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Was ist dann mit den Dinosaurier geschehen? Wie sind sie verschwunden?

Fulvio

==>  ProGenesis   1509   https:///benedikt/poetbue.htm
https://www.answersingenesis.org/Deutsch/dinosaurier.htm

https://www.lebendigevorwelt.de/

https://www.progenesis.ch/

https://www.wort-und-wissen.de/

https://www.jpdawson.com/pelgnet/pelchap1/PELCHAP1.html

 

Die sind alle ertrunken.  19.04.05

Gruß

Eckhard

19.04.05

So wie ich die Schrift verstehe, sind bei der Sintflut von allen Tieren Arten oder Gattungen?  mindestens ein Paar in die  Arche mitgenommen worden, ausgenommen natürlich von den Fischen, die mussten weiter schwimmen. Ich bin also überzeugt, dass alle Saurier - Arten usw. in der Arche drin waren und anschliessend die Erde wieder bevölkerten. Als also die "selurischen" Meere und die Wasser von Oben mit dem Wasser auf der Erdoberfläche zusammentrafen, ist alles landgestützte Leben umgekommen und teilweise verkohlt, veröl, versteinert usw.
 Ich nehme an, bis zu den Tagen Pelegs, als dann die Eiszeit nach der Flut durch die darauf folgende Kontinental- Verschiebung / Drift ihren Höhepunkt erreichte,  der Neidergang der landgestützten Saurier begann. Den Rest haben ihnen wohl die Menschen gegeben. Die Luft und Wasser gestützten Saurer haben sicher länger überlebt, vor allem die Vögel sollen laut der Wissenschaft ja Saurier sein...?

Ich war heute Morgen, 19.04.05,   mit meiner Frau in der Halle 4? der OLMA in St Gallen und habe eine Saurier- Ausstellung angeschaut.  (Die Bratwürste waren uns dann schon zu teuer, so hat's dann soeben zu Hause eine herrliche Pizza gegeben)  Interessant ist,  wie klein die Jungen und die Eier dieser Echsen sind. Damit hatte Noah bestimmt keine Probleme.
Hiob kannte noch einige Saurier und einige findet man in der Sagen- Geschichten der Völker wieder. In Frauenfeld selbst hat's  nur Flugsaurier und das ist mir  angenehm so.
Viele Grüsse

Hans Peter

Hallo Hans Peter
wo genau steht das in Hiob?
Gottes Segen
Fulvio

Prof. Dr. Werner Gitt

Ein Auszug aus dem Buch: „Fragen, die immer wieder gestellt werden“

16. Auflage

 

Passten die Saurier in die Arche?

 

Im 40. Kapitel des Buches Hiob werden die Saurier nicht nur erwähnt, sondern sogar Details ihres Körperbaues beschrieben (Hiob 40, 15-18+23):

„Siehe da den Behemot, den ich neben dir gemacht habe; er frisst Gras wie ein Ochse. Siehe, seine Kraft ist in seinen Lenden und sein Vermögen in den Sehnen seines Bauches. Sein Schwanz streckt sich wie eine Zeder; die Sehnen seiner Schenkel sind dicht geflochten. Seine Knochen sind wie eherne Röhren; seine Gebeine sind wie eiserne Stäbe. Siehe, er schluckt in sich den Strom und achtet’s nicht groß; lässt sich dünken, er wolle den Jordan mit seinem Mund ausschöpfen.“

Luther hat den hebräischen Tiernamen Behemot nicht übersetzt, da auf kein zu seiner Zeit lebendes Tier die obigen Beschreibungen passten. Der kräftige Schwanz könnte auf ein Krokodil hinweisen, aber dieses passt als reiner Fleischfresser nicht zu obigem Text. Ein anderes großes vorwiegend im Wasser lebendes Tier, das zudem Gras frisst, ist das Flusspferd. Es scheidet aber ebenfalls als Kandidat aus, da es nur über ein kleines Quastenschwänzchen verfügt. So bleiben nur jene Riesentiere aus der Verwandtschaft der Dinosaurier übrig, auf die der obige Steckbrief exakt zutrifft. Das Buch Hiob gehört zwar zu den ältesten Büchern der Bibel, aber die genauere Abfassungszeit ist unbekannt. Wegen der veränderten Erdoberfläche durch die Sintflut mit völlig anderen Bergen, Flüssen, Seen und Ozeanen ist die Nennung des Jordanflusses in Hiob 40, 23 ein eindeutiger Hinweis auf die nachsintflutliche Zeit, zu der die Saurier somit noch lebten. Diese Tiere müssen demnach auch durch die Arche gerettet worden sein. Ausgewachsene Tiere hätten in der riesigen Arche einen ziemlichen Raumanteil beansprucht, so ist es denkbar, dass Noah nur kleinere Jungtiere oder gar nur Eier mitgenommen hat. In nachsintflutlicher Zeit fanden diese Tiere nicht mehr die Ökologien und klimatischen Bedingungen vor, für die sie einst geschaffen waren. So sind sie in der Folgezeit ausgestorben. Diese Erklärung für das Ende der Saurier ist einleuchtender als jene Hypothesen, die heute in Leugnung der biblischen Befunde ersonnen werden.

 

LEBEN 6

UNVERSTANDENE DINOSAURIER

Titelbild

Bernsteinmücke mit Saurierblut?

Deutsches Schöpfungs-Magazin 6

Abb. 0 Bernsteinmücke

Bernsteinmücke mit Saurierblut?
Mancher dürfte sich an diese Idee aus Hollywood erinnert fühlen, wenn er die vollgesogene Stechmücke neben dem Rüsselkäfer im Dominikanischen Bernstein auf dem Photo vor sich hat. Zunächst einmal: Alle bisher im Bernstein gefundenen Stechmücken stammen aus dem Tertiär. Da waren die letzten Dinosaurier schon lange tot. Dabei ist gleichgültig, ob wir zwischen Kreidezeit und Tertiar 10 Jahre oder 10 Millionen Jahre ansetzen. Tertiär- Mücken können kein Kreide-Blut gesaugt haben!

Auch die Flüssigkeit der im Bernstein konservierten vollgesaugten Mücken oder Zecken ist nicht mehr Blut, sondern bestenfalls verunreinigtes Wasser, wovon man sich an entsprechenden Einschlüssen leicht überzeugen kann. Daraus hätte man keine Erbsubstanzen (DNS oder Kernsäuren) mehr gewinnen können. Sie sind in der Flüssigkeit längst chemisch zerfallen.

Woher stammt also die Idee der Gewinnung prähistorischer Erbsubstanzen aus Bernsteineinschlüssen? Tatsächlich sind Kernsäuren aus Gewebsresten von Bienen im Dominikanischen Bernstein isoliert worden (R. J. Cano et al. 1992) "Früher oder später werden wir Bernstein finden, der ein blutsaugendes Insekt enthält, das sich seinen Magen mit dem Blut eines Dinosauriers gefüllt hat. Das Blut könnte echte Dinosaurier-DNS enthalten. Das wäre eine aufregende Entdeckung". So spekulierte dazu der Bernsteinforscher G.O. Poinar (Die Welt, Nr. 226, 1992). Gefunden wurde natürlich nichts.

Die komplexen Kettenmoleküle der DNS sind nicht langer als einige Jahrtausende erhaltungsfähig (NATURE, 352, S. 381, 1991). Vernünftige Leute würden daraus folgern, daß ein Bernstein, der diese Kernsäuren noch enthält, ebenfalls nur Jahrtausende alt sein kann. Nicht so die Saurier- Enthusiasten: Weil der Dominikanische Bernstein 40 Millionen Jahre alt zu sein hat, sehen sie darin den Beweis, daß der Bernstein den normalen Zerfall von Kernsäuren um das Millionenfache verzögert. Welcher besondere chemische Prozeß dahintersteckt, konnten sie uns allerdings noch nicht verraten.

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LEBEN wird von bibelgläubigen Christen herausgegeben und bringt wissenschaftliche Informationen aus den Gebieten der Schöpfung und biblischen Erdgeschichte.
LEBEN erscheint in loser Folge. Druck und Versand dieses Heftes wurden durch freiwillige Spenden bibelgläubiger Christen ermöglicht.
Januar 1995
Verantwortlich für den Inhalt und Copyright: Dr. Joachim Scheven.
KURATORIUM LEBENDIGE VORWELT e.V.
Wissenschaftlicher gemeinnütziger Verein.
Eingetragen im Vereinsregister Hofheim a. T.

