Frage 2051       Home       Bibelkreis.ch   Download dieses Frame mit rechter Maustaste:==>    2051 an was macht es sich fest, ...

Hallo Hans,
 
ich habe schon lang nichts von mir hören lassen, aber trotz allem habe ich mit grossen Interesse öfter mal hier auf Deine Seiten geschaut.
Da Du ja nun schon bei der über 2000 sten Frage angekommen bist, wollte ich wieder einmal meine Ansichten mitteilen.
Ich bin erstaunt wie viele hier von sich behaupten "Gotteskinder" oder "Christen" zu sein, oder
das sie einfach nur Erkenntnis haben,
Ich würde einfach nur gerne eine Frage an alle stellen.
An WAS macht man es fest ein Christ oder Gotteskind zu sein..?????
Reicht es schon aus, jeden Menschen zu grüßen?
Oder viele Spenden zu tätigen?
Keine Schimpfworte benutzen?
Wenn nur 10 darauf antworten würden, bin ich ziemlich sicher, dass wir auch 10 verschiedene Antworten bekommen.
Ja, ja ich weiss, jetzt wird man wieder die Antwort geben;
Wenn man sich nach Gottes Gesetz richtet und wohlgefallen in Gottes Augen vollbringt.
Aber dann möchte ich bitte, das näher erklärt haben, WIE ich mich dann verhalten muss.
Kommt man nämlich wieder bei der ersten Frage raus..
Ich weiss nicht in welchem Unfang sich die Mitglieder hier mit Gott und der Welt beschäftigen, aber leider glaube ich, dass Niemand zu dem Erlangt ist, von dem er es behaupten.
Ich weiss, dass sich nun wieder viele Gegner gegen mich einschiessen werden, aber
genau das bestätigt mein Gedanken.
Tja und jetzt zum Schluß.. Was schliesse ich daraus?, und sollten auch alle anderen tun.
Man wird Gott nicht  im Christentum oder sonstigen Religionen finden. Nicht in der Bibel oder
in irgendeinem Buch eines "Predigers".
Bitte nicht aufhören zu lesen, nur weil ich mich so weit aus dem Fenster gewagt hab.
Ich möchte einen kleinen Denkanstoss geben.
Würdest Du mir zustimmen, wenn ich behaupte, von 10 Menschen, sind einige gut und einige weniger gut in Mathematik? Wahrscheinlich , "Ja"
Warum??? Jeder hat doch das gleiche Schulbuch und die gleichen Lehrer gehabt oder?
Tja, also liegt es wohl daran, das einige Menschen schneller lernen oder verstehen und einige nicht, manche sogar nie. Langsam sollte man verstehen worauf ich hinaus will.
Würde Gott jedem nur ein Buch oder eine Religion mit auf dem Weg geben, so wären doch einige sehr stark im benachteiligt, da sie schon beim Lesen der Bibel Schwierigkeiten hätten.
Dann auch noch diese vielen falschen Prediger und falschen Übersetzungen.. Was stimmt jetzt, was stimmt nicht? Fragen über Fragen..
Das würde ja sehr stark nach einem ungerechten Gott aussehen. Oder nicht?
Also bitte sucht nicht in Religionen oder Büchern.. Sucht in Euch.
Damit meine ich aber nicht, Esoteriker oder sonstige Räucherstäbchen Versammlungen.
Die Hälfte derer, die bis hierher gelesen haben, kann ich jetzt nur sagen. Bevor Du Deine ablehnende Haltung zu Papier bringst, bedenke bitte, Sind Deine Gedanken die Du mir jetzt gegenüber bringst "Christlich" und von einem "Gotteskind".?
Ich habe nichts gegen eine kritische Meinung und bin selber meistens der, der anderen widerspricht, aber bitte erst 5 Minuten Zeit nehmen und dann vernünftige Argumentationen und Darstellungen aufzeigen. Bitte auch nicht wieder mit irgendwelchen Bibelzitate antworten, da wir ja schon festgestellt haben, das nicht jeder die einzelnen Zitate auch versteht und richtig auslegt. Lesen kann ich selber was in der Bibel steht. Es nützt nichts andauernd "Fromme" Zitate anzubringen, die man schon beim ersten eigenen Bibellesen nicht verstanden hat..
 
2100 Fragen und doppelt so viele Antworten und Anregungen und doch sind hier nicht alle Erleuchtet "ich schliesse mich da gerne ein".
Jahrhunderte von Religionen und Predigern und die Welt steht kurz vor dem Kollaps.
Soviele Bibeln und Übersetzungen und doch keiner weiß was richtig ist.
Tausende von Foren und so viele verschiedene Meinungen. Der Doktor denkt anders als der Mechaniker und die Frauen anders als die Männer.
 
Und doch gibt es soviele Christen und Gotteskinder, wenn das nicht SCHÖN ist.
 
Leider kennen wir uns nicht persönlich und wissen nichts voneinander, aber ich bitte Dich als Freund diesen Brief einzustellen.
Auch wenn wir nicht den selben Weg eingeschlagen haben, so sind wir doch auf der  gleichen Suche nach dem Was ist und Was immer sein wird.
 
Solltest Du doch in Gewissenkonflikten stehen, zu Deiner Überzeugung und möchtest den Brief lieber nicht einstellen, so denke Du bitte darüber nach, und wenn Du willst, kannst Du mir ja auch ausserhalb des Forums Deine Meinung  zukommen lassen.
 
Gruss
Tom
 
  
 
Lieber Tom

Wer sagt:
Wenn man sich nach Gottes Gesetz richtet und wohlgefallen in Gottes Augen vollbringt. 


Antwort: 
 Der ist kein Christ

Wer ist ein Christ? derjenige, der Busse getan hat und an den Herrn Jesus als den
gekreuzigten und auferstandenen Heiland glaubt.

Liebe Grüsse

Hans Peter  ==>  Evangelium   ==>  Glauben, dass Gott ist!
 

Mk 1,15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Buße und glaubet an das Evangelium.

 

Hallo Tom, 12.02.05

Du hast hier einige Gedanken zu Papier gebracht. Ich denke, dass es auch legitim ist zu fragen und erst recht wissen zu wollen, wann man denn ein Christ ist.

Aber bei der Zulassung der Lösungen machst Du einen entscheidenden Fehler.

Christen glauben nun mal, dass Christus die Welt erschaffen hat und er das "Wort" ist. Sie wissen, dass wohl auf nahezu jeder Seite der Bibel etwas von Christus geschrieben steht. Sie wissen, dass er selbst auf Erden jedem Jota (vergleichbar unseren i-Punkt) geglaubt hat. Er sagte selbst, dass die Schrift nicht aufgelöst werden kann. Die Schrift hatte also höchst Priorität für Ihn.

Insofern kann diese Frage nicht beantwortet werden ohne sich auf die Bibel zu beziehen. Jeder Antwort ausserhalb wird unvollständig oder sogar falsch sein. Denn mit Gefühlen und Meinungen kommen wir nicht weiter. Hier zählen Tatsachen und Fakten und die stehen nun mal in der Bibel.

