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2101 "Papst" + Luther   2096  Der Holzgötze

Hallo, liebe Bibelkreis-Teilnehmer,

ich bin noch nicht so bibelfest und möchte gerne wissen, was der Vatikan und der Papst mit dem Satan zu tun haben.

Danke für Eure Antwort.

Freundliche Grüße

Meta

Liebe Meta   2.4.05

Wenn ich an die römisch Katholische Kirche denke kommt mir folgende Schriftstelle in den Sinn:

2Petr 2,12 Diese aber, wie unvernünftige, natürliche Tiere, geschaffen zum Fang und Verderben, lästernd über das, was sie nicht wissen, werden auch in ihrem eigenen Verderben umkommen,

2Petr 2,13 indem sie den Lohn der Ungerechtigkeit empfangen; welche eine eintägige Schwelgerei {O. die Schwelgerei bei Tage} für Vergnügen achten, Flecken und Schandflecke, die in ihren eigenen Betrügereien schwelgen und Festessen mit euch halten;

2Petr 2,14 welche Augen voll Ehebruch haben und von der Sünde nicht ablassen, indem sie unbefestigte Seelen anlocken; die ein Herz haben, in Habsucht {O. viell.: im Betrug, im Verführen} geübt, Kinder des Fluches, welche,

2Petr 2,15 da sie den geraden Weg verlassen haben, abgeirrt sind, indem sie dem Wege des Balaam nachfolgten, des Sohnes Bosors, der den Lohn der Ungerechtigkeit liebte,

2Petr 2,16 aber eine Zurechtweisung seiner eigenen Verkehrtheit empfing: {Eig. hatte} ein sprachloses Lasttier, mit Menschenstimme redend, wehrte der Torheit des Propheten.

2Petr 2,17 Diese sind Brunnen ohne Wasser, und Nebel, vom Sturmwind getrieben, welchen das Dunkel der Finsternis aufbewahrt ist [in Ewigkeit].

2Petr 2,18 Denn stolze, nichtige Reden führend, locken sie mit fleischlichen Lüsten durch Ausschweifungen diejenigen an, welche eben {O. kaum} entflohen sind denen, die im Irrtum wandeln;

2Petr 2,19 ihnen Freiheit versprechend, während sie selbst Sklaven des Verderbens sind; denn von wem jemand überwältigt ist, diesem ist er auch als Sklave unterworfen.

2Petr 2,20 Denn wenn sie, entflohen den Befleckungen der Welt durch die Erkenntnis des Herrn und Heilandes Jesus Christus, aber wiederum in diese verwickelt, überwältigt werden, so ist ihr Letztes ärger geworden als das Erste.

2Petr 2,21 Denn es wäre ihnen besser, den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt zu haben, als, nachdem sie ihn erkannt haben, umzukehren von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot.

2Petr 2,22 Es ist ihnen aber nach dem wahren Sprichwort {Eig. der wahren bildlichen Rede} ergangen: Der Hund kehrte um zu seinem eigenen Gespei, {Vergl. Spr. 26,11} und die gewaschene Sau zum Wälzen im Kot.

 

Du kannst auch da mal Nachlesen:

2033  römische Okkult-Theologie    

 

Liebe Grüsse

Hans Peter

Liebe Meta.  3.4.05

Werfen wir  einmal einen Blick in die Kirchengeschichte.

Wie begann es denn einst, daß bestimmte Dinge ins Leben gerufen wurden, von denen die Bibel nichts sagt? Die Bibel nichts nennt. Und es außerhalb der Schrift geschieht. Und so möchte ich beginnen, indem ich die Daten oder Eckdaten der Kirchengeschichte nenne.

Wir müssen diese Hintergründe einmal betrachten.

Reines Heidentum ins Christliche übertragen.

Der offizielle Beginn der sogenannten „Staatskirche“.

Wir wissen ja, was die Staatskirche ist. Katholisch. Evangelisch.

Die evangelische und die katholische  Kirche, das sind die Staatskirchen, für die wir auch Steuern bezahlen müssen, die sind 313  ins Leben gerufen worden durch den römischen Kaiser Konstantin, der vor der Welt anerkannt sein wollte und dann eben auch die Kindertaufe einführte, usw..

Das sind alles diese unseligen Dinge, die bis heute, als Dogmen, Bestand haben.

Und das sind Punkte, die wir nennen müssen.

Keine Grundlage in der Schrift, sondern, reine Entstehung von irgendwelchen Menschen, zum Teil, heidnischen Hintergrundes.

355, ich nenne nur einige wesentlichen Daten, - der römische Bischof beansprucht, er wäre der Papst. Und er wäre der direkte Nachfolger von Petrus.

Eigentlich eine christuslose Religion, die an Jesus vorbei geht.

Die über Maria abläuft und über ein hohes Priestertum, daß durch die katholischen Priester in  der Ohrenbeichte weiter aufrecht gehalten wird. Und, wenn wir sehen, was hier an Dogmen genannt wird, was hier die sogenannte Mutterkirche, katholische Kirche, betrifft, dann müssen wir sagen: es stimmt tatsächlich! – Keine Grundlage in der Schrift.

397 – es werden Gesetze durchgebracht, daß Reliquien verehrt werden.

Das sind Überreste von Verstorbenen.

Totenanbetung, sagen wir dazu.

Die Bibel verbietet das aufs Schärfste – daß wir Tote anbeten sollen!

Aber in der katholischen Kirche ist Reliquienverehrung in der Regel vorhanden.

431 – Maria wird als Mutter Gottes, oder als „Gottesgebärerin“ eingeführt und sie soll angebetet werden.

Maria bekommt einen „Anbetungsstatus“.

Daß Maria für uns Fürbitte tun sollte für uns Sünder.