Postfach 40
D-65711 Hofheim
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"GEDENKET EURER FÜHRER, DIE DAS WORT GOTTES ZU EUCH GEREDET HABEN"

Einmal ehrlich: Hatten wir unter unseren Lehrern solche, die das Wort Gottes zu uns geredet haben? Hat der Ausgang ihres Wandels uns so beeindruckt, daß er uns angespornt hat, ihrem Glauben nachzufolgen? hatten wir während unserer fachlichen Ausbildung Führer, denen es ein Anliegen war, uns Wahrheit zu vermitteln?

Alle von uns haben bereits Menschen gekannt, die uns an Wissen und Können überlegen waren. Ihre Gedanken haben wir bewundert, um ihre Gunst haben wir uns beworben, und ihren Rat - zumindest in Laufbahnfragen - haben wir befolgt. Sie waren Vorbilder, die unser Leben mitgeprägt haben.

In den fünfziger Jahren befragte eine Münchner Zeitung einige prominente Persönlichkeiten, in welcher Zeit sie am liebsten gelebt hätten, wenn sie es sich hätten aussuchen können. Ein führender Biologe verblüffte mit dem Wunsch: "Im Zeitalter der Dinosaurier"! Als Naturforscher interessierte ihn brennend die Lebensweise dieser ausgestorbenen phantastischen Echsen. Er wünschte sich, mindestens 70 Millionen Jahre früher auf der Welt gewesen zu sein. Dieser Ausspruch ist noch in lebendiger Erinnerung. Man vergißt nicht so leicht, was ein bedeutender Exponent der Wissenschaft zum Thema Dinosaurier gesagt hat.

Die sog. "wissenschaftliche Gemeinschaft" redet auf der ganzen Welt die gleiche Sprache. Keiner ihrer Vertreter zieht in Erwägung, daß es in der Bibel das "Zeitalter der Dinosaurier" vor Millionen von Jahren nicht gibt. Anstatt das Wort Gottes über das Vergangene zu Rate zu ziehen, wird es totgeschwiegen. Oder es wird mit programmatischen Buchtiteln dazu mißbraucht, das Gegenteil auszudrücken: "im Anfang war der Wasserstoff", "Das Sogenannte Böse", "Leben heißt Sterben". Kein Wunder, daß uns diese "Führer" inzwischen bis an die Schwelle des Ruins gebracht haben! Die "Null-Bock"- Einstellung vieler junger Leute läßt sich ein Stück weit verstehen. Sie hören ja nichts anderes als diese nihilistischen Parolen - das einzige, was ihnen die "wissenschaftliche Gemeinschaft" zu bieten vermag!

In der Bergpredigt korrigiert Jesus die Biologen: "Ist nicht das Leben mehr denn die Speise, und der Leib mehr denn die Kleidung?" (Matth. 6,25) in Wirklichkeit ist der Leib unsagbar kunstvoller gebaut als die von Menschen gewebte Kleidung! Und in Wirklichkeit stellt das Leben unsagbar viel mehr dar, als die Summe seiner Stoffwechselvorgänge! Haben uns die Vertreter der "wissenschaftlichen Gemeinschaft" auf diesen Sachverhalt aufmerksam gemacht? Ohne das Wort Gottes ist es nicht möglich, den Bezug zur Wirklichkeit herzustellen!

"Gedenket eurer Führer, die das Wort Gottes zu euch geredet haben, und, den Ausgang ihres Wandels anschauend, ahmet ihren Glauben nach. Jesus Christus derselbe gestern und heute und in Ewigkeit." (Hebr. 13, 7-8) Es ist vergeblich, den Schöpfer des Lebens mit einem "Zeitalter der Dinosaurier" wissenschaftlich wegbeweisen zu wollen! Spätestens wenn der Gekreuzigte und Auferstandene zum Gericht auf die Erde zurückgekehrt ist, werden sich alle Theorien, mit denen Menschen dem Wort Gottes widersprochen haben, als verhängnisvolle Irrtümer herausstellen. Ist es angesichts dieses Risikos nicht klüger, Ihm jetzt zu vertrauen?

UNVERSTANDENE DINOSAURIER

Wissenschaftlich betrachtet sind sie fertige Geschöpfe

Ungefähr 20 Jahre ist es her. Es war beim Betrachten der damals nur zwei aufgestellten Dinosaurierskelette, Diplodocus und Iguanodon im Lichthof des Senckenberg-Museums in Frankfurt. "Ihr habt euch also entwickelt?", schoß es mir durch den Sinn. Wieso waren dann aber nur die gewaltigen Endformen der Saurierentwicklung hier aufgestellt? Wäre es nicht sinnvoll gewesen, auch die evolutiven Vorstufen dieser Tiere zu zeigen? Sicher hatten sie solche im Museumsmagazin - falls es sie gab. Sollte ich mal an eine der Polstertüren klopfen und mich erkundigen? Ich verwarf die Idee gleich wieder. Als "Laie" würde ich von dem Mann im weißen Kittel sowieso nur mit einer nichtssagenden Auskunft abgespeist werden. "Beweise für die Evolution der Saurier möchten Sie? Das ist doch längst geklärt! Lesen sie doch erst einmal die Beschriftungen!" Es war klar, auf diese Weise würde ich nicht zum Ziel kommen.

Abb. 1. "Ihr habt euch also entwickelt?" Senckenberg-Museum, Frankfurt, 1980. Mit Erlaubnis.

Abb. 2. "Stammbaum" der Dinosaurier nach einem Original von O. Kuhn, umgezeichnet. Die geraden Linien bedeuten Funde durch die geologische Abfolge von Untertrias bis Oberkreide. Es sind nicht die Familien oder Gattungen, sondern nur die höheren systematischen Einheiten berücksichtigt.(Geologische perioden: O.Krei, U.Krei, Malm, Dog., Lias, O.Trias, M.Trias, U.Trias. Dinosaurien: Ornithopoda, Ankylosauria, Stegosauria, Ceratopsia, Theropodia s. str., Prosauropoda, Sauropoda.)

Wer sich anhand der zahlreichen Sachbücher, die sich gegenwärtig auf dem Markt befinden, über Dinosaurier informiert hat, wird der Meinung sein, eigentlich sei alles klar: Behornte Ceratopsier preschten durchs kreidezeitliche Unterholz; stachel- oder plattenbewehrte Stegosaurier spreizten ihre Auswüchse drohend einem angreifenden Raubsaurier entgegen; am Flußufer - 70 Millionen Jahre zurück - watet eine Herde Hadrosaurier durchs flache Wasser; und riesige langhalsige Sauropoden äsen in luftiger Höhe Araucarienzapfen von den Zweigen. So waren die eben! und damit ist das Thema abgeheftet.

Nun, wozu gab es wissenschaftliche Bibliotheken? Die wenigen Fachbücher, die es damals gab, waren schnell beschafft. Hatten sich die Dinosaurier aus niederen Vorstufen entwickelt oder nicht? Die Fachliteratur würde über die Frage Aufschluß geben. Das tat sie auch. Die Auskunft zur Evolution der Dinosaurier war allerdings negativ. Die Dinosaurier hatten sich offensichtlich nicht entwickelt! Zumindest war die Entwicklung nicht durch Fossilfunde belegt! (und wie sollte man die Evolution der Dinosaurier sonst begründen wollen?) Erst jetzt begann mir aufzufallen, daß alle "Stammbäume" von Dinosauriern in Büchern und Museen immer dort unterbrochene Linien aufweisen, wo die Verbindung eines "Astes" mit dem "Stamm" eingezeichnet ist (Abb. 2). Was kann das anderes bedeuten, als daß die verbindenden Zwischenformen, die die alleinigen Beweise für eine Abstammung wären, in Wirklichkeit nicht existieren? Wissenschaft ist immer nur das, was wir wissen! Wo unterbrochene Linien anfangen, hört das Wissen auf. Alle Dinosaurier fangen in der Fossilüberlieferung fertig an! Das ist Wissenschaft! Sind wir wirklich verpflichtet, an die Evolution der Saurier zu glauben, wenn die "primitiven Vorfahren" des Diplodocus, Iguanodon und aller übrigen, die es doch in Unmengen geben müßte, ausnahmslos durch Abwesenheit glänzen? Oder haben wir nur deshalb daran geglaubt, weil wir es glauben wollten? Von der Wissenschaft her - wohlgemerkt von der Wissenschaft! - steht absolut nichts im Wege, die Dinosaurier als Geschöpfe aus der Hand eines Schöpfers anzusehen!

