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Frage 408 Herr der Ringe                   

Siehe auch:   Siehe auch: https://www.betanien.de/Material/Tolkien.htm

Frage 324   Frage 267  siehe auch 448

Die Gefahr des christlichen Films  
Musik, Theater und Tanz im Dienst des Evangeliums?

Reinhard W. B
Lieber Br.

Ich verstehe nun fast nichts mehr!
Im CLV wurde ein Buch vorgestellt: ,,Der Ring und sein Geheimnis" .Kurt
Brunner & Jim Ware
In der idea spektrum Nr 51-52 waren zwei Artikel die  J.R  TOLKIENS Buch
,,Der Herr der Ringe " positiv bewertet haben.
Es handelt sich doch um puren Okkultismus- oder sehe ich dass nicht richtig?
Wie kann ein bibeltreuer Verlag solche Bücher verlegen. Was ist los in der
evangelikalen Welt?

Vielleicht habt Ihr eine Erklärung oder Informationen darüber: auch über C.S LEWIS.

Lieber Reinhard      Frage 324   Frage 267

bei solchen Fragen kommt mir immer die alte Lebensweisheit in den Sinn:" Frage 3 Brüder und Du hast 7 Antworten."
Meine  Erfahrung mit solchen weltlichen Dinge ist diese: Wenn ich nicht in christlichen Zeitschriften etwas von Esoterik gelesen hätte, dann wüsste ich heute noch nichts davon und es würde mir mindestens nicht schlechter gehen. Meine Eltern hatten keine allzugrosse Angst vor Märchen "Grimm" usw. und sie taten in meinem Fall gut daran. Ich fand die alle doof.   Als mein Vater mich mit 17J das erste mal Zigaretten rauchen sah, bot er mir auf dem Versammlungsplatz! eine Zigarette an! Seither rauche ich nicht mehr und das sind nun doch schon  35 Jahre  her... Letzthin habe ich mich einwenig mit C. S. Lewis beschäftigt. Wie man da mehr als 20 Seiten lesen kann, ist mir schleierhaft. Nun hat ein Sohn von mir mich nun doch noch aufgeklärt. "Jemand sei durch derartige Literatur lesen,  errette worden!"  Was soll ich nun noch sagen?

Auf der andern Seite habe ich letzthin in einem Aufklärungsblatt bedenkliches über C.S.L.  und Tolkien gelesen. Aber in dem selben Blatt war glasklare Allversöhnung zu finden.... (Hast Du es auch gesehen?? ) Du siehst, ich kann es Dir nicht ersparen, Dich da selbst durchzumauscheln, bei  mir, da kannst Du sicher sein, findest Du solche Bücher, wenn überhaupt, nur im Gîftschrank.

Liebe Grüsse

Hans Peter

Nachtrag 29.12.01

Habe soeben das Factum 1.2002 erhalten. Da hat es,   wie mir scheint,  eine gute Zusammenfassung zu Tolkien.

Noch ein guter Gedanke,  den ich ebenfalls in Factum  gelesen habe zu Harry Potter. Potter engl: "der Töpfer", nach Jeremia 18.6 ist Gott der Töpfer. Ist doch ein interessanter Gedanke?  Zufall?


Lieber Reinhard,
 
mir ist genau dasselbe durch den Kopf gegangen wie Dir!
 
Es ist mir absolut schleierhaft wie W B (*) und sein CLV-Verlag dazu kommen den Fantasie-Roman von Herrn Tolkien positiv zu bewerten.
 
Erschreckend dabei die Tatsache, daß W. B. bislang als der Experte in Sachen "Aufdeckung von Verführung" (im Hinblick auf die Pfingst und Charismatische Bewegung) galt. Auch hat er ein exzellentes Buch über die Irrlehren der katholischen Kirche verfaßt.
 
 
Es mag zwar Parallelen zwischen der biblischen Botschaft und "Herr der Ringe" geben. Aber die gibt es auch in jedem Märchen.
Es bleibt festzuhalten: Kein Mensch wird je die Gedanken Gottes, die in der Heiligen Schrift geoffenbart wurden, in seiner Fantasie neu erfinden können.
 
Ich zitiere aus dem 2.Timotheusbrief:
"Alle Schrift ist gottgehaucht und nütze zum Lehren, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes gerüstet und funktionsfähig sei, zu jedem guten Werk wohlausgerüstet und funktionsfähig gemacht."
... und ein paar Verse weiter
"Verkünde das Wort. ....denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen werden, sondern nach ihren eigenen lüsten selbst Lehrer anhäufen werden, wobei ihnen die Ohren kitzeln werden, und sie werden die Ohren von der Wahrheit kehren und zu den Fabeln hingewandt werden"
 
Ein Beispiel aus dem Buch von Bruner/Ware (S.10 Vorwort von Bruner), ein Beispiel wie dort Parallelen zwischen Evangelium und "Herr der Ringe"gezogen werden, bei dem jedem der Jesus Christus kennen gelernt hat, die Haare zu Berge stehen:
 
"Der Herr der Ringe ist eine Erzählung von Erlösung, in der die Hauptfiguren feige Selbstbewahrung überwinden, um zu Beispielen heroischer Selbstaufopferung zu werden. Ihr Mut spiegelt die größte heldenhafte Rettung aller Zeiten wider: Christus, der sich selbst erniedrigte und gehorsam wurde bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz."
 
Hier wird Jesus mit Selbstmordattentäter und dergleichen auf eine Stufe gestellt. Menschen die sich für andere oder für eine bestimmte Sache heroisch selbst aufopfern haben wir genug in der Welt.
 
Jesus, der Christus, aber bleibt einzigartig. Es geht bei seinem Tod am Kreuz ja in Wirklichkeit nicht nur um Selbstaufopferung, sondern daß ER, als Sohn Gottes, als Kind einer Jungfrau, als das unschuldige Lamm Gottes, sein göttliches, von der Erbsünde unbeflecktes Blut vergoß. Und diese Tat geschah nicht aus Sympathie zu den Menschen oder als mutige Überzeugungstat. Nein, sie war das Ziel des väterlichen Planes, den er vor Grundlegung der Welt in IHM gefaßt hat.
 
FantasieRoman und WORT der WAHRHEIT sind eben nicht zu vergleichen.
 