Also ohne Bibelzitate geht es nicht, ein Christ lebt danach. Grundsätzlich hat es Hans Peter ja geschrieben. Glauben, dass er ist, glauben dass er auf Erden für unsere Sünden gestorben ist und danach wieder auferstanden ist und jetzt zur Rechten Gottes sitzt. Ihn als wirklichen Herrn im Leben annehmen und nach seinen Geboten leben.

Die Bibel beschreibt Prüfkriterien anhand derer sich Christen prüfen können

Also lieber Tom, eine andere Diskussionsgrundlage als die Bibel wirst Du hier nicht finden. Und das mit recht.

Gruss Stephan

 

Hallo Hans
Hallo Stephan,
 
erstmal möchte ich mich bei Euch bedanken, dass Ihr mir Eure Gedanken zu dem Thema mitgeteilt habt.
Ich möchte aber gern nochmal eine genaue Betrachtung der Thematik vornehmen.
Wenn also nur das Evangelium die richtige Religion wäre, würde das denn nicht bedeuten, dass fast 4 Milliarden, anders denkende, falsch liegen?
Und wer kann schon behaupten, dass die Übersetzungen, die uns erreichen auch genau und richtig sind.
Ich denke wir gehen alle davon aus, dass es einen Schöpfer gibt. Einen vollkommenen und
allwissenden.
Wie wir aber in der Bibel sehr häufig nachlesen können, werden häufig Kriege beschrieben und Blutbäder wo ganze Völker hingeschlachtet werden, sogar vor Kindern und Säuglingen wird kein halt gemacht. Ist das ein Schöpfer den wir anbeten und ehren sollen?
Mir scheint doch eher, als ob man solche Textstellen damals eingearbeitet hat, um die damaligen Gräultaten zu legalisieren.
Im 3.Mose 4.4 wird eine Schlachtung eines Stieres geschildert, wo man nachfragen muss,
will ein Schöpfer solche Opfer von uns verlangen? Ich selbst wäre niemals in der Lage ein Tier mit dem Messer die Kehle aufzuschneiden oder ein Huhn zu enthaupten.. könntet Ihr das ? Abraham soll sein Sohn opfern. Rufen wir uns nochmal Gottes Gesetze ins Gedächtnis.
Du sollst deinen nächsen lieben wie Dich selbst.
Wenn also Abraham hätte Weise handeln wollen, wäre es da nicht besser gewesen, er hätte auf Gottes Gesetz gehört und sich selbst als Opfer angeboten statt seines Sohnes.
Liegt das nicht in der Natur des Menschen, sich schützend über die Kinder zu werfen und
sein eigenes Leben für sie zu geben? Ich glaube, jeder würde sich selbst opfern, bevor es sein eigen Fleisch und Blut sterben lässt.
Na es wird natürlich auch ausnahmen geben, aber genau das sind wohl die Menschen, die man etwas Schräg anschauen würde, wenn sie Ihr Kind sterben lassen würden.
Hätte Gott nicht das bevorzugt, wenn Abraham so gehandelt hätte? Oder was hätte Gott ihm dann vorgehalten? 
Wir wollen dieses Beispiel in unserem Leben anwenden und uns fragen, wie würde ich reagieren?
Sind wir nicht gottesfürchtig? Ich glaube an Gott und Jesus Christus und ich weiss, das es er die einzige Rettung für uns Menschen sein wird. Aber wie man doch leicht erkennen sollte, werden in der Bibel Götter erwähnt, die keinesfalls etwas mit dem Schöpfer zutun haben.
Bitte versucht mir diese Fragen zu beantworten.
Ich hoffe wir werden den richtigen Weg finden und gemeinsam beschreiten.
 
Gruss
Tom
17.03.05

Hallo Tom

<< Wenn also nur das Evangelium die richtige Religion wäre, würde das denn nicht bedeuten, dass fast 4 Milliarden, anders denkende, falsch liegen?<<

Richtig! Die Frage bleibt aber, warum sie falsch liegen? Ob sie einfach nicht wollen...?

<< Und wer kann schon behaupten, dass die Übersetzungen, die uns erreichen auch genau und richtig sind.<<

Schau mal. Entweder gibt es diesen Gott, und dann ist es sein Buch, und dann hat er auch darüber gewacht, dass seine Gedanken damals darinstanden und es bis heute tun! Oder es gibt diesen Gott eben nicht!

<< Mir scheint doch eher, als ob man solche Textstellen damals eingearbeitet hat, um die damaligen Gräultaten zu legalisieren.<<

Das würde dem oberen dann aber widersprechen!

<<Im 3.Mose 4.4 wird eine Schlachtung eines Stieres geschildert, wo man nachfragen muss, 

will ein Schöpfer solche Opfer von uns verlangen?<<

Im AT mussten Tiere geschlachtet werden zur Sühnung der eigenen Sünden...

<< könntet Ihr das ?<<

Die Frage ist nicht, ob wir es können! Wir müssen es heute auch nicht mehr. Die Frage ist, ist dies der Willen des lebendigen, heiligen Gottes damals gewesen?

<< Du sollst deinen nächsten lieben wie Dich selbst.<<

Was hat das mit dem Tier zu tun? Und mit Liebe? Von der Bibel her gesehen und nicht vom Menschen her...

<<er hätte auf Gottes Gesetz gehört und sich selbst als Opfer angeboten statt seines Sohnes.<<

Es war aber Gottes Wille, das mit seinem Sohn... Sonst wäre Abraham ungehorsam gewesen...

<<Liegt das nicht in der Natur des Menschen, sich schützend über die Kinder zu werfen und
sein eigenes Leben für sie zu geben?<<

Und wenn es Gott anders verlangt...

<< Hätte Gott nicht das bevorzugt, wenn Abraham so gehandelt hätte? <<

Schwer zu sagen. Auf jeden Fall wäre Abraham ungehorsam gewesen...

<< Ich glaube an Gott und Jesus Christus und ich weiss, das es er die einzige Rettung für uns Menschen sein wird. Aber wie man doch leicht erkennen sollte, werden in der Bibel Götter erwähnt, die keinesfalls etwas mit dem Schöpfer zutun haben.<<

Lieber Tom, wenn jemand die Bibel und Jesus trennt, dann ist er sehr, sehr wahrscheinlich nicht wiedergeboren! Wenn du die Bibel nicht akzeptierst, dann akzeptierst du auch Jesus nicht! Diese sind eine Einheit, die kann man nicht trennen! Siehe Johannes 1!

Gruss
Michael / CH
 

 

 

17.03.05

Grüß Dich, Tom.

Ich habe vor Jahren einmal eine Predigt gehört vom ERF Wetzlar. Ich denke, da sind Deine Fragen auf den Punkt gebracht. Lies mal, ist interessant.

