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Frage 969     

WIR BAUEN DIE GEMEINDE KUNTERBUNT

 

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Die Freikirchen auf dem Ökumenischen Kirchentag in Berlin

Auch "heiße Eisen" werden nicht ausgespart: Ökumene zwischen Taufpraxis und Karaoke

Wohl noch nie waren die Freikirchen auf einem Kirchentag im Programm so stark vertreten wie in diesem Jahr auf dem erstmals durchgeführten Ökumenischen Kirchentag, der vom 28. Mai bis zum 1. Juni in Berlin unter dem Motto "Ihr sollt ein Segen sein" stattfindet. Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK), Dr. Walter Klaiber (Frankfurt am Main), wirkt gleich an acht Veranstaltungen mit. Mehr Auftritte haben unter den Tausenden Mitwirkenden nur wenige zu absolvieren: der "Gastgeber" des Ökumenischen Kirchentags, der berlin-brandenburgische Landesbischof Wolfgang Huber (12), der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz Karl Lehmann (11), die Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter (9) sowie die Grünen-Politikerin Christa Nickels (9).

Die wohl meisten Freikirchler als aktive Mitwirkende dürften bei der feierlichen Unterzeichnung der Charta Oecumenica am Freitag um 18 Uhr auf der Messe in der Halle 10.2 zugegen sein. In der Erklärung haben sich die europäischen Kirchen freiwillig verpflichtet, stärker zusammenzuarbeiten und dabei alles zu tun, um "die noch bestehenden kirchentrennenden Probleme und Hindernisse zu überwinden". Die Veranstaltung wird von der Baptistin Andrea Schneider moderiert. Neben Bischof Klaiber ist auch der Präsident des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG), Siegfried Großmann, zugegen, wie auch der Leiter der Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden, Werner Funck, der Kommandeur der Heilsarmee in Deutschland, Werner Frei, sowie Pfarrer Martin Theile von der Herrnhuter Brüdergemeine.

Zwei der 13 Eröffnungsgottesdienste des Kirchentags finden mit freikirchlicher Beteiligung statt: Als einzige freikirchliche Gemeinde ist die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin-Steglitz Gastgeberin eines Eröffnungsgottesdienstes am Mittwoch um 18 Uhr. Ein Team der Gemeinde wirkt bei der Gestaltung des Gottesdienstes mit. Auch Leni Schüttel ist dort zugegen. Die Baptistin ist für die ACK beratend im Präsidium des Ökumenischen Kirchentages tätig. Die Predigt hält hier der sächsische Landesbischof Volker Kreß. Der frühere Rektor des Theologischen Seminar des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, Edwin Peter Brandt, der vor kurzem in den Gemeindedienst nach Potsdam gewechselt war, hält die Eröffnungspredigt in der Katholischen Kirche St. Dominicus in Berlin-Neukölln.

Beim Kirchentag wird das Tagesprogramm um 9 Uhr traditionell eröffnet mit zahlreichen Bibelarbeiten. Bei vier der insgesamt 108 Bibelarbeiten sind Freikirchler zu hören: Bischof Klaiber spricht am Donnerstag im "Haus am Köllnischen Park, Saal 1", die baptistische Theologin Dr. Andrea Strübind wird in der Messe, Halle 5.3 zu hören sein. Leni Schüttel ist für das Präsidium bei einer Bibelarbeit im Internationalen Congress Centrum ICC im Saal 1 mit dabei wie auch am Samstag bei einer Bibelarbeit in der Halle 5.1 auf dem Messegelände.