Augenzeugen vor viertausend Jahren!

Zurück zum Iguanodon im Senkkenberg-Museum! Eigenartige verknöcherte Sehnen überlagern kreuzweise die langen Dornfortsätze der Rücken- und Schwanzwirbelsäule. Beim Nachdenken über den möglichen biologischen Sinn dieser Versteifungen - es ist 20 Jahre her - kam mir damals ein Wort aus der Bibel in den Sinn: "Die Sehnen seiner Schenkel sind dicht verflochten" Buch Hiob, Kapitel 40! (Abb. 3).

Abb. 3. Verknöcherne Sehnen versteifen in zwei Lagen die Wirbelsäule des Iguanodon.

Das wurde vor 4000 Jahren geschrieben! Man muß schon in der Bibel etwas "zuhause" sein, wenn einem solche seltsamen Zitate bei der Betrachtung eines Dinosaurierskeletts wieder einfallen sollen. Kreuzweise gespannte verknöcherte Sehnen gibt es im ganzen Wirbeltierreich nicht mehr, außer beim Iguanodon und einer Reihe weiterer Saurier aus der Gruppe der Ornithischier. "Siehe da, den Behemoth, den ich mit dir gemacht habe!" "Ziehst du den Leviathan herbei mit der Angel?" Hier ist von Geschöpfen die Rede, die wir seit dem letzten Jahrhundert "Dinosaurier" nennen. Mit heute lebenden Tieren haben diese Beschreibungen nichts zu tun! Allerdings ist mit den "verflochtenen Sehnen" in der Bibel wahrscheinlich nicht ein Iguanodon oder einer seiner Verwandten gemeint. Im Originaltext ist eher von Verstrebungen an der Bauchseite die Rede. Doch paßt die biblische Beschreibung auf Vertreter der riesigen elefantenfüßigen Sauropoden mindestens ebensogut. Ein Gitter von miteinander verdrillten Bauchrippen stützte im Leben ihre Bauchwand. Leider sind diese Bauchrippen meistens nicht mehr erhalten, so daß sie an den großen Skeletten in den Museen nicht gezeigt werden können (Abb. 4).

Abb. 4. Bauchrippen am Skelett eines Plateosaurus. Stuttgart, Museum am Löwentor. Mit Erlaubnis.

Viele Bibelausleger haben in dem "Behemoth" von Hiob 40 ein Nilpferd sehen wollen. Früher konnte sich niemand ein derart großes und ungewöhnliches Tier vorstellen. Deshalb wird in manchen Bibeln "Behemoth" sofort mit "Nilpferd" übersetzt. Im Russischen ist der "Begemot" aus dem Buch Hiob sogar zur regulären Bezeichnung für das Flußpferd geworden. Der Behemoth ist aber kein Flußpferd! Man höre nur einmal, was im Buch Hiob steht: "Er streckt seinen Schwanz wie eine Zeder." Das wäre doch völlig unsinnig, wenn man es auf das Nilpferd anwenden würde, das seinen kurzen Pinselschwanz manchmal steil aufrichtet oder damit seinen Kot herumwirbelt. Mit dem Wort "Behemoth" in der Bibel muß etwas anderes gemeint sein. Spätestens seit der Entdeckung der ersten Riesenechsen im vorigen Jahrhundert haben wir einen Zugang zu dieser seit 4000 Jahren rätselhaften Schriftstelle. Tiere wie der Behemoth und der nicht minder ungewöhnliche Leviathan waren offenbar damals noch lebend anzutreffen und Hiob und seinen Freunden wohlbekannt. "Siehe da, den Behemoth ...", so spricht man nicht von einem Tier, das gar nicht mehr da ist. Hiob wird genau gewußt haben, wovon Gott zu ihm redete. Sonst hätte er schwerlich angesichts dieser enormen Geschöpfe bekennen können, "ich erkenne, daß du alles vermagst!" Menschen und Dinosaurier haben eben doch gleichzeitig auf der Erde gelebt! Genau für den Zweck haben wir Gottes Wort, daß wir uns in unseren eigenen Irrtümern korrigieren lassen!

Falsch montierte Skelette

Der Iguanodon im Frankfurter Senkkenberg-Museum ist der Abguß eines Originals aus dem Brüsseler Museum. Dieses Exemplar wurde mit über 20 weiteren Skeletten im vorigen Jahrhundert in Belgien gefunden. Louis Dollo, der Paläontologe, der die Skelette aufgebaut hat, wird Gründe gehabt haben, die ihn bewogen, seinen Rekonstruktionen der Iguanodon-Skelette die aufrechte Känguruh-Pose zu geben. Das Frankfurter Exemplar, wie alle übrigen aufgestellten Iguanodonten, sind typische "Schwanzschleifer"! (Abb. 5).

Abb. 5. Iguanodon als "Schwanzschleifer" - das "Dollo'sche känguruh". Mit Erlaubnis.

Diese Rekonstruktion entspricht aber offensichtlich nicht den Verhältnissen im Leben. Denn bei der dem Tier aufgezwungenen steilen Stellung des Rückens hat die Schwanzwirbelsäule einen unnatürlichen Knick nach oben erhalten, um dem Boden überhaupt aufliegen zu können. Einige Schwanzwirbel klaffen auseinander! Die aufrechte Haltung ist also mit Sicherheit falsch. Daß die Känguruh-Pose nicht stimmen kann, erkennt man ferner daran, daß die ersten Hämapophysen (oder Chevrons) [Eine Erklärung der Fachausdrücke befindet sich am Ende des Artikels.] an der Unterseite der Schwanzwirbelsäule viel zu dicht auf das sehr lange gegabelte Sitzbein (oder Ischium) folgen. Dem wurde bei der Montage dadurch Rechnung getragen, daß die Chevrons nach hinten geklappt wurden und dicht aneinander liegen. Sonst wären sie dem Ischium im Wege. Damit die Chevrons überhaupt Spielraum gegenüber dem Ischium bekommen, müßte die Wirbelsäule waagrecht gestellt und der Schwanz um den gleichen Winkel angehoben werden. Dann entspräche seine Haltung der Wirklichkeit! und dann hielte dieser Saurier seinen Schwanz tatsächlich wie in der Bibel "wie eine Zeder".

Dieses "Dollo'sche Känguruh", wie wir es nennen wollen, d.h. das Schwanzschleifer-Image des Iguanodon, das inzwischen über 100 Jahre alt ist, hat bei der Rekonstruktion zahlreicher weiterer Dinosaurier mit verkürzten Vorderbeinen immer wieder Modell gestanden: Plateosaurus, Allosaurus, Tyrannosaurus und die Hadrosaurier sind zumindest in den etwas älteren Skelettaufbauten und Gemälden stets als Schwanzschleifer dargestellt! Die Reste eines an der Wand angebrachten Plateosaurus im Senckenberg-Museum demonstrieren, welche Verrenkungen an den Skeletten in Kauf genommen werden müssen, um an der Vorstellung "Saurier liefen aufrecht" festhalten zu können (Abb. 6). Die beiden Schwanzwirbel, die in einem Winkel von ca. 40 Grad auseinanderklaffen, waren für den lebenden Saurier nicht zuträglich gewesen! Mit losen Knochen kann man das ja machen! Viel wahrscheinlicher ist auch in diesem Fall, daß der Plateosaurus seinen Schwanz ausgestreckt hielt, d.h. waagrecht "wie eine Zeder".

Abb. 6. Diesem Plateosaurus wurde der Schwanz nach oben abgeknickt, um ihn aufrecht laufen zu lassen.

Die neue Mode: Saurier gehören in den Wald!

Seit einiger Zeit wandeln sich nun die Darstellungen der Dinosaurier. Sie werden neuerdings bevorzugt mit erhobenen Schwänzen gemalt oder modelliert. Nicht etwa, weil Derartiges in der Bibel steht! Dafür gibt es einen viel trivialeren Grund. Die versteinerten Fährten der großen Dinosaurier, die tief in den Schlamm getreten sind, zeigen nämlich grundsätzlich keine Schleifspur der Schwänze! (Abb. 7) Noch 1975 wurde im Britischen Museum (London) das Gemälde eines Cetiosaurus, der seinen Schwanz durch den Schlamm zieht, zum Verkauf angeboten. Zehn Jahre später gibt es dort denselben Saurier als Plastikmodell, jetzt aber mit einem Schwanz, der ausgestreckt gehalten wird (Abb. 8 a und b).

Abb. 7. Saurierfährten zeigen keine Schleifspur ihrer Schwänze!
Barkhausen, Wiehengebirge.