Was Tolkien in seinem Herr der Ringe schreibt, ist nichts anderes als Religion. Als überzeugter Katholik war er seiner Religion treu bis an den Tod --- von Christus hat er aber nichts gewußt. Die katholische Religion kennt eben auch nur einen Fantasie-Jesus (der gute Mensch, der für unsere Sünden starb, und keiner weiß wieso), vor dem uns schon der Apostel Paulus warnt. 
2.Kor 11,3-4: "Aber ich fürchte, ob nicht etwa, wie die Schlange in ihrer List Eva gänzlich betrog, so eure Gedanken verdorben sein könnten, weggezogen von der Einfalt gegen Christus, denn wenn der, der kommt, einen andern Jesus verkündet, den wir nicht verkündeten, oder ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfingt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt - fein ertrugt ihr es wiederholt!"
 
Was Bruner und Ware, mittels Unterstützung von W.  B.  hier unters gläubige Volk bringen, kommt nicht vom Heiligen Geist!
 
Als Konsequenz habe ich die noch nicht vergriffenen Exemplare dieses Buches vom Büchertisch unserer Gemeinde beschlagnahmt, die Gemeinde darüber unterrichtet und werde sie in den nächsten Tagen W.  B.  zurücksenden. (ohne Geld zurück Garantie!)
 
Der HERR sei ihm gnädig! Vielleicht wacht er wieder auf aus seinem Zustand geistlicher Trunkenheit und bekommt vom HERRN Raum zur Buße!
 
Eberhart
(*) Ist W. B. wirklich verantwortlicher Inhaber  von CLV? Frage von H.P.

Sali Hans Peter


Auch mir ist das mit dem "Potter" schon mehrere Male aufgefallen.
Habe vor einem Jahr davon einmal in einer Versammlung gehört, meine ein
Vers aus dem Worte Gottes über Jesus als den Töpfer. Da ging ich gleich
vorhin unter "Töpfer" schauen, und was hab' ich da gefunden?


Röm 9,21
Oder hat der Töpfer nicht macht über den Ton, aus derselben Masse das
eine Gefäss zur Ehre und das andere zur Unehre zu machen?


Ist doch interessant! Halt also ein Töpfer Macht über den Ton... Ist ja
eigentlich logisch, aber spinnen wir den Faden einmal weiter...
Über wenn hat dann der "Jesus" der Welt, nennen wir in hier mal Harry
Potter, Macht? Über die Welt vielleicht?


Off 2,27
... und er wird sie hüten mit eisernem Stab, wie Töpfergefässe
zerschmettert werden, ...


Dieser Vers ist an die Gemeinde in Thyatira geschrieben worden. Ist doch
interessant, dass es sich hier um eine Gemeinde handelt, die in
Götzendienst fällt. Weiter ist doch interessant, dass dieser Vers in den
Sendschreiben steht!!! Dort wo der HERR die Gemeinde prüft!!!


Ich meinerseits bin überzeugt, dass es kein Zufall ist, dass Harry eben
Potter heisst! Entweder wurde er von der Autorin mit vollem Wissen so
getauft, oder Satan hat er ihr "eingehaucht"! Satan äffte schon immer
gerne den HERRN aller HERREN nach!


Und danke, werde vorsichtiger sein mit W B! Habe das Fest und
Treu abonniert, aber jetzt werde ich das superkritisch lesen und es erst
recht am Wort prüfen!


Und noch etwas: Immer mehr Männer Gottes werden "abfallen" oder es wird
klar, dass sie nicht wiedergeboren sind! Aber das merken wenige, denn
der Teufel wird viele verführen, bzw. hat es schon lange getan....

Darum, prüftet alles!
Gruss Michael

Lieber Michael

je länger ich es mir überlege, das kann doch gar nicht wahr sein,  dass hinter dem Buche W.  B. steckt. (oder es ist Ihm sicher schon leid, dass er es veröffentlichen liess.  Ich muss dies irgendwie abklären. Das "Fest und Treu"  hebt sich gut von vielen kommerzchristlichen Publikationen  ab, auch wenn es für meine Geschmack zu  viele Biographien von  Menschen beinhaltet. (Dies aber nur eine Randbemerkung.) Auch ist WB  und der CLV sicher nicht wegen dieser "Entgleisung" zu einer  "Gefahr" geworden. Es zeigt mir,  nur dass jeder, ich und Du jederzeit zu allem "fähig..." sind. Wir können etwas klar sehen, zB. Katholizismus mit seiner Verführung, merken aber plötzlich nicht, dass diese Verführung nicht vor uns halt macht. Wir alle können uns einreihen zu Petrus im Galaterbrief, WJO in seiner Fehlbeurtreilung aller Dinge, usw.    

Du hast noch "Männer Gottes" erwähnt ohne diesen Ausdruck mit Anführungsstriche zu versehen. Meine Bemerkung dazu: Echte Männer Gottes können nicht abfallen, wohl aber straucheln. Und so möchte ich dies auch verstanden wissen bei W.B., wenn er wirklich Kenntnis hat von dem Buche. Ganz geheuer ist es  mir auf jeden Fall nicht, wenn man an den alte Kirkegaard  "Tick"  von W.B.  denkt.

In IHM 
Hans Peter

 

Abfallen

In Sünde fallen

Abfall beinhaltet das völlige Verleugnen des christlichen Glaubens. Bezieht sich nur auf Ungläubige, z.B. AT: Saul; NT: Judas. Lk 8:13; 2Th 2:3; 1Tim 4:1; Hebräerbrief Kp. 3; 6; 10; 1Joh 2:18-28; Judasbrief.
Das Fallen in eine Sünde von einem Gläubigen, z.B. AT: David; NT: Petrus. Gal 6:1; Ps 37:23-24; Sp 24:16; 1Kor 10:12

 

Lieber H.P.!


Ich hab von einem Bekannten den Link zu eurer Seite bekommen und hab
gleich vorbeigeschaut. Beim ersten Überfliegen bin ich bei der Frage zu
"Herr der Ringe" hängen geblieben.
Leider kenne ich die Artikel über "Herr der Ringe" in idea Spektrum
nicht, auch nicht das Buch im CLV. Aber ich habe das Buch "Herr der
Ringe" von J.R.R. Tolkien selbst gelesen, auch das einleitende Kinderbuch
"Der kleine Hobbit".