 

Eine Predigt vom ERF Wetzlar

 

Illusionen sind Wunschvorstellungen

Sie haben in aller Regel mit der Wirklichkeit wenig zu tun.

 

Die meisten Menschen denken über sich selbst: Ich bin eigentlich ein ganz guter

Mensch.

Ein netter Kerl.

Eine nette Frau.

 

Ist dieser Eindruck eigentlich richtig oder beruht er vielleicht auf einer – Illusion?

Hildegard Knef singt in einem bekannten Chanson:

Illusionen, Illusionen sind das schönste auf der Welt.

Illusionen sind das, was uns am Leben erhält.

 

Leben wir auch in dieser Illusion?

Daß wir gute Menschen  sind?

Und wenn dies und jenes nicht wäre, dass dann vieles noch viel besser wäre?

Ist das nicht eine Illusion?

Wie sieht unser Leben aus?

 

Eigentlich sind wir alle guten Menschen.

Manchmal bleiben wir nicht bei der Wahrheit. Aber sind wir deswegen gleich Lügner?

Manchmal eignen wir uns etwas auf nicht ganz legale Weise an. Aber deshalb sind wir doch keine Diebe.

 

Aus der Firma etwas mitgehen lassen, - das machen doch alle.

Und das wir gelegentlich über einen Anderen herziehen, ist doch kein Verbrechen.

Und das man hin und wieder einen über den Durst trinkt, macht  aus uns noch keinen Säufer.

Und dass wir Herrn X oder Frau Y nicht ausstehen können, liegt doch an Ihnen. Nicht an uns!

 

Was könnte man nicht alles aufzählen!

Da sind zwar einige Schönheitsfehler in unserem Charakter, - aber deshalb sind wir doch keine schlechten Menschen!

Im Grunde genommen sind wir gut.

Wo das nicht so ist, liegt es an den anderen oder an den Verhältnissen.

Darin sind sich doch alle einig.

Pädagogen, Psychologen und sogar die Kommunisten.

Alle sagen: im Grunde genommen ist der Mensch gut.

Sogar Anne Frank, dieses jüdische Mädchen, das im Konzentrationslager umgekommen ist,  sagt nach allem, was sie erlebt hat: Trotz allem glaube ich noch an das Gute im Menschen-

 

Wie gut ist der Mensch eigentlich?

Ist der Glaube an das Gute im Menschen realistisch?

Oder ist er eine Illusion?

Stimmt das Bild, das wir von uns selbst gemalt haben? – Daß wir gut sind?

Oder ist es die große Illusion?

Was zählt, ist ja nicht unsere Meinung, - sondern die Wirklichkeit.

Und die sieht alles andere als rosig aus!

 

 

 

 

 

Der größte Irrtum unseres Lebens ist, dass wir glauben, wir sind gute Menschen.

An das Gute im Menschen zu glauben ist eine Illusion.

Und eine positive Veränderung zu erwarten, wenn man nur die Verhältnisse ändert, ist ebenso eine Illusion.

 

Der Mensch schafft keinen guten Menschen .Weder ein Pädagoge, noch ein

Psychtechniker, noch ein Marxist.

Das alles ist „Seifenblasen“-Philosophie.

Die Wirklichkeit sieht anders aus.

Und gar nicht gut!

Im Buch aller Bücher, der Bibel, im Wort Gottes, werden wir mit der Wirklichkeit

konfrontiert..

Und hier zerplatzen alle Vorstellungen über den guten Menschen.

Daß der Mensch gut ist, ist nicht nur seine größte Fehleinschätzung oder Illusion.

Sondern eine Lüge.

 

Nach dem Urteil Gottes ist der Mensch niicht gut., sondern böse.

Die  menschliche Natur ist durch und durch sündhaft.

Da ist absolut nichts zu finden, was gut ist. – Auch nicht ein Milligramm!

Sie protestieren?

Dann schauen Sie doch einmal in Ihr Herz!,  das Zentrum Ihrer Person!

Von wo aus Ihr Reden, Denken und Tun gesteuert wird.

 

Jesus sagt: Aus dem Herzen kommen die bösen Gedanken.

Und dann zählt Er Dinge auf, die unseren Herzen ja nicht fremd sind:

Hass, Mord – ich könnte ihn umbringen!, ehebrecherische Begierde, unwahres, verleumderisches Gerede.

Unser Herz ist voll Ungerechtigkeit,, Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll Neid, Streit, List und Tücke.

Der Mensch und gut?

 

Hören Sie weiter, was Gott sagt: Sie verleumden und treiben üble Nachrede.

Sie sind überheblich.

Hochmütig und prahlerisch.

 Erfinderisch im Bösen und ungehorsam gegen die Eltern.

Sie sind wortbrüchig, haltlos, lieblos und unbarmherzig.

 

Das sind einige Gesichter der Wirklichkeit. –

Das ist unser Herz!

So sieht unser Leben aus, wenn alle Propaganda vom guten Menschen verstummt.

 

Ich bin diese Liste einmal durchgegangen!

Für mein Leben.

Ich habe keine Pluspunkte gefunden.

Punkt für Punkt klagt mich an!

Nicht nur einmal, sondern vielfach!

Es ist erschreckend, wie böse mein Herz ist. -

Das Herz eines gläubigen Christen.

 

Wie könnte ich der Anklage Gottes entkommen?

Ich bin alles andere als gut.

Ich weiß, dass in mir, meinem natürlichen Menschen,  nichts  Gutes ist.

 

Ich habe gehasst.

Ich war ungerecht in meinem Denken, Reden und Tun.

Wie Feuer brannte die ehebrecherische Begierde im Herzen!

 

Ich habe gelogen und die Wahrheit verdreht.

Habgier und Neid, Bosheit und Streit, List und Tücke sind mir nicht fremd!

 

Ich habe verleumdet und üble Nachrede getrieben.

Ich war überheblich, hochmütig und prahlerisch, ungehorsam gegen meine Eltern.

Ich war wortbrüchig, haltlos, lieblos und unbarmherzig wie der Tod.

 

Alles, was Gottes Wort sagt, trifft auf mich zu.

Auf mein Herz.

Und ich bin aus dem gleichen Holz geschnitzt wie Sie.

Und darum weiß ich auch, dass es bei Ihnen nicht anders aussieht, wenn Sie ehrlich sind.

Und nicht vor Gottes Wort fliehen.

 

Unser aller Herz ist so ein böses, gemeines, verschlagenes und trotziges Ding.

So sagt es Gott in Seinem Wort!

Und weiter sagt Er: Das Sinnen und Trachten des Menschen ist böse von Jugend auf.

Und wir sind zu allem Bösen fähig.

Machen Sie sich da nichts vor.

 

Illusionen verschweigen uns die Wahrheit.

Und sie täuschen und betrügen uns.

Sie helfen uns nicht weiter, niemals!

Nur Gottes Wort zeigt uns den Weg zum Leben. –

Weil es ohne Illusionen ist!