Bischof Klaiber wirkt darüber hinaus an folgenden Veranstaltungen mit: Auf dem Podium Rechtfertigung in der Halle 7 der Messe spricht er am Donnerstag um 11 Uhr zum Thema "Von Gott berührt - Was heißt Rechtfertigung heute?" Am Nachmittag ist er um 15 Uhr an einem Gespräch im Haus am Köllnischen Park, Saal 3, beteiligt. Es geht um das Thema: "Was bedeuten dir Taufe und Bekehrung". Am Freitag hält er um 11.45 Uhr einen Vortrag zum Thema "Die Bibel - nur für Insider?" in einer Bibelwerkstatt in der Humboldt-Universität. Am Samstag ist bei an einer Veranstaltung "Gemeinsam vom Glauben reden - Aufbruch der Kirchen zu einer missionarischen Ökumene" um 10.30 Uhr in der Friedenskirche in Charlottenburg mit dabei.

Dr. Andrea Strübind beteiligt sich am Donnertag um 11 Uhr in der Halle 12 auf der Messe an einer Diskussionsrunde zum Thema "Autoritär - beliebig - charismatisch - Das ABC der Vorurteile auf dem Prüfstand". Sie moderiert darüber hinaus eine Veranstaltung zum Thema "Konfessionelle Identität - Bedingungen oder Hindernis für die Ökumene?" am Freitag um 15 Uhr in der Halle 9 auf der Messe. An der Diskussionsrunde nimmt auch der baptistische Ökumenewissenschaftler Prof. Dr. Erich Geldbach teil. Der Baptistenpastor Dr. Kim Strübind wirkt mit bei an einer Diskussionsrunde zum Thema "Taufe zwischen Konversion und Konvention" am Donnerstag um 15 Uhr in der Halle 20 auf der Messe. Auch bei dem Gespräch ist Prof. Dr. Erich Geldbach zugegen.

Vier Veranstaltung muss der Beauftragte der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) am Sitz der Bundesregierung, der Baptistenpastor Dr. Dietmar Lütz, bewältigen: Am Donnerstag moderiert er um 11 Uhr in der Trinitatis-Kirche in Charlottenburg eine Veranstaltung zum Thema "Über Glauben sprechen - ein Tabubruch?" Am Freitag führt er um 10 Uhr durch eine Veranstaltung auf der Bühne Lustgarten im Stadtteil Mitte, wo es um "Was glaubst du in deiner Kirche?" geht. Am nächsten Tag diskutiert er - unter anderem mit dem Präsidenten der VEF, Dr. Wolfgang Lorenz, bei einer Veranstaltung zum Thema "In Zukunft: Freie Kirchen in einer offenen Gesellschaft - Entwickeln sich die Großkirchen zu Freikirchen" um 10.30 Uhr im Haus am Köllnischen Park, Saal 8A. Diese Veranstaltung ist von der VEF vorbereitet worden. Als Vorsitzender der Berliner "Armutskonferenz" ist Dr. Lütz am Samstagnachmittag um 15 Uhr bei einem Treffen in der Turnhalle der Katholischen Grundschule St. Ludwig dabei, um die Besucher zu begrüßen, die Interesse haben am Thema "Kinderlärm ist Zukunftsmusik - Signale der Kinderarmut".

Die baptistische Pastorin Andrea Schneider wirkt am vom Fernsehen übertragenen zentralen ökumenischen Gottesdienst am Donnerstag um 10 Uhr auf der Bühne am Gendarmenmarkt im Bezirk Mitte mit.

BEFG-Präsident Siegfried Großmann diskutiert am Freitag, um 15 Uhr in der Halle 7.1b/l auf dem Messegelände über "Strukturelle Gewalt überwinden - Gemeinsam widerstehen".

Prof. Dr. Erich Geldbach beteiligt sich am Freitag, um 11 Uhr im Senatssaal der Humboldt-Universität an einer Gesprächsrunde über "Ermutigende Enttäuschungen - Überlegungen zum gegenwärtigen Stand der Ökumene".

Gleich an zwei Abenden moderiert der Baptistenpastor und Journalist Andreas Malessa die Veranstaltung "Talk und Gospel zum Staunen und Lachen", nämlich am Donnerstag und Freitag jeweils um 20 Uhr im Schillertheater in Charlottenburg. Er wird hier unterstützt von Andrea Schneider. Zum Thema "Verantwortlich über den Glauben reden" äußert sich Malessa um Donnerstag um 11 Uhr im Haus der Kirche in Charlottenburg.

