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Hallo HP,

haelst Du es fuer eine Gefahr, dass die r.k. Kirche sich so oekumenistisch

 gibt?

Martin

 

Hallo Martin und Hans-Peter,

vor zwei Minuten habe ich Folgendes in den Nachrichten gelesen

 Papst sieht Einheit der Christen "unverlierbar" in katholischer Kirche

Freitag 19. August 2005, 19:25 Uhr

Köln (AFP) - Papst Benedikt XVI. hat sich für eine Wiedererlangung der Einheit der Christen stark gemacht, die aber "unverlierbar" in der katholischen Kirche liegen müsse. Er wisse, dass viele Christen in Deutschland weitere konkrete Schritte der Annäherung im Ökumeneprozess erwarten, sagte der Papst am Freitag bei einem Treffen mit Vertretern anderer christlicher Kirchen in Köln laut vorab verbreitetem Redetext. "Auch ich erwarte sie." Auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens müsse der Dialog entschieden weitergeführt werden. Dies müsse aber "in Wahrhaftigkeit und Realismus geschehen", sagte Benedikt. "Es darf keinen Dialog um den Preis der Wahrheit geben."

 Kommentar: Die RK Kirche zeigt sich scheinbar offen für alle „Christen“ und Christen, weicht aber keinen Millimeter ab von ihrer Lehre. Ihre „Wahrheit und Realismus“ liegen in der Bibel und den Überlieferungen und der „unfehlbaren“ Interpretation der Bibel durch das Magisterium etc. Sie ist im Katechismus und Enzyklika und Konzilsbeschlüssen etc. dokumentiert. Wer alleine die Aussagen des Katechismus und der Bibel gegenüberstellt findet diametral entgegengesetzte Aussagen und Lehren. Als evangelikaler und bibeltreuer Christ kann man nicht unter den Mantel dieser RK Kirche zurückkehren, ohne den durch die Bibel uns überlieferten Glauben vollkommen über Bord zu werfen.

 Resumé: Die Gefahr besteht nur dann, wenn man das Wort Gottes nicht kennt und / oder es über Bord wirft.

 Wolfgang

 

Es darf keinen Dialog um den Preis der Wahrheit geben." Sagt der Papst in Koeln.

Selbstverständlich besitzt der Papst ein Ökumene-Verständnis. Aber ein Verständnis eigener Art. Während sich die Evangelische in ihrem Verständnis um Ökumene völlig verbiegt,  (Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigung  u. a.)  bleibt die katholische Kirche in ihren Lehraussagen  konsequent und eisern.

Ökumeneausrichtung: Mission wird durch "Dialog" ersetzt.

Ich darf einen Katholiken nicht  darauf aufmerksam machen auf seine kirchlich- unbiblische Lehre: Kirche plus Taufe retten nicht.

Das wäre ein Ausdruck von Intoleranz, denn dann "achte" ich nicht den Glauben des anderen.

Im Zuge der neuen Toleranz darf ich nicht (Römer 1) Sünde Sünde nennen.

Fazit: Ökumene ist ein menschlich gemachtes, von Menschen erdachtes Einheitsgebilde, das von der Heiligen Schrift keine Verheissung hat. Denn die "geistliche", von Gott gemachte Einheit besteht seit Christi Himmelfahrt unter denen, die ihr Leben "in und an Christus" festgemacht haben,    -

Seiner Gemeinde.

Mit freundlichem Gruss Berndt

 

Im Rahmen des WJT in Koeln gab es Zusammenkünfte des Papstes mit Vertretern der EKD und anderen Religionen.

In anschliessenden Statemants gab es offiziell l-artige- höfliche- unverbindliche Äusserungen, die alle den Wunsch nach Einheit unterstrichen. Die Aussagen des Papstes waren derart unverbindlich, dazu brauchte man nicht Papst sein. Die hätte jeder machen können. Dass der Terror grausam und pervers ist, (Spiegel) das wusste ich auch. Und von diesem Muster waren alle anderen Aussagen auch geprägt.

Ich weiss, dass Bischof Huber es, auch persönlich, sehr meint und nimmt.  Aber im Hinblick auf die rkK. läuft er gegen einen Felsen. Von der Bibel her hat eine solche Einheit keine Verheissung.

Mit freundlichem Gruss Berndt

 

Nach Überzeugung der katholischen Kirche bestehe die Einheit eben "unverlierbar in der katholischen Kirche". Das bedeute jedoch nicht Einheitlichkeit in allen Ausdrucksformen der Theologie und der Spiritualität, in den liturgischen Formen und in der Disziplin", sondern "Einheit in der Vielfalt und Vielfalt in der Einheit…"
Aus "Zenit" vom 20. 8. 05

 Wenn das jemand erklären kann..........

Mit freundlichem Gruss Berndt