 

Im Grunde genommen bin ich gut! –

 Glauben Sie das immer noch?

Und das, trotz der Tatsache, dass die Wirklichkeit Ihres Lebens eine böse Sprache spricht?

 

Wissen Sie, solange Sie daran festhalten, gut zu sein, und Ihr böses Herz verleugnen, kann Ihnen nicht geholfen werden.

Denn Jesus sagt: Ich bin nicht gekommen, um Gerechte zu rufen,

sondern Sünder.

 

Und das sind Menschen, die ein böses Herz haben.

Die erkannt haben, dass in ihnen nichts Gutes ist.

Sind Sie so ein Mensch?

 

Dann habe ich eine Botschaft für sie.

Eine wirklich gute Nachricht!

Jesus sagt: Wer die Sünde tut, der ist ein Sklawe der Sünde.

Wenn Ich euch aber befreie, dann seid ihr wirklich frei.

 

Darum geht es!

Um die Freiheit von der Macht der Sünde.

Um ein neues Leben.

Um eine ausgetauschte Existenz, - um eine Wiedergeburt.

Sie meinen, das schaffen Sie auch ohne Jesus?

Das wäre nur eine Frage des guten Willens?

Eine Sache der Selbstdisziplin und guter Vorsätze?

Schließlich ist der Mensch ja zum Guten zu verändern!

 

Ist er das wirklich?

Jedenfalls spricht die bisherige Welt- und Kulturgeschichte dagegen!

 

Da waren immer wieder gute Gedanken und Vorsätze.

Doch die Ergebnisse sind niederschmetternd und enttäuschend.

Warum scheitern denn immer wieder menschliche Anstrengungen den neuen Menschen zu schaffen?

 

Noch persönlicher gefragt: warum sind Sie immer noch der alte Mensch, obwohl Sie einen Willen haben und eine Menge guter Vorsätze?!

Warum hassen Sie denn immer noch diesen oder jenen Menschen und hegen Groll, Bitterkeit und Unversöhnlichkeit im Herzen.

Warum sagen Sie nicht überall die Wahrheit?

Warum gelingt es nicht, sich am Erfolg eines Anderen zu freuen? – Ohne Neid!

Warum immer noch lieblos.

Um nur einiges zu nennen.

 

Man kann versuchen, einen Tiger in einen Käfig zu stecken.

Man kann ihn sogar bis zu einem gewissen Grad dressieren.

Aber hört er damit auf, ein Raubtier zu sein?

 

So kann man auch sein böses Herz dressieren und es an die Leine legen.

Nicht wahr! Statt mit der Faust auf den Tisch zu schlagen, kann man auch seinen Ärger herunter schlucken.

Statt zu schreien kann man auch schweigen.

Statt zu fluchen kann man auch lächeln.

Statt sofort zu reagieren kann man auch später zurück schlagen.

Auch die späte Rache ist süß.

 

Man kann so vieles tun, damit der Tiger nicht über den Zaun springt.

Aber hört unser Herz durch Selbstbeherrschung  auf böse zu sein?

Oder durch gute Vorsätze.

 

Wie kommt es denn, dass Sie immer noch die Suppe warm halten, die Ihnen jemand vor 2 oder 5 oder 10 Jahren gekocht hat?

Daß Sie immer noch nachtragen und nicht bereit sind, zu vergeben, geschweige denn, zu vergessen?

 

Nach außen hin,  kann man so tun, als wäre alles in Ordnung.

Man behält ein freundliches Gesicht.

Aber ist Ihr Herz auch so freundlich?

Wie Ihr Gesicht?

Oder wühlen Ihre Gefühle in einem Sumpf von Bitterkeit und Groll.

Jedenfalls – gute Vorsätze und pädagogische Konzepte schaffen kein gutes Herz.

Höchstens dressierte, nette Leute mit einer doppelten Moral.

Unser Herz ist ja so verschlagen, dass es vor den Kulissen ganz anders reagieren kann, als wie es hinter den Kulissen tatsächlich aussieht.

Man kann Hühnereier auch recht farbig und freundlich anmalen, aber verändert dadurch ihr eigenes Wesen nicht. Sondern übertüncht nur ihre Schale.

 

Und damit hätten wir die zweite große Illusion zur Strecke gebracht, dass der Mensch aus sich heraus  in der Lage ist,  sich durchgreifend zum Guten zu verändern.

So dass er eine neue Gesinnung hat.

 

Gottes Wort sagt uns ganz klar, warum das unmöglich ist.

Warum der Mensch mit menschlichen Möglichkeiten nicht zum Gutem zu verändern ist. –

Weil das eine Illusion ist.

Die Bibel sagt: Weil der Mensch nicht über sich selbst verfügt,

 weil er sich unter einer Fremdherrschaft befind weil er unter der Macht der Sünde steht und darum nicht die Kraft                            hat, seine guten Vorsätze  in die Tat um zu setzen.

                        Alle seine  Güte ist nur relativ.

 

Der Mensch kann nicht über seinen Schatten springen.

Er ist ein Gefangener, ein Sklave der Sünde.

 

Wer immer du auch bist, - ob reich oder arm, ob Akademiker oder Hilfsschüler, ob gesund oder krank, ob jung oder alt, ob erfolgreich oder nicht, - dein Leben steht unter der Herrschaft der Sünde!

 

Du kannst mit einem heißen Herzen das Gute wollen, - und wer will das nicht, - aber es fehlt die Kraft, das Gute auch zu verwirklichen.

 

Mit allen Ihren guten Vorsätzen und Sehnsüchten werden Sie nicht verhindern können, dass Sie sich anders verhalten, als  Sie eigentlich wollen.

Daß Sie böse denken, reden und handeln.


Ob das so ist oder nicht , werden Sie sehr schnell heraus finden.

Nehmen Sie die 10 Gebote.

Und wenn Ihnen das nicht genügt, auch noch die Bergpredigt Jesu.

Und dann fangen Sie an, das Gute in Ihrem Leben zu verwirklichen!

 

Nach einer Woche sprechen wir uns wieder.

Und dabei werde ich Sie fragen, wie Ihre Erfahrungen aussehen.

Ich gebe Ihnen jetzt schon die Garantieurkunde, dass Sie sang- und klanglos untergehen werden!

 

Denken Sie einmal daran, was es heißt, Gott mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit ganzer Kraft und ganzen Gedanken zu lieben.

Und den Anderen wie sich selbst.

Und das eine Woche lang!

Inmitten eines mühevollen Alltags und umgeben von Menschen, die einem mehr als genug auf den Wecker fallen.

 

Sie überschätzen sich, wenn Sie meinen, dass Sie das nur einen Tag lang schaffen.

Mit der Stoppuhr wird der Teufel dabei stehen und sich die Hände reiben, wie Ihnen bereits nach 2 Stunden die Kraft aus geht!

Gottes Willen mit eigener Kraft zu verwirklichen.

