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Frage 350

 Lieber Josua

da noch ein Gedanke zu Gestern Abend:

  Die Voraussetzungen des Gebets:

Aufgrund der Hebräischen und griechischen Wörter dafür sowie nach unserer
Definition gibt es sieben Voraussetzungen für unser Gebet:

1. Wir setzen voraus, daß Gott eine Persönlichkeit ist, so daß wir mit Ihm
eine ich-und-Du-Beziehung haben können.

2. Eine weitere Voraussetzung ist die Nähe (imminence) Gottes; Er ist uns
nahe und kann unsere Gebete hören.

3. Gott ist allgegenwärtig (omnipresent); Er ist überall. Ganz gleich, wo
wir uns befinden, Er hört uns.

4. Gott ist souverän. Wir glauben, daß Er der Herr der Schöpfung ist und
alles Zustandebringen kann, was nötig ist, um unsere Gebete zu beantworten.

5. Gott ist allwissend. Er weiß alles und weil darum auch, wie Er unsere
Gebete am besten beantwortet.

6. Wir setzen Gottes Allmacht voraus. Weil Er allmächtig ist, kann Er
unsere Gebete beantworten wenn Er will.

7. Wir setzen Gottes Verheißungen voraus; daß verheißen hat, auf unsere
Gebete zu hören.


Liebe Grüsse

Hans Peter

from:   Ariel


Lieber Hans Peter
Ich danke für dein Mail.
Ich finde die Punkte gut, doch Du hast nur die Seite Gottes, welche
zweifellos fehlerfrei ist und an der wir nicht zweifeln dürfen, wenn wir
erhört werden wollen.
Für mich fehlt, dass wir nur dank/durch Jesus eine freie Leitung zum Vater
haben dürfen und dass das Gebet ungehäuchelt sein muss.
Im Geist, was eine Wiedergeburt voraus setzt. Ich denke, wenn wir reine
Hände aufheben und ungehäuchelt zu Ihm um etwas bitten, können wir sicher
sein, dass er uns erhören wird.
Es kann (muss aber nicht) durchaus auch mal ein Gebet eines bekehrten,
nicht neugeborenen Menschen (z.B. um Gnade) erhört werden.
Was meinst du dazu?

Im HERRN verbunden
                                      Josua


Lieber Josua

ja es ist enorm wichtig,  dass ein Gebet nicht in Heuchelei gesprochen wird. Ich denke, dass ein geheucheltes Gebet nur in den Zusammenkünften möglich ist. Denn wenn kein Zuhörer dabei ist, was soll dann die Heuchelei? Dann ist es auch so, dass kein Christ  ein Heuchler auch kein Hurer,  Feiger  usw.  ist,  beziehungsweise sein kann. 

I NB.:  In der Bergpredigt  Mt 5 - 7 hat unser Herr nicht zu Christen gesprochen. Es gab ja damals noch Keine.   Auch ist das  " Vater unser"  sicher kein Gebet für Christen. Aber wir sehen darin  moralische Grundsätze und die sind in der Regel Heilszeiten übergreifend.  Aber das hatten wir ja schon mal behandelt?

In IHM
Hans Peter