Und etwas, was Gott ganz klar verbietet.

Es gibt nur einen Fürsprecher vor Gott und das ist Jesus Christus!

Er ist Fürsprecher vor Gott für uns und nicht Maria!

550 n . Chr.  -    Dann Einführung des Letzten Sakraments, die Letzte Ölung.

592 n. Chr. Einführung des sogenannten Fegefeuers.

787 n. Chr. Bilderverehrungen werden eingeführt. -   Bilderkult.

Leider auch im Christraum, heute, sehr weit verbreitet.

Wieviele Christen hängen sich an Bilder. Machen sich auch ein Bild von Jesus. Was uns nicht in der Bibel gestattet wird. Wir sollen uns kein Bildnis machen!

Weder vom Herrn selbst, noch von irgendwelchen Heiligen oder Aposteln in der Bibel.

Und dieser Bilderkult hat eben in der katholischen Kirche seinen Ursprung.

1100 n. Chr. – Seelenmesse für Verstorbene wird eingeführt.

Und 1115 – der Ablass wird eingeführt, - das Herauskaufen aus dem Fegefeuer.

In der katholischen Kirche besteht die Auffassung, daß es keine ewige Hölle gibt, keine ewige Verdammnis, sondern, es gibt ein Fegefeuer. Das heißt, jeder Mensch kommt erst mal ins Fegefeuer und kann dort durch „Messelesen ausgekauft werden. Deswegen wird oft in der katholischen Kirche genannt: Diese Messe ist für den Verstorbenen Sowieso.

Und die Messe wird gekauft von den Hinterbliebenen, es wird ein Obulus bezahlt und dann wird die Messe gelesen. – Für den Verstorbenen. Und so „kauft“ man diesen Verstorbenen aus dem Fegefeuer „stückweise“ heraus! Schlecht dran ist derjenige, der keine Hinterbliebenen hat und  nicht „rausgekauft“ werden kann. Das kann nichts mit einen gerechten Gott zu tun haben.

Ich denke, das ist uns an dieser Stelle ganz klar!

Das Herauskaufen aus dem Fegefeuer, der sogenannte Ablass, - auch ein Dogma, das eingeführt wurde.

Und nun, weiter:

1215 n. Chr. – Verwandlung des Brotes und Weines in Leib und Blut des Herrn Jesu zur Sündenvergebung.

Deswegen wird in der Landeskirche das Abendmahl zur Sündenvergebung genommen, umgekehrt, wie wir es  als Gläubige im Korintherbrief haben. Wir sollen gereinigt zum Tisch des Herrn gehen. Umgekehrt ist es dort.

Gerade, wenn man das Mahl nimmt, findet man Reinigung seiner Sünden!

1414 n. Chr. – Entziehung des Weines. Das Kirchenvolk bekommt nur noch die sogenannte „Hostie“. Das Brot.

In der katholischen Kirche gibt es eine Hostie, das ist eine sogenannte Oblate. Da wird nicht Brot herumgereicht – und den Kelch trinkt der Pastor. Das heißt, den Wein. Auch ein Dogma, das wiederum der Bibel entgegen steht.

1854 – Maria hat Jesus geboren, weil sie selber sündlos war.

Wäre Maria auch sündig, hätte Jesus Sünden gehabt.

Die Schlussfolgerung der katholischen Kirche.

Das heißt, Maria bekommt einen „Sündlosen-Status“, sie bekommt einen „Heiligen-Status“, den sie niemals hat und hatte.

Jeder Mensch ist in Sünden geboren, - auch eine Maria!

Bedingt durch die Erbsünde, bedingt durch den Sündenfall im Paradies.

Jeder sterbliche Mensch ist in Sünden geboren und auch eine Maria bedurfte Erlösung in Jesus Christus. Aber in der katholischen Kirche wird es umgekehrt. Maria war heilig und weil Maria heilig war, ist Jesus überhaupt heilig gewesen. Eine völlige Irrlehre!

1950, also recht spät, Maria ist leibhaftig gen Himmel gefahren, was auf  dem Kalender unter „Maria Himmelfahrt“ deklariert ist.

Nun ist die katholische Kirche soweit gediehen, daß es selbst einen Luther zuviel wurde.

Und Martin Luther, durch die Reformation, die sogenannte evangelisch-lutherische Kirche ins Leben ruft.

Es ist für wichtig, daß wir die Wurzeln ein bisschen kennen und uns damit befassen.

Und als Luther die Reformation,  1517,  durch die 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg anschlägt, da müssen wir sagen,  daß hier nur eine „Teil-Reformation“ gelungen ist.

Denn Luther hat, z. B., nicht reformiert, daß die Menschen wiedergeboren werden müssen zu einer lebendigen Hoffnung. Er hat das so nicht behauptet und bei Luther gab es, leider, auch keine Abschaffung der Kindertaufe. In der Ev-lutherischen Kirche wird auch die Kindertaufe praktiziert. Bei Luther ist ebenfalls das Abendmahl zur Sündenvergebung nicht abgeschafft worden. Auch das findet in der evangelischen Kirche statt. Und auch die unseligen Dinge wie Konfirmation und Kommunion. Wir wissen ja, was das Ganze ist – wo die Kinder dann aus der Kirche mehr ausgesegnet als eingesegnet werden.

Zum Teil, das letzte mal, wo sie die Kirche besuchen.

Eine traurige Angelegenheit, die auch in der Bibel nirgends zu finden ist.

Eine abschließende Frage: Worin besteht der Unterschiede zwischen der Todesart Jesu am Kreuz und dem Papst? -

Der Heiland Jesus Christus wurde von der gottlosen Welt gekreuzigt.  Die Apostel starben den Märtyrertod. -

Und der Papst wird von der gottlosen Welt als Star betrauert.

Berndt S.