Mir persönlich hat das Buch gut gefallen, und ich habe es als ein
literarisches Werk gelesen, als Fantasy. Wie dieser Name schon sagt,
handelt es sich lediglich um eine "Fantasiegeschichte", um ein so
genanntes "Märchen". Ich bin der Ansicht, dass Märchen oder solche
Geschichten (die der Fantasie von Menschen entspringen) nicht gleich
teuflisch oder auf irgendeine Art schädlich sind (was nicht heißt, dass
ich meinen Kindern so etwas erzählen würde).
Was mir gerade in diesem Zusammenhang sehr wichtig ist (und mir ehrlich
gesagt das Buch viel sympathischer gemacht hat), ist eine Bemerkung im
Vorwort des Autors zum "Herrn der Ringe" (leider habe ich die deutsche
Fassung nicht zur Hand), in dem er sich gegen Interpretationen des
Buches wehrt, er versteht den Herrn der Ringe als einfache Geschichte,
nicht als Allegorie auf irgendein Thema. ("As for any inner meaning or
'message', it has in the intention of the author none. It is neither
allegorical nor topical." J.R.R. Tolkien, Foreword to the second
edition, "The Fellowship of the Ring", Part 1 "The Lord of the Rings")


Zumindest für den Autor selbst handelt es sich um kein Bild für den
christlichen Glauben oder sonst etwas, auch um keine Religion. Vieles
liegt sicher im Auge des Betrachters. (wie beim Lesen jedes Buches).
Dieses Buch erhebt nicht den Anspruch, etwas anderes zu sein als ein
Märchen, eine Fantasy - story. Was man dann versucht hinein- oder
herauszulesen, liegt nicht an dem Buch oder der Geschichte sondern an
den Lesern.


Dass die Thematik mit Zauberern, Elfen und sonstigen Fabelwesen gleich
zu einer Verurteilung der Geschichten und Märchen führt, interpretiere
ich einerseits als Vorsicht (die kann ja in dieser Welt nicht schaden)
und andererseits finde ich es schade, dass viele Leute sich nicht einmal
ein eigenes Bild machen (wer von denen, die so gegen Tolkien wettern,
hat das Buch wirklich gelesen, bzw. in der Hand gehabt??) sondern nur
nachplappern, was sie in (durchaus sehr wertvollen und hilfreichen)
christlichen Zeitschriften lesen, die doch sicher nicht dazu da sind,
den Leuten das Denken abzunehmen.


Ich kann somit die Ansicht nicht teilen, dass jemand, nur weil er dieses
Buch liest, oder als gut bewertet zum "Verführer der Christenheit wird".
Ich kann es verstehen, dass ein Christ sich mit dieser Thematik
(Fabelwesen, Zauberer) nicht unbedingt beschäftigen will, doch dass man
das dann gleich als okkult aburteilt und Brüdern, die es nicht von
vornherein als schlecht empfinden, den Heiligen Geist absprechen will,
das geht mir zu weit.


Gottes reichen Segen im neuen Jahr


Silke

Liebe Silke

es ist mir bei der ganzen Sache auch nicht ganz wohl, zumal ich, wie ich aber erwähnt habe, die  Art Bücher nicht lesen kann, weil es mir so nach 20 Seiten "abstellt".   Zu  Deiner Bemerkung, "den Heiligen Geist absprechen": Die Aussage von Eberhart sagt ja nicht aus, dass die Verfasser /Verleger den Heiligen Geist nicht hätten, sondern dass Sie und dies ist auch mein Empfinden, nicht vom Heiligen Geist geleitet waren.

In IHM
Hans Peter

Da noch ohne Kommentar die Seite 10 Aus "Die Ringe"  von Bruner

10

So erkennen die Akteure zum Beispiel, dass sie Teil einer er-zählten

Geschichte sind. »In was für einer Geschichte sind wir

gewesen, Herr Frodo?« überlegt Sam, nachdem sie einen der

vielen Angriffe überlebt haben. Während ihres gesamten Abenteuers

diskutieren Frodo und Sam ganz offen die Tatsache, dass

sie in einer Geschichte sind und erkennen, dass die Szenen des

Lebens nicht willkürlich und sinnlos, sondern zu den Schlüsselereignissen

in dem großen Drama gehören, in dem wir eine Rolle

spielen. Ihre Einstellung reflektiert das christliche Verstehen

der Vorhersehung, dass wir alle Teil einer Geschichte sind, die

vom Schöpfer aller Dinge geschrieben wird.

Mittelerde ist in ihrem dritten Zeitalter und eine Welt mit Geschichte.

Im gesamten Buch geben die Figuren Gedichte und

Lieder wieder, welche die Geschichte der frühen Vergangenheit

erzählen. Damit zeigen sie, dass es eine Geschichte vor ihrer

Geschichte gibt. Durch die Genauigkeit, mit der sie die Erzählungen

von Generation zu Generation weitergeben, erkennen

sie, dass die Geschichte (das was war), der Gegenwart (dem was

ist), Bedeutung und Zusammenhang gibt.

Tolkiens Fantasiewelt ist wie unsere reale Welt eine, in der

das Gute danach strebt zu beschützen und zu erhalten, während

das Böse versucht zu zerstören und zu beherrschen. Seine Figuren

wissen, dass hinter der größer werdenden dunklen Wolke

der Unterdrückung einer lauert, der Vergeltung für vergangene

Demütigung sucht. In mehreren beunruhigenden Szenen wird

der bösartige Sauron beschrieben und zeigt viele diabolische Wesenszüge,

welche Satan widerzuspiegeln scheinen.

Der Herr der Ringe ist eine Erzählung von Erlösung, in der die

Hauptfiguren feige Selbstbewahrung überwinden, um zu Beispielen

heroischer Selbstaufopferung zu werden. Ihr Mut spiegelt

die größte heldenhafte Rettung aller Zeiten wider: Christus, der

sich selbst erniedrigte und gehorsam wurde bis zum Tod, ja, zum

Tod am Kreuz. (Philipper 2,8)

Diese und andere Themen in Tolkiens fiktionaler Geschichte

reflektieren, was wir von der einen wahren Geschichte wissen.


Hallo Silke


Also, auch wenn wir so ein Buch gut finden, muss es doch deswegen vor
Gott nicht auch gut sein!
Genauso können wir persönlich Willow Creek super finden, aber ob dis der Herr 
Jesus auch so sieht, ist eine andere Frage!
Also ist es EGAL wie wir es finden, es geht ALLEINE darum, wie es Gott
findet!


Nun da wir wissen, dass Gott "jeglicher Zauber ein Gräuel ist", stellt
sich doch die Frage, ob nicht nur das schreiben an und für sich und dann
auch das verkaufen und lesen des Buches ein Gräuel für Gott ist?!? Ob es
dann weiter schädlich für einen Leser ist, sei mal dahingestellt.


