Frage2263

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Hallo,

 über "google" bin ich auf Ihre Seite gestoßen, da ich etwas über den "Toronto-Segen" gesucht habe. Der Text zum Thema Charismatiker ist sehr gut biblisch fundiert und hat mir echt weitergeholfen!!

 Allerdings schreibt der Autor am Ende des Textes etwas, was einfach nicht stimmt. Ich weiß, dass viele Christen das so sehen, aber es ist falsch. Da mich dieses Thema persönlich betrifft, möchte ich Ihnen nun eine Rückmeldung geben.

 Der Autor schreibt, dass Christen nicht mit dämonischen Bindungen in Kontakt kommen können. Das ist eine absolute Falschaussage! Ich habe mich mit 12 Jahren bekehrt und lebe seit dem mein Leben mit Jesus. Allerdings hat sich in den letzten Wochen herausgestellt, dass ich sehr wohl mit dämonischen Bindungen zu tun hatte. Mein Vater hat als ich klein war in einer Gegend gearbeitet, die ziemlich okkult ist. Da er sich auch in Kreisen engagiert hat, die gegen eine Neosatanistische Gruppe arbeitete, wurde über meinen Bruder und mich in dieser Zeit ein Fluch ausgesprochen. Auf Grund der Gnade Gottes haben wir uns dann trotzdem beide bekehrt. Doch die Bindungen blieben, da sie einfach lange Zeit unerkannt waren. Und die Auswirkungen waren im wahrsten Sinne des Wortes "teuflisch". Mit Auswirkungen meine ich magisches Denken (Verfolgungswahn), zwanghaftes Verhalten, extreme Probleme im sexuellen Bereich, die durch "einfache" (ernsthafte!!) Gebete nicht gelöst werden konnten, Spaltungen in unserer Familie usw... Am 24. Mai bin ich FREI geworden! Der Weg dort hin war allerdings die Hölle. zum Schluss konnte ich nicht einmal mehr den Namen Jesus aussprechen oder denken.

Zu behaupten, Christen könnten keine dämonischen Bindungen haben ist einfach falsch! Hätte man mir so einen Blödsinn erzählt, ich wäre bis heute nicht frei. Doch Jesus hat mir gezeigt, dass da "mehr" ist und hat mich erlöst - obwohl ich schon vorher mit 100prozentiger Sicherheit sein Kind war, denn ich habe mich zu ihm als meinem Herrn bekannt und wer das tut - so steht es ja in der Bibel - der ist sein Kind. 

Ich möchte Sie damit nicht persönlich angreifen, auch wenn meine Mail sehr emotional ist. Es geht mir viel mehr darum, Sie auf eine Wahrheit hinzuweisen die - wenn man sie ernst nimmt - viele Menschen auch in Ihrem Umfeld zu wirklicher Freiheit bringen kann. Ignoriert man sie jedoch, dann ist das für die Betroffenen buchstäblich "die Hölle"!

 Mit freundlichen Grüßen und im Herrn verbunden,

L

 

1. weil ich nur kurz am sufen war
2. weil ich irgendwie auf der Seite nicht klar kam mit der Navigation - alles sehr unübersichtlich wenn auch gute Inhalte
3. weil es mir nicht um eine Diskussion mit anderen geht sondern eher um die, die hinter der Seite stecken
4. der Betreff is ja automatisch - da hab ich ihn halt gelassen
 
ich gehe davon aus, dass Sie sich besser mit dem Forum auskennen - also dürfen Sie es gerne reinstellen - auch mit meinem vollem Namen. hab heute keine Zeit mehr das zu machen und mich da reinzuarbeiten in das Gewusel.
 
Lg,

 

ntnooz httsg/r

 

 

 

ntnooz httsg/r

 

es gibt drei automatische Mails, mit jeweils unterschiedlichem Betreff:


Forumfrage:   Forumantwort:   Privatanfrage:

Wer steckt hinter der Site: ==>  HP-Info

Beiträge kann nur ich ins Forum legen. Ich lese jeden Beitrag vorher durch und entscheide, ob ich ihn drauflege. Wenn nicht sende ich diese jeweils mit einer Bitte, Hinweis oder Frage an den Einsender zurück.

Liebe Grüsse

Hans Peter

 

ntnooz httsg/r

 Du hast recht.

