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Frage 413

.....Nun habe ich noch eine andere Frage: Schon vor längerer Zeit hatten wir doch
auch einmal in einer Versammlungsstunde das Thema des Kanons der heiligen
Schriften angeschnitten. Ich erwähnte eine Aussage von Mauerhofer, der Du
damals klar widersprochen hast. Nun lese ich in dem Traktat "Der moderne
Mensch und die Bibel", verfasst von A. Steinmeister und herausgegeben von
"Verbreitung der Heiligen Schrift, Eschenburg und Beröa Zürich folgendes:
 
"Wussten Sie schon:  ...... dass die verschiedenen Bücher der Bibel nicht
deshalb für die frühe Kirche Autorität waren, weil man das so auf dem
3. Konzil von Karthago (397 n.Chr.) beschlossen hatte, sondern dass man ihre
absolute Verbindlichkeit deswegen anerkannte, weil man von der
Allgemeingültigkeit, göttlicher Inspiration und Autorität bereits überzeugt
war?"
An dieser Formulierung sehe ich nun nichts Falsches. Darf ich Dich bitten,
mir Deinen Einwand noch etwas besser auszudeutschen.

Vielen herzlichen Dank.

Kurt  

Lieber Kurt

das ist doch manchmal mein Problem, dass ich nicht mehr genau weiss, was ich "damals" gesprochen habe. Bitte hilf mir auf die Sprünge!

In IHM
Hans Peter


Lieber Hans Peter

So genau weiss ich das nun auch nicht mehr. Mauerhofer soll etwa gesagt
haben, dass einer der sehr frühen Kirchenführer, von dem Schriften oder
Briefe vorliegen, eine Zusammenstellung jener Schriften gemacht haben soll,
die identisch sei mit den heute im reformierten Lager als kanonisch
anerkannten Schriften. Mauerhofer argumentierte dann etwa so, wenn ich mich
noch recht erinnere, dass also nicht ein Konzil diese bestimmt habe, sondern
bereits viel früher Gott dafür gesorgt habe, dass die Gläubigen gewusst
hätten, welche Schriften inspiriert sind und welche nicht.

Dagegen hattest Du dagegen Einspruch erhoben und darauf bestanden, der Kanon
sei durch ein frühes Konzil festgelegt worden.

Soweit meine Erinnerungen. Musst selber sehen, was sich davon fürs Forum
eignet.

Herzlich grüsst und dankt

K