Ich habe unter
www.clv.de/index.php4?adresse=25547401&p=Startseite%2FTitel  und
www.clv.de/thema.htm ein Auszug aus diesem Buch gefunden.


Ich habe weiter den Eindruck, dass uns da krampfhaft vorgemacht wird,
dass dies alles schon in Ordnung sei. Mann versucht mit allen Regeln der
Kunst und des Überzeugens zu vermitteln, dass es eben einen Unterschied
gibt, zwischen Harry Potter und Herr der Ringe. Es wird uns das eine
für schlechte, weisse Magie (bei Harry Potter) und das andere für gute
oder in einem Buch brauchbare oder  verwendbare Magie dargestellt. Da
ist es auch egal, ob dem Autor nun das Wort
"Magie" oder "Zauber" gefällt. Entscheidend ist nicht, welches Wort man
gebraucht oder nicht, sondern was es ist und was nicht!!!


Und in diesem Fall ist es ganz klar Magie!!! Da helfen auch keine
Unterschiede aufzeigen! Da wird gesagt, bei Harry Potter kann man
magische Fähigkeiten erlangen oder vermehren oder wieder verlieren. Also
man hat nicht von Geburt oder von Natur aus diese Fähigkeiten.
Und beim Herr der Ringe ist das ein Bestandteil der Wesen, sie haben es
von "Geburt" an. Und das sei gut so! Es wird uns vorgemacht, dass dies
nun biblisch vertretbar sei.
Nun ob man es von Geburt an hat oder nicht ist doch egal! Es ändert
nichts daran, ob es übernatürliche Fähigkeiten sind oder nicht!
Und auch wenn es eine Fantasiegeschichte ist, dann hat es doch mit Magie
zu tun, oder etwa nicht?


Nun wieder zurück zur Frage: Macht es für Gott einen Unterschied, ob es
von Geburt an ist oder ob man diese Fähigkeiten wieder verlieren kann
und ob es Fantasie oder real ist?


Ich glaube nicht! Alle Kraft die nicht von Gott kommt, IST VON SATAN!!!
Und da kommt es nicht darauf an, ob in einem Buch diese "Fantasiekraft"
von Satan nur beschrieben wird, oder ob diese irgendwie anderes ist als
beim Potter!


Auch wird uns in diesem Auszug immer wieder gezeigt, was für einen
Glaube der
Schriftsteller von "Herr der Ringe" hatte. Nun ich sage nicht, dass er
keinen hatte! Aber auch wenn er es immer wieder sagt und es die ganze
Welt schreien würde, so ist es doch nicht klar, ob er wirklich einen
Glauben hatte! Denn man sieht ihn an den Früchten! Und Jesus selbst wird
zu Leuten sagen, die in seinem Namen Wunder getan haben etc., dass er
sie nicht kenne!!!!!


Nun ist es für mich aber schleierhaft, wie ein Mann Gottes auf die Idee
kommt, eine Fantasiegeschichte zu schreiben, in der Wesen vorkommen, die
magische Fähigkeiten besitzen?


Fängt die Christenheit jetzt mit der gleichen Masche an, wie die Welt.
Mit all den Märchen über Hexen, Zauberer, Elfen, Druiden  und auch mit
Benjamin Blümchen hat dies begonnen. Man führt die Zuhörer gekonnt und
versteckt, ganz sachte und natürlich ohne Vorwarnung in okkulte Dinge
ein. Ganz unscheinbar und lieb.
Weiter gibt es da diverse Serien im TV über Hexen. Natürlich "LIEBE
HEXEN" versteht sich, schliesslich ist alles Böse liebe, genau wie Satan
ja auch "lieb" sein will, oder es zumindest vorgibt, zu sein wollen!
Da gibt es z.B. "Buffy - Im Banne des Bösen" oder "Samantha"! Oder diese
Filme die über Dämonen und den Teufel sind. Die Welt gewöhnt sich an
den Teufel!


Wenn ich solche Serien oder Filme sehe (gehe anschliessend gleich wieder
weg), denke ich mir immer: "Da schauen es die Leute zum Vergnügen und
nehmen den Teufel nicht ganz ernst, wenn die aber wüssten..."


Du hast weiter geschrieben:


"Was man dann versucht hinein- oder herauszulesen, liegt nicht an dem
Buch oder der Geschichte sondern an den Lesern. "


Nun gut, da hast du recht! Aber es bleibt eine Tatsache, dass es in
diesem Buch Magie gibt oder beschrieben wird, da macht es auch keinen
Unterschied ob der Autor gläubig ist oder nicht! Und Magie ist dem
Herrn ein Gräuel!


"Ich kann somit die Ansicht nicht teilen, dass jemand, nur weil er
dieses
Buch liest, oder als gut bewertet zum "Verführer der Christenheit
wird"."


Nun wenn du bedenkst, dass Gemeinden wie meine letzte, vor 10 Jahren
noch biblisch waren, heute dürfen Frauen predigen, Charismatik und
Ökumene ist genauso willkommen wie Management-Denken und Pragmatismus, da stellt sich doch
die Frage, ob wir in einer Zeit leben, in der immer mehr Menschen und
Gemeinden der Welt nachhuren und sie vergöttern!?! Und warum tun sie
das? Wird der "Sog" der Hölle immer stärker und das Ende naht immer
mehr?


Lies einmal die Offenbarung Kap. 2 & 3. Ist doch interessant, was?
Satan bedient sich mit Vorliebe bei Leuten in Gemeinden und Gemeinden
selbst, um die Jünger Jesu zu verführen oder das Evangelium
"unbrauchbar" zu machen.
Kämme die Versuchung von ausserhalb, wäre sie erkannt.


Würde der Papst kommen, wäre er erkannt! Kommt aber eine Säule der
Gemeinde (ein Mensch) und führt das kath. Gedankengut über Jahre ein, so
wir die Gemeinde von diesem Sauerteig durchdringt und merkt es
vielleicht nicht einmal!


Die Verführung ist owedusw/l, vielschichtig, gemein und hinterlistig!!!
Da hilf nur IMMER UND IMMER wieder die Bibel lesen um sein Wort immer
besser kennen zu lernen, ihm ganz zu vertrauen, zu beten und seinen
Willen, SEINEN WILLEN ZU TUN, NICHT UNSEREN!!!