Glauben Sie es mir! Ich habe es lange genug versucht.

 

Weil der Mensch die Macht der Sünde nicht brechen kann, - auch niicht der fähigste Pädagoge, weder ein Ideologe,  noch ein Psychotherapeut!

Darum ist jeder Versuch, den Menschen von Grund auf zu ändern und einen neuen Menschen aus ihm zu machen, von vorn herein zum kläglichem Scheitern verurteilt!

 

Ist der „neue Mensch“ nun ein Traum?

Findet die Sehnsucht nach einer grundsätzlichen Erneuerung keine Erfüllung?

Bleibt es nur bei einer – Illusion?

 

Der neue Mensch ist kein Traum!

Sondern Wirklichkeit.

Erfahrbare, nachprüfbare Wirklichkeit!

Das ist die Botschaft des Evangeliums.

Hören Sie es selbst.

            Ist jemand in Christus, - so ist er eine neue Schöpfung.

            Das Alte ist vergangen, - Neues ist geworden.

 

Ist das nun die „Super“-Illusion?

Die Illusion aller Illusionen?

Und dazu noch eine fromme?

 

Was heißt denn das „in Christus zu sein“?

Und wie sieht dieses neue Leben denn aus?

Gibt es denn das überhaupt?

Eine „ausgetauschte“ Existenz!

Wo man über seinen sündhaften Schatten springen kann.

Ich will das erklären:

            Die Macht der Sünde, das Böse in uns, ist die Wirklichkeit unseres

            Lebens, unter der wir leiden und deren lebenszerstörende Folgen wir

            erfahren.

           Warum das so ist, zeigt uns die Bibel auf.

            Am Anfang seiner Geschichte rebellierte der Mensch gegen seinem Schöpfer

            indem er sich gegen Gottes Gebot auflehnte und es übertrat.

 

Dadurch zerstörte der Mensch seine Gemeinschaft mit Gott.

Der Mensch machte sich von Gott los und ist seitdem gott-los.

Aber die Folge war auch, dass Gott den Menschen „los ließ“ und er unter die

Herrschaft jener Macht kam, die die Bibel „Sünde“ nennt.

 

Und seitdem muß jeder Mensch dieser Erde die Werke dieser Sünde tun!

Indem er wieder und immer wieder zu seinem eigenen Verderben gegen den

guten Willen Gottes handelt.

 

Er steht unter  dem Zwang            , sündigen zu müssen!

Und dieses von der Sünde beherrschte Leben ist dem Gericht und dem Tod

verfallen.

Denn Gott paktiert nicht mit unseren Sünden.

Niemals!

Angesichts dieser hoffnungslosen Lage bleibt nur der grenzenlose Schrei der

Verzweiflung: Ich elender und unglücklicher Mensch! Wer wird mich

           erlösen von diesem todverfallenem Leib der Sünde°!

 

 

Die Bibel  sagt:

          Gott hat es getan durch Seinen Sohn, Jesus Christus.

                                  

Das ist die Botschaft für unser Leben.

Das Evangelium!

Aus Liebe zu uns.

Und das, obwohl wir durch die Sünde Feinde Gottes sind.

 

 

 

 

Er sandte zur  Sühne für die Sünde Seinen Sohn in der Gestalt von uns sündigen Menschen.

Und vollstreckte so an einem menschlichen Leib das Urteil über die Sünde.

 

Alle unsere Schuld hat Gott auf Jesus gelegt.

Und Ihn für uns am Kreuz von Golgatha zum Tode verurteilt.

Die Bibel sagt:

            Jesus ist von Gott gegeben um die Sünde der Welt hinweg zu nehmen.

 

Durch den Tod Jesu sühnte Gott alle unsere Sünden.

Und Er zerbrach die Macht der Sünde in der menschlichen Natur und Er versöhnte in Christus die Welt mit sich selber.

 

Das heißt, Er rechnet die Sünden nicht mehr an und ruft zur Versöhnung.

Ein neues Leben – das schenkt Gott mit Seinem Sohn Jesus Christus.

 

Denn Er hat Ihn nicht nur für unsere Sünden in den Tod gegeben, sondern Ihn aus dem Tode auferweckt, damit jeder, der sich Jesus anvertraut, niicht mehr unter dem Zwang zur Sünde lebt.

Sondern unter der Herrschaft des Heiligen Geistes.

 

Das ist das Entscheidende!

Gott schafft durch Sein Eingreifen nicht nur neue Verhältnisse, sondern neues Leben.

Die Bibel spricht von einer Neugeburt.

Einer Wiedergeburt.

Und die ereignet sich in dem Augenblick, wo ein Mensch sich ganz

Persönlich mit Gott versöhnen läßt!

 

Wo er mit seinen Sünden zu Gott kommt, Vergebung an nimmt und sein Leben

willentlich unter die Herrschaft Jesu Christi stellt.

Die Bibel sagt:

            Alle, die Jesus aufnahmen, die leben unter Seiner Herrschaft.

            Denen gab er Macht, Kinder Gottes zu sein.

 

Und wer Jesus hat, der hat das neue Leben!

Denn er hat damit auch den Geist Gottes empfangen.

Er ist somit auch eine neue Schöpfung.

Dort ist auch das Alte vergangen und Neues ist geworden.

 

Denn wer Christi Geist hat, der ist dann auch ein Eigentum Jesu.

Der ist dann auch „in Christus“!

 

Das ist die Frage: Haben Sie dieses neue Leben?

Ist Jesus der Herr Ihres Lebens?

Weil Sie sich ihm anvertraut haben?

Können Sie sagen, dass Sie „in Christus“ sind?

Daß Sie ein Kind Gottes sind?

Haben Sie den Heiligen Geist empfangen und sind damit wiedergeboren?

 

Jesus sagt: Wir müssen von neuem wiedergeboren werden, - sonst haben wir niemals Gemeinschaft mit Gott!

 

Und das ist nun die Botschaft des Evangeliums.

Wer Jesus auf nimmt, der und nur der erfährt dann auch, wie er eine neue

Schöpfung wird und neues Leben beginnt.

 

Sie fragen: Was ist denn bei einem wiedergeborenen Menschen, weil er sich der Herrschaft Jesu Christi unterstellt hat, neu geworden?

Und wie sieht dieses neue Leben aus?

Die Bibel sagt:

            Das Verhältnis zu Gott und das Verhältnis zur Sünde ist neu

            geworden.

Wir waren vorher Feinde Gottes.

Jetzt sind wir Kinder Gottes.

 

Stand man vorher unter dem Zorn Gottes, - so steht man jetzt in Seiner Gnade.

War man vorher ein Sünder, - so ist man jetzt ein Geheiligter in Christus.

Lebte man vorher im Widerspruch, in Auflehnung gegen Gott, - so hat man jetzt Frieden mit Gott.