Du schreibst:

Zu behaupten, Christen könnten keine dämonischen Bindungen haben ist einfach falsch! Hätte man mir so einen Blödsinn erzählt, ich wäre bis heute nicht frei. Doch Jesus hat mir gezeigt, dass da "mehr" ist und hat mich erlöst - obwohl ich schon vorher mit 100prozentiger Sicherheit sein Kind war, denn ich habe mich zu ihm als meinem Herrn bekannt und wer das tut - so steht es ja in der Bibel - der ist sein Kind. Zitatende       

Ich kam zum Glauben durch Bekehrung und Wiedergeburt. Ich wusste aber nicht, dass ich in den Nachkriegsjahren,  -   Not Hunger, Ungewissheit, - als Säugling "besprochen" worden war. Die Eltern hatten ihre Heimat im Osten verloren, keiner wusste, was kam. Ich hatte schon als Kind furchtbare Träume, "das Gefühl nie allein zu sein", - es war furchtbar. Das blieb auch nach der Bekehrung. Durch ein belangloses Gespräch mit meiner Mutter erfuhr ich von dieser Tatsache. Ich sagte mich im Namen Jesu los und der Spuk war punktuell, auf der Stelle, - weg. So gesehen, kann ich das bestätigen.

Mit freundlichem Gruss Berndt                                                                                                                                  

 

Hallo

 

ntnooz httsg/r

es ist z.B. auch ein längerer Bericht von einem Bruder in Albstadt hier am Server bibelkreis.ch --> siehe https:///fragenab2000/frage2209.htm

PS: zum Thema Befreiungsdienst:

https://www.google.de/search?ie=de&sitesearch=bibelkreis.ch&q=christlicher+Befreiungsdienst

liebe Grüße,

Christian t. /at

 

Lieber Hans-Peter,  8.6.05
 
ich habe gerade den Beitrag  "Frage2263 - Gewusel"   gelesen. U.a. beschreibt Berndt, wie er trotz seiner Nachfolge Belastungen erlebt hat, die erst mit dem Offenbarwerden der Sünde des Besprechens gelöst wurden. Was ist, wenn jemand Belastungen erlebt, sich aber dergleichen Dinge nicht offenbaren lassen, weil die Recherche nicht möglich ist? Oder was ist, wenn es eine Häufung von dergleichen Sünden gab -auch unterschiedlichster Natur-, man nicht zu Ende käme mit dem Bekennen der vielen Einzeltaten. Gerade Menschen, die erst spät zu Jesus finden, hatten ja nicht selten ein 'bewegtes' Leben. Genügt es dann, unserem himmlischen Vater die Bereitschaft zu sagen, dies alles hinter sich zu lassen? Den ernsten, existentiellen Vorsatz setze ich bei dieser Frage natürlich voraus.
 
Allen Segen im Herrn, Jesus Christus!
Holger

 

Wie ein Vogel dahinfliegt und eine Schwalbe enteilt, so ist ein unverdienter Fluch: er trifft nicht ein. Sprüche 26,2

Einges. Eckhard S.

Lieber Holger,  8.6.05
 
Fast jeder Westdeutsche wurde besprochen als Baby, per Taufwasser und Wort, und wurde zum Christen verzaubert. 
Wenn er sich nun entzaubert per Gebet, so dürften doch alle verkehrten Gedanken bezüglich dieser Lehre fort sein
gemäß diesem Vorbild? Dem ist aber nicht so. Schließe mich deiner Aussage an.
 
Gruß Kurt R.
Können Gläubige besessen sein?

 

Noch einmal zurück zu meinem Bericht. Ich hatte eine Beschreibung, bzw. Ablauf der Ereignisse gegeben. Theologisch kann ich das nicht begründen. Ich weiß, z. B. nicht, warum es diesen "Restbestand" nach meiner Bekehrung noch gegeben hat. Ich will mich auch nicht Versuchen ergehen, das würde sicher nichts bringen. Aber, wenn ich zurückdenke, das sind über 30 Jahre her, habe ich einfach nur gedankt, dass ich auch von diesen Dingen erlöst bin. Das war alles.
Mit freundlichem Gruss an Euch alle
Berndt. S

 

Liebe ntnooz httsg/r

Äusserst lehrreich ist in der Apostelgeschichte nachzuforschen wie es Wachstum gab:

Apg 6,7 Und das Wort Gottes wuchs, und die Zahl der Jünger in Jerusalem vermehrte sich sehr; und eine große Menge der Priester wurde dem Glauben gehorsam.

