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Frage 901

Liebe Brüder,

in der letzten Zeit fällt mir immer wieder der Vers mit dem Mond auf. In Psalm 89,1 ist die Rede davon,

daß der Mond ewig besteht. Ich kann diese Aussage nicht in Übereinstimmung mit der Offenbarung bringen,

denn es ist die Rede von einem neuem Himmel und ein  neuer Erde. Auch in Petrus wird uns gesagt, daß die

Elemente schmelzen werden. Bleibt nun der Mond ewiglich bestehen?

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Ich zitiere 2. Petrus 3,10:

Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die

Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden ihr Urteil

finden.

Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müßt ihr dann dastehen in heiligem Wandel und frommem Wesen, die ihr

das Kommen des Tages Gottes erwartet und erstrebt, an dem die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor

Hitze zerschmelzen werden. Wir warten aber auf einen  neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner

Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt.

Psalm 72,1

Von Salomo. Gott, gib dein Gericht dem König und deine Gerechtigkeit dem Königssohn, daß er dein Volk richte mit Gerechtigkeit und deine Elenden rette. Laß die Berge Frieden bringen für das Volk und die Hügel Gerechtigkeit. Er soll den Elenden im Volk Recht schaffen und den Armen helfen und die Bedränger zermalmen. Er soll leben, solange die Sonne scheint und solange der Mond währt, von Geschlecht zu Geschlecht. Er soll herabfahren wie der Regen auf die Aue, wie die Tropfen, die das Land feuchten. Zu seinen Zeiten soll blühen die Gerechtigkeit und großer Friede sein, bis der Mond nicht mehr ist. Er soll herrschen von einem Meer bis ans andere, und von dem Strom bis zu den Enden der Erde. Vor ihm sollen sich neigen die Söhne der Wüste, und seine Feinde sollen Staub lecken. Die Könige von Tarsis und auf den Inseln sollen Geschenke bringen, die Könige aus Saba und Scheba sollen Gaben senden. Alle Könige sollen vor ihm niederfallen und alle Völker ihm dienen.

Psalm 89,35

Ich will meinen Bund nicht entheiligen und nicht ändern, was aus meinem Munde gegangen ist. Ich habe

einmal geschworen bei meiner Heiligkeit und will David nicht belügen: «Sein Geschlecht soll ewig bestehen und

sein Thron vor mir wie die Sonne, wie der Mond, der ewiglich bleibt, und wie der treue Zeuge in den

Wolken.»

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Vielleicht könnt ihr mir hier weiterhelfen, bleibt der

Mond nun ewig?

Liebe Grüße Michael


10,03,03

Lieber Michael

nur als erstes Kurzes:  in der Umgangssprache ist "ewig" manchmal seeehr kurz und im AT meines Wissens immer an die Existenz der Schöpfung gebunden.

In IHM
Hans Peter