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Frage 1991

Lieber Hans Peter,
 
ich habe auf Deiner Webseite nach Beiträgen und Artikeln über die (Un)-verlierbarkeit des Heils gesucht und habe u.a. den Artikel von  J. G.  Fijnvandraat gefunden ..\themen\glauverl.htm.
 
Er schreibt u.a.:
 
unter "Ja, aber . . ."
 
Die Lehre von der Auserwählung ist für das Kind Gottes die feste Grundlage für die Unumstößlichkeit seiner ewigen Errettung! Wie diese Lehre damit übereinstimmt, daß der Sünder verantwortlich ist, sich zu bekehren, ist eine andere Sache. Dieses Problem brauchen wir hier nicht zu lösen.
 
und unter "Hat der Mensch denn keinen freien Willen?"
 
Vor dem Sündenfall hatte der Mensch tatsächlich einen freien Willen, d. h., er hatte die Möglichkeit - nicht das Recht -, sich gegen Gott zu entscheiden. Aber nach dem Sündenfall ist jeder nicht wiedergeborene Mensch ein Sklave des Teufels. Deshalb muß der Sünder sich auch aus der Macht Satans zu Gott bekehren (Apostelgeschichte 26, 18). Erst der Wiedergeborene wird ein Diener Jesu Christi und findet Gefallen daran, Gottes Willen zu tun.
 
Niemand ist etwa durch ein Leben der Hingabe errettet, sondern nur deshalb, weil er von neuem geboren ist und durch Gottes Macht bewahrt wird. Es ist auch nicht so, daß ein Mensch selbst wählt, am Platz der Errettung zu bleiben, sondern Gott hat ihn auserwählt (Epheser 1, 4). Wer das Abfallen von Heiligen lehrt, kommt mit der Lehre der Auserwählung in beständigen Konflikt. Ein Mensch wird eben nicht durch seinen vermeintlich „freien" Willen an den Platz der Errettung gebracht. Der Wille des Menschen ist so durch und durch sündig und böse, daß niemand errettet werden könnte, wenn Gott in seiner Gnade nicht Menschen vorherbestimmt, berufen und auserwählt hätte.*)
 
*) Zur Verantwortlichkeit des Sünders, sich zu bekehren, vgl. die Seiten 10 und 15
 
 
Vertritt er damit nicht die "einfache" Prädestination?
 
 
Martin/gmx.de
 
 
Lieber Martin

Die Schwierigkeit landläufig ist die, dass zwischen Auserwählung und Bestimmung unterschieden werden muss. Wie ich letzte Wo schon geschriebenen habe, ich bin am schreiben....

in IHM
Hans Peter

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