber das wäre ja nicht der Zweck, wozu diese Hefte hergestellt wurden. Ihr hauptsächlicher Zweck dient einzig und alleine einer unmoralischen und sündhaften Tätigkeit.
 
Nun nehme ich eine Axt zur Hand und behaupte, diese Axt dient einzig und alleine einer unmoralischen und sündhaften Tätigkeit, weil ich damit Menschen erschlagen kann. Höre ich da im Publikum einen allgemeinen Schrei der Entrüstung ob dieser Behauptung? Ich hoffe es! Eine Axt wurde ja nicht in erster Linie dazu erfunden, um als Mordinstrument gegen Menschen verwendet zu werden (obwohl es tatsächlich richtige Kriegsbeile gibt, wobei ich den Kriegsfall auch ein wenig anders beurteile), sondern die Axt soll als Werkzeug dienen, um Holz zu schlagen.
 
Desgleichen nun mit Berufsgattungen. Ich behaupte, die Berufsgattung der Prostituierten ist grundsätzlich sündhaft und unmoralisch. Dieser Beruf verstösst eindeutig gegen das, was uns die Bibel ganz allgemein bezüglich der Sexualität lehrt, nämlich dass der Geschlechtsverkehr einzig und alleine in der Ehe ausgelebt werden darf. Hierzu haben wir genügend Aussagen in der Schrift, um diese Position zu jeder Zeit und in jeder Epoche zu erhärten.
 
Ist nun aber die Berufsgattung des Schauspielers grundsätzlich und unwiderlegbar von der Heiligen Schrift her als unmoralisch und sündhaft einzustufen? Ich wage das zu bezweifeln. Sogar der Beruf des Soldaten wird, obwohl es in diesem Beruf vor allem um das Töten von Menschen geht, nicht als notwendigermassen sündhaft eingeordnet. Ich muss zugeben, dass ich schon von manchem Schauspiel und Theaterstück sehr wertvolle Sachverhalte lernen durfte, die mir auf diesem Weg auf sehr eindrucksvolle Art und Weise weitergegeben wurden, z.B. bei Shakespeare, um nur einen zu nennen. Auch dann noch, wenn das Schauspielen nur der Unterhaltung dienen würde, ist es nicht Sünde, da die Bibel sich nicht allgemein gegen Unterhaltung wendet, sondern dagegen, dass die Unterhaltung und das Vergnügen unser Leben beherrscht und uns wichtiger wird als Gott. Nur weil eine Berufsgattung Gefahren in sich birgt, heisst das nicht, dass die ganze Berufsgattung deshalb verworfen werden darf. Ich kenne zu viele Schauspieler, die einen grossen Segen für ihre Umgebung darstellten und der Menschheit durch ihren eigenen Wandel viele göttliche und moralische Prinzipien weitergeben konnten. Wir müssen es dem einzelnen Menschen selber überlassen, ob er mit den Gefahren in seinem Beruf fertig werden kann oder nicht, sonst fangen wir an, unbiblische Gesetze aufzurichten und die Menschen zu bevormunden.
 
Zudem stimmt es nicht, dass uns durch Bilder keine grundsätzlichen geistlichen Wahrheiten weitergegeben werden können. Sogar die Schrift selber macht uns dies klar. Ich hätte manche biblische Wahrheiten niemals verstanden, wenn ich sie nicht einmal als gezeichnete Bilder vor mir gesehen hätte. Darum verwendet die Bibel ja so viele Bilder und Gleichnisse, welche fast danach schreien, gezeichnet zu werden. Bilder eignen sich sehr gut dazu, komplexes und abstraktes Material darzustellen, um uns gewisse Zusammenhänge klar zu machen. Eine Gefahr besteht erst dann, wenn wir ein zu grosses Gewicht auf Bilder legen und unser Sprachvermögen dadurch verkümmert. Wenn dies geschieht, haben wir eine wichtige Priorität, welches klar in der Bibel verankert ist, nämlich das geschriebene und gesprochene Wort, wie es Bruder Tozer ebenfalls betont, vernachlässigt. Dies würde dann schlussendlich zu einem gravierenden geistlichen Schaden führen, wenn es nicht korrigiert wird.
 
Bruder Tozer macht noch folgende Aussage:
 
"Ich bin gegen den christlichen Film, weil er einen schädlichen Einfluss auf alle hat, die damit in Berührung kommen."
 