Abb. 8. a. Cetiosaurus, 1975, Britisches Museum. Mit Erlaubnis.

Abb. 8. b. Cetiosaurus, 1985, Britisches Museum. Mit Erlaubnis.

Seit 1988 verkauft das Britische Museum auch den Mamenchisaurus (Abb. 9), das Modell eines langgeschwänzten chinesischen Sauropoden mit überlangem Hals. Im Gegensatz zu dem nach vorn gestreckten Hals des Cetiosaurus ist der des Mamenchisaurus aber steil emporgehoben. Der Grund: Mit einem ausgestreckten Hals würde der "Mamenchi" vornüber kippen! Auf den Sauriergemälden der 90iger Jahre dienen die hochgereckten Hälse aber nicht nur zum Halten des Gleichgewichts. Vielmehr äsen die Tiere in den Wipfeln "mesozoischer" Nadelbäume, etwa Araucarien (die es auch heute noch gibt). Sogar auf die Hinterbeine hat man sie gestellt, um an die leckeren Zapfen zu gelangen! Die Absicht ist vermutlich diese: Wenn schon die Schwänze gehoben werden müssen, was der Bibel entspricht, dann wenigstens nicht mit den Tieren ins Wasser! Das würde ja noch mehr der Bibel entsprechen! Denn Behemoth und Leviathan im Buch Hiob sind Wassertiere! Die Urgeschichte der Bibel ist jedoch in sämtlichen öffentlichen Museen verpönt!

Abb. 9. Mamenchisaurus, 1988, Britisches Museum. Mit Erlaubnis.

Was spricht denn dafür, daß die großen Dinosaurier Landbewohner waren oder den Wald bevölkerten? Ihr riesiges Gewicht legt die Vermutung nahe, daß es vom Wasser mitgetragen wurde. Das wäre auch für ihre Nahrung von Bedeutung. Das Gebiß aller Sauropoden, zu denen außer den schon genannten auch der Brachiosaurus aus dem Berliner Naturkunde-Museum gehört, bestand aus einzelnen Stiftzähnen nach Art eines Rechen. Die Abstände zwischen den Zähnen sollten sicherlich etwas durchlassen; die Zähne selbst sollten sicherlich etwas zurückhalten. Wir wissen nicht, was das war. Doch ist es wahrscheinlich, daß die Sauropoden ihre Nahrung aus dem Wasser siebten. Dazu verlieh ihnen ihr langer Hals einen beträchtlichen Aktionsradius (Abb. 10).

Abb. 10 a. Brachiosaurus als ein Bewohner von Flachmeeren rekonstruiert. Die Nasenöffnung wird über dem Wasserspiegel gehalten. Der Schwanz wird ausgestreckt "wie eine Zeder". Die Änderung der Körperhaltung kommt durch ein geringfügiges Heraufsetzen der Schulterblätter an der Brustwirbelsäule zustande. Original, in Anlehnung an W. Janensch (1950) [W. Janensch (1950): Die Skelettrekonstruktion von BRACHIOSAURUS BRANCAI. Palaeontographica, Suppl. VII, Erste Reihe 3, 95 - 103. Stuttgart]

Abb. 10 b. Rekonstruktion des 23 Meter langen Brachiosaurus von Ostafrika als "Schwanzschleifer" Nach W. Janensch (1950)
Die Giraffenhaltung wurde bereits vom ersten Beschreiber der Reste von Colorado, E.S. Riggs, aufgrund der besonders langen Vordergliedmaßen angenommen. Riggs stellte sich den Brachiosaurus als hochhalsigen Waldbewohner vor, der seine Nahrung von den Baumkronen äste.

Abb. 10 c. Die älteste Rekonstruktion des Brachiosaurus von W.D. Matthew [DINOSAURS, American Museum of Natural History, New York, 1915]

Seit langem ist bekannt, daß die Sauropoden ihre Nasenöffnung auf der Stirn trugen, d.h. an der höchsten Stelle auf dem Kopf (Abb. 11).

Abb. 11. Schädel des Brachiosaurus mit den stirnständigen Nasenlöchern zwischen den Augen. Alle großen Sauropoden sind in dieser Hinsicht sehr ähnlich. "Künstlerische" Kopie des Berliner Originals im Sauriermuseum Aathal, Zürcher Oberland. Mit Erlaubnis

was liegt näher, als daraus zu folgern, daß die Sauropoden bis zu den Nasenlöchern im Wasser lagen? Die Beschreibung des Behemoth im Buch Hiob deutet dies an: "Er liegt gern im Schatten, im Rohr und im Schlamm verborgen. Das Gebüsch bedeckt ihn mit seinem Schatten, und die Bachweiden umgeben ihn. Siehe, er schluckt in sich den Strom und achtet's nicht groß; er laßt sich dünken, er wolle den Jordan mit seinem Munde ausschöpfen. Fängt man ihn wohl vor seinen Augen und durchbohrt ihm mit Stricken seine Nase?" (Hiob 40, 21-24) Letzteres wäre bei Sauropoden natürlich nicht möglich gewesen, weil ihre Nasenlöcher, im Gegensatz zu Nilpferden und Krokodilen, nicht vor sondern zwischen den Augen stehen! Als Fazit können wir feststellen: Die Waldsaurier sind zwar schön gemalt, aber ihr Zuhause war offensichtlich das Wasser!

Mit offenen Augen durch die Museen

Trotz der Fülle der auf der Welt inzwischen ausgegrabenen Dinosaurier-arten sind in deutschen Museen nur verhältnismäßig wenige vorhanden. Eine Wanderausstellung chinesischer Saurier, die 1991 in Darmstadt gezeigt wurde, erwies sich als echte Bereicherung. Die alten Klischeevorstellungen über Dinosaurier können korrigiert werden, wenn Arten, die bei uns bisher nicht zu sehen waren, ganz neu zum Nachdenken anregen. Die transportablen chinesischen Saurier sind Knochen für Knochen an Stahlgestängen montiert. Dabei sind die frei hängenden Hämapophysen oder Chevrons mit Draht an der Unterseite der Schwanzwirbel befestigt. Doch das Schwanzschleifer-Image ist auch bei den chinesischen Sauriern allgegenwärtig. Wir wollen zwei Falle untersuchen.

Abb. 12. Schwanz des Tuojiangosaurus, als "Schwanzschleifer" montiert. Die Unterkante der Chevrons müßte eine Gerade bilden.

Vor uns haben wir den Stegosaurier Tuojiangosaurus. Die Chevrons hängen nach Größe geordnet von der Schwanzwirbelsäule herab (Abb. 12). Mit der unteren Begrenzung dieser Anhänge scheint aber irgend etwas nicht in Ordnung zu sein! Die Außenkante ist zwar gerade, jedoch von Chevron zu Chevron treppenförmig versetzt. Das kann nicht richtig sein! denn die Außenkante ist es, die eine gemeinsame gerade Linie bilden müßte! Wie kommen wir zu einer Korrektur? Ein Photo vom Schwanz des Tuojiangosaurus wird auf dem Kopierer vergrößert, die Chevrons werden ausgeschnitten und mit einer gemeinsam abschließenden Unterkante neu zusammengesetzt (Abb. 13).

Abb. 13 Umzeichnung der Schwanzwirbelsäule des Tuojiangosaurus von Abb. 12, um die Unterkante der Chevrons eine Gerade bilden zu lassen. (das Tier im Bild steht im Wasser und hebt den Kopf, um Atem zu schöpfen.)

