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Frage 1956   ProGenesis

Hallo Hans Peter,
wie verhält es sich eigentlich mit den Urmenschen.
Wissenschaftlich geht man ja von mehreren zehntausend Jahren aus.

Was sagt die Bibel dazu aus? (die ersten Menschen waren ja Adam und Eva)
Wie ist mit den Höhlenfunden und der Rekonstruktion der Menschlichen Entwicklung?
Anhand von den unterschiedlichsten Skelettfunden hat der Mensch ja auch eine rein äußerliche
Entwicklung durchlaufen (Kopfgröße, verschiedene Wirbelsäulen usw.)
Ebenso würde es mich interessieren, wie es sich mit den Dinosauriern anhand der Altersangaben verhält.
Vorab vielen Dank für deine Mühen.

Lieben Gruß Jörg

 
Hallo Jörg,  27.06.05

> Wissenschaftlich geht man ja von mehreren zehntausend Jahren aus.

Ein Teil der Wissenschaftler geht von einem Zetraum von mehreren hunderttausend Jahren aus.

> Was sagt die Bibel dazu aus? (die ersten Menschen waren ja Adam und

> Eva)

Du stellst ja schon selbst fest : die ersten Menschen waren ja Adam und Eva.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

> Wie ist mit den Höhlenfunden und der Rekonstruktion der Menschlichen

> Entwicklung?

Funde sind Funde und als solches Fakten. Die Frage der Interpretation der vorliegenden Fakten gerät bei vielen aber zu einer rein unwissenschaftlichen Spekulation. Diese Pseudo-Rekonstruktionen z.B. von gebeugt laufenden, affen-ähnlichen Neandertalern sind ja bereits widerlegt. Genauso wie es nun einmal reine Spekulation ist, ob ein Dino nun rote oder grüne Haut hatte, genauso wenig kann man aus den Knochen eines an Arthritis erkrankten Neandertalers ablesen, daß alle Neandertaler vornübergebeugt liefen.

> Anhand von den unterschiedlichsten Skelettfunden hat der Mensch ja

> auch eine rein äußerliche Entwicklung durchlaufen (Kopfgröße,

> verschiedene Wirbelsäulen usw.)

Das nun sind keine Fakten. Das ist Interpretation. Rein spekulative Interpretation.

Ja, es gibt Wissenschaftler, die BEHAUPTEN, daß es eine "Entwicklung" gab.

Aber sie können es nicht beweisen.

Genauso gut können ja einfach stark verschiedene Menschentypen nebeneinander hergelebt haben, wie auch heute noch (Papua & Pygmäen z.B).

Und am Beispiel Kopfgröße sieht man ja den Irrsinn der "Wissenschaftler".

Da erklären sie immer wieder lang und breit, daß Gehirnvolumen etwas mit Entwicklung zu tun hätte. Dabei übersehen sie, daß das Hirnvolumen der Neandertaler größer war. Waren die deswegen auch schlauer ? Auch bei heute lebenden Menschen gibt es massive Schwankungen in Schädelgröße und Hirnvolumen, ohne daß entsprechende Unterschiede in der Intelligenz sichtbar wären.

Außerdem sind einige der angeblichen Vormenschen schlichtweg Fälschungen.

Bei manchen ist das ja schon bewiesen. Der Piltdown-Mensch z.B. wurde aus

Affen- und Elefantenknochen zusammengesetzt und dann "rekonstruiert".

Ebenso der Nebraska-Mensch (Schweineknochen) und der Peking-Mensch (Affen- und Menschenknochen gemischt) und der Java-Mensch (Affenknochen)

> Ebenso würde es mich interessieren, wie es sich mit den Dinosauriern

> anhand der Altersangaben verhält.

Wie ist die Frage gemeint ?

Falls es darum geht, daß du die angeblichen 65 Millionen Jahre nicht mit den 6000 Jahren der Bibel zusammenbringst, kann dir geholfen werden :

1.Es gibt Dinosaurierspuren direkt neben Menschenspuren in derselben Gesteinsschicht. Dreizehige Dinos, Bronto/Brachiosaurier und Menschenspuren DIREKT nebeneinander. Z.B. im Paluxy-Flußbett in Texas.

