Frage2201

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grüss dich hans peter

ich habe die Bücher (titel vergessen) über die geistliche kampfführung in himmlischen Örtern gelesen. mir ist das etwas suspekt. Dämonen die angeblich auf meiner Schulter hocken...

ich bin (noch) Mitglied in einer grossen Pfingstgemeinde in Hamburg (e_l_i_m), möchte mich aber distanzieren, da ich viele der dort vertretenen Lehren und "Praktizierereien" nicht guten Gewissens unterstützen kann. ich arbeite aber dort noch im Technik-Team. will sagen, ich bin bin dort verantwortlich (ups...) für das bunte Licht und die Beamerprojektionen. ich bin jetzt momentan nicht sicher wie ich das anstellen soll, da es im Technikteam einen personellen Engpass gibt. soll ich mich da so einfach abseilen und die anderen auf der Arbeit sitzen lassen? ich bin im Zwiespalt ... und, das ist mir bewusst, nicht sehr konsequent.

Gibt es in Hamburg eine gemeinde, die du empfehlen kannst?
mich würde auch material zum Thema adventismus interessieren, Sabbat, Gesundheit,...bei meiner Recherche (ich möchte natürlich genau wissen wo ich mich anschliesse - gebranntes Kind) bin ich auf eure Seite gelangt. das buch von r. ebertshäuser, dass hier mehrfach zitiert wird, hatte ich bereits teilweise gelesen. "hard stuff" für einen charismatiker;) man könnte es die "Hammer auf den Kopf (Schädel)"-Methode (bitte keine Rückschlüsse auf gewalttätige Neigungen) nennen, dieses Buch zu lesen ... ist aber heilsam.

der HERR segne dich!

dein bruder
 nrmks,om/l

Bitte sende mir auch das Buch von Ebertshäuser "Die Charismatische Bewegung Bewegung im Lichte der Bibel als PDF"

 

Hallo Bruder
 
Ich besuche hier in der Schweiz die Missionsgemeinde Zürich und in Hamburg gibt es die Missionsgemeinde Hamburg (ist nicht charismatisch). Wenn du willst kann ich mich genauer informieren , welche die richtige Adresse ist.
Gottes Segen
Fulvio
 
21.05.05
 
Lieber nrmks,om/l
 
Vor ca. 20 Jahren, als meine Frau Kinderstunde hielt, hörte man auf einmal, auch in der Kinderstunde sollte
man Lobpreis mit den Kindern machen.
Da wurde mir eigentlich wieder bewußt, daß man keinen Lobpreis macht, sondern der Lobpreis sich aus dem
Leben ergibt. Auch war man der Meinung, Gott hat Wohlgefallen am Lobpreis, was auch stimmt, wenn man dies von Herzen tut
und nicht nur mit den Lippen. Aber Lobpreis machen hört sich schon widernatürlich an. Es klingt so gemacht.
Da David im AT ein gottgemäßes Leben führte (die Gebote zu halten suchte)  und Gott sich zu ihm stellte mit allerlei Bewahrung 
und durch den heiligen Geist inspirierte Psalmen hervorbrachte, so war dies die Folge seines Lebenswandels mit Gott.
Das heißt, das Lob welches er Gott in seine alltäglichen Leben bereitete gipfelte in den Psalmen.
Da war dies kein Lobpreis machen, sondern die Folge des alltäglichen Lebens. 
 
Eifrig wurden da Chorusse gesungen wie "Herr wir lieben dich", welche anfangs recht dünn geklungen haben (wenige sangen mit).
Nach aufrufen, es sollen doch alle mitsingen, weil man doch den Herrn liebt, klang es kräftiger. Aber deswegen war die Liebe zum
Herrn welche man bis dahin praktizierte auch keine Bessere. Selbst in einer Pfingstgemeinde wurde solches "anheizen" abgelehnt.
Ich empfand dies als ein manipulieren der Anwesenden. 
Nun ist es auch eine persönliche Sache, ob man eher zum Übertreiben oder Untertreiben neigt.
 
Bei Problemen mit der Gemeinde ist es immer gut, wenn man seine Bibel nimmt mit passender Konkordanz und diese durcharbeitet,
speziell die Punkte, welche einem gerade bewegen. Noch besser ist es, wenn Bibeln auf dem PC hat zum Vergleich.
 
Dies habe ich auch gemacht und ist mir gut bekommen, weil man dadurch ein biblisches Fundament erhält und man nicht
mehr durch die Brille einer Bewegung oder die Brille von Büchern schauen tut,
weil man sonst Irre werden kann. sondern selber
im Wort Gott begegnet.
 
Grüße
Kurt R.