Auch diese Aussage ist viel zu einseitig und deshalb nicht wahr. Ich wäre einverstanden, wenn er gesagt hätte, dass viele christliche Filme auf viele Menschen, die damit in Berührung kommen, einen schädlichen Einfluss haben, und dazu noch einige praktische Beispiele gegeben hätte, die man nachprüfen könnte. Da jedoch das Medium Film ein neutrales Werkzeug darstellt, wie er ja selber zugibt, kommt es sehr darauf an, was damit gemacht wird. Leider ist es so, dass viele christliche Filme das biblische Niveau nicht halten. Ich durfte aber auch schon von christlichen Filmen profitieren und ich kenne auch einige Geschwister, welche durch solche Filme den entscheidenden Impuls bekommen und sich dann zum Herrn Jesus bekehrt haben. Wenn Bruder Tozers Aussage stimmen würde, wäre so etwas nicht möglich. Zeige mir einen einzigen Menschen, der durch pornographische Bilder oder Literatur etwas gutes hervorgebracht hat. Ein schlechter Baum bringt schlechte Früchte (Mtth. 12, 33). Wenn nun aber der - vermeintlich - schlechte Baum plötzlich gute Früchte bringt?
 
Wir müssen uns noch eine grundsätzlich Frage stellen. Was nützt es, Menschen mit dem Wort Gottes zu erschlagen, wenn ihre ganze bisherige Lebenserfahrung es nicht zulässt, dass das Wort Gottes zu ihnen reden kann? Wie hätte z.B. eine Karla Faye Tucker jemals zum Glauben gefunden, wenn gewisse (sogar erst noch gemässigt charismatische!) Christen nicht bereit gewesen wären, den weiblichen Strafgefangenen im Todestrakt in Texas mit Muppets (kleine Puppen, also einem Schauspiel) zu begegnen? Viele dieser weiblichen Gefangenen wurden bereits von sogenannten Christen auf eine Art angepredigt, dass sie für eine normale Predigt kaum noch offen waren. Lässt sich Jesus dadurch aufhalten, zu ihnen zu kommen und auf eine andere Art zu ihnen zu reden, nämlich so, wie sie es aufnehmen und verstehen können? Wenn es nach gewissen Christen ginge, ja. Ich bin sehr froh, dass es Geschwister gibt, die nicht auf diesen gesetzlichen Stumpfsinn hören und trotzdem hingehen und das tun, was ihnen der Herr aufs Herz gelegt hat.
 
Karla Faye Tucker wurde im 3. Februar 1998 als erste weisse Frau seit über 100 Jahren in Texas durch eine tödliche Injektion hingerichtet. Aber nicht bevor sie etliche ihrer Mitgefangenen ebenfalls zum Glauben geführt und sichergestellt hatte, dass für ihr geistliches Wachstum weiterhin gesorgt wurde. Ein Bruder einer der Personen, die sie (dazumal in ihrem "alten" Leben) brutal ermordet hatte, war so sehr von ihrem neuen Leben überzeugt, dass er sich sogar für die Umwandlung der Strafe in lebenslänglich einsetzte. Er sagt heute aus, dass Karlas Vorbild ihm in seinem eigenen Glaubensleben eine grosse Hilfe war. Folgende Websites geben davon Zeugnis:
 
https://www.geocities.com/CapitolHill/Senate/2903/ <https://www.geocities.com/CapitolHill/Senate/2903/>
 
https://www.geocities.com/RainForest/Canopy/2525/karlamain.html <https://www.geocities.com/RainForest/Canopy/2525/karlamain.html>
 
Ich könnte nun einiges mehr schreiben, will es aber damit bewenden lassen und hoffe, dass ich klar gemacht habe, um was es mir geht. Als Christen müssen wir lernen, sachlicher und nüchterner zu werden. Wir müssen unsere Aussagen anhand der Realität überprüfen und nicht nur diejenigen Beispiele nehmen, die unsere These oder Meinung unterstützen, sonst sind wir nicht wahrhaftig. Wie können wir behaupten, dass wir den Herrn Jesus lieben, der ja selber die Wahrheit ist, wenn wir die Wahrheit nicht lieben, sondern Lügen verbreiten, weil wir zu faul sind, unsere Aussagen wirklich nüchtern zu überprüfen? In diesem Sinne hoffe ich, dass einige Geschwister ihre Herzenshaltung, auch in anderen Fragen, einmal gründlich überprüfen.
 
Ganz liebe Grüsse
 
Peter 
 
 
 
 
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