Das Ergebnis: Tuojiangosaurus muß seinen Schwanz jetzt waagrecht halten, und das ganze Tier hat ein völlig neues Aussehen. Man darf als sicher unterstellen, daß die hier am Tuojiangosaurus vorgenommene Korrektur für alle übrigen Stegosaurier ebenfalls zutrifft. Nehmen wir zur Kontrolle den ostafrikanischen Kentrurosaurus aus dem Berliner Naturkundemuseum: Natürlich ist auch der Afrikaner als Schwanzschleifer montiert. (Abb. 14) Doch die Chevrons dieses Exemplars erscheinen ganz besonders merkwürdig. Alle sind gleich kurz und alle von fast gleicher Form! Ein Blick in die Original- beschreibung [W. Janensch: Ein aufgestelltes Skelett des Stegosauriers KENTRUROSAURUS AETHIOPICUS E. Hennig aus den Tendaguru-Schichten Deutsch- Ostafrikas. Palaeontographica, Suppl. VII, 1. Reihe. Teil 1. 255ff, Stuttgart. 1925] dieses Sauriers bringt Aufklärung. Dort wird gesagt, daß die Hämapophysen "durch wenige Fundstücke einigermaßen sichergestellt" und "hier am Skelett fast sämtlich in Gips rekonstruiert" sind. Das bedeutet nichts anderes, als daß die Hämapophysen nach dem Aussehen der wenigen vorliegenden Originalstücke rekonstruiert wurden, ohne ihre jeweilige Lage am Schwanz zu berücksichtigen. Nicht nur die einheitliche Rekonstruktion der Chevrons, sondern auch die gewählte Schwanzschleiferpose sind also mit Sicherheit falsch. Als Museumsbesucher dürfen wir natürlich nicht hoffen, daß an diesen ehrwürdigen (und unsagbar teuren) Rekonstruktionen je etwas geändert wird. Der verkehrte Eindruck wird bestehen bleiben. Die Wahrheit wird einem in der Welt bekanntlich nirgends aufgedrängt.

Abb. 14. Der ostafrikanische Kentrurosaurus des Berliner Naturkunde-Museums, in der üblichen Weise als "Schwanzschleifer" montiert. Form und Anordnung der Hämapophysen (= Chevrons) sind weitgehend frei erfunden (siehe Text).

Das andere zu erwähnende Beispiel betrifft den Hadrosaurier Tsintaosaurus. Wir kennen das Problem mit den Chevrons bereits vom Iguanodon. Weil der Schwanz herabhängend montiert ist, kommen auch beim Tsintaosaurus die sehr langen Chevrons unter den ersten Schwanzwirbeln der Ischiumgabel davor in die Quere. (Abb. 15) Die Situation wird nur gebessert, wenn der Schwanz des Tsintaosaurus gehoben wird. (Bei einigen modernen Rekonstruktionen von Hadrosauriern ist dies bereits in die Tat umgesetzt.) Es ist überhaupt keine Frage, daß die Stellung mit waagrecht gehaltenem Schwanz die Richtige ist! (Abb. 16)

Abb. 15. Tsintaosaurus als "Schwanzschleifer". Chevrons und Ischiumgabel sind sich im Wege!

Abb. 16. Iguanodon mit horizontal gestellter Wirbelsäule. Chevrons und Ischiumgabel sind sich auf diese Weise nicht mehr im Wege!

Es gibt beim Iguanodon und bei den Hadrosauriern aber noch einen weiteren völlig zwingenden Grund, weshalb ihre Schwänze nicht nach unten durchgehangen haben können. Erinnern wir uns an die "verflochtenen Sehnen" im Bereich der Dornfortsätze der Rücken- und Schwanzwirbelsäule! Durch die Umhüllung der kreuzweise gelegten knöchernen Sehnen muß die Wirbelsäule so gut wie völlig starr gewesen sein. Dieser Umstand wird zur Gewißheit, wenn man sich einen Querschnitt dieser "Sehnen" unter starker Vergrößerung anschaut. Der Aufbau zeigt, daß es sich um wirkliches Knochengewebe handelt! (Abb. 17)

Abb. 17. Querschnitt durch das Knochengewebe einer Hüllsehne des Hadrosauriers Edmontosaurus. Nach d. Natur gezeichnet.

Bei der Freilegung der belgischen Iguanodonten wurden zwei der Exemplare in ihrer Fundlage skizziert [Edgar Casier: Les Iguanodons de Bernissart. Brüssel, 1960]. Die Schwänze waren bis auf die etwas gebogene Spitze völlig gerade und bildeten mit der Rückenwirbelsäule eine gerade Linie (Abb. 18). Vor dem Hintergrund dieser von Beginn an zugänglichen Information ist es schwer zu verstehen, weshalb sich Louis Dollo für die Pose des Känguruhs entschied. Da von den meisten Ornithischiern (Vogelbecken-Sauriern) die verknöcherten Sehnen bekannt sind, darf angenommen werden, daß sie alle ihre Schwänze waagrecht trugen.

Abb. 18. Eines der bei Bernissart in Belgien gefundenen Iguanodon-Skelette in Fundlage gezeichnet. Rücken- und Schwanzwirbelsäule bilden miteinander eine Gerade! Die Sitzbeingabel liegt in weitem Abstand von den Chevrons der Schwanzwirbel!

Rätselraten um die häßliche "Afterknolle"

Da das Sitzbein (Ischium) sowohl bei den Ornithischiern als auch bei den Saurischiern die nach unten gerichteten Chevrons weit überragt, sind die meisten Paläontologen ratlos gewesen, wie sie den Umriß der Dinosaurier im Becken- und Afterbereich rekonstruieren sollten. Das Ergebnis ist die von zahlreichen Gemälden her bekannte unschöne "Afterknolle" unter der Schwanzwurzel. Wie es scheint, war es in den Augen der Saurier-Rekonstrukteure die einzige Aufgabe dieser Knolle, die überraschend weit hervorstechenden beiden Knochen der Ischiumgabel unter der Haut verschwinden zu lassen. Biologen, die gewohnt sind, jedes noch so unverständlich erscheinende Skelettmerkmal mit einer Funktion in Verbindung zu bringen, befriedigt diese inhaltslose Einschätzung der bei allen Dinosauriern sehr auffälligen Sitzbeinknochen ganz und gar nicht.

Bevor eine völlig neue Deutung gegeben werden soll, sei die Frage aufgeworfen: Lag der After (genauer die Kloake, d.h. die gemeinsame After- und Geschlechtsöffnung) hinter der Sitzbeingabel oder davor? Bei allen Rekonstruktionen, die eine Antwort darauf zu geben versucht haben, wurde die Körperöffnung hinter die Sitzbeingabel gelegt. Das entspricht den Verhältnissen bei Krokodilen (deren Becken allerdings völlig anders gestaltet ist). Die Sitzbeingabel ist bei vielen Dinosauriern aber so schmal, daß Zweifel aufkommen können, ob ihre Weite für die Passage der sehr großen hartschaligen Eier (oder evtl. lebend geborener Jungen) ausgereicht hätte. Theoretisch kann die Kloake auch vor dem Ischium gelegen haben. Einen Hinweis in dieser Richtung geben die Beckenverhältnisse bei Vögeln, wo die beiden Sitzbeine an der Spitze nicht zu einer Gabel vereinigt sind, sondern weit auseinanderklaffen. Ein Durchtritt der Darm- und Geschlechtsöffnung durch die Ischiumgabel ist also nicht ein unbedingtes anatomisches Erfordernis für die Rekonstruktion. (Abb. 19)

Abb. 19 a. Lag die Kloake des Iguanodon vor oder hinter der Sitzbeingabel? in Analogie zu den Verhältnissen bei Vögeln kann sie theoretisch auch davor gelegen haben.

Abb 19 b. Wenn die Körperöffnung hinter der Ischiumgabel lag, dann entsteht bei der Rekonstruktion die ganz unnatürlich anmutende "Afterknolle".

wenn die Körperöffnung, wie allgemein üblich, hinter dem Sitzbein konstruiert wird, dann muß die erwähnte "Afterknolle" notwendigerweise dabei aufgetreten sein. Dann kann der Umriß der Schwanzunterseite nicht von der Schwanzspitze bis zum Sitzbein gezogen werden. Und der auf diese Weise rekonstruierte Schwanz bleibt zwangsläufig niedrig und rund. Wenn die Körperöffnung dagegen vor dem Sitzbein rekonstruiert wird, was besonders bei Vogelbecken-Sauriern (Ornithischiern) sofort einleuchtet, dann kann die Umrißlinie der Schwanzunterseite von der Ischiumgabel bis zur Schwanzspitze durchgezogen werden. Bei dieser Rekonstruktion wird der Schwanz hoch und flach (Abb. 20).

Abb. 20. Iguanodon-Skelett mit eingezeichnetem mutmaßlichen Körperumriß. Die Kloake wurde vor die Sitzbeingabel gesetzt. Von der Spitze des Ischiums bis zum Schwanzende kann theoretisch ein Schwimmsaum gereicht haben, der entlang der starren Wirbelsäule möglicherweise wellenförmig bewegt wurde.

Welche Funktion hatten die Chevrons?