Davon gibt es auch Fotos.

2.Woher kommen wohl die zahlreichen uralten Drachenlegenden, die quer über die Kulturen verstreut sind ? Phantasie ? Wohl kaum, dafür sind sie doch zu genau. Erklärung : Menschen und Dinosaurier sind sich bis zum Aussterben letzterer schon mal über den Weg gelaufen. Und wenn sich ein Mensch in einem Felsvorsprung versteckt, und der heiße Atem einer Tyrannosaurus rex bläst dir ins Gesicht, dann kann Mensch schon mal auf "feuerspeiende Drachen" kommen. Das ist natürlich reine Spekulation und völlig aus der Luft gegriffen, aber die BBC-Dinosaurier-Filme sind es genauso. Woher wollen die denn alles so genau wissen ? Die Wissenschaftler sind sich noch nicht mal einig, ob T-Rex nun ein Jäger oder Aasfresser war...

3.Aussterben der Dinosaurier : Möglicherweise dramatisch veränderte Lebensbedingungen nach der Sintflut. (z.B. Zuwenig Futter in der Anfangszeit ->Verhungern)

All diese Dinge sind bekannt, werden aber von der Mehrheit der Wissenschaftler beharrlich ignoriert, weil die Schöpfung von vorneherein als "unwissenschaftlich" ausgeschlossen wird. Aber jede Theorie, die nur weit genug von der Schöpfung entfernt ist, wird begierig aufgesaugt - und sei sie noch so konfus. So wird zum Beispiel hartnäckig behauptet, daß sich in Gesteinsformationen IMMER die Einzeller unten befinden und die hoch entwickelten Tiere oben. Doch an den meisten Orten der Erde sind in allen Schichten alle Lebewesen bunt gemischt, was auf eine Sintflut hindeutet.

Thomas Roser

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ProGenesis

 
Hallo Jörg, 27.1.05
 
wie du selbst richtig anmerkst war der erste Mensch Adam. Die Bibel bezeugt das sehr häufig.
 
Nun versuchen die Menschen, die der biblischen Botschaft nicht glauben wollen, einen Ersatzglauben zu konstruieren. Es ist für mich immer wieder faszinierend, dass tatsächlich alle Menschen glauben. Leider sind die wenigsten gottgläubig.
 
Zu deinem Beispiel von der menschlichen Entwicklung möchte ich dir ein praktisches Beispiel geben.
 
Meine Brüder sind Jahrgang 1960 und 1975. Ich selbst bin Jahrgang 1957. Jetzt lass uns einmal annehmen, wir wären einige Jahrhunderte früher geboren und hätten in unserer Familie noch eine Familiengruft in einer Höhle. (Ganz nebenbei ist das eine biblische Einrichtung, wie man bei Abraham, Isaak und Jakob und der Macpelah-Höhle von Hebron sehen kann).
 
In dieser Höhle werden also irgendwann meine Brüder und ich beerdigt. Nach einiger Zeit kämen ein paar Evolutionisten und würden sofort eine "Entwicklung" feststellen.
 
1957 Größe 169 cm
1960 Größe 174 cm
1975 Größe 179 cm
 
Mit ihren Altersbestimmungsgeräten würde sie auch die richtige Reihenfolge ermitteln können. Das bei den Altersangaben statt ein paar Jahren etliche zehntausend Jahre herauskommen würden, dass läge halt an der Fehlinterpretation der Meßergebnisse.
 
Wer Gott naht muss glauben das ER ist (das es IHN gibt), er muss auch glauben, dass das was man sieht nicht aus Erscheinendem (Dinge die man sehen, betasten, etc. kann) geworden ist. Lies den Anfang von Hebräer 11.
 
Du glaubst immer, die Frage ist wem?
 
Ulrich 

ProGenesis