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Frage 1911 Die künftige Weltreligion Seite

Kapitel 26 · Die künftige Weltreligion Seite 576 und 577

 

1986 trafen sich in Amsterdam über 10.000 christliche Führungspersonen, um eine Strategie zur Evangelisation der Welt zu entwerfen. Finanziert wurde dieses Treffen mit 21 Millionen Dollar von der Billy Graham Evangelistic Association. Auf dieser Konferenz erklärte Leighton Ford:

»Predigt das Evangelium, aber seid nicht so negativ, dass ihr euch weigert, euch mit denen zusammenzuschließen oder zusammenzuarbeiten, die zu einer Gruppe gehören, die ein anderes Evangelium verkündet.«

Nachdem er sie in Kalkutta besucht hatte, sprach er begeistert von Mutter Teresa, obwohl sie beständig den Rosenkranz für ihre eigene Errettung betete und den Buddhismus, Hinduismus, Islam und andere Religionen als annehmbare Wege zu Gott ansah.

Billy Graham geriet bei seiner Lobrede unmittelbar nach ihrem Tod noch mehr ins poetische Schwärmen über Mutter Teresa:

Wie Prinzessin Diana für Millionen Menschen eine Königin der Herzen war, so war Mutter Teresa eine Königin der geistlichen Herzen … Wir bewundern sie beide auf verschiedene Weise … Ich kannte sie [Mutter Teresa] seit etlichen Jahren, und ich hatte das Vorrecht, mich bei mehreren Anlässen mit ihr zu treffen. Das erste Mal war dies in ihrem Haus für Sterbende in Kalkutta. Ich hatte eine wunderbare Stunde der Gemeinschaft im Herrn mit ihr … Als sie den Raum betrat und mich begrüßte, spürte ich, dass ich tatsächlich einer Heiligen begegnete …

 

Sie war eine der demütigsten und lieblichsten Diener Gottes, die ich jemals kennen gelernt habe … [und] voller Hingabe an die Person Christi …[33]

 

 

Die große Tragödie von Mutter Teresa

Es gibt niemanden, der ökumenischer wäre oder von der Welt und zahlreichen führenden Evangelikalen mehr in Ehren gehalten würde als Mutter Teresa, Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe und deren Leiterin bis zu ihrem Tod Anfang September 1997. Am 2. Oktober 1994 erhielt sie den U Thant-Friedenspreis (U Thant ist Buddhist). Der Preis wurde vom Hinduführer und Uno-Guru in San Gregorio überreicht, dem Kloster der Missionarinnen der Nächstenliebe in Rom, zur Würdigung ihres »schlaflosen Dienstes an der Menschheit«[34].

 

Die ganze Welt kennt diesen aufopfernden Dienst und bewundert Mutter Teresa dafür, dass sie Obdachlose aus den Gossen Kalkuttas aufliest und sich um sie kümmert. Doch welche Tragödie, dass diese bedauernswerten Kreaturen dann von einem sauberen Bett in eine Ewigkeit ohne Christus geschickt werden, ohne dass ihnen das Evangelium gesagt wurde, welches allein sie erretten könnte! Es ist ein Evangelium, das Mutter Teresa als lebenslange Katholikin leider nicht kannte. Sie sagte oftmals, dass sie denen, die sie tröstete, verhelfen wollte, »ein besserer Hindu, ein besserer Muslim, ein besserer Katholik, ein besserer was immer sie sein mögen …« Die Bibel warnt, dass »Jesus Christus … der wahrhaftige Gott und das ewige Leben [ist]. Kinder, hütet euch vor den Götzen!«, doch im Gegensatz dazu sagt Mutter Teresa jedem ungeachtet seiner Religion: »Du musst das annehmen, was Gott nach deinen Gedanken ist.«[35]

 


Kapitel 26 · Die künftige Weltreligion, Seite 578

 

John MacArthur besuchte Mutter Teresa im August 1988 in Kalkutta und berichteteim Gegensatz zu Leighton Ford und Billy Graham:

Wir stellten ihr Fragen, die vielleicht ihren geistlichen Zustand aufdecken würden. Ihre Antworten waren besorgniserregend: »Ich liebe und respektiere alle Religion« – eine undenkbare Bemerkung im Licht der teuflischen Hauptreligionen Indiens. »Alle meine Menschen sterben wunderbare Tode«, sagte sie mir. Ich bin davon überzeugt, dass Mutter Teresa den Sterbenden einen falschen Trost bietet.[37]