Gruss und ein gesegnetes neues Jahr
Michael
Lieber Hans-Peter,
 
Wie Du richtig festgestellt hast, sehe ich W.  B.  nach wie vor als meinen Bruder an, der aber, was sein "Herr der Ringe" Engagement betrifft, nicht vom Heiligen Geist geleitet ist. Ich hoffe und bitte für Ihn, daß es kein Fallstrick für ihn sei, sondern daß er vielmehr wieder ernüchtert und aufwacht.  
 
Was Deine Frage betrifft: Bisher habe ich den CLV-Verlag immer direkt mit seiner Person in Verbindung gebracht.
 
Auf der InternetSeite des Verlags fand ich eine Rezension von W.B.  zu der Neuerscheinung "Der Ring und sein Geheimnis".
 
Ich zitiere daraus:
(1) "Nur wenige Leser dieses Buches (Anm: 'Herr der Ringe' ) wissen allerdings, daß Tolkien überzeugter Christ war, der u.a. auch seinem bekannten Freund, dem Schriftsteller C.S.Lewis, entscheidende Anstöße gegeben hat, zum Glauben an Jesus Christus zu kommen ..."
(2) "In diesem Buch 'Der Ring und sein Geheimnis' geht es aber nicht darum, Leser für Tolkiens Werke zu begeistern, sondern die Autoren möchten mit diesem Buch Tolkien-Fans auf den einzigen Heiland und Retter Jesus Christus hinweisen."
(3) "Es ist ein Versuch, auf eine - wie ich meine - intelligente und feine Weise Tolkien-Leser und zukünftige Film Besucher mit der Bibel, dem Buch der Bücher, und der Person unseres Herrn Jesus Christus, vertraut zu machen.
Also - eine gute Möglichkeit, in den kommenden Monaten Tausenden von Tolkien-Fans ein evangelistisches Buch in die Hand zu geben und Anknüpfungspunkte für Gespräche über den Glauben zu nutzen."
 
Zu (1): W. B.  verschweigt absichtlich (ich kann nicht annehmen, daß er nicht weiß, was fast alle wissen), daß Tolkien -- kein überzeugter Christ, sondern -- überzeugter Katholik war. In einem Artikel meiner Heimatzeitung (SchwarzwälderBote vom 18.12.01) mit dem Titel "Vater der Fantasy-Literatur" wird Tolkien selbst zitiert mit den Worten: "Der Herr der Ringe ist natürlich ein religiöses und katholisches Buch". -- Vor Jahren studierte ich anhand eines Buches von B.  ('Ich bin auch katholisch') die Unterschiede zwischen katholischer Lehre und Evangelium Jesu Christi. Wie kommt ein Mann, der selbst diese eindeutigen und krassen Unterschiede herausgearbeitet hat auf einmal dazu, einen Katholiken als Christen zu bezeichnen? -- Die katholische Lehre hat übrigens keine Probleme mit Fantasy-Geschichten. Ein Kennzeichen Katholischer Frömmigkeit sind Heiligenlegenden, Berichte mystischer Erlebnisse und dergleichen. Suchende Menschen werden damit belogen und in die Irre geführt.
Zu (2): In diesem Buch sollen die Leser nicht für Tolkiens Werke begeistert werden. Sollen wir das glauben? -- Ein Bruder teilte mir mit, daß Mitarbeiter von W.B.  berichten, daß dieser im Moment nichts Besseres zu tun hat, als den "Herrn der Ringe" zu lesen. -- Es gibt, was geistige Dinge betrifft (biblísch betrachtet) nur ein ENTWEDER - ODER. Hat W.B.  das vergessen? -- Entweder warne ich vor Tolkiens Literatur oder ich empfehle ihn, Christen wie Nicht-Christen, als gläubigen Mann. Was sage ich Kindern und Jugendlichen (auch solchen aus christlichen Kreisen) wenn sie begehren denn Film zu sehen? 'Jeder schaut ihn an, da kann es nicht schaden, daß Du auch hingehst' ODER 'Hütet euch vor diesen Fantasy-Geschichten, denn sie stammen nicht vom Herrn' ?  -- In einer evangelistischen Predigt von Alexander Seibel wurde darauf hingewiesen, daß Menschen der Welt (keine Christen) berichteten wie Tolkiens Bücher zu einer Art 'BesessenheitsLesen' führen. "Man kann nicht mehr aufhören". -- Gibt es sowas? In einer Biographie von Carpenter über J.R.R Tolkien wird derselbe mit den Worten zitiert: "Die Elben, Zwerge und bösartigen Orks (=Dämonen) traten mir als gegebene Dinge in den Sinn und während sie kamen, getrennt voneinander, wuchsen auch die Verbindungen, doch immer hatte ich das Gefühl, etwas aufzuzeichnen, das schon da war, irgendwo, und nicht etwas zu erfinden." Das ist die exakte Definition eines Mediums. Tolkien war also Übermittler übernatürlicher Botschaften. Wollen uns W. B.  und andere Fantasy-Umnebelte Geister nun davon überzeugen, diese Botschaften stammten von Gott?
Zu (3): Ja, der B. meint es nur gut. Er denkt evangelistisch, ganz nach dem Motto: Wir müssen die Leute da abholen, wo sie sind. (Man hört diesen Spruch ja bis zum Erbrechen). Dabei merkt er nicht, wie er sich selbst untreu wird, denn einerseits warnt er vor dem Willow-Creek Konzept, nun aber wendet er es selbst an. Liegt es womöglich daran, daß mit solchen Büchern wie dem Genannten im Moment gutes Geld zu verdienen ist?
Es ist ganz nach dem Geschmack des Teufels, seine eigenen Offenbarungen den Christen als Evangelisationshilfe anzubieten. Welcher Jesus wird dann verkündet? Nur einer: Der ANTI-Christus.--
Wer wirklich evangelistisch gesinnt ist, tut gut daran noch einmal die Apostelgeschichte zu lesen. Dort landeten Zauberbücher, ähnlich Tolkiens Werken, im Feuer: "Viele aber von denen, die Zauberkünste getrieben hatten, trugen die Bücher zusammen und verbrannten sie öffentlich." (Apg 19,19) --
 
Grüße von Eberhart
Aus einem Mail  von W.B.14.01.2002 an Wf

Erlaubt bitte eine kurze Klarstellung: CLV hat keinen "Inhaber". Er ist ein

gemeinnütziger Verein und aller Profit fließt in das Werk des Herrn, ich selbst
bin Mitgründer des Verlages, bekomme aber bewußt und gewollt keinen Pfennnig für
die Mitarbeit.

W.B.