Günter Mahler, ebenfalls Baptistenpastor und Journalist, moderiert am Samstag um 11 Uhr die Veranstaltung "Die Situation von Flüchtlingen weltweit" auf der Bühne am Gendarmenmarkt im Stadtteil Mitte.

Die BEFG-Ökumenebeauftragte Irmgard Stanullo nimmt am Donnerstag um 15 Uhr an einer Diskussionsrund "Visionen geschlechtergerechter Ökumene" in der Halle 12 auf dem Messegelände teil.

Die baptistischen Journalistin Claudia Bleckmann führt am Samstagabend um 20 Uhr in der Halle 23 auf dem Messelände durch das Programm "Fest der Kirchenmusik - Konzil zu Ephesus". Unterstützt wird sie von ihrem Chef, dem methodistischen Radiojournalisten und Theologen Hartmut Handt.

Der baptistische Journalist Klaus Rösler beteiligt sich an einer Talks-Runde der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD) am Donnerstag um 19.30 Uhr in der Trinitatiskirche in Charlottenburg zum Thema "Was ist dann - wenn es anders kommt als man denkt ?!" Er spricht über seinen Glauben angesichts der Erfahrungen im Umgang mit seiner seit fast fünf Jahren im Koma liegenden Tochter Marie (10).

Unter dem Motto "Bethel goes Hollywood" präsentiert die Diakoniegemeinschaft Bethel während des Kirchentags ihren neuen Film "Gemeinschaft erleben - Zukunft gestalten". Die Welturaufführung findet am Freitag um 20 Uhr in der "Friedenkirche" in Charlottenburg statt.

Die baptistische Gemeindediakonin Irmtraud Theeßen beteiligt sich an einem Bibliodrama-Workshop im Eingangsfoyer des Hauses am Köllnischen Park im Stadtteil Mitte am Freitag um 10 Uhr zum Thema "Was du ererbt von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen".

Der Baptistenpastor Thomas Bloedorn moderiert am Freitag um 10.30 Uhr die Veranstaltung "You 2003 - Das Leben ist nur Casting!?" auf der Kleinen Arena im Tempodrom im Stadttteil Kreuzberg. Diese Veranstaltung wurde vom Gemeindejugendwerk Berlin-Brandenburg des BEFG vorbereitet, wie auch verschiedene andere Veranstaltungen, die in der Lukaskirche in Kreuzberg stattfinden: So ein Gottesdienst am Freitag um 13 Uhr zum Thema "Der ungläubige Thomas", ein "Forrest-Gump-Kinogottesdienst" am Freitag um 19.30 Uhr, "Gute Nachtgedanken" um 23.45 Uhr sowie ein Gottesdienst "Streets of Faith - Christliche Spiritualität wird auf der Straße konkret" am Samstag um 13 Uhr.

Das GJW zeichnet auch für den Fun-Park im Zentrum Jugend des Kirchentages im und um das Tempodrom verantwortlich - diese Halle wurde auf dem Gelände des früheren Anhalter Bahnhofs errichtet. Dort werden täglich bis zu 10.000 Teilnehmer erwartet, hofft Koordinator GJW-Pastor Hendrik Kissel. Zum Funpark gehören unter anderem ein Kirckboardparcour, eine große Carrera-Autorennbahn, eine Karaoke-Bühne, ein Kletterturm, ein Kletterturm aus Getränkekisten, ein Internet-Point mit 30 Rechnern sowie ein Gebetsgarten.

Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin-Schöneberg ist Mitveranstalter einer Werkstatt "jugendcity schöneberg". Während des gesamten Kirchentages finden in ihren Räumen Gottesdienste, Gesangsveranstaltungen und Diskussionsrunden statt. Bei einem Gottesdienst am Donnerstag um 10 Uhr wirken unter anderem ihre Theatergruppe und die Gemeindeband "Intercity and Friends" mit, am Freitag und am Samstag hält Gemeindepastor Michael Noss die Predigt in einem ökumenischen Gottesdienst um 11 Uhr, ebenfalls mit Theatergruppe und Band, um 13 Uhr am Freitag präsentiert er darüber hinaus unter dem Stichwort "Segensworte" eine "Bibelzeit für Spätaufsteher".

Der baptistische Theologe Peter Athmann engagiert sich vor allem musikalisch auf dem Kirchentag: Drei Veranstaltungen begleitet er musikalisch mit seinem Saxophon.

Am Samstagabend finden verschiedene Abendmahlsgottesdienste statt. Auch freikirchliche Gemeinden sind Gastgeber, wie die Adventgemeinden Charlottenburg und Reinickendorf, das Christliche Zentrum Berlin (Kirche am Südstern), die Herrnhuter Brüdergemeine, die alle evangelische Feiern anbieten. Ein "Feierabendmahl" findet in der methodistischen Auferstehungskirche statt.

Wie andere Freikirchen ist der BEFG auch auf der Agora, dem früheren "Markt der Möglichkeiten", mit einem eigenen Stand innerhalb des Ökumenischen Dorfes vertreten: Der Stand ist in der Halle 4.2 unter der Standnummer C 25 zu finden.

Der Theologe Prof. Dr. Roland Gebauer, Dozent für Neues Testament am Theologischen Seminar der Evangelisch-methodistischen Kirche in Reutlingen, wird zusammen der Superintendentin im EmK-Distrikt Frankfurt, Rosemarie Wenner, am Donnerstag um 10 Uhr bei der liturgischen Gestaltung des Gottesdienstes zur Eröffnung der Ökumenischen Bibelwerkstatt in der Humboldtuniversität mitwirken. Auch bei der anschließenden Podiumsdiskussion um 11.30 Uhr am selben Ort ist er beteiligt. Dort geht es um das Thema: "Die Bibel - Quelle der Ökumene oder Ursache aller Missverständnisse?"

Der Evangelisch-methodistische Pastor Karl-Heinz Voigt diskutiert am Freitag um 10.30 Uhr in der Trinitatiskirche in Charlottenburg über das Thema "Gemeinde auf dem Weg - Herausforderungen, Knackpunkte, Hoffnungen".

Der EmK-Journalist Hartmut Handt leitet am Samstag um 8.30 Uhr ein Morgengebet und um 22.30 Uhr ein Nachtgebet in der Halle 23 auf dem Messegelände.

Die methodistische Liedermacherin Birgit Kley ist ebenfalls auf drei Veranstaltungen des Kirchentags live zu erleben.

Der einer unabhängigen Freikirche angehörende Impulsgeber für kreative missionarische Aktionen, Arno Backhaus, ist Referent einer Veranstaltung zum Thema "Von der Unverschämtheit des Glaubens" am Donnerstag um 15 Uhr im Haus der Kirche in Charlottenburg.

Die Siebenten-Tags-Adventisten sind nicht nur beim "Abend der Begegnung" auf dem Schlossplatz vertreten, wo sie kulinarische Köstlichkeiten, ein Bibelquiz und Basteln für Kinder anbieten, sondern am Freitag findet um 10.30 Uhr auf dem Agora-Platz auf dem Messegelände, Halle 2.2/Stand B10, auch ein Podiumsgespräch statt: "Wer sind die Siebenten-Tags-Adventisten?" Im Bereich "Konfessionelle Identität" in Halle 2.2 der Agora stellt die Freikirche am Stand F 40 ihr ganzheitliches Glaubensverständnis, ihr gemeindliches Leben und ihr gesellschaftliches Wirken vor. Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA ist in Halle 3.1, Stand A 08, zu finden und zeigt in fünf Bildern, "wie konkretes Teilen zum Segen wird". Die adventistische Theologische Hochschule Friedensau bei Magdeburg informiert in Halle 1.1, Stand E 25, über Berufsfelder mit Zukunft im Bereich Christliches Sozialwesen, Sozialarbeit und Sozialpädagogik sowie Friedens- und Konfliktforschung.

