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Frage 897

Liebe Brüder,

in unserer Versammlung haben wir jemanden, der vor und nach der Versammlung eigentlich nur ungeistliches von sich gibt. Das ist schrecklich, sofort nach der Predigt schlägt sie ihre Bibel zu und schon legt sie los. Es kommen viele schlechte Wörter über ihre Lippen. Auch unterbricht sie unsere Dialoge ständig. Aber keiner sagt es ihr, daß ist auch nicht recht, deshalb entschließe ich mich, es ihr zu sagen. Wir sind doch dazu aufgefordert dem anderen zurechtzuweisen und hier braucht es eine Zurechtweisung. Dieses ungeistliche Reden beginnt gleich nach der Predigt, daß macht die ganze Predigt kaputt und füttert uns mit nichtigen Gedanken. Das gehört sich nicht, es sind auch nicht die Früchte des Geistes, wovon Gott spricht. Da keiner etwas sagt, werde ich es wohl tun. Aber wie? Ich denke an folgende  Verse, die ich ihr persönlich sage werde.

Epheser 4,29: Laßt kein faules Geschwätz aus eurem  Mund gehen, sondern redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Segen bringe denen, die es hören. Und betrübt nicht den heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid für den Tag der Erlösung. Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung seien fern von euch samt aller Bosheit. Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.

1. Timotheus 6,20: O Timotheus! Bewahre, was dir anvertraut ist, und meide das ungeistliche lose Geschwätz und das Gezänk der fälschlich so genannten Erkenntnis, zu der sich einige bekannt haben und sind vom Glauben abgeirrt. Die Gnade sei mit euch! 2. Timotheus 2,16:Halte dich fern von ungeistlichem  losem Geschwätz; denn es führt mehr und mehr zu  ungöttlichem Wesen, und ihr Wort frißt um sich wie der Krebs.

Galater 5,16

Ich sage aber: Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen. Denn das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist  gegen das Fleisch; die sind gegeneinander, so daß ihr nicht tut, was ihr wollt. Regiert euch aber der  Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz. Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Saufen, Fressen und dergleichen. Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben. Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht. Die aber Christus Jesus angehören, die  haben ihr Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden. Wenn wir im Geist leben, so laßt uns auch im Geist wandeln. Laßt uns nicht nach eitler Ehre trachten, einander nicht herausfordern und

beneiden.

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Liebe Grüße Michael