Und noch was:
Ich hab bisher nur ein paar Sachen überflogen und ich weiss nicht, ob es von
Euch kam oder von einem Besucher dieser Seiten, jedoch sagte derjenige, ein
Katholik könne kein Christ sein bei all den Lehren der katholischen Kirche.
Nun, ich kenne auch xy von einem Vortrag und weiss von daher
ein paar Sachen wenn auch nur noch ungenau, aber ich weiss noch dass die
Lehren absolut nicht haltbar waren, jedoch: Der normale Gläubige kommt mit
den genauen Bedeutungen dieser Lehren meist weniger in Berührung. Ich kenne
z.B. jemand, der in der katholischen Kirche ist und mit ziemlicher
Sicherheit gläubig ist. Also generell zu sagen (auch wenn derjenige von dem
ich hier schreibe auch Kontakt zu evangelikalen Gemeinden hat) ein Katholik
koenne nicht gläubig sein ist aber weit gefehlt. Ein Katholik mag vielleicht
in vielen Dingen eine falsche Sicht haben, jedoch gibt es auch Katholiken,
die kritisch anhand des Wortes Gottes zu reflektieren suchen und andere, die
einfach ihren Auftrag in ihrer katholischen Gemeinde sehen (und da wäre ich
sehr sehr vorsichtig, das zu verurteilen; Martin Luther wollte ursprünglich
auch keine neue Kirche gründen und hey, er kam aus der katholischen Kirche
und kam dadurch zum Glauben, dass er die Bibel las, das mag heute bei dem
einen oder anderen auch noch der Fall sein; also kann man wohl nicht sagen,
ein Katholik koenne kein Christ sein).
So weit ich weiss, ist mir die hier von mir kritisierte Aussage in einem
Artikel zu C.S. Lewis oder zu Tolkien aufgefallen... ja, jetzt hab ich's
gefunden:
aus Frage 408
"kommt ein Mann, der selbst diese eindeutigen und krassen Unterschiede
herausgearbeitet hat auf einmal dazu, einen Katholiken als Christen zu
bezeichnen? -- Die katholische Lehre hat übrigens keine Probleme mit
Fantasy-Geschichten. Ein Kennzeichen Katholischer Frömmigkeit sind
Heiligenlegenden, Berichte mystischer Erlebnisse und dergleichen. Suchende
Menschen werden damit belogen und in die Irre geführt." (aus dem Beitrag
ganz am Ende von Eberhart)
Ich habe leider von Tolkien keine Ahnung ausser ein paar Bruchstuecke, die
ich aus dem Vorwort von Herr der Ringe gelesen habe und was was ich vom CLV
kurz ausschnittsweise ueberflogen habe und was ich so gehoert habe, JEDOCH
wenn man z.B. C.S.Lewis nimmt: C.S. Lewis war auch Mitglied der
anglikanischen (?) Kirche, die ja auch mit der katholischen Kirche im zusammenhang
steht und da hab ich z.B. Mere Christianity (Pardon ich bin Christ) und
Screwtape Letters gelesen und bin der Meinung, dass diese Buecher sehr zu
empfehlen sind, auch wenn sws vielleicht zwei oder drei Aussagen gibt, die
man kritisch bedenken sollte.
Aber warum ich C.S. Lewis anführe ist, weil er ja wohl in engem Kontakt zu
Tolkien stand. C.S. Lewis ging es immer ums pure Christentum
(mere=bloss,pur)
und nicht um die  anglikanische Kirche oder sonst eine Denomination. Warum
sollte das mit Tolkien dann nicht  aehnlich gewesen sein (wie gesagt, ich
kenn zu wenig von ihm/ ueber ihn).
Trotzdem: Ich weiss zwar auch nicht so ganz, was ich von den Fantasy-Büchern
halten soll, aber nur, weil übernatürliche Fähigkeiten drin vorkommmen sie
zu verteufeln kann ja wohl nicht sein. Z.B. C.S. Lewis' Narnia Geschichten
(ich kenne nur The Lion, the Witch and the Wardrobe) enthalten auch
Beschreibungen von Zauber, jedoch sind sie meiner Meinung nach in Ordnung.
C.S. Lewis Narnia Geschichte ist eine ganz klare Anspielung auf das
Evangelium. Klar natürlich, dass es nicht das Evangelium ersetzen kann und
das soll es auch gar nicht.
Soweit ich das von Mere Christianity kenne ist es Lewis Art, bestimmte
Wahrheiten im Glauben mit Metaphern rüberzubringen und mit Beispielen und
dies gelingt ihm z.T. recht gut in Mere Christianity finde ich sogar sehr
gut.
Eine sehr gute Aussage ist z.B. dass es nicht unvernünftig ist eine
übernatürliche Welt anzunehmen und dass diese nicht unbedingt an unser
Zeitsystem gebunden sein muss (wie er auch in Mere Christianity schreibt).
Wenn man Mere Christianity kennt, weiss man dass dies sehr bedeutend ist, da
es sich so wenigstens etwas vorstellen kann, dass z.B. Gottes Wissen um
zukünftige Ereignisse kein Widerspruch zu unserer Verantwortlichkeit ist
oder anders ausgedrückt, dass Gottes Wissen um die Zukunft nicht bedeutet,
dass wir uns gar nicht anders entscheiden können (denn dann wäre Gott auch
verantwortlich für unser Sündigen).
Persönlich muss ich sagen, dass ich die normalen Bücher von C.S. Lewis den
Narniageschichten vorziehe und ich denke auch, dass man zuerst andere Bücher
von C.S. Lewis lesen sollte, bevor man die Narnia Geschichten liest.
Zu Tolkien weiss ich wie gesagt zu wenig um darüber was zu sagen, jedoch
halte ich es nicht für unwahrscheinlich, dass es ähnlich gewesen sein könnte
(immerhin habe ich gehört Lewis und Tolkien hätten ihre Werke miteinander
besprochen).
Dass aus dem ganzen die Fantasy Welle geworden ist, die wir heute haben ist
aber auf jeden Fall eine andere Sache und ich denke schon, dass es einen
Unterschied zwischen Harry Potter und Herr der Ringe gibt, aber wenn nicht
dann doch zumindest zwischen Harry Potter und Narnia.


Gottes Segen,
M.  F.

Lieber FS

ich bin auch überzeugt (echt!) dass es Wiedergeborene innerhalb der Römischen Kirche gibt. Aber ich kenne niemanden.

In IHM
Hans Peter


Ich grüße dich lieber Bruder.