Daß die Schwänze der Dinosaurier, besonders der Ornithischier, tatsächlich hoch und flach waren, geht aus Querschnitten des Schwanzskeletts eindeutig hervor. Die speziell bei den Hadrosauriern extrem langen Chevrons waren jeweils an der Grenze von zwei Wirbelkörpern eingelenkt. Es ist unbekannt, ob eine echte Gelenkkapsel ausgebildet war. Das hätte eine ansehnliche Beweglichkeit bedeutet. Die sattelförmigen Gelenkflächen an der Basis der Chevrons legen jedoch nahe, daß eine gewisse Beweglichkeit gegenüber den Wirbelkörpern vorhanden gewesen sein muß. (Abb. 21)

Abb. 21. Der Schwanz dieses Hadrosauriers war eindeutig schmal und hoch. Die langen Chevrons waren möglicherweise Ansatzpunkt eines fossil nicht erhaltungsfähigen Schwimmsaums. Sauriermuseum Aathal.

Sattelgelenke ermöglichen ein Schwingen sowohl nach den Seiten als auch vor und zurück. In Übereinstimmung mit der letztgenannten Möglichkeit liegen die Chevrons bei einem Skelett vom Plateosaurus im Museum Frick (Schweiz) nach hinten geklappt (Abb. 22). in diesem Fall ist die Stellung durch die Auflast von Sediment sicherlich noch überbetont, doch ihre Beweglichkeit ist belegt. Ob und wie weit die Chevrons nach den Seiten ausgelenkt werden konnten, ist unbekannt.

Abb. 22. Schwanzwirbel eines auf dem Rücken liegenden Plateosaurus mit nach hinten geklappten Chevrons. Es kann eine gewisse Beweglichkeit dieser Knochen im Leben angenommen werden. Sauriermuseum Frick.

Wir hatten bereits gesehen, daß vom äußersten Ende der Sitzbeingabel bis zur Schwanzspitze eine Linie gezogen werden kann, womit erreicht wird, daß das Sitzbein aus dem Körperumriß nicht mehr auf unnatürliche Weise heraussticht. Der auf diese Weise theoretisch entstehende Hautsaum wäre dann von den Chevrons getragen worden. Besonders bei Ornithischiern, die wegen der Bespannung ihrer Dornfortsätze mit Knochenstäben (Sehnen) einen völlig starren Schwanz besaßen, wäre ein durch Muskeln zu bewegender Hautsaum für die Fortbewegung im Wasser von Bedeutung gewesen. Erhaltengeblieben ist davon selbstverständlich nichts. Seine mutmaßliche Existenz drängt sich jedoch auf, wenn die problematische "Afterknolle" der Ischiumgabel, die ohne diesen Hautsaum auftreten würde, in den Körperumriß integriert wird.

Erklärung der Fachausdrücke

aktualistisch - abgeleitet von "Aktualismus". Aktualismus ist die Deutung der unbekannten geologischen Vergangenheit durch bekannte Vorgänge aus der Gegenwart

Araucarien - Nadelbäume der Südhalbkugel. Eine Art ist die "Zimmertanne"

Chevrons - Knochenanhänge an der Unterseite der Schwanzwirbelsäule bei Reptilien

Hämapophysen - anderer Ausdruck für Chevrons

Ischiumgabel - das nach hinten weisende Knochenpaar am Beckengürtel der Dinosaurier

Ornithischier - Dinosaurier mit nach hinten gerichtetem Schambeinfortsatz im Beckengürtel

Saurischier - Dinosaurier mit nach vorne gerichtetem Schambein im Beckengürtel

Sauropoden - elefantenfüßige Saurischier

Das "Zeitalter der Dinosaurier"

 

Die fossilen Knochen, Eier und Spuren der Dinosaurier sind eindeutig aus der Zeit nach der Sintflut!

Es soll an dieser Stelle noch einmal ausgesprochen werden: Geologie hat etwas mit der Sintflut der Bibel zu tun! Alle fossilführenden Gesteine tragen unverkennbar den Stempel ihrer katastrophischen Entstehung. Nur ist diese Betrachtungsweise den meisten Menschen ungeläufig. Sie meinen, die geologischen Schlußfolgerungen aus der "aktualistischen" Betrachtungsweise seien unumstößliche Tatsachen. Die seit über 200 Jahren nahezu universale Abkehr von der biblischen Informationsquelle, die die Ursache der geologischen Veränderungen auf unserer Erde aufdeckt und beim Namen nennt, hat dazu geführt, daß selbst ganz bekannte geologische Erscheinungen hinsichtlich ihres Wesens falsch beurteilt werden.

Wieso gibt es z.B. Fossilien? auf der heutigen Erde entstehen bekanntlich keine. Stattdessen werden abgestorbene Organismen ausnahmslos dem recycling des Kohlenstoffkreislaufs wieder zugeführt! auch wenn die Vorgänge, die zum Versteinern von Lebewesen führen, nach wie vor unbekannt sind, so ist ihre katastrophische Entstehung doch offenkundig!

Wie kam es ferner zur Bildung der großen Ablagerungströge unmittelbar zu Beginn des sog. "Erdaltertums", d.h. zu Beginn der Ablagerung fossilführender Gesteine? Der einzige Mechanismus, der diese Frage befriedigend erklärt, ist das Einbrechen von Teilen der Erdkruste über den beim Beginn der Sintflut sich entleerenden "Brunnen der Großen Tiefe", wie die Bibel ausdrücklich feststellt. Rasche Senkungen bedingen auch einen raschen Rückfluß des Wassers und damit eine entsprechend rasche Auffüllung mit Ablagerungsgestein. Die damals aufgetretenen Sedimentationsmächtigkeiten von 20 und mehr Kilometern werden während späterer Episoden der Erdgeschichte, d.h. im "Erdmittelalter" und in der "Erdneuzeit" nicht mehr erreicht. Es deutet alles darauf hin, daß es sich bei den Gesteinen des "Erdaltertums" (Paläozoikum) um die Ablagerungen des eigentlichen Sintflutjahres handelt.

Wie ist ferner am einfachsten zu erklären, daß grob gesagt ab dem "Erdmittelalter" (Mesozoikum) der Charakter der Sedimentgesteine von ungeheuer mächtigen Trog-Füllungen zu geringmächtigen Wüsten- und Flachmeerablagerungen umschlägt? Dieser auffällige Gegensatz wird im Lager der Historischen Geologie mit Stillschweigen übergangen. Beste Beispiele für die geringmächtigen Ablagerungen dieses "Erdmittelalters" sind in Mitteleuropa die ungefalteten Schichten von Trias und Jura. Die in ihnen verschüttet vorliegenden Erdoberflächen und kurzzeitig besiedelten Meeresböden bezeugen, daß es sich um Lebensräume handelte, die vorübergehend von Tieren und Pflanzen bewohnt waren. Wenn wir uns an den biblischen Erklärungsrahmen halten, können wir sagen, daß zu dieser Zeit, d.h. ab dem sog. Mesozoikum, die eigentliche Sintflut der biblisch überlieferten 370 Tage vorbei gewesen sein muß! (Abb. 23)

Wann war also das "Zeitalter der Dinosaurier"? Ihre Reste werden ausschließlich in den Ablagerungen von Trias, Jura und Kreide gefunden. Wenn wir den Beurteilungsmaßstab der Bibel anlegen, so war die Zeit, aus der die Fossilien der Dinosaurier überliefert sind, eindeutig nachsintflutlich! Die sonst allgemein übliche Festlegung dieses "Zeitalters" auf den Bereich vor 230-65 Millionen Jahren ist damit hinfällig.

Der Verlauf der Fossilgeschichte im biblischen Rahmen laßt sich sogar noch genauer fassen. Ausgehend von einer völligen Zerstörung der gesamten Biosphäre durch die Sintflut kann gefolgert werden, daß sich auf der nachsintflutlichen Erde eine Anzahl von Lebensgemeinschaften abgelöst haben. Das geschieht heutzutage im Kleinen bei der natürlichen Wiederbesiedlung eines zerstörten Biotops. Die Reihenfolge der sich dabei ablösenden Lebensgemeinschaften heißt "Sukzession". SO muß auch die Wiederherstellung der Biosphäre der gesamten Erde nach der Sintflut als ein Geschehen von "Megasukzessionen" aufgefaßt werden. Die unabänderlich weltweit auftretende Folge von "Leitfossilien", besonders auffällig ab den Schichten des "Erdmittelalters", ist dadurch auf eine natürliche und biblische Weise erklärt! und zugleich ist damit das einzig halbwegs stichhaltige Argument für eine Entwicklung des Lebens im Laufe einer jahrmillionenlangen Erdgeschichte entkräftet.

