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Frage:
598

Wie würden Christen abstimmen? 

 

In der Abtreibungsdiskussion in den letzten Wochen hat sich bestimmt auch mancher Christ, um seine Gefühle bestätigen zu können, gefragt, wo denn in der Bibel stehe, dass nicht abgetrieben werden soll. Die Nationen sind sich nicht ganz einig, ob man überhaupt, in den ersten zwölf Wochen oder gar noch später den Menschwerdungsprozess gewaltsam stoppen darf.

 

Für uns Christen sollte das keine Frage sein noch weniger für die geisterfüllten, denn es steht geschrieben:

 

Spr 28,5

5 Böse Leute verstehen nichts vom Recht; die aber nach dem HERRN fragen, verstehen alles. (Lut Üs)

 

Es gibt einen Vers in der Bibel, der mindestens an vier Stellen vorkommt, der alle Abtreibungsbefürworter verstummen lassen sollte, nämlich:

 

Gott, der Vater spricht bereits am Zeugungstag seines Sohnes: Mein Sohn bist Du, heute habe ich dich gezeugt.

 

Das menschliche Leben beginnt am Zeugungstag, nicht Wochen später. Wer würde es mit dieser Erkenntnis nun wagen zB nach 48 Stunden nach der Zeugung Hand an Gottes Sohn in Marias Leib zu legen, wenn ihn der himmlische Vater schon Sohn nennt?

 

Liebe Christen bitte schützt gemäss euren Möglichkeiten das menschliche Leben, auch wenn es die eigene Familie einmal in einer unangenehmen Situation trifft (unehelich, mongoloid)

 

Lobet den HERRN!

 

 

Für die eigene Sicherheit:

 

Heb 5.5

5 So hat auch der Christus sich nicht selbst verherrlicht, um Hoherpriester zu werden, sondern der, welcher zu ihm gesagt hat: »Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt.«

 

Heb 1.5

5 Denn zu welchem der Engel hat er jemals gesagt: »Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt«? und wiederum: »Ich werde ihm Vater und er wird mir Sohn sein«?

 

Apg 13.33

33 daß Gott sie uns, ihren Kindern, erfüllt hat, indem er Jesus erweckte; wie auch im zweiten Psalm geschrieben steht: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.«

 

Ps 2

7 Laßt mich die Anordnung des HERRN bekannt geben!

Er hat zu mir gesprochen: »Mein Sohn bist du,

ich habe dich heute gezeugt.

Gruss

Emil


Lieber Emil

ich danke Dir für die Hinweise. Ich selber bin bekennender Nichtwähler und Nichtabstimmer. Gerade diese Abstimmung hat mir wieder einmal mehr gezeigt wie es läuft. Hätte ich für die "Mutter und Kind"  Initiative Partei ergriffen, dann wäre ich dafür gewesen dass bei einer Notlage der Mutter  das Kind auch wenn es 8 Mt alt ist,  getötet werden könnte!  Also hätte ich sehr fromm in Gottes Absichten eingegriffen.   Im privaten Gespräch konnte ich schon Frauen, die mit  mir über das Morden von Kindern gesprochen haben zeigen, dass die ganze  Denkstruktur des nicht erretteten  Menschen verderbt ist und alles Dichten und Denken nur böse ist, den ganzen Tag. Eine Frau die Bekehrt ist,  wird nicht abtreiben. 

Liebe Grüsse

Hans Peter


Ui HP

Da hab ich doch gerade eben gemerkt. Habe gegen die Fristenlösung aber  für die "Mutter und Kind - Initiative" gestimmt. Und da hätte ich ja ein  Sache gewollt, die mir gar nicht gefällt, nämlich das ein Kind doch  abgetrieben werden darf, um die Mutter zu retten. Ist das nicht auch ein  Richter spielen über das Leben des Kindes. das ist doch auch Gott  spielen...?

Danke für deinen Beitrag, er hat mir wieder einmal die Augen geöffnet!

Gruss Michael


Lieber Michael

dis Christ und Politik Frage ist natürlich problematisch. Aber politisieren heisst immer Kompromisse machen. Wer also die christliche Wahrheit ausleben will, kann gar nicht politisieren. Oder sehe ich es falsch?

Hans Peter


Nachtrag 30.07.02

Habe soeben den "EDU- Standpunkt"  erhalten und quer gelesen. Irgendwer hat mir dieses Blatt abonniert. Hier unbekannterweise meinen innigsten Dank!

Herr Nationalrat Christian Waber schreibt in Seinem Leitartikel:

"Unverständlich ist für mich auch, dass die Verantwortlichen von "Mutter und Kind" die Initiative, (miniMax) trotz vieler Sympathiebeweise von der Basis nicht unterstützt haben.. Der explizite Einbezug der Abtreibung in die Initiative wäre aber kontraproduktiv gewesen. Eine Abtreibung wurde wurde von von der Initiative "Für Mutter und Kind" nicht ausgeschlossen"

Diese späte Erkenntnis freut mich ein wenig. Als ich vor einigen Monaten in einem Vortrag in einer christlichen Versammlung im KT Aargau (Niedererlingsbach) erwähnt habe, dass die "Mutter und Kind"  Initiative eine mehr oder weniger humanistische Ziel verfolge, und eigentlich nur auch die Christen für die Abtreibung via Hintertor "Gefährdung der Mutter" gewinnen wolle, haben drei Arzte mit Unverständnis reagiert. Nur wer sich täuscht, wird enttäuscht.

H.P.