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Das griechische Wort schisma (Spaltung, Zweispalt) kommt im Johannesevangelium dreimal vor. Interessanterweise immer in Verbindung mit dem Herrn Jesus. Dabei wird jeweils eine unterschiedliche Seite

betont: Einmal geht es besonders um die PERSON des Herrn (Joh 7,43), dann um seine WERKE (Joh 9,16) und schließlich um seine WORTE (Joh 10,19).

Lasst uns sehen:

1.) "Einige nun von der Volksmenge sagten, als sie diese Worte hörten: Dieser ist wahrhaftig der Prophet. Andere sagten: Dieser ist der Christus ... Es entstand nun SEINETWEGEN eine SPALTUNG in der Volksmenge" (Joh 7,40.41.43).

2.) Der Herr hatte in Johannes 9 den Blindgeborenen geheilt, der daraufhin von den Pharisäern zur Rede gestellt wurde. "Da sprachen einige von den

Pharisäern: Dieser Mensch ist nicht von Gott, denn er hält den Sabbat nicht. Andere sagten: Wie kann ein Mensch solche ZEICHEN TUN? Und es war ein ZWIESPALT unter ihnen" (Joh 9,16).

3.) Nachdem der Herr über den guten Hirten gesprochen hatte (Joh 10,7-18), lesen wir Folgendes: "Wiederum entstand ein ZWIESPALT unter den Juden dieser WORTE wegen" (Joh 10,19).

An dem Herrn Jesus scheiden sich die Geister - in jeder Hinsicht. Auch heute noch. Denn der Herr ist nicht gekommen, um Frieden auf der Erde Frieden zu geben; er bringt vielmehr Entzweiung (vgl. Lk 12,51ff). Erst, wenn er in Macht und Herrlichkeit wiederkommt, wird Friede auf der Erde sein (vgl. Lk 2,14).

Gerrid Setzer