 

Stand man vorher unter der unentrinnbaren Macht der Sünde, so heißt es jetzt:

Die Herrschaft des Heiligen Geistes, der das Leben in Jesus Christus schenkt,

hat mich frei gemacht von der Macht der Sünde und des Todes!

 

Dieses neue Leben aus Gott sieht so aus, dass es nicht mehr unter der Herrschaft der

Sünde steht.

Hören wir dazu Gottes Wort:

            Wir wissen, dass unser alter Mensch mit Jesus gekreuzigt worden ist,

            damit der Leib, der von der Sünde beherrscht ist, vernichtet würde,

            so dass wir der Sünde nicht mehr dienen.

            Denn wer mit Jesus gestorben ist, der ist von der Macht der Sünde

            frei geworden.

Nun, da ihr von der Sünde frei geworden und Kinder Gottes geworden

seid, bringt ihr Frucht für eure Heiligung.

Und das führt zum ewigen Leben!

Denn der Tod ist der Lohn der Sünde.

Die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus!

 

Was das Verhältnis zur Sünde anbetrifft,  so ist das Entscheidende am neuem Leben,

dass die Macht der Sünde gebrochen ist.

Daß man nicht mehr unter ihrem Zwang steht.

Jetzt ist man wirklich in der Lage, das Gute nicht mehr nur zu wollen, sondern

auch zu tun.

Es geht um die Freiheit von der Macht zur Sünde.

Eine Freiheit, die Jesus Christus durch Seinen Geist schenkt!

Dazu die Bibel:

            Lebt aus der Kraft des Heiligen Geistes!

            Laßt euch von Gottes Geist leiten, dann werdet ihr das Begehren des

            Fleisches nicht mehr erfüllen.

 

Der Mensch, der ein neues Leben führt, ist alleine der Christ!

Der Mensch, der zu Jesus Christus gehört, der in Christus ist.

 B. Steinhagen

 

Hallo Michael  19.03.05
Hallo Leser,
 
danke für Deine Ausführung.
 
Leider kann ich noch immer nicht die passende Antwort auf meine Frage finden.
 
Wenn man natürlich nichts hinterfragt und alles Wort für Wort so glaubt wie es niedergeschrieben steht, kann man nur so argumentieren.
Ich weiss von einigen Religionsgemeinschaften wie z.B die Zeugen Jehovas, welche sich sehr streng nach der Bibel ausrichten. Und doch sind gerade diese Gemeinschaften sehr stark in der Kritik. Warum? Was machen diese Gemeinschaften falsch, das es so ist?
Haben sie keine Bibel als Grundlage ihrer Religion?
Sie Rauchen nicht und trinken nicht. Gehen nicht in Discotheken oder nehmen Drogen.
Sie enthalten sich des Blutes, gestalten ihre Freizeit mit Hausbesuchen.
Was haben diese Gemeinschaften falsch gemacht?
Und wenn ich denen die gleiche Frage stelle, bekomm ich sogar auch die gleichen Antworten wie hier.
Sehr seltsam.
Bitte erläutere mir wie Du zu GOTT gefunden hast. Wann und vor allem woran hast Du bemerkt das Du auf dem richtigen Weg bist?
Hattest Du eine Eingebung?
Würde mich über eine schnelle Beantwortung freuen.
 
Und nun zu dem Vortragendem vom ERF Wetzlar..
Soviel Schwachsinn habe ich schon lange nicht gelesen. Also es wird ja in der Bibel vor falschen Predigern gewarnt, aber ich hoffe das dieses auch für Schwachsinnige Prediger zählt. Entschuldigt wenn ich das so salopp schreibe, aber auf Anhieb fällt mir dazu nichts besseres ein.
 
Und wer da behauptet, das genau dieses auf meine Fragen zutrifft, hat nichts von meiner Denkweise verstanden.
 
Aber trotzdem Danke für die Mühe
 
Gruss
Tom
 
Hallo Tom  19.03.05
Das Problem der ZJ ist nicht, dass sie in der Kritik sind, sondern dass sie, so wie Du auch, nicht wiedergeboren sind. Sie stehen unter dem Fluche, weil sie Jesus Christus, den Ewigen Gott, so wie Du, nicht als ihren persönlichen Heiland angenommen haben, der Mensch wurde, um für Sünder das gerechte Gericht Gottes auf dem  Kreuze von Golgatha, zu tragen.

Was die Predigt des ERF angeht, da ist es so, dass  das Wort vom Kreuz denen die verloren sind, Torheit ist, insofern hast Du auch da "Recht", aber solche Dinge musst Du einmal direkt vor dem grossen weissen Thron, mit dem, der darauf sitzt, besprechen, wenn du dann nicht einfach stumm bleibst.

Mit freundlichen Grüssen
Hans Peter  
Evangelium

Offb 20,11 Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß, {O. sitzt} vor dessen Angesicht die Erde entfloh und der Himmel, und keine Stätte wurde für sie gefunden.

Offb 20,12 Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, {d.h. die Geringen} vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan; und ein anderes Buch ward aufgetan, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken.

Offb 20,13 Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen {Eig. ihren} Werken.

Offb 20,14 Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee. {O. dieser zweite Tod ist der Feuersee}

Offb 20,15 Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buche des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.

Lieber Tom   19.03.05

<<Ich weiss von einigen Religionsgemeinschaften wie z.B die Zeugen Jehovas, welche sich sehr streng nach der Bibel ausrichten.<<

Nun Tom, viele Religionsgemeinschaften richten sich nach der Bibel aus, bzw. versuchen es und meinen es zu schaffen. Auf das kommt es schlussendlich, bzw. in erster Linie auch nicht an! Achtung im nachhinein schon...!
Bei Glauben an Jesus ist das so: Du kannst dich nicht mit deinem Verstand und Denken, deinem Wollen darauf ausrichten... Dann bist du vielleicht in deinen Augen oder in den Augen deines Umfeldes gläubig, aber nicht vor dem HERRN! In der Bibel steht, dass niemand zu Gott finden kann, wenn Gott diese Person nicht zieht. Gott ruft und zieht jeden Menschen (wann er will, wo er will, wieviel er will), ob das dem Mensch dann passt und das Heilsangebot annimmt, das ist dann die Sache des Menschen! Der Mensch kann Gott nicht verstehen und erkennen, wenn Gott sich dem Menschen nicht zu erkennen gibt! Da kann sich der Mensch noch so auf die Bibel ausrichten, er wird scheitern. Was dann passiert (oder wenn er Gott, nach dem er den Heilsweg erkannt habt, ablehnt) sehen wir in diversen Sekten rund um die Bibel! Zeugen Jehovas, Mormonen, Neuapostolen, kath. Kirche, etc. Sie bilden ihre eigenen queren Ideen und Regeln, machen sich Götter und beten Menschen und Kirchen und letztendlich den Satan an...!
Wenn eine Mensch das Heil annimmt, erst dann kann er sich wirklich richtig, so wie es der Schreiber der Bibel, Gott selbst, sich gedacht hat, auf die Bibel ausrichten! Erst dann! Weil Jesus sich ihm zeigte...
Und dann kann er es und wird es automatisch auch tun... Er wird erkennen, dass die Bibel Gottes Wort ist und das es das einzige Wort Gottes ist. Für ihn ist dann egal, ob Wissenschaftler oder gar Pfarrer eine andere Meinung haben! Er wird bejahen, dass es den Heiligen Geist wirklich gibt, dass alles was in der Bibel steht wahr ist und dass dieser Jesus der höchste, alleinige, heilige Gott ist!