Wir wollen nicht Mutter Teresas Aufrichtigkeit oder Ernsthaftigkeit in ihrer großen persönlichen Aufopferung in Frage stellen. Doch liegen bedenkliche Fakten vor, sogar über die medizinisch-praktische Seite ihres Dienstes. Zahlreiche ehemalige Bedienstete in ihren Kliniken und Visite führende Ärzte berichten, dass Patienten nicht die richtige Behandlung erhielten und dass die Betten, Möbel und der allgemeine Zustand für ein Krankenhaus unangemessen waren. Diese Berichte von vielen verschiedenen und unabhängigen Beobachtern scheinen unbestritten zu sein. (Anm: Beispiele in [38],[39])

 


Kapitel 26 · Die künftige Weltreligion, Seite 589

 

In einem exklusiven Interview in einer Sonntagsbeilage der Zeitung Parade sagte Billy Graham:

»Ich selbst und mein Missionsdienst halten völlig fest an den fundamentalen Glaubenssätzen des christlichen Glaubens. Aber als Amerikaner respektiere ich andere Wege zu Gott – und als Christ bin ich aufgerufen, sie zu lieben.«[59]

Doch es gibt keine »anderen Wege zu Gott«, es sei denn, Jesus habe sich geirrt, als er sagte: »Ich bin der Weg … niemand kommt zum Vater als nur durch mich« (Joh 14,6).

 


Quelle:

https://clv.dyndns.info/pdf/255272.pdf

Dave Hunt, Die okkulte Invasion

Die unterschwellige Verführung von Welt und Christenheit

 

Spezifische Quellenangabe innerhalb

des Buches von Dave Hunt, Die okkulte Invasion

 

[33]. The Baptist Standard, 10. September 1997.

[34]. Christian News, 31. Oktober 1994, S. 17.

[35]. Desmond Doig, Mother Teresa:

 Her People and Her Work (Harper & Row, 1976), S. 156.

[37]. Masterpiece, Winter 1988, S. 6.

[38]. Christopher Hitchens, The Missionary Position:
Mother Teresa in Theory and Practice (London and New York: Verso, 1995), S. 39-40.

[39]. Hitchens, Teresa, S. 45.

[59]. Colin Greer, »The Rev. Billy Graham reflects on his faith, his country and his life«, in Parade, 20.

Oktober 1996, S. 4.

ein anderes Evangelium

Beispielhaft hier Graham und Mutter Theresa

 

Lieber Hans-Peter,

Du hast doch schon mal eine Forumfrage gehabt zum Thema ein anderes EVANGELIUM.

Kann eine Forumfrage sein: Fragetext:

Seit ProChrist'93 (war selber auch dabei) habe ich ernsthaft Bedenken gegenüber ein solches Evangelium, das dort verkündigt wird. Billy Graham ist ja nicht von der Bewegung "ProChrist" zu trennen.

 

Fast wäre ich 1993 auch aufgestanden, um das "Übergabegebet" mitzusprechen (auch so 2003 fast wieder), doch der Heilige Geist, der in mir wohnt, erinnerte mich jeweils an die unfehlbaren Worte der Heiligen Schrift, dass ich bereits

a) Kind Gottes bin (Joh1,12),

b) den Heiligen Geist besitze (Römer 8-10; Eph 1,12 und folgende Verse).

2002 standen dann sogar Geschwister von mir auf, und als ich sie hinterher darüber befragte, war da eine große Unkenntnis gegenüber den unterschiedlichen Bedeutungen von:

--Busse (auch für Wiedergeborene immer wieder nötig, damit die praktische Gemeinschaft mit Jesus wiederhergestellt wird) und --einmalige Umkehr (mit Taufe im/durch/mit Heiligem Geist == Wiedergeburt)

 

Dadurch, dass die Gefühle an diesen Abenden übermäßigen angesprochen wurden, ist es kein Wunder, dass die von ihren Heimat-"Kirchen" sowieso gewohnten Rituale "aufstehen", "nachsprechen", "mitsingen" dort mitgemacht werden.

Inkonsequent fand ich von den meisten, die dort mitbeteten (mitmurmelten), dass sie dem vorhergegangenen Aufruf zum "Nachvornegehen" nicht nachkamen.

Es wurde explizit darauf hingewiesen, dass dies ein äußeres Zeichen der inneren Busse sei.

Ausserdem habe ich in den Vorträgen 1993 und 2003 eine große Vermischung

bemerkt:

[wenig] vom Evangelium und

[viel] von der Unvermögenheit von uns Menschen Doch Jesus ist nicht nur für unsere Schwachheit gestorben, sondern gerade wegen unserer Sünden!

Später wird dann mit großen Zahlen von den "ausgefüllten Entscheidungskärtchen" geprahlt. Nach dem Motto: "Der Erfolg gibt uns Recht".

LG christian T. /AT