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Frage 1866

Gotteslästerung in frommem Gewand
 

Liebe Geschwister im Herrn,
 
per Zufall wurde ich auf ein neues "Bibelübersetzungsprojekt" https://www.bibel-in-gerechter-sprache.de/ aufmerksam. Verantwortlich dafür ist die "Evangelische Akademie Arnoldshain".
Wohl aus irrationalen Gründen massiven Unglaubens heraus wird hierbei versucht, Gott feministisch zu interpretieren, mit weiblichen Eigenschaften zu belegen und entsprechend Gottes Wort zu verfälschen (es handelt sich NICHT um eine Übersetzung, sondern um eine Ablehnung des Gottes, der sich in der Heiligen Schrift geoffenbart hat und der entsprechend pervertiert dargestellt werden soll):
 
"Zwischen den Jods/Anführungszeichen wird ein - wechselnder - Lesevorschlag für den Gottesnamen stehen, wie z.B. GOTT, Adonaj, der Ewige, die Ewige, die Eine, der Eine, SIE, ER, DU etc. "
 
Ein Übersetzungsbeispiel aus 1Mose:

27Da schuf Gott die Menschen als göttliches Bild, als Bild Gottes wurden sie geschaffen, männlich und weiblich hat er, hat sie, hat Gott sie geschaffen. [...] 31Und Gott sah alles, was sie gemacht hatte.
 

Die Mitarbeiter scheuen sich dabei nicht, völlig offen und in vorwitzig-frecher Art, den heiligen Gott der Bibel zu lästern:

Neu übersetzen heißt, keine neue Bibel schreiben, nur den alten Glauben ins Heute übersetzen. Und dabei fällt auf: Die Gott ist ewig schon weiblicher als Mann glaubt. (Mechthild Werner)

Sprachwissenschaftlich völlig unsinnige Behauptungen und Übersetzungen werden dort mit häretischen Irrlehren (der Geist Gottes sei keine Person) gepaart verbreitet:

"Gewöhnlich wird von dem Geist (männlich) gesprochen, im Griechischen steht hier das Wort pneuma (neutrum). In der Hebräischen Bibel heißt Gottes Geist ruach (weiblich). Die ruach ist die Kraft Gottes, sie ist Bewegung. Mit der Übersetzung „Geistkraft" wollen wir sichtbar machen, dass Gottes Geist keine Person ist, sondern Dynamik, schöpferische Lebenskraft, die befreiend wirkt – und im Deutschen ein grammatisch weibliches Geschlecht hat "

Zum Erscheinungsdatum und Ort dieses Projekts:
"Wir haben also allen Grund, weiter davon auszugehen, dass die „Bibel in gerechter Sprache" wie geplant im Jahr 2006 im Gütersloher Verlagshaus erscheinen kann."
 

Dazu fallen mir zwei Schriftstellen ein:
Roem 1:22 Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden !
 

2Tim 3:1 Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden.
 

Solche Lästerungen sind kennzeichnend für die Kirche des zukünftigen Antichristen (Offb 17/18) !

Der Herr kommt bald !
P.