Apg 7,17 Als aber die Zeit der Verheißung nahte, welche Gott dem Abraham zugesagt hatte, wuchs das Volk und vermehrte sich in Ägypten,

Apg 12,24 Das Wort Gottes aber wuchs und mehrte sich.

Apg 19,20 Also wuchs das Wort des Herrn mit Macht und nahm überhand. {O. erwies sich kräftig}

Unmittelbar vor der erste Stelle wird ein Ordnungsproblem angegangen und geistlich gelost.

Bei der zweiten Stelle lebt ein Volk unter der Verheissung und wächst.

Drittens: Gottes Gericht über die sich Selbserhebenden gibt Wachstum unter dem Volke, das auf die Stimme Gottes hört.

Viertens gibt es Wachstum, wenn man sich trennt von allem Bösen. ZB.: vorwitzige Literatur usw.

Gruss Hans Peter

Hallo Berndt und Holger   11.06.05

<< Was ist, wenn jemand Belastungen erlebt, sich aber dergleichen Dinge nicht offenbaren lassen, weil die Recherche nicht möglich ist? <<

Genau dasselbe habe ich mir auch durch den Kopf gehen lassen...!

Kann es sein, dass ein treuer, gottesfürchtiger, bibeltreuer, vorbildlicher und demütiger Christ jahrzehntelang unter solchen unbekannten Dingen leiden könnte...?

Will das Gott?

Ich denke nicht!

Ich denke vielmehr, es gibt böse und ungute Handlungsweisen, Süchte und Traditionen, die auch ein Christ aus seinem vorherigen Leben als Rucksack herumtragen kann. Das kann ihm dann "Belastung" sein und ihn "Schwächen".

Ein Christ muss aber lernen damit umzugehen, diese abzulegen und daraus stärker zu werden. Auch wird Gott damit verherrlicht!

Aber das hat dann nichts mit okkulten Belastungen zu tun! Das ist laut der Bibel bei einem Kind Gottes nicht möglich!

Gruss

Michael / CH

 

Lieber Michael,  11.06.05

 

Du hast Recht: die hlg. Schrift ist das Wort Gottes, das uns allein über alles Wahrheit gibt.

 

Ich weiß von mir selber, dass man die 'okkulte Belastung' als Vorwand nutzen kann, eigene Sünde zu verbergen bzw. plötzlich für Belastungen einen 'Grund' findet, der einen nicht weiter oder genauer hingucken lässt. Wenn einem das dann gesagt wird -womöglich noch mit Benennung der Schuld-, dann ist einem das alles andere als lieb, gerade sogar bei alltäglichen, fast schon 'liebgewonnenen' Kleinigkeiten. 'Die Macht, die einen jenseits persönlicher Verantwortung bedrückt', kann eine große Ausflucht darstellen -und spielt dem Teufel sehr zu-, wenn man nicht gänzlich entblößt vorm Herrn steht und ihm alles übergeben hat.

 

Vieles ist einem aber auch verborgen, okkult, so dass es unendliche Mühe braucht, es auch selber klar zu sehen, so verstrickt kann man in dieser Welt sein; es gibt ja auch verborgene Sünden, die einem selber nur sehr schwer klar werden. Gerade vieles im Alltag offenbart sich nicht selten als schwerwiegend vom Herrn abtrennend.

 

Ich möchte in keiner Weise die Erfahrung ntnooz httsg/r

 abstreiten. Vielleicht braucht diese Erfahrung eine andere Bewertung. Ich bin mir persönlich nicht klar darüber, ob dies 'Belastungen' sind, die der Herr zulässt, damit der Mensch in des Herrn Schule auf ihn hin reift. Satan stellt uns ja ohnehin nach. Dies ist ein alltäglicher Kampf, dem man sich als Christ stellen muss; eine seltsame Erfahrung, wenn man plötzlich damit konfrontiert wird, weil aus irrationalsten Gründen die gesamte Umgebung plötzlich in Unruhe geraten kann, weil Satan die Jünger Jesu bedrängt. Und gerade das Innere des Menschen gerät in Aufruhr dann.