Aus einem anderen Mail (es ging um die Aussage eines ungläubigen Professoren):
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Schauen sie mal! Ich sage immer wieder gerne! Ein zehnjähriges Kind, das durch Bekehrung und Wiedergeburt zum Glauben kommt und damit errettet ist und ein Kind Gottes wird, hat mehr Erkenntnis als ein Prof. Dr.  Theologe, der Jahre an der Uni war, tausende "schlaue" Sachbücher gelesen hat, perfekt die Bibel auswendig kann, predigen kann wie kein Zweiter, der die ganze Kirchengeschichte und Auslegungen aus dem Ärmel schütteln kann und dazu noch perfekt Hebräisch, Lateinisch und Griechisch kann!
Wissen, ja das hat der Prof. mehr, aber ganz bestimmt nicht mehr Erkenntnis. Und Wissen bringt niemand in den Himmel. Dann wären ja alle gescheiten Leute im Himmel, bzw. schneller im Himmel als Dumme...
Da man Gott ganz einfach nicht durch Wissen oder Nachdenken ergründen kann, SONDERN ER SCHENKT ERKENNTNIS, UM IHN ZU ERKENNEN!

Zumal ich auch Professoren kenne an meiner Hochschule, die einen sind fachlich schlechter als ich, die einen sind menschlich schwach, so das sie sich schon zu was hinreissen lassen können (einen falschen Spruch
sagen, was nicht heisst, das dieser Prof. XXX einfach das sagt, was er gerne hätte) oder sonst wie Defizite haben. Professoren sind keine Götter und sind fehlerhaft wie jeder andere auch.
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Was du wissen musst von Gott und seinem Heilsweg, kannst du in der Bibel nachlesen.
Als Einstieg kannst du auch ..\themen\Umkehr_zu_Jesus_version3.pdf lesen!

 
<<Bitte erläutere mir wie Du zu GOTT gefunden hast. Wann und vor allem woran hast Du bemerkt das Du auf dem richtigen Weg bist?
Hattest Du eine Eingebung?<<

Es war am Auffahrtsdonnerstag, 16. Mai 1996 um ca. 21:45, bei einer Zeltevangelisation dort wo ich wohne! Da habe ich mich entschieden! Begriffen habe ich den Heilsweg schon da eine Woche lang, die Entscheidung war aber erst dort getroffen worden. Von dort her habe ich Heilsgewissheit und weiss das ich ein Kind Gottes bin. Ich mache Fehler, mir sind sie aber vergeben, wenn ich sie bereue und vor dem Herrn Busse tue!

Wenn du fragen hast, dann kann ich dir schon noch mehr antworten, ich kann dir aber nicht garantieren, dass du es dann verstehen wirst, denn "das Wort ist dem natürlichen Menschen eine Torheit". Ein Kind Gottes würde das aber verstehen und auch bejahen...
Wenn du suchend bist in dem Sinne das du die Wahrheit finden willst und nicht nur deine Neugierde befriedigen willst (bedenke, der HERR weiss warum du zu ihm kommst und warum nicht), dann beginne zu beten. Bete das sich der HERR dir zeigen möge. Lies die Bibel, bete darüber. Rede mit gläubigen, wiedergeborenen Christen und lies das Forum hier oder Artikel auf dieser Seite. Beschäftige dich mit der Materie.
Dann musst du aber damit rechnen, dass sich der HERR dir zu erkennen gibt und du dann auch eine Entscheidung treffen musst...! Du musst dich dann entscheiden, ob du die erkannte Wahrheit annehmen willst oder ob du sie ablehnen willst!

Gruss
Michael / CH
 

 

19.03.05
 
Lieber Tom
Einverstanden, Du möchtest gern persönlich Erlebtes hören.
Das ist richtig, zumal ich früher genauso gefragt und reagiert habe, wie Du heute.
Es ist schön, wenn Du Fragen stellst, aber soviel vorab: den Glauben kann man nicht "erklären".
Glaube ist ein Geschenk, dass man empfangen kann.
Der eigentliche lebendige Glaube liegt außerhalb unseres verstandesmäßigem Verstehens.
Ich schreibe Dir einmal von dem"Werdegang", wie ich zum Glauben kam.
Du möchtest ja Persönliches hören und nichts "Abgeschriebenes".
 

1974 kam ich zum lebendigen Glauben an Jesus Christus.

Aber was voran gegangen?

Ich stamme aus einem Elternhaus mit volkstümlichen Verständnis des Christentums.

Heute bezeichne ich es als Namenschristentum.

Ein Christentum ohne Kern und Inhalt.

Selbstverständlich ging man Weihnachten zur Christmette.

Aber ansonsten war alles neutral.

Obwohl – der Sohn des Dorfpfarrers war mein Freund.

Aber ein lebendiges Christentum habe ich dort nicht kennen  gelernt, bzw. gesehen.

1961 wurde in Berlin die Mauer gebaut.

Ich war 16 Jahre alt und bei einer Gelegenheit hatte deswegen  ich die Klappe aufgemacht und das kam mir teuer zu stehen.

Ich flog aus der Berufsausbildung und musste mich unter „der Arbeiterklasse“ bewähren.

Das bedeutete im Klartext: ab in ein Baukombinat.

Ich war damals für mein Alter klein und pummelig und musste nun mit gestandenen Bauarbeitern Baustellen beräumen.

Und da begann die Zeit des Alkohols.

Ich wollte mit den anderen mithalten.

Mit 19 Jahren habe ich erstmalig gespürt, daß ich süchtig war.

Und der geistige und moralische Verfall begann.

Ich wusste in nüchternen Momenten, daß mein Leben gelaufen war.

Ich war so weit unten, daß, z. B. an ein bürgerliches Leben nicht mehr zu denken war.

Von wegen eine Frau, Kinder und Familie, der Traum war vorbei.

Ich war ein Wrack.

Ängstlich, verschlossen und deprimiert.

Ich habe mich nie mit dieser Lage abgefunden.

Ich versuchte herauszukommen, aber es war schon zu spät.

Doch dann kam der Augenblick, als ich jede Hoffnung auf eine Besserung fahren ließ.

Es hatte doch alles keinen Sinn.

Ich musste mich abfinden, ich war ein Gefangener meiner Abhängigkeit.

In meiner Trostlosigkeit beschloss ich 1964, 3 Jahre nach dem Mauerbau,  „ab zu hauen“.