Ich habe das gleiche erlebt wie du. Bin auch streng katholisch gewesen und
ein Studienkollege hat mir vom Herrn erzählt.

 

Als ich im Wort Gottes las, habe ich plötzlich erkannt, daß ich auch mich zu
dem Herrn Jesus Christus bekehren muß, um von meinen Sünden gereinigt zu
werden. Ich wurde irgendwie gedrängt dazu. Natürlich weiß ich im Nachhinein,
daß es der HERR selbst war.

 

Mir war es, als ob eine Last von meinen Schultern wegging und ich hatte
Frieden im Herzen.

 

Ich hatte danach viel Worterforschung und erkannte dann mehr und mehr, daß
die kath. Kirche eine einzige Lügenburg ist.

 

Aber auch ich bin erst einige Jahre später ausgetreten.


Ich unterstreiche deine Aussagen vollends und danke dem Herrn, daß ich deine
Ausführungen lesen durfte.

 

Im Herrn verbunden lieber Bruder und im Gebet für dich einstehend.

 

Liebe Grüße


Erwin H

 

Lieber M.F.

 
auch ich bin davon überzeugt, daß es innerhalb der katholischen Kirche echte wiedergeborene Christen gibt. (ich selbst aber kenne im Moment nur solche, die mittlerweile dieser Kirche den Rücken kehrten)
das mag jetzt für den einen oder anderen, der meine anderen Briefe zu diesem Thema gelesen hat, überraschen, weil ich da doch so deutlich den Unterschied zwischen Katholiken und Christen herausgestellt habe.
 
Eine kurze Erklärung:
 
Ich selbst wurde in die römisch-katholische Religion hineingeboren. Das hab ich mir nicht herausgesucht, das war eben die logische Folge dessen, daß ich Sohn katholischer Eltern war. Doch all die religiösen Bemühungen und Weihen dieser Institution konnten aus mir keinen Christen machen -- weder die Kinder"taufe" (die ja keine wirklich biblísche Taufe ist), noch die Kommunion, noch der Religionsunterricht oder die Firmung -- all diese Sakramente hatten keinen Wert. (Ich muß hier noch anfügen, daß meine Verwandtschaft im Vergleich zu anderen Katholiken, als fromme und ernste Katholiken anzusehen sind, ich habe auch bis zu meinem 17. Lebensjahr, fast jedes Wochenende den katholischen Gottesdienst besucht).
 
Wert allein hatte, daß ich zu meiner Firmung ein Neues Testament von meinem Onkel geschenkt bekommen hab. Ohne Kommentar --- ich wurde auch nicht dazu angeleitet darin zu lesen --- also ab damit - wie bei so vielen Leuten - in den Bücherschrank.....
 
Jahre später, wurde ich dann am Arbeitsplatz von einem Christen auf das Evangelium angesprochen. Und nach Monaten, ja sogar Jahren brachten mich diese Gespräche dazu das Neue Testament wieder aus dem Regal zu holen und zu lesen. Durch das Lesen des Wortes Gottes wurden mir, dem Blindgeborenen, die Augen geöffnet und ich erkannte: Hier in der Bibel redet kein Mensch, hier redet Gott.
Die Folge des Bibel-Lesens war meine Bekehrung zu Jesus Christus. Nach und nach durfte ich am Verständnis zunehmen und begriff auch die Grundlehren des Evangeliums. Ich war zu diesem Zeitpunkt immer noch katholisch. Eines aber wußte ich: Meine Bekehrung zu Christus und die damit verbundene Heilsgewißheit, hatte ich nicht dieser Kirche zu verdanken, sondern dem lebendigen und scharfen Wort Gottes.
 
Im Laufe der Zeit stieß ich beim Bibellesen immer wieder auf Stellen, die der Lehre und der Praxis des katholischen Glauben absolut entgegenstehen.
Als ich mich dann noch genauer mit den Lehren dieser Kirche auseinandersetzte, wurde mir dieser Gegensatz nur noch bewußter. Die logische Folge davon war mein Kirchenaustritt.
 
Jesus lehrt nirgends, daß Christen geistige Gegensätze miteinander versöhnen sollen, sondern vielmehr, daß wer Gott liebt, seine Gebote befolgt.
Die katholische Lehre verstößt vielfältig gegen diese guten Gebote Gottes. Zudem ist der Katholizismus vom Grundsatz her so aufgebaut, daß eine "Reformation" des Lehrgebäudes unmöglich ist. Ein einmal ausgesprochenes Dogma (Lehrsatz) kann ja nicht zurückgenommen werden. Zudem ist die Wurzel faul. Da hilft nur eines: Den ganzen Baum ausreißen. (Das wird dann Jesus tun!)
 
Der einzelne aber, der innerhalb dieses System zum Glauben an Jesus gefunden hat, wird irgendwann auch auf die Verse im Korintherbrief  (2.Kor 6,14-17) stoßen, wo es heißt: "Ziehet nicht am gleichen Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen? Wie reimt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern zusammen? Ihr aber seid ein Tempel des lebendigen Gottes...." 
Die Aussage dieser Verse ist im Hinblick auf ein ungöttliches religiöses System, wie das der katholischen Kirche, eindeutig. Ein wirklich an Jesus Christus glaubender Mensch hat keine Gemeinschaft mit diesem Götzen-Tempel sowie der Ungläubigen, die dort ihren "Gottesdienst" feiern. "Darum meine Geliebten flieht dem Götzendienst ..." (1.Kor 10,14 ff)
 
Wie schnell der Einzelne auf Grund der Schrift zu diesem Schluß kommt mag verschieden lange dauern. Das andere ist noch, wie konsequent, er nach erlangter Erkenntnis, dies auch in die Tat umsetzt. Wenn aber ein Katholik sich bekehrt und auch nach längerer Zeit sich immer noch stolz zu seiner Kirche bekennt ist etwas faul. Denn die Unterschiede im Vollzug des jeweiligen Glaubens sind derart kraß. Deshalb auch meine Aussage, die ich hier wiederhole: Ein überzeugter Katholik ist kein Christ!!
 
Tolkien hat sich sein ganzes Leben zu der katholischen Kirche bekannt. Auch sein Werk, diese Fantasy-Geschichten, wie ´"Herr der Ringe", sind Zeugnis eines Glaubens, der sich nicht allein auf der Heiligen Schrift gründet. Sie passen aber sehr gut in die katholische -mystische Tradition. Eine Kritik Tolkiens am katholischen Lehrsystem ist bislang noch nicht öffentlich geworden. Auch vermisse ich jegliche Informationen über Zeugnisse seiner Bekehrung zu Jesus Christus. Deshalb finde ich - allein von diesem Standpunkt aus - es unverantwortlich Tolkien als Christen zu bezeichnen.
 