 

Was weiß ich aus eigener Erfahrung? Ich weiß, dass ich genügend Angriffsfläche biete und jeden Tag aufs neue ohne Jesus nicht bestehen könnte - so ich bestehe; und doch glaube ich, dass ich 'in IHM' bestehen darf - aus Gnade. Mir werden jeden Tag neue Dinge bewusst, die ich vor den Herrn bringe.

Wie weit aber Satan nicht selten gehen kann, zeigt sich sicherlich sehr deutlich am Leben des Hiob. Er wurde bis aufs äußerste bedrängt. Er war aber nicht 'besessen'. Sein Geist war frei, sein Leib und sein Leben aber in tiefster Bedrängnis; eine Bedrängnis, die in den Tod treiben kann. Es gibt nicht wenige Menschen, die an solchen Angriffen zerbrechen.

 

Nun will ich den Bericht  tnooz httsg/r

 ernst nehmen. Da ist ein Mensch, der sich Jesus zugewandt hat. Aber wir alle wissen: Satan lässt seine Kinder in Ruhe. Wer ihm aber aus der Schule läuft - der wird zu tun bekommen und allein im Herrn bestehen ntnooz httsg/r

.  scheint diese Erfahrung gemacht zu haben. Sie hat -wie sie schreibt- gebetet und gefleht. Aber ich weiß auch, dass das Gebet oft noch 'Weg' sein kann; viele Menschen rufen 'Herr, Herr', aber tun nicht den Willen des Vaters. Viele tun dies aus Mutwillen, einige aber auch, weil ihre Verstrickungen noch nicht gelöst worden sind und eine endgültige Übergabe noch nicht stattgefunden hat. Sie sind immer in großer Not und Anfechtung. Eine gefährliche Zeit kann dies sein, weil Satan bis aufs äußerste geht. Diese Menschen spüren den Ruf unseres Herrn - und sie folgen ihm, bis sie sich gänzlich übergeben: im Glauben und im Vertrauen auf die Errettung durch Jesus, unseren Herrn. Das kann schnell gehen, aber auch unendlich lange. Der Herr weiß um seine Wege.

 

Dieser Weg kann ein bitter harter Weg sein. Und es gibt ja nicht wenige Menschen, die von dergleichen Belastungen berichten können, die über Jahre hindurch unglaubliche Schwere in ihrem Glauben erleben. 'Satan wütet und sucht, wen er verschlingen kann' - und das ist ja nicht nur dahergesagt in Petr. 5,8.  ntnooz httsg/r

beschreibt es selber: am Ende konnte sie nicht einmal mehr den Namen des Herrn aussprechen. Es wäre gut, wenn  ntnooz httsg/r

 ausführlicher berichten würde, wie es zu der Befreiung schlussendlich kam.

 

Segen im Namen unseres Herrn, Jesus Christus!

Holger

 

Lieber Michael.

Wenn ich bedenke, dass meine Vorfahren aus einem Dorf in Ostpreussen stammen, darf ich ohne weiteres annehmen, dass es da Dinge gegeben hat, die im Okkultem angesiedelt waren. Denn, wie es dort so üblich war, ist man zur "weisen Frau" gegangen, anstatt zum Arzt. Der Arzt war eine Geldfrage. Und warum auch nicht?

Von Seiten er Kirche gab es keine Aufklärung.  Und ausserdem wurde bei diesen Veranstaltungen die Bibel benutzt. Es sah sehr fromm aus. Von daher muss ich sagen: vieles, vielleicht sogar das Meiste in meinem Leben, dass an Gott vorbeiging, ist mir nicht bekannt oder bewusst. Es ist seit meiner Bekehrung Geschichte.  - Was die Schuldfrage vor Gott betrifft.   Ich denke mal, auch wenn wir im Glaubensleben stehen, gibt es Dinge im unsichtbaren Bereich, die wir nicht unbedingt ergründe können. Auch von der Schrifterkenntnis her. Es gibt unzählige ungelöste Fragen in meinem Leben, die ich auch vom Wort her nicht definieren kann. Aber ich kann sie stehen lassen, denn sie belasten mich nicht. In der Ewigkeit werden wir alle Fragen beantwortet bekommen.
Mit freundlichem Gruss

Berndt S.