Das "Zeitalter der Dinosaurier" war ein frühes Sukzessionsstadium auf der nachsintflutlichen Erde! Innerhalb ihrer Lebensgemeinschaften spielten die Saurier für eine begrenzte Periode eine wichtige Rolle bei der Zubereitung der Erde in Richtung auf jenen Zustand, der uns selber die vielseitigsten Existenzbedingungen bietet. Wissenschaftlich ist es vollkommen korrekt, die biblische Sintflut als die Ursache für eine ganze Kette weltweit abgelaufener geologischer Ereignisse anzunehmen!

Abb. 23. Ab dem Mesozoikum (Permo-Trias) war die Sintflut von 370 Tagen vorbei! Saurierspuren und Trockenrisse aus dem Thüringer Rotliegenden. Museum Gotha.

Dinosaurier im zwanzigsten Jahrhundert

Mit den Dinosauriern knüpft Gott heute noch einmal bei uns an.

In dem Buch "Die letzten Jahre der Dinosaurier" [Kenneth J. Hsü: Die letzten Jahre der Dinosaurier. Basel. 1990] schreibt der Autor, wie ihm nach einem schweren persönlichen Schicksalsschlag geraten worden sei, in der Bibel den Korintherbrief zu lesen. Er meint dann, diese Lektüre hätte ihm keinen Aufschluß über den "Dienst" der Dinosaurier an dieser Welt gebracht. Gerade dort aber hätte er fündig werden können! im 1. Korintherbrief 4,7 steht: "was aber hast du, das du nicht empfangen hast?" und im Römerbrief 11,35 haben wir den gleichen Gedanken in etwas anderer Formulierung: "Oder wer hat ihm zuvorgegeben, und es wird ihm vergolten werden?" Das zweite Zitat ist wörtlich übernommen aus dem Buch Hiob 41,10-11: "Niemand ist so kühn, daß er ihn aufreize. - und wer ist es, der sich vor mein Angesicht stellen dürfte? Wer hat mir zuvorgegeben? und ich werde ihm vergelten. Was unter dem ganzen Himmel ist, ist mein."

Jenes gefährliche und riesenhafte Tier, das niemand aufzureizen wagte, ist der Leviathan, der im Kapitel 40 und 41 im Anschluß an den Behemoth beschrieben wird. Der Leviathan ist mit bereits bekannten Dinosauriern nicht sicher identifizierbar - ein Umstand, der noch bis vor etwa 100 Jahren auch auf den Behemoth zutraf. Letzterer trägt viele Züge eines der großen Sauropoden.

Mit den Dinosauriern knüpft Gott heute noch einmal bei uns an. Unter extrem schweren Prüfungen waren Hiob Worte gegen Gott entfahren, die dessen Allmacht und Güte antasteten. Hiobs Freunde, die in ihm einen verkappten verhärteten Sünder vermuteten, reizten ihn nur noch mehr, seine eigene Integrität herauf- und die Gottes herabzusetzen. In dieser Situation sah Hiob verständlicherweise nur noch sich selbst und das eigene Unglück. Um Hiobs Blick von sich selbst wegzulenken, zeigte Gott ihm die beiden gewaltigsten Tiere aller Zeiten. "Siehe da, den Behemoth, den ich mit dir gemacht habe!" "ziehst du den Leviathan herbei mit der Angel?"

im Unterschied zu unzähligen schwergeprüften Menschen in der heutigen Zeit wendete Hiob sich direkt an seinen Schöpfer!

Welch ein Verweis für die "Gebildeten" des zwanzigsten Jahrhunderts! Hiob kam es nicht in den Sinn, daß sich Behemoth und Leviathan aus "primitiven Vorstufen" entwickelt haben könnten! Er war beeindruckt von dem, was er vor sich sah: Geschöpfe, weit großartiger als er selbst, die die unumschränkte Allmacht des Schöpfers unter Beweis stellten!

wenn wir die moderne und scheinbar "aufgeklärte" Welt von heute mit dem von Bewunderung für den allmächtigen Schöpfergott überwältigten Hiob vergleichen, dann lohnt es sich tatsächlich, bei der Aufarbeitung der "unverstandenen Dinosaurier" zu beginnen. "Evolution", "Schwanzschleifer", "Waldsaurier" und "Jahrmillionen" sind Irrtümer, die im Wort Gottes keinen Platz haben! Erinnern wir uns an das Zitat im 1. Korintherbrief! Wir sind Empfänger des Lebens, nicht die Erfinder! Wir können an den Dinosauriern letzten Endes auch nichts anderes feststellen (wenn wir ehrlich sind), als daß sie "mit uns gemacht" sind! "wer Gott naht, muß glauben, daß er ist, und denen, die ihn suchen, ein Belohner ist." (Hebräer 11,6). Hiob hat an Behemoth und Leviathan die Allmacht und Güte seines Schöpfers erkannt. Abgesehen von ihrer vorübergehenden Hilfsfunktion bei der ökologischen Wiederherstellung der Erde nach der Sintflut ist der Hinweis auf unseren gewaltigen und wunderbaren Schöpfer der "Dienst", den uns die Dinosaurier noch heute leisten!

Hiob lebte mehr als 2000 Jahre vor Christus. Er konnte nur ahnen, was seit der Kreuzigung und Auferstehung Jesu Gewißheit ist: daßder Schöpfer des Universums, der Schöpfer der Dinosaurier und unser aller Schöpfer diese Welt so sehr geliebt hat, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß keiner, der an diesen glaubt, verlorengeht, sondern Ewiges Leben hat (Johannes 3,16)!


NULL EVOLUTION: DER KIEMENFUSS

Abb. 24. Kiemenfuß aus dem Elbegebiet bei Magdeburg.

Wenn der fast 9 cm große KiemenfußTriops cancriformis irgendwo auftaucht, steht es normalerweise in der Zeitung. Das Krebschen sieht nicht nur ungewöhnlich aus. Es ist angeblich auch schon 260 Millionen Jahre alt. Also "lebendige Vorwelt" im besten Sinne! wenn man den Evolutions-"Experten" Glauben schenken dürfte, war der Triops schon auf der Welt, bevor der erste Dinosaurier auf der Bildfläche erschien. Und er war noch da, als diese vor angeblich 65 Millionen Jahren wieder abtraten. Woher man das weiß? Ganz einfach: Er ist immer noch da!

Der Kiemenfuß hat ein riesiges Verbreitungsgebiet: die norddeutsche Tiefebene, Franken, das Oberrheintal, Italien, Ungarn, Nordafrika, Nordamerika, China, Japan, Madagaskar und Australien! Die lokalen Unterschiede im Aussehen haben höchstens den Rang von Rassen. Zu allem Überfluß hat der Triops noch einen etwas kleineren Doppelgänger mit Namen Lepidurus apus, der dem ersteren bis auf eine zusätzliche kleine Platte zwischen den beiden Schwanzborsten zum Verwechseln ähnlich sieht. Der "Kiemenfuß mit der Schwanzplatte" hat ein ähnlich weites Verbreitungsgebiet wie der Triops, tritt aber stets etwas früher im Jahr auf als sein größerer Vetter.

Bei einer derart weiten Verbreitung der Kiemenfüße sollte man meinen, sie seien etwas ganz Gewöhnliches. In Wirklichkeit sind sie fast überall extrem selten. Nur wenn sie dann da sind, gibt es so viele von ihnen, daß das Wasser vom aufgewühlten Schlamm getrübt ist. Also Augen auf! Bei trübem Wasser besteht Triops-Verdacht!

Die Wohngewässer der Kiemenfüße sind Pfützen, nasse Wagenspuren, Chauseegräben, überschwemmte Reisfelder und sonstige kurzzeitig existierende Wasserlachen. Sogar in Regentümpeln oben auf dem "Ayer's Rock" im Herzen von Australien hat man diese Lebenskünstler gefunden! Wie mögen sie dort hingekommen sein? Die Kiemenfüße legen Eier, die sehr lange lebensfähig bleiben und mit dem Staub ausgetrockneter Gewässer beliebig weit davongetragen werden können. Daher das unverhoffte Auftreten des Triops an Orten, wo man ihn Jahrzehnte nicht mehr gesehen hatte. Bei der dann folgenden raschen Vermehrung am Fundort mögen noch weitere, unbekannte Faktoren mitwirken.

