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Frage: 718                 Siehe auch:


 Berhard Dura

 Evangelium

Hier ein wenig, da ein wenig,

 

 
So war ich auch einmal informiert und bin es teilweise heute noch.
Zu den Seiten von Bernhard Dura ist mir etwas aufgefallen, speziell zu den Bericht "Christen". 
Die genannten Bedingungen, um Christ bzw. ein Jünger Jesu zu werden, (Lk. 9,23 + Lk.14,33)
wurden zur Zeit Jesu wohl nur von elf Personen erfüllt.
Lk 9,23 Er sprach aber zu allen: Wenn jemand mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein
Kreuz auf täglich und folge mir nach.
Lk 14,33 Also nun jeder von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, kann nicht mein Jünger sein.
Sicherlich kann ich es im "übertragenen" Sinn irgendwie verstehen.
Sollte ein Ungläubiger heute noch so Jesus nachfolgen können?
.Zitat » Wer Christ sein will, muß vorher gut überlegen, ob er wirklich bereit ist, alles für Jesus Christus
aufzugeben und allein ihm nachzufolgen (Lukas 14, 33).
Ebenso, wie es die Jünger damals praktizierten!
Auf diese Art und Weise kann man unseren Herrn Jesus gar nicht mehr nachfolgen, selbst
als solche nicht, welche mit dem Herrn auferstanden sind zu einem neuen Leben im Geist.
 
Ebenso die Beispiele anhand welcher Sündenerkenntniss, (gemäß des Gesetzes des alten Bundes)
man Buße tun soll (Christus ist des Gesetzes Ende).
Sollen Ungläubige Buße tun anhand des AT - Gesetzes?
Oder sollen Ungläubige Buße tun, weil sie den Ansprüchen des Neuen Bundes nicht genügen?
Christus ist des Gesetzes Ende.
Eine Mixtur aus Alt und Neu.
Grüße
Kurt. R
 

Lieber Kurt

Ja ich wüsste nicht,  wie ich das Evangelium besser weiterverkündigen könnte  unter  "Christen" dargestellt. Bruder Heijkoop hat in Zürich an einer Konferenz mal mit Recht gesagt, dass ein Evangelist jede Bibelstelle zum Evangeliumsverkündigen gebrauchen könne. Später, in der Wortverkündigung wird dann alles genauer ausgelegt und zugeordnet, wie  es ja auch bei Apollos der Fall war.

Betreffend Deinem Einwand "Mixtur" nur so viel: Ich betrachte einen nicht wiedergeborene wie unter Gesetz, das heisst ich richte mich nach

1Tim 1,8 Wir wissen aber, daß das Gesetz gut ist, wenn jemand es gesetzmäßig gebraucht,

1Tim 1,9 indem er dies weiß, daß für einen Gerechten das Gesetz nicht bestimmt ist, sondern für Gesetzlose und Zügellose, für Gottlose und Sünder, für Heillose {O. Unheilige} und Ungöttliche, Vaterschläger und Mutterschläger, Menschenmörder,

1Tim 1,10 Hurer, Knabenschänder, Menschenräuber, Lügner, Meineidige, und wenn etwas anderes der gesunden Lehre zuwider ist,

1Tim 1,11 nach dem Evangelium der Herrlichkeit des seligen Gottes, welches mir anvertraut worden ist.

Mit anderen Worten, ein Ungläubiger soll das Gesetz hören, Das Gesetz ist heilig und gut, der Mensch ist verloren und böse. Aber der Geist Gottes kann einen Ungläubigen durch die Worte Gottes erwecken damit er zur Einsicht kommt über seinen verlorene Zustand, und wenn Gott Gnade gibt wird er Busse tun und errettet werden, wenn er an das Erlösungswerk Christi  glaubt und IHN als Herrn annimmt, dann wird Er ihm zum Heiland. Wie der Mechanismus der Suche und Bekehrung zusammenhängt,  kann kein vernünftiger  Bibellehrer aus Letzte erklären, muss er auch nicht. Unser Auftrag ist es, ein heiliges Zeugnis zu sein von einem heiligen Gott, und möglichst viele Traktate an den Mann/ Frau zu bringen, was nicht nur ein Hobby ist,  sondern ein Auftrag Gottes an die Erlösten, dessen ich mich auch befleissige..

Also, die Mixtur aus Alt und Neu erachte ich nach  Mt 13,52 eben gerade als sehr biblisch.

Dann noch was zum neuen Bund:

 Natürlich kann man bei Menschen aus christlichen Kreisen, die noch nicht errettet sind, aber schon einiges gehört haben,  das Evangelium via den Ansprüchen des "neuen Bundes," der übrigens auch nicht mit den Christen geschlossen ist sondern mit den Gläubigen aus Israel im 1000jR, verkündigen.

Aber letztlich kommt es auf das selber heraus.
Der Nichtwiedergeborene muss erkennen, dass er verloren ist und nur zum Glaubensgehorsam kommt, wenn er die Gnade mittels Busse und Glaube  an das Werk Christi und seines Blutes auch annimmt. In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Freudigkeit und Zeugenmut im Dienste unseres gemeinsamen HERRN:

In IHM
Hans Peter  

 


Lieber Hans Peter                                                                                               15.09.2002
 
Daß man jede Bibelstelle zur Evangelisation gebrauchen kann, dem stimme ich zu.
 
Zitat » Wer Christ sein will, muß vorher gut überlegen, ob er wirklich bereit ist,
alles für Jesus Christus aufzugeben und allein ihm nachzufolgen (Lukas 14, 33).
 
Lk 14,33 Also nun jeder von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, kann nicht
mein Jünger sein.
 
Da kenne ich so manche Christen die das von sich behaupten, was aber "in der Tat" nicht
nachvollzogen wurde, so wie bei den Jüngern.
Nun werde ich etwas persönlich. Hast Du oder B. Dura allem entsagt was ihr habt (hattet),
so wie es der Herr zur Bedingung machte (und seid darin geblieben)?
Ein "Ja" oder "Nein" würde mir schon genügen.
 
Herzliche Grüße
Kurt R.
 15.09.02

Lieber Kurt

Ich sehe die Evangelien auch heilsgeschichtlich, so wollen sie nämlich auch verstanden sein. Und dann darf ich von mir sagen, dass ich Lk 14.33 in Wirklichkeit entspreche. (ich habe mich bekehrt und wurde errettet, bin aber in dem Sinne von Lukas 14.33 kein Jünger , will es auch nicht sein weil man dies nämlich gar nicht mehr (Heilsgeschichtlich gesehen)   sein kann.) Wenn ich aber diese Stelle ungeistlich verstehen sollte, dann wird es immer eng. Darum ---> Rö 8.27.

 

Liebe Grüsse

Hans Peter