Herzlich grüßt
Eberhart

Lieber D. Z

Ich habe 408 nochmals durchgelesen und keine  Verleumdung gefunden. Ich kenne auch niemand,  der WJO angreift, und nicht für Ihn betet. Schon 1986 ging WJO auf "stur". WJO und   WB sind für mich öffentliche Personen, die eine Verantwortung haben. Wenn solche Ausrutscher nicht kritisiert werden dürfen, dann können wir das Forum gleich löschen. Aber Kritik ist ein wesentliches Element in der Apologie.   WB ist in gewissen Kreisen sehr bekannt, bekannter den WJO.  Aus meiner persönlichern Bekanntschaft kenne ich bis z. 21.01.02 niemand, der WB in dieser Sache versteht. Ich habe auch WB letzte Wo auf ein Schreiben von IHM  geantwortet und angeboten, 408 zu entfernen.

In IHM
Hans Peter 


Apg 19,19 Viele aber von denen, welche vorwitzige Künste getrieben hatten, trugen die Bücher zusammen und verbrannten sie vor allen; und sie berechneten den Wert derselben und fanden ihn zu fünfzigtausend Stück Silber. {d.h. wahrscheinlich Silberdrachmen}


Liebe Leser,  3.1.06

in vielen der letzten Filme, die aufwändig im Kino waren, ging es erstaunlicherweise um Gut und Böse - und zwar in kräftigsten Bildern, die wir als Christen kaum noch zu brauchen wagen. Ich denke an das absolut Böse bei Tolkien, das Böse bei Harry Potter, das Böse bei Star Wars und auch bei Matrix.

Annekin Skywalker in Star Wars: mit enormer Intensität wird in Teil 3 gezeigt, wie er zur Dunklen Seite übertritt - aufgrund von Lügen und Einschmeichelungen. Das ist ein echtes Lehrstück!

Die Teilnehmer im Herrn der Ringe: die Versuchung, die vom Ring ausgeht! und der viele erliegen, manche widerstehen.

In all diesen Filmen spiegeln sich auch die Sehnsüchte der Menschen um uns herum wieder, die wir auch kennen müssen. Ich entdecke die deutliche Sehnsucht danach, das Böse zu besiegen. Ist da nicht die Botschaft der Christen treffend?

Ich lese und sehe die Fantasy mit Freude und Interesse, weil ich nämlich viel von den Menschen verstehen möchte. Nur dann kann ich sie da abholen, wo

sie stehen. Dagmar Wolke


Lieber, (e)

Das sind nun die beiden neuen Online Foren:
è
https://www.bbkr.ch/forum/forum.php/Bibelkreisforum/
è https:///inchristo/ 

 die ich noch mit Unterkategorien und Unterforen unterlegen möchte. Vorschläge werden gerne angenommen.

in IHM
Hans Peter

PS.: Ich schreibe nun alle meine Beiträge in Word, sichere die in einem Ordner auf meinem PC und lege sie erst dann in die Foren. Ich werde mich erkundigen, wie man in den phpbb Foren ein Backup erstellt…


Hallo Dagmar Wolke

<<
in vielen der letzten Filme, die aufwändig im Kino waren, ging es erstaunlicherweise um Gut und Böse<<

1) Um was "Gutes" geht es denn? Um Gutes bei Gott oder vielmehr um "Gutes" bei den Menschen (ich habe bewusst bei Gott keine Gänsefüsschen gemacht und beim anderen schon!)?
Weisse Magie ist nicht wirklich gut. Geschweige denn biblisch. Weisse Magie kommt vom Teufel! Sollte man mit so etwas evangelisieren? Wurde in der Bibel mit so etwas evangelisiert? Mit Tänzen, Theater, etc.
2) Geht es in tausenden von Filmen um "Gut" oder Böse. Da muss man keinen Harry Potter, Herr der Ringe oder Narnia schauen gehen. Und sich das Geld dabei aus der Tasche ziehen lassen... Da könnte man gerade so gut mit anderen (tausenden) von Filmen evangelisieren. Lakonisch könnt man da sagen: Aber na ja, man findet überall was "Gutes"...

<<
und zwar in kräftigsten Bildern, die wir als Christen kaum noch zu brauchen wagen. <<

Bibeltreue Menschen müssen weder mit weltlichen (Hollywood) "kräftigen Bildern" operieren noch sich nicht wagen, denn das tun eh die pragmatischen, arminanistischen Leute (Stichwort: Wohlfühlevangelium, Toleranzdenken, Verwässerung der Bibel). Ganz einfach die Bibel benutzen, dort hat es genug drin was der Christ und der Ungläubige brauchen.

<<
Ich denke an das absolut Böse bei Tolkien, das Böse bei Harry Potter, das Böse bei Star Wars und auch bei Matrix.<<

Und das "Gute" in diesen Filmen kommt auch vom Teufel!

<<
In all diesen Filmen spiegeln sich auch die Sehnsüchte der Menschen um uns herum wieder, die wir auch kennen müssen. <<

Warum müssen
wir die kennen? Werden wir von der Bibel dazu aufgefordert?
Wir müssen nicht durch die Botschaft und den Glauben die Sehnsüchte stillen (können wir auch gar nicht, denn dies macht wenn schon der HERR), sondern das Wort predigen? Wo stillt Jesus oder Paulus die Sehnsüchte der Menschen?

<<
Ich entdecke die deutliche Sehnsucht danach, das Böse zu besiegen.<<

So, also dann wäre im Menschen ja doch was Gutes! Der Mensch ist aber durch und durch schlecht! In Ihm ist nichts Gutes! Auch will er nichts Gutes! Das ist biblisch.

<<Ich lese und sehe die Fantasy mit Freude und Interesse, weil ich nämlich viel von den Menschen verstehen möchte.<<

Dazu haben wir kein Auftrag. Wir müssen die Menschen nicht untersuchen, "Psychologie" betreiben, uns auf sie ausrichten,  sondern das Wort predigen!

<<
Nur dann kann ich sie da abholen, wo sie stehen.<<
 

Auch das wieder! Unbiblisch! Wir müssen sie nirgends abholen!
 

Habe leider keine bessere Antwort für dich! Du scheinst der pragmatischen Denkweise erliegen zu sein!
 

Gruss
Michael / CH


 

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