Superintendent Thomas Vollenweider von der Kirche des Nazareners freut sich darüber, dass das "Gebetszelt" in der Lukas-Gemeinde des Mülheimer Verbandes in Berlin-Schöneberg maßgeblich von den Freikirchen mitgestaltet wird. Auch die Petrus-Gemeinde der Kirche des Nazareners ist mit dabei.

Der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden veranstaltet unmittelbar nach dem Ökumenischen Kirchentag seine Pfingst-Europa-Konferenz in Berlin. Deshalb ist er auf dem Ökumenetreffen nicht stark vertreten. Es gibt Ausnahmen: Präses Ingolf Ellßel wirkt an einem deutsch-russischen Versöhnungsgottesdienst Samstag um 18.00 Uhr in der Südsternkirche in Berlin mit. Hier werden auch andere freikirchliche Vertreter zugegen sein, unter anderem Dr. Heinrich Christian Rust vom BEFG. Das Treffen geht auf eine Versöhnungsinitiative von 30 deutschen Gruppen überwiegend aus den Reihen der Geistlichen Gemeindeerneuerung in der EKD zurück, die 1995 in Russland um Vergebung für Verbrechen im Zweiten Weltkrieg baten. Das Treffen in Berlin ist mehr als ein formaler Gegenbesuch: Die Initiatoren, darunter viele Vertreter von Evangeliumschristen-Baptisten-Gemeinden, wollen die Deutschen um Vergebung für von Russen verursachtes Leid bitten.

Der Pastor der gastgebenden Pfingstgemeinde, Werner Nachtigall, veranstaltet am Donnerstagabend im Waldstadion/Berlin ein Jugendkonzert mit der Band "Normal Generation". Bei dem Treffen, zu dem 20.000 Jugendliche erwartet werden, hält er die evangelistische Ansprache.

Auch die Herrnhuter Brüdergemeine hat während des Kirchentages ein volles Programm: Am Donnerstag gibt es um 10.30 Uhr einen Ökumenischen Familiengottesdienst in der Lessinghöhe im Bezirk Neukölln, parallel dazu findet ein Ökumenischer Gottesdienst mit Beteiligung der Freikirche im St. Hedwigskrankenhaus statt. Um 10 Uhr gibt es ein Podiumsgespräch im ICC-Saal 4/5: "Jan Hus und seine Bedeutung für die deutsch-tschechische Nachbarschaft". Um 15 Uhr gibt der Jugend-Gospelchor der Freikirche in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ein Konzert, der Bläserchor der Brüdergemeinde ist um 19 Uhr in der Halle 23 auf dem Messegelände zu hören. Die Zinzendorfschule Königfeld lädt um 20 Uhr in die Heilandsgemeinde in der Thusnelda-Allee zu einer Beatmesse ein: "Eine riskante Entscheidung". Zur gleichen Zeit läuft - wie an allen Abenden - in der Brüdergemeinde Neukölln das Nachtcafé. Wer den Jugendgospelchor am Donnerstag verpasst hat, kann ihm am Freitag um 12 Uhr Am Roten Rathaus erleben oder am Samstag um 13.20 Uhr auf der Kirchentagsmeile "Unter den Linden" im Bezirk Mitte. Auch die Beatmesse erlebt um 17 Uhr eine Neuauflage. Am Samstag können Frühaufsteher um 8 Uhr an einer Abendmahlsfeier der Brüdergemeine in der Hochmeisterkirche teilnehmen. Die Freikirche ist am Samstag auch für alle Stundengebete im Geistlichen Zentrum Hale 6.2a verantwortlich. Um 19 Uhr gibt es in der Gemeinde Neukölln ein Feierabendmahl mit anschließendem ökumenischen Fest.

Klaus Rösler