Gen Westen.

Hier hatte ich ja keine Perspektiven und der Westen erschien mir goldig mit seinen Freiheiten.

So erschien es mir.

Da ich mich an der grünen Grenze nicht abknallen lassen wollte, beschloss ich, über die tschechische Grenze nach Bayern zu kommen.

Die Tschechen griffen mich auf und lieferten mich wieder ab, woher ich gekommen war.

Zurück in die DDR.

Ich wurde von der Staatssicherheit in Empfang genommen und die übliche Prozedur begann.

Dazu muß ich folgendes sagen: ich hatte meinen Eltern keinen Brief hinterlassen.

Sie wussten also nicht, wo ich war, bzw. stiften gehen wollte.

Sie wurden ja auch vernommen.

Und in ihrer Vermutung lagen sie richtig: es war nicht in erster Linie eine politische Flucht.

Es war eine Flucht, aus den bestehenden Verhältnissen geboren.

Kein Beruf, usw.

Keine Perspektive

Aber ich  hatte ich einen gnädigen Staatsanwalt.

Ich wurde nicht verurteilt.

Ich war wieder frei, aber mit der Auflage, einen Beruf zu lernen.

Und so wurde ich Physiotherapeut.

Aber die Sucht bestand ja noch.

1973 hatte ich einen solchen psychischen Tiefstand, es waren ja auch Depressionen dabei, - daß ich beschloss, mir das Leben zu nehmen.

Ich versuchte, mir die Pulsadern zu öffnen, wurde dabei erwischt und kam mit Blaulicht ins Krankenhaus.

Hier die übliche Behandlung und zum Schluss zu einem Gespräch mit einen Psychologen.

Der Mann war gut, war freundlich und sachlich.

Das einzige, was er mir nach 2 Stunden Gespräch sagen konnte, war: Sie müssen aufhören zu trinken.

Das wusste ich selbst.

Aber wie!!!!!!!

Das war ja die Frage.

Soweit erst mal das.

In dem Ort, in dem ich wohnte, kannte mich jeder.

Wie es auf einem Dorf so üblich war.

Eines Tages bekam ich ein Gesprächsangebot mit einem Mann von der Suchthilfe.

Mir war alles egal, ich wollte jede Hilfe, die es gibt.

Und so kam es zu einem Gespräch.

Dieser Mann war selbst Alkoholiker gewesen, hatte auch viel Schweres erlebt.

Das beeindruckte mich, daß er frei geworden war.

Und nun kommt es: durch den Glauben an Jesus Christus.

Damit konnte ich nichts anfangen.

Aber es gab dann noch einige Gespräche und eines Tages sagte er, man würde für mich beten.

Okay, dachte ich, so soll man für mich beten.

Ich hatte nichts dagegen.

Aber  am nächsten Tag aber  war der Trieb, trinken zu müssen – weg.

Er kam auch an den folgenden Tagen nicht wieder.

Er kam überhaupt nicht wieder.

Also bin ich auch nicht in die Kneipe gegangen.

Nach einem viertel Jahr danach, fuhr ich dann freiwillig zu einer Rüstzeit für Alkoholiker.

Dort angekommen, erklärte ich gleich, daß ich nicht gläubig bin.

Und dorthabe ich zum ersten Mal lebendige Christen gesehen.

Das waren Menschen, die schon frei waren und andere, solche Kaliber, wie ich.

Neugierig.

Die Zeit dort betrug 10 Tage – und ich kam bekehrt zurück.

Ich hatte bei den Freigewordnen gesehen und gespürt, - die hatten etwas, was ich nicht hate.

Sie hatten eine Freiheit, wie ich es noch nie erlebt hatte.

Und alles durch diesen Jesus?

Aber ich habe es doch gesehen, daß da etwas war, das man nicht erklären konnte.

Und dann habe ich es den Leiter gesagt, daß ich „das“ auch haben möchte, was die anderen „haben“.

Und da sagte er zu mir: Wenn Du nach Hause fährst, „hast“ Du es auch.

Er sagte nicht, was ich haben würde.

Er sprach nur in meiner Sprache.

Später fragte ich ihn: woher konntest Du das so sagen?

Woher hast Du es gewusst?

Daß ich das „haben“ würde?

Und da meinte er: Du hast Dich danach ausgestreckt.

Es ergab sich eine  Gelegenheit in einer Gruppe,  da habe ich  gesagt oder gebetet: Herr Jesus, wenn es Dich gibt, übergebe ich Dir mein ganzes Leben.

 

Was dann geschah, war gewaltig:

Von einem Augenblick zum anderen waren alle Ängste, Komplexe – einfach weg.

Und mit einem mal wusste ich absolut: Gott ist existent.

Das kann man nicht beschreiben.

 

Kurze Einflechtung: Nach Jahren war ich wieder dort.

Mit einem anderen Alkoholiker.

Als sein Begleiter.

Die gleiche Situation, wie ich damals.

Aber der fand es „komisch“ und belustigte sich über die Veranstaltungen.

Nach einem Jahr war er tot.

Tot gesoffen.

Ich verständigte die leitenden Brüder und sie sagten: Berndt, er hatte die gleiche Entscheidungsmöglichkeit, wie Du.

Du hast zugegriffen und ihm hat es gefallen, „Nein“ zu sagen.

Es war seine Entscheidung.

Eine solche Tragweite kann eine falsche Entscheidung nach sich ziehen.

 

Hallo Tom

Ich bin's nochmal:
Ich hab noch so einiges gefunden!

Also hier mal noch Links, wo ich was dazu geschrieben habe:
http://www.bibelkreis.ch/forum/frage567.htm
http://www.bibelkreis.ch/forum/frage1316.htm
http://www.bibelkreis.ch/forum/frage1501.htm

Weiteres kommt ev. später...

Gruss
Michael / CH
Lieber Tom,

Du stellst Fragen, aber ich glaube nicht, dass Du suchend bist. Denn Du gibst Antworten vor. Du kannst die wahren Antworten auf Deine Fragen nur in der Bibel finden und dort findest Du auch alle Antworten. Wir haben sie gefunden, denn Deine Fragen können wir hier untereinander alle beantworten, aber Du würdest die Antworten nicht verstehen. Dir fehlt das geistliche Verständnis hierzu. Das wird Gott Dir aber wohl nicht geben, solange Du so an seinem Wort rummäkelst.

Also noch in Kurzform. Hättest Du bereits das geistliche Verständnis, dann würdest Du die meisten Fragen nicht mehr stellen oder aber die Antworten verstehen. So wirst Du es nicht verstehen, weil Du alles falsch bewertest.

Diesen Bewertungsmassstab können wir Dir aber nicht geben, das kann nur Gott.

Und das macht Gott, wenn Du wirklich suchend bist, denn:

[Mt 7,8] Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.

Tue das, was in dem Vers steht und Du wirst Deine Fragen beantwortet bekommen.

Gruss Stephan