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17.05.2001

Frage 197

Lieber Bruder , ich finde den Artikel von Benedikt Peters zum einen sehr wahrhaftig, weil er die Gabe des Heiligen Geistes sehr ernst nimmt und im biblischen Sinne

entfaltet. Ich empfinde hier eine aufrichtige Verbundenheit.
 
Als Mitglied der Geistlichen Gemeindeerneuerung (Charismatischen Bewegung) in Deutschland sehe ich allerdings zwei Lehrunterschiede:
 
Zum einen glaube ich anders wie B. Peters, daß die übernatürlichen Gaben
des Heiligen Geistes nicht auf die Zeit des Neuen Testaments beschränkt sind. Jesus sagt zu den Jüngern: Ihr werdet größere Taten tun als diese.....
 
Ich selber schätze das Sprachengebet, das meinen inneren Menschen auferbaut und mich auf Gott ausrichtet.
 
Zum anderen berichtet die Bibel von Bekehrten, zu denen
die Apostel reisten, weil sie noch nicht den Heiligen Geist empfangen hatten. Die Erfüllung mit dem Heiligen Geist wird hier als besondere Gabe den Gläubigen zugesprochen.
Sie bricht bei uns Christen oft dann durch, wenn wir Selbstkontrolle loslassen und uns ganz für das Wirken Gottes in uns öffnen können.
 
Die Bibel sagt: "Trachtet nach der prophetischen Gabe....
 
das versuchen wir auf unserer Homepage www.gebetswaechter.de
 
Machen Sie einmal eine kleine Übung:
 
Legen sie Gott eine ganz wichtige Frage vor,
 
schreiben Sie sie auf ein Blatt Papier.
 
Und dann bitten Sie Ihn zu antworten.
 
Dann schreiben sie auf, was Ihnen  in der
Gegenwart des Hlg. Geistes in den Sinn kommt.
 
Wenn Ihnen nichts kommt, versuchen Sie es ein paar Tage später noch einmal.
 
Herzl. Grüße , Arnd Kischkel, Wörnersberger Anker

18.05.2001

Lieber Arndt

Zunächst zu einem von Dir zitierten Bibeltext:

Joh 14,12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe.

In den Evangelien hat der Herr gewirkt,  und dies vor allem auf den Leib bezogen. In der Apostelgeschichte, nachdem der HERR aufgefahren war,  (Zusammenhang in Joh 14 beachten,) und der heilige Geist auf diese Erde kam (Taufe mit Heiligem Geist),  wirkt der Herr nun durch den Heiligen Geist vom Vater durch die echt Wiedergeborenen . Diese Werke sind nicht mehr, sondern grösser in ihrer Art, eben geistliche Werke. Darum wirkt Gott jetzt nicht mehr in Form von Zeichen und Wundern,  sondern durch Geist.  Es sind geistliche Werke. Zeichen war da um etwas anzukündigen. Jetzt wo das Wort und der Glaube und  Geist da ist, braucht es keine Zeichen mehr.

Dann  zu den kleinen  Übungen: A)   Wenn keine Selbstkontrolle mehr da ist, wer übt dann die Kontrolle aus?  Wo steht so eine "Anleitung"  im Worte Gottes?  Ich habe Transzendentalen Meditation ( Maharishi Mahesh Yogi) betrieben.  Ich kam nur durch Busse wieder davon frei.  Wenn ich "von Sinnen bin",. ein Ausdruck,  den der Apostel mal benützen musste, steht ausgerechnet in:

1Kor 14,23 Wenn nun die ganze Versammlung an einem Orte zusammenkommt und alle in Sprachen reden, und es kommen Unkundige oder Ungläubige herein, werden sie nicht sagen, daß ihr von Sinnen seid? --

b)   1.  Ich will nur die Bitten haben,  die mir Gott gibt.  (1. Joh Br.)   Wenn ich selber Bitten aussinne,  kommt nur irdischer Plunder heraus.  2. Was mir in den Sinn kommt, ist schlechthin Unsinn, also lese ich lieber DAS  Wort, und der Geist führt mich in DIE Wahrheit ein und der Herr kann mich dann  für Sich brauchen. In diesem Sinn komme ich von mir selbst frei.

In diesem Sinne liebe Grüsse

Hans Peter


Lieber Arnd,
Ich find die Art wie du geschrieben hast sehr gut. Das war wirklich in Liebe. Gerade in diesem Bereich wird oft nur geschossen. Du hast in deinem Beitrag geschrieben, dass das Sprachengebet dich selbst auferbaut. Wenn man dies Stelle in 1. Kor 14 liest, ist das aber ehre ein Tadel, da Gott uns Gaben gegeben hat, für den Dienst in der Gemeinde. Darum geht es in den Kapiteln vorher, dass jede Gabe für die Gemeinde gegeben nicht zur Selbstauferbauung.  außerdem würde sonst  die Aussage totaler Käse sein, dass das Sprachenreden als Zeichen für Ungläubige ist (1. Kor.14,22-Schlüsselvers) wenn du nicht dieser Auffassung bist,  musst du mir diesen Vers erklären. Die Stellen in der Apostelgeschichte:  Wenn man Apg . 1, 18 liest, sagt Jesus, ihr werdet meine Zeugen sein, in Jerusalem, Samaria....Und wenn man liest , wo die Handauflegung passiert, wird man dort genau die Worte finden...
Außerdem wäre ein Studium über Sprachengebet zu empfehlen....da die Sprachenrede immer nur im Zusammenhang mit Juden stattfindet ->  Sprachenrede ist ein Gerichtszeichen Israel, siehe Apg 2 und Jesaja 28,10ff....Ich find es immer sehr wichtig alles zu prüfen, was man macht. Ich komme auch aus so einer Szene in der Leuten in Zungen gebetet haben (in der Bibel kein Gestammel, sondern eine Sprache, die gesprochen wird...) Die Leute waren gar nicht bekehrt! Und es wird in diesen Kreisen gesagt, wer in Zungen redet ist ein Zeichen für seine Wiedergeburt. Außerdem hab ich festgestellt, dass dort keine Liebe zum Wort Gottes war und seiner Person, sondern es nur um den eigenen Kick geht. Es gibt Leute die durch dieses praktizierte Zungenreden (nicht biblisch) jetzt mit diversen Zungengeister belastet sind. Das ist eine ganz ernste Sache. .Ich wünsche dir von Herzen, prüfe in Gottes Wort, glaub nicht mir sondern prüf das nach... wenn du ehrlich vor Gott um Weisung bittest, er wird dir das klar machen, weil er selbst durch sein Wort redet.
Noch ein kleiner Tipp, es werden oft Stellen aus Zusammenhang gerissen. Pass auf, an "wen" das ist "was" geschrieben steht und "warum"....das hat mir sehr geholfen ..
IN IHM
dein dani