Die ältesten fossilen Triopse kennt man aus permischen Ablagerungen Nordamerikas und des Saarlandes. Diese sollen 260 000 000 Jahre alt sein! Dann folgen Funde aus dem Buntsandstein von Thüringen und dem Elsaß, denen man das nicht minder unglaubhafte Alter von 240 000 000 Jahren nachsagt. Noch jüngere Funde stammen aus der oberen Trias von Franken. Im ehemaligen Steinbruch Koppenwind im Steigerwald wurden in den dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts über 300 Exemplare geborgen. Bei einem Besuch des Steinbruchs im Jahre 1982 war die Triops-Schicht bereits ausgebeutet. Nachforschungen bei der Universität Würzburg ergaben, daß nur noch ein einziges Exemplar - und das ohne Schwanz - im Institut auffindbar war. Erst in allerjüngster Zeit sind erneut Triopse, diesmal westlich des Mains, aus einer Tonlinse der dortigen Keuperschichten erbeutet worden.

Die feuchten Sandflächen der Trias-Ebenen waren ideale Aufenthaltsorte für den Kiemenfuß! Regengüsse, Sandstürme und immer wiederkehrende Schichtfluten konnten diesen kleinen Pfützenbewohner nicht ausrotten. Wohl mochten halberwachsene Exemplare, bei Austrocknung bis auf den letzten Quadratdezimeter zusammengedrängt, von Ton oder Sand zugedeckt werden. Doch ihre Eier wurden weitergespült oder fortgeblasen. So konnten sich immer wieder neue Kiemenfuß-Populationen bilden.

Was hat der Kiemenfuß mit Evolution zu tun? genau genommen, nichts! Wie es mit unzähligen anderen Lebewesen der Fall ist, hat auch dieses Tierchen keine "primitiven Vorfahren". Die ersten fossilen Kiemenfüße im "Perm" sind das, was sie heute sind! Die feucht-sandigen Bedingungen nach der Sintflut waren für sie wie geschaffen! Einen der Zeitabschnitte nach der Sintflut nennen wir "Keuper". an der Universität hat man uns versichert, das sei bereits 230 Millionen Jahre her! doch im Gelände sieht es ganz anders aus. Da gibt es Trockenrisse, Tierfährten, verschüttete Wurzelhorizonte, schräggeschichtete Sandsteinbänke und, als Seltenheit, den in austrocknenden Lachen verendenden Triops! Die Schüttung dieser Keupergesteine geschah innerhalb von Jahrzehnten, wenn es hochkommt. Und die von Anfang an fertigen Kiemenfüße machen die Jahrmillionenvorstellungen der Evolutionstheoretiker zusätzlich unglaubwürdig!

Abb. 25. Kiemenfuß aus dem Keuper von Franken. Photo: K.P. Kelber

FRUCHTBÄUME NACH IHRER ART

"und Gott sprach: Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringe, Fruchtbäume, die Frucht tragen nach ihrer Art, in weicher ihr Same sei auf der Erde! und es ward also." 1. Mose 1,11

Viele Menschen rechtfertigen ihre verkehrten Wege mit dem Hinweis, daß man Gott nicht sehen kann. "Wenn niemand da ist, der die Regeln für mein Leben aufgestellt hat, dann bin ich auch niemandem verantwortlich, und ich bestimme die Regeln selbst, nach denen ich leben will." Was dabei herauskommt, wenn Menschen Gott absagen, ist inzwischen überall sichtbar!

Eine Ursache für den Verfall unserer Gesellschaft ist die falsche Unterweisung wahrend des Schulalters, besonders im Biologieunterricht. Kern und Höhepunkt bildet in diesem Fach die Feststellung: Alle Lebewesen haben sich auf natürliche Weise entwickelt! Falls das stimmt, dann war bei der Entstehung der Lebewesen kein Schöpfer zugegen. Dann sind wir in Wirklichkeit allein im Universum, ohne jede Bestimmung und ohne jede Zukunft! Jeder Einzelne ist dann völlig unbedeutend und steht nur für einen winzigen Zeitabschnitt in einem mörderischen Überlebenskampf, bevor er auf jämmerliche Art und Weise wieder zugrundegeht! wer aus irgendwelchen Motiven an der Vorstellung "Gott" festhalten möchte, wird mit der Behauptung getröstet, Gott habe die Entwicklung der Lebewesen bei der Evolution "gelenkt". Der Apostel Paulus würde auf solche Torheit erwidert haben: "Etliche wissen nichts von Gott, das sage ich euch zur Schande." (1. Korinther 15,34).

Abb. 26. Zweig einer Araucaria mit jungem Zapfen. Queensland, Australien.

Abb. 27. Versteinerter Araucarienzapfen im Querschnitt Patagonien, Südamerika.

Abb. 28. Flügelnuß Pterocarya mit Fruchtstand aus dem Kaukasus.

Abb. 29. Versteinerte Früchte der Flügelnus aus Nord-Dakota, USA.

Wer wünscht sich Ewiges Leben? Der muß zuallererst glauben, daß der allmächtige Schöpfergott existiert! noch einmal die Frage, haben sich die Lebewesen entwickelt? wenn wir bereit sind, uns von Tatsachen überzeugen zu lassen, dann haben sie es nicht! Vier Bildpaare von fossilen Blättern oder Früchten und den dazugehörigen heute lebenden Bäumen stehen stellvertretend für eine viel größere Anzahl solcher Beispiele. Die daraus ableitbare wissenschaftliche Aussage lautet: "Die Bäume haben sich nicht entwickelt!" Wir dürfen also an den wunderbaren Schöpfergott glauben!

Jemand mag fragen, "was habe ich davon?" wenn die Regeln, die der Schöpfer für unser Leben vorgeschrieben hat, befolgt würden, könnten wir "ein ruhiges und stilles Leben führen". Der Nutzen ist aber noch viel umfassender. "Denn dieses ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott, welcher will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen." (1 Timotheus 2, 2-4). Die Wahrheit ist Jesus, der Sohn Gottes. Doch solange wir über den Ursprung der Lebewesen falsch informiert sind und stattdessen der Lüge glauben, können wir die rettende Entscheidung für Jesus Christus nicht fallen.

"Aber frage doch das Vieh, und es wird's dich lehren; und das Gevögel des Himmels, und es wird's dir kundtun; oder rede zu der Erde, und sie wird's dich lehren; und die Fische des Meeres werden es dir erzählen. Wer erkennte nicht an diesen allen, daß die Hand des HERRN solches gemacht hat, in dessen Hand die Seele alles Lebendigen ist und der Geist alles menschlichen Fleisches?" Hiob 12, 7-10.

Abb. 30. Die Platane Platanus wrightii aus dem südwestlichen Nordamerika.

Abb. 31. Ein versteinertes Blatt der gleichen Art aus Colorado, USA.

Abb. 32. Der Amberbaum Liquidambar formosana aus China.

Abb. 33. Ein fossiles Blatt des gleichen Baumes aus Süddeutschland.

DAS VON GOTT ERKENNBARE Römer 1,19

IST EVOLUTION WAHR, DANN IST DIE BIBEL FALSCH

WENN DER MENSCH SICH IN JAHRMILLIONEN ENTWICKELT HAT,
DANN IST DER ANFANG DER BIBEL FALSCH.
DANN IST DIE GANZE BIBEL FALSCH.

"DENN WENN TOTE NICHT AUFERWECKT WERDEN,
SO IST AUCH CHRISTUS NICHT AUFERWECKT.
WENN ABER CHRISTUS NICHT AUFERWECKT IST,
SO IST EUER GLAUBE EITEL; IHR SEID NOCH
IN EUREN SÜNDEN." 1. Korinther 15, 16-17

DIE "WISSENSCHAFTLICHEN WIDERLEGUNGEN" DER BIBEL WISSENSCHAFTLICH WIDERLEGT

DEM SCHÖPFER VERANTWORTLICH

"HAT NICHT GOTT DIE WEISHEIT DER WELT ZUR TORHEIT GEMACHT?" 1. Kor. 1,20


LEBEN das deutsche Schöpfungs-Magazin bringt wissenschaftliche Informationen über Schöpfung und Sintflut in verständlicher Sprache.

DAS VON GOTT ERKENNBARE
BÄUME VON EDEN
LEBENDIGE FOSSILIEN
NACHFLUT-ÖKOLOGIE
SCHWIMMENDE WÄLDER
WARUM AUSGESTORBEN?
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EINE JUNGE ERDE

ALLE DINGE DURCH UND FÜR JESUS CHRISTUS
 

DIE ANDERE AUSSTELLUNG
Eine Schausammlung für naturwissenschaftlich verunsicherte Christen und alle, die noch dazulernen wollen.

